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Erwachsene Kinder so illoyal

Nun wenn ich meiner Mutter eine Fotoalbum schenken wollte, dann würde ich noch ein praktisches Geschenk obendrauf packen, das eine eben ganz intim und privat (Fotoalbum), das andere als nutzvolles Geschenk , schon allein wegen der vielen Gäste würde ich das machen, Hmm.
Oder ich hätte mir einen anderen Tag für das Fotoalbumgeschenk ausgesucht.

Die Albumgeschichte ist doch nur der Tropfen, der das offensichtlich übervolle Fass zum Überlaufen brachte.Und was alles in diesem Fass liegt, wissen wir alle nicht, somit sollte man mit Therapieempfehlungen sehr vorsichtig sein.
So eine Sache hat immer 2 Seiten, hier kennen wir nur die Seite der TE.
 
Ich empfinde aufgrund zahlreicher Beispiele älter werdende Eltern schon als recht stur und betriebsblind.
Nicht wenige sind übrigens der Ansicht, die Kinder müssten sich immer bei den Eltern melden, nie umgekehrt. Wie oft ich das schon gehört habe. Auch so fangen Differenzen an, denn auch Kinder sind irgendwann erwachsen, führen ein eigenes Leben und haben eine Familie. Sind eher intensiver in Alltagsdinge eingespannt als die "Alten" die kurz vor der Rente stehen. Auch haben die jüngeren Leute heute mehr Stress als die Alten bei denen der Alltag routine ist und die meisten Gepflogenheiten total eingefahren. Und trotzdem diese Denkweise.

Und Betriebsblindheit deshalb, weil viele Eltern anscheinend ein Kurzzeitgedächtnis besitzen. Sich später nicht mehr an ihre Fehler erinnern können und meinen es sei ja alles Bestens gewesen.
 
Ich empfinde aufgrund zahlreicher Beispiele älter werdende Eltern schon als recht stur und betriebsblind.
Nicht wenige sind übrigens der Ansicht, die Kinder müssten sich immer bei den Eltern melden, nie umgekehrt. Wie oft ich das schon gehört habe. Auch so fangen Differenzen an, denn auch Kinder sind irgendwann erwachsen, führen ein eigenes Leben und haben eine Familie. Sind eher intensiver in Alltagsdinge eingespannt als die "Alten" die kurz vor der Rente stehen. Auch haben die jüngeren Leute heute mehr Stress als die Alten bei denen der Alltag routine ist und die meisten Gepflogenheiten total eingefahren. Und trotzdem diese Denkweise.

Und Betriebsblindheit deshalb, weil viele Eltern anscheinend ein Kurzzeitgedächtnis besitzen. Sich später nicht mehr an ihre Fehler erinnern können und meinen es sei ja alles Bestens gewesen.


Da ist schon was Wahres dran, a b e r 😀, das findet man in allen Altersgruppen. Und sollte nicht als allgemein gültige Betrachtung genommen werden. Das ist eine Sache der Bewußtheit eines jeden Einzelnen, unabhängig vom Alter.

Ich finde in deinem Beitrag machst du es dir zu einfach. Weil das allein als Thema ist schon riesig.

Ein Mensch der seine Fehler negiert, denn die macht jeder täglich im Umgang mit seinen Vertrauten (man muß nur genau hinblicken. Oft bemerkt man diese gar nicht), der beschummelt sich selbst.

Viel schöner ist es herauszufinden, welche Fehler beim anderen was auslösen, um dazu Gegenmaßnahmen zu entwickeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dies ist KEIN Thread im Gesellschaftsbereich, in dem Grundsatzdiskussionen sinnvoll und erlaubt sind. In diesem Thread MUSS es um die TE gehen. Bitte berücksichtigt dies. Der OT-Teil kommt nun leider weg.
 
Hallo,
ich habe inzwischen nochmal mit meinem Jüngsten gesprochen. Er sagte mir, dass er darüber nachgedacht hätte, warum er sich bei mir immer so sehr über Kleinigkeiten wie diese Sache mit dem Geschenk aufregt.
Er meinte, das wären Nachwirkungen seiner Jugend.
Auch mit 16 und 17 hätte er mich oft nervig gefunden, ich hätte seine Privstsphöre nicht genug respektiert und oft laut mit meinem damaligen Mann gestritten, was ihm vor seinen Freunden sehr peinlich war.
Er habe auch oft das Gefühl gehabt, mir etwas beweisen zu müssen usw.
Darum fiele es ihm vor allem bei mir sehr schwer, mich. offen zu kritisieren.
:-(
 


Hallo InesTt;

Ach wie schön zu Hören,das ist sehr lieb,das du dich hier noch mitteilst.^^
🙂

Wie fühlst du dich jetzt?

Ist es so nicht einfacher damit umzugehen? Ich glaube,wenn du deinen Sohn so in seiner Wahrnehmung einfach auffangen und auch akzeptieren kannst,öffnet es für euch beide,neue Wege.
Deinem Sohn wird es auch sehr Gut getan haben.Es ändert nicht gleich etwas,aber es ERLEICHTERT ungemein.^^
Vieles,vor allem wenn Jahre her,hat man selbst gar nicht so mit bekommen,das ist kein Weltuntergang.Es ist nur Wichtig darüber Reden zu können.

Ich freue mich sehr darüber..Hast du TOLL gemacht 😀 und hoffe du schaffst es auch mit deinem anderen Sohn.Aber eins nach dem anderen erstmal.
Alles wird gut,wenn man da etwas Aufmerksam bleibt^^
Ich hoffe du fühlst dich etwas Besser?

Lieben Gruß und gute Nacht.
Schokoschnutte

 
Hallo,
ich habe inzwischen nochmal mit meinem Jüngsten gesprochen. Er sagte mir, dass er darüber nachgedacht hätte, warum er sich bei mir immer so sehr über Kleinigkeiten wie diese Sache mit dem Geschenk aufregt.
Er meinte, das wären Nachwirkungen seiner Jugend.
Auch mit 16 und 17 hätte er mich oft nervig gefunden, ich hätte seine Privstsphöre nicht genug respektiert und oft laut mit meinem damaligen Mann gestritten, was ihm vor seinen Freunden sehr peinlich war.
Er habe auch oft das Gefühl gehabt, mir etwas beweisen zu müssen usw.
Darum fiele es ihm vor allem bei mir sehr schwer, mich. offen zu kritisieren.
:-(

Das klingt doch schon mal gut. Also, was heisst gut ^^, ich meine wenigstens ist er Gesprächsbereit und du hast jetzt endlich mal ein paar Details erfahren. Darauf lässt sich aufbauen. Suche weiterhin das Gespräch mit ihm und lasse diese Möglichkeit jetzt nicht abreissen. Dann seid ihr auf einem guten Weg.
 
Mit 23 Jahren bei so einer Sache so zu reagieren zeugt nicht unbedingt von einer großen Reife. Waren deine beide Söhne schon immer so? Wurden sie sehr betüttelt, sei es von dir oder deinem Mann und waren immer der Mittelpunkt von allem?
Solche Kaliber gibt es ja auch leider immer wieder, die so aufgezogen werden, als wären sie der Mittelpunkt des Universums und spätestens im Beruf dann anfangen zu kriseln, weil der Rest der Welt es auf einmal nicht mehr so sieht, wenn du als Mutter ihn dann auch nicht mehr immer sofort hochjubelst, könnte er vllt so reagieren.

Aber auch dies hier könnte ein Grund sein, wenn auch erst einmal ein sehr schwacher für mich:

Hallo,
ich habe inzwischen nochmal mit meinem Jüngsten gesprochen. Er sagte mir, dass er darüber nachgedacht hätte, warum er sich bei mir immer so sehr über Kleinigkeiten wie diese Sache mit dem Geschenk aufregt.
Er meinte, das wären Nachwirkungen seiner Jugend.
Auch mit 16 und 17 hätte er mich oft nervig gefunden, ich hätte seine Privstsphöre nicht genug respektiert und oft laut mit meinem damaligen Mann gestritten, was ihm vor seinen Freunden sehr peinlich war.
Er habe auch oft das Gefühl gehabt, mir etwas beweisen zu müssen usw.
Darum fiele es ihm vor allem bei mir sehr schwer, mich. offen zu kritisieren.
:-(

Wenn du "damaliger Mann" meinst, reden wir da von dem verstorbenen Vater der beiden oder hattest du so schnell nachdem Tod des Vater eines neues Partner?
Je nachdem kann da schon mal die Wut in einem Teenie wachsen, erst Recht in großer Trauer. Sie könnten wütend sein, dass du dir so schnell einen neuen Partner gesucht hast (falls du das hast, ich weiß es ja nicht). Sie könnten auch wütend darüber gewesen sein, dass du dich mit ihrem Vater kurz vor seinem Tod so oft gestritten hast und dir indirekt die Schuld dafür geben.
Auch wenn du keine Schuld daran trägst, aber Wut und Trauer in einem Teenager können schon mal die schwärzesten Gedanken hervorbringen, die nicht immer rational sind.
 
ich habe inzwischen nochmal mit meinem Jüngsten gesprochen.

Auch wenn der Inhalt des Gesprächs für Dich sicher bedrückend war, ich finde es gut, dass Dein Sohn seine Gefühle geäußert hat und sich Gedanken gemacht hat, was der Grund dafür sein könnte. Ich denke, dass darin eine Chance liegt, dass Ihr Euch annähern könnt.

Ich rate Dir, nimm seine Gefühle einfach mal so an. Gehe nicht in die Verteidigungshaltung. Der Rat mit der gewaltfreien Kommunikation war sehr gut. Ich drücke die Daumen, dass Ihr eine Basis für ein Gespräch findet.
 

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