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Entscheidung zwischen 2 Frauen

Wie soll man denn wissen, ob man eine feste Partnerschaft will, wenn man sich EINMAL gesehen hat?

Ich denke, dass man bereits beim Schreiben mit jemandem schon sehr gut merkt, ob man von dieser Person begeistert ist oder nicht. Jetzt weiß ich aber nicht, ob Du das kennst. Es passiert beim Chatten ziemlich selten. Und eigentlich passiert es auch im echten Leben sehr selten, dass man genau diesen einen Menschen trifft, der einen so begeistert, dass man denkt: Ja, das ist er/sie.

(Edit: An der Stelle bitte darauf achten, dass der TE sich eine Dating App runter geladen hat, wo er selbst sagt hat nie funktioniert, also eigentlich auch ein Problem hat Frauen zu daten und sich dann random zwei Frauen darauf eingelassen haben)

Die meisten Menschen achten gar nicht auf dieses Gefühl, sondern wurschteln sich von Beziehung zu Beziehung, weil sie auf ganz andere Kriterien achten. Es wird auf alles geachtet - Geld, Job, ob die Person unterhaltsam ist, ob sie vielleicht gut im Bett ist, wie die Person optisch aussieht - nur nicht, ob sich dieses eine große Gefühl einstellt. Manchmal ist es jemandem auch völlig egal, Hauptsache nicht alleine sein.

(Edit: Und an der Stelle bitte darauf achten, dass der TE ja auch gesagt hat, er hat so und so lange schon nicht mehr und da auch noch andere Absichten also eine Rolle spielen)

Tatsache ist, dass das eine innere Bereitschaft und bestimmt auch Reife bei zwei Menschen voraus setzt. (Edit: Die auf mehr als Sexualität und inneren Triebdruck basieren sollte)

Auf jeden Fall bin ich der Meinung, wenn man von einem Menschen so desinteressiert ist, dass man sich instant mit noch einem anderen Menschen unterhalten muss, um bei A durch B zu kompensieren und vice versa was die andere Person nicht hat (bei der einen Humor, bei der anderen Sicherheit), dann brauche ich auch nicht meine Zeit verschwenden und noch zwei Menschen treffen, auf die ich eigentlich keine Lust habe, weil man nun mal nicht zwei Menschen zusammen wurschteln kann, um daraus dann den Partner zu machen, den man eigentlich sucht. Es macht auch Null Sinn dann zu daten und sich zu sagen: Mit welchen Abzügen kann ich am ehesten leben?

Und dann kommen wir mal auf das zurück was ich Eingangs sagte: Das Problem bei sich selbst zu suchen. Der Fromm sagte mal (ich glaube in seinem Buch "Haben oder Sein"), dass dieses Verhalten "Haben wollen" ist. Und zwar in einem Menschen Eigenschaften suchen, die einem selbst fehlen. Vor allen Dingen jüngere Menschen tendieren noch wegen innerer Unreife zu so einem Verhalten, weil sie nicht wissen wer sie sind und wer zu ihnen passt. (Edit: Und jetzt kann man sich an der Stelle mal denken, was er haben will und wieso es ihm wurscht ist, dass es eben nur so lala passt. Hauptsache sie nervt danach nicht so hart und haut auch nicht gleich ab, damit man sich mehrmals treffen kann)
 
Zuletzt bearbeitet:
Fromm sagte mal (ich glaube in seinem Buch "Haben oder Sein"), dass dieses Verhalten "Haben wollen" ist.
Vielleicht sollte er erst eine Psychotherapie machen, bevor er sich
erneut mit den beiden Frauen trifft.
Ist ja gruselig, wie er analysiert wird.
Als hätte er ein Riesenproblem mit sich, weil er sich nach nur einem Treffen immer noch nicht für eine feste Beziehung entschieden hat
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, dass man bereits beim Schreiben mit jemandem schon sehr gut merkt, ob man von dieser Person begeistert ist oder nicht.
Jo, was hat denn jetzt deine Begeisterung mit "verliebt sein" zu tun? Gar nix. Davon ist man nach dem ersten Treffen noch meilenweit entfernt.
Er sollte auf jeden Fall beide weiterhin daten und es einfach auf sich zukommen lassen. Entweder entwickelt sich für eine von beiden eine Verliebtheit oder was für die Kiste oder eben von all dem nichts und der Kontakt verläuft sich.

Ich weiß gar nicht warum der TE überhaupt so eine Raketenwissenschaft daraus macht.

Ist ja gruselig, wie er analysiert wird.
Als hätte er ein Riesenproblem mit sich, weil er sich nach nur einem Treffen immer noch nicht für eine feste Beziehung entschieden hat

Das stimmt schon, aber der TE eröffnet diese Problematik ja bereits mit seinem Eröffnungsbeitrag und lädt zum lustigen analysieren ein. Er macht sich selbst Druck und analysiert die beiden Frauen ja genauso.
 
Beziehungen sind nun mal keine Bewerbungsgespräche, wo man X Bewerber antanzen lässt (und das ist nämlich das verwerfliche an der Sache), die man so lala gut findet und sich dann einen raus pickt. Sieh es ein: Du hast an keiner von beiden ein Interesse. Ein Mann, der richtig verliebt ist, der redet anders. Bei Dir kommt: "Yo... Chemie stimmt... aber die andere ist auch ganz gut.". Tolle Basis.

Beziehungen sind keine Bewerbungsgespräche, aber er hat ja noch keine Beziehung. Es geht um Dating und Dating ist ein bisschen wie "Bewerbung". Man präsentiert sich, beschnuppert sich, tauscht Meinungen aus und guckt, ob es funkt. Und dann trifft man sich weiter oder nicht. Ähnlich sind auch Bewerbungen, auch wenn das alles jetzt nüchtern klingt.

Und viele verlieben sich nicht direkt nach 1 x Treffen und ein paarmal schreiben. Das kann man nicht erzwingen und sollte sich und dem möglichen Partner auch Zeit lassen. Warum auch die Eile?

Ja, es klingt sehr kopfmäßig und Du zählst Punkte auf, die dir gefallen, aber Du sprichst nicht von Gefühlen, weil vermutlich noch keine da sind.

Dann triff sie noch weiter 2-3 Mal und guck mal, wie es sich entwickelt. Ich denke, dass die Tatsache, dass Du zwei Frauen gut und nett findest, es erschwert, weil Du vermutlich dann immer vergleichst und Du auf keine richtig tief einlässt - möglicherweise.
 
Ich finde das Thema "2-gleisig daten" immer sehr schwierig.
Für mich fiele darunter, 2 Menschen hinzuhalten, 2 Menschen auf romantischer, sexueller Basis zu treffen.
Das anfängliche Kennenlernen fällt für mich nicht darunter.

Nehmen wir an, ich lerne jemanden im Alltag kennen, wir tauschen Nummern, verabreden uns, da wir uns sympathisch finden und kennenlernen möchten.

Nun stolpert noch vor diesem Treffen ein anderer Mensch in mein Leben, den ich ebenfalls spannend finde und kennenlernen möchte.

Es ist bei keinem klar, ob wir uns verstehen werden, ob es Gemeinsamkeiten gibt, ob und auf welcher Basis er in meinem Leben bleibt.
Und es gibt keinem dieser mir noch sehr unbekannten beiden Menschen gegenüber eine Verpflichtung, viel, alles, irgendetwas aus meinem Leben zu erzählen.
Grundsätzlich sehe ich keinen Sinn dahinter, jeder ersten Begegnung derart viel bedeutung beizumessen, dass sie zur Selbstsabotage taugen könnte.

Kristallisiert sich beim weiteren (!) Kennenlernen heraus, dass mich mit einer Person mehr verbindet, mich die zweite Person jedoch ebenfalls reizt, steht eine Entscheidung an - eine, beide oder keine.
Und diese Entscheidung sollte ich dann fairerweise auch kommunizieren!
Aber das kann nur in wenigen Fällen nach einem ersten Treffen sein; dann müsste es etwas wie Liebe auf den ersten Blick sein. Und das sehe ich hier nicht.

TE, auf mich wirkst du sehr kopfgesteuert.
Würdest du eine dieser Frauen gerne küssen? Gibt es da eine erotische Anziehung?
Oder ist das bei beiden da?
 
Jo, was hat denn jetzt deine Begeisterung mit "verliebt sein" zu tun? Gar nix. Davon ist man nach dem ersten Treffen noch meilenweit entfernt.
Er sollte auf jeden Fall beide weiterhin daten und es einfach auf sich zukommen lassen. Entweder entwickelt sich für eine von beiden eine Verliebtheit oder was für die Kiste oder eben von all dem nichts und der Kontakt verläuft sich.

Ich weiß gar nicht warum der TE überhaupt so eine Raketenwissenschaft daraus macht.



Das stimmt schon, aber der TE eröffnet diese Problematik ja bereits mit seinem Eröffnungsbeitrag und lädt zum lustigen analysieren ein. Er macht sich selbst Druck und analysiert die beiden Frauen ja genauso.

Es ist echt selten, dass ich die gleiche Meinung habe wie du @Portion Control aber wo du recht hast, hast du recht.

Lieber TE,

Du bist doch überhaupt nicht in der Position, dass du dich für eine der beiden Damen entscheiden könntest. Du hast mit beiden geschrieben, du hast beide einmal getroffen. Anscheinend schreibst du mit beiden weiter und offenbar sind auch beide bereit, dich ein zweites Mal zu treffen. So what?

Das ist im 21. Jahrhundert in Mitteleuropa nicht unbedingt gleichzusetzen mit der Bereitschaft dieser Frauen, auch nur einmal mit dir in die Kiste zu steigen, geschweige denn eine längere Beziehung zu führen.

Schau doch erst einmal, ob sich aus Treffen zu einer der beiden Frauen etwas entwickeln kann (Freundschaft, Verliebtheit oder Liebe). Liebe auf den ersten Blick ist es ja offensichtlich bei keiner von beiden, sonst würde sich die Frage doch gar nicht stellen.

Das ist auch nicht schlimm, Vertrautheit kann ja auch wachsen. Unfair würde ich es nur finden, wenn du mit beiden Frauen Sex hättest unter der Vorspiegelung, eine feste Beziehung einzugehen zu wollen. Das wäre ausnutzend/ manipulierend.

Ansonsten: schau doch erstmal, wie gut ihr zueinander passt. Es kann auch sein, dass du nach 4 Treffen feststellst, dass du Dame 1 zwar super gut leiden kannst, aber sie schon immer von einer Katzenzucht geträumt hat, während du an einer Katzenhaarallergie leidest.

Oder du beginnst eine vielversprechende Beziehung mit Dame 2 (nachdem du ordentlich Dame 1 abgesagt hast), die dann leider abgebrochen wird, weil sie sich überraschend um die Alligatorenzucht ihrer Lieblingstante in Australien kümmern muss, die plötzlich schwer erkrankt ist.

Vielleicht sagen dir auch beide Damen nach dem zweiten Treffen ab. Ich finde, dass du viel zu viel als gegeben hinnimmst.
 
Ich denke, dass man bereits beim Schreiben mit jemandem schon sehr gut merkt, ob man von dieser Person begeistert ist oder nicht. Jetzt weiß ich aber nicht, ob Du das kennst. Es passiert beim Chatten ziemlich selten. Und eigentlich passiert es auch im echten Leben sehr selten, dass man genau diesen einen Menschen trifft, der einen so begeistert, dass man denkt: Ja, das ist er/sie.

Du schreibst selbst, das ist selten.
Mir passierte das, und ich sehe es noch immer - auch wenn sich nach vielen Jahren unsere Wege trennten - als sehr großes Geschenk an.

Menschen sind aber verschieden. Deshalb würde ich dies nicht als den einzig richtig Weg betrachten.
Manchmal wächst Zuneigung eher langsam, und auch daraus kann Liebe erwachsen.

Manche Menschen sind nüchterner, weniger gefühlsbetont unterwegs und haben dennoch gute Beziehungen, eben auf etwas anderer Basis.
Was für mich stimmt, stimmt noch längst nicht für den nächsten.
 
Das ist schon richtig was Du schreibst, Ausnahmsweise: Liebe und insbesondere ein Gefühl der Zusammengehörigkeit können auch durch gemeinsame Erfahrungen entstehen. Aber generell ist es so: Je mehr gemeinsame Interessen, Ansichten und Einstellungen man hat, desto höher die Chance, dass sich ein Gefühl von Verbundenheit einstellt und Zuneigung zum anderen wächst.

Das Problem mit der Partnerwahl, Partnerwahl im Internet und insbesondere das Problem des "Angebots" wurde sehr reichhaltig in der Philosophie und in der Psychologie diskutiert. Es gibt X Ratgeber zu dem Thema, die immer wieder zum gleichen Schluss kommen: Wenn man durch das Internet wandert und sich in einem Supermarkt glaubt, bei dem man sich irgendwen aussuchen kann (und nicht nur kann, sogar muss), dann wird man ein Problem bekommen.

Was für mich stimmt, stimmt noch längst nicht für den nächsten.

Das ist ebenfalls richtig. Die individuellen Dinge, die jemand gut findet sind auch nicht das Problem. Das Problem fängt dort an, wo man nichts über sich weiß.

Ich gebe mal ein Hardcorebeispiel: Der Gamer, der sich eine ruhige Freundin sucht, weil er sie für besonders loyal hält, die dann aber keine Lust auf den Gamer in ihm hat. Und dann kriegen die ständig Krach miteinander, gleichwohl sie sich anfangs gut fanden: Sie fand vielleicht seine offene Art toll, er ihre zurückhaltende. Aber alles in allem wollten die sich nur gegenseitig kompensieren oder Ängste kompensieren.

Und deswegen ist das so wichtig sich selbst zu kennen, zu wissen wie man ist. Und wenn ich dann lese, dass der TE schreibt (und es ist wirklich nicht böse gemeint. Ich warte darauf, dass er einen Aha-Moment hat), dass er die eine unterhaltsam findet... kitisch. Da fällt mir immer das von Erich Fromm ein: Niemand würde gerne zugeben, dass er langweilig ist. Er fühlt sich ja nicht umsonst auch zur anderen tendenziell hingezogen, vermisst dann aber bei der wiederum den Humor. Auch kritisch.
 

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