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Engagement für Menschen in Pflege- und Altenheimen

Meine Güte, es soll doch niemand zwangsbespaßt werden.
Es kann auch ein Unterschied sein zwischen Stadt und Land.
Schon einmal daran gedacht?
Oder frag mal die Stationskräfte, was die so davon halten. Manchmal nicht viel.
Ab und zu soll es auch vorkommen, daß Angehörige Besuchsdienste ordern.
Bei Post mit Herz bin ich von Anfang an dabei, weil ich Karten bastle. Immer mit demselben Text "Im Woid is so staad" von Ludwig Thoma und mit einer hochdeutschen Übersetzung und ein paar persönlichen Zeilen, falls die Empfängeradressen nicht in Bayern sind, was fast immer der Fall war. Da gab es auch Rückmeldungen. Und was für (aber)witzige.
 
@grauer Kater , es kann ja jeder für sich entscheiden, was er davon hält.

Ich finde es nur schade, wenn immer gejammert wird, dass es so viele einsame Menschen gibt, gerade alte. Aber im selben Atemzug macht man ehrenamtliche Bemühungen schlecht und degradiert sie zu "Fremden", die sowieso nur den alten Leuten das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Sehr schade, finde ich.
 
Ich finde es nur schade, wenn immer gejammert wird, dass es so viele einsame Menschen gibt, gerade alte. Aber im selben Atemzug macht man ehrenamtliche Bemühungen schlecht und degradiert sie zu "Fremden", die sowieso nur den alten Leuten das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Sehr schade, finde ich.
Es tut mir leid, wenn ich fast einen Monat nachher nochmal einhake, aber es ist mir wichtig.
Ich mache ehrenamtliche Bemühungen nicht schlecht, aber ich möchte auch darstellen, warum ein Pflegeheim nicht gleich juchuh schreit, wenn sich Leute andienen, um Brettspiele zu spielen oder vorzulesen.
Es ist bei Dir in der Großstadt gewiß anders, aber die meisten Menschen, die bei uns so ins Alters- oder Pflegeheim gehen, haben ein anderes Leben hinter sich. Oft ist da ein landwirtschaftlicher Hintergrund dabei oder ein Eigenheim oder so...kurz gesagt, man ist es gewohnt, irgendwie irgendwas dahinzuwerkeln, auf irgendeine Art und Weise. Bis ins hohe Alter hinein. Ich könnte noch soviel dazu schreiben. Long story short: Die meisten Menschen dort drin leiden nicht an Einsamkeit oder mangelnder Ansprache, die meisten leiden an tödlicher Langeweile.
Nur weil man alt ist und manches nicht mehr (so) gut kann, ist man noch lange nicht nutzlos.
Ich bin Mitglied in einem Katzenhilfeverein. 2022 gab es im Energiebereich ein Preisruck und gleichzeitig stiegen die TA-Kosten, unser Verein verlor Paten, unsere Kapitaldecke war damals richtig dünn. Wir haben dann so eine Plätzchenback-Aktion gestartet und auch gleichzeitig geguckt, wie kann noch vom wem in welcher Art Geld generiert werden. Die Plätzchen kamen verschiedensten Quellen, jaja. Hier auch long story short: Altersheimbewohner stricken Socken u.a., recyceln Kleidungsstücke, stellen Tierbedarf und Tierspielzeug her...und es gibt noch mehr solche "Beschäftigungsmodi", nicht nur auf unseren Verein bezogen. Da gibt es ja noch viel mehr Möglichkeiten. Ich beschreibe es gerne, wenn es gewünscht wird.
Es gibt sogar dank dieser Post mit Herz- Idee Brieffreundschaften zwischen zwei Altersheimen, von denen ich weiß. Da schreiben sich Bewohner gegenseitig und 3-4mal im Jahr fahren die sich auch gegenseitig besuchen. Witzigerweise besteht auch die Möglichkeit, sich Karten selbst zu basteln, die auch gerne angenommen wird.
Man soll sich durchaus engagieren, aktiv oder passiv, das ist vollkommen egal, nur wei jemand alt oder vielleicht dement ist, kann man trotzdem auch für selbst echt profitieren davon.
Manche reden aber aber mit Alten wie mit Kleinkindern.
Das ist überhaupt ein ganz weites Feld. Das Wort zum Samstag.
 
Schon einmal daran gedacht?

Das hier ist nicht das Gesellschaftsforum (das es nicht mehr gibt). Und hier muss auch nicht jeder an alle Aspekte von einem Thema denken. Hier ging es ausschließlich darum, Ideen zu sammeln, was man tun kann, wenn man Menschen unterstützen möchte. Mehr nicht.

Ich mache ehrenamtliche Bemühungen nicht schlecht, aber ich möchte auch darstellen, warum ein Pflegeheim nicht gleich juchuh schreit, wenn sich Leute andienen, um Brettspiele zu spielen oder vorzulesen.

Kann man nicht einfach dann die Möglichkeiten, einsamen Menschen zu helfen, die hier in diesem Thread gesammelt, stehen lassen als "gut" oder "möglich"? Das ist hier kein Thread, in dem die komplette Komplexität von Menschen und Personal in Altenheimen geklärt werden muss, soll oder überhaupt kann.

Hier sollte es darum gehen, dass Menschen, wenn sie Interesse haben, Ideen bekommen, was sie tun können, wenn sie jemandem, der einsam ist, helfen möchten. Es ist doch klar, dass niemand aus einem Impuls mal eben in ein Altenheim geht und sagt: Hier bin ich, lass mich die Leute an den Stühlen festbinden, damit ich mit ihnen jetzt sofort Mensch-ärgere-dich-nicht spielen kann. Genau so, wie es Heime gibt, wo das vielleicht nicht so gern gesehen ist, gibt es welche, die Freudentänze machen würden, wenn sie jemand finden würden, der Hilfe anbietet.

Wie ich im ersten Post schon geschrieben habe, ist dieser Thread entstanden, weil sich eben die Frage gestellt hat in einem anderen Thread: Was kann man tun? Was gibt es alles? Bitte lasst uns bei dem Thema bleiben - auch, damit Leute, die vielleicht tatsächlich hier reinschauen, leicht Ideen finden und nicht seitenweise Diskussionen à la Gesellschaftsforum durchlesen müssen.

Wenn du diese Problematik gern weiter besprechen möchtest, die dieser Thread bei dir auslöst, sei so gut und mach einen eigenen Thread in "Soziales" auf (ich vermute, dass er dort hingehört). Sicher finden sich Menschen, die gern mitdiskutieren.
 
Es ist doch klar, dass niemand aus einem Impuls mal eben in ein Altenheim geht und sagt: Hier bin ich, lass mich die Leute an den Stühlen festbinden, damit ich mit ihnen jetzt sofort Mensch-ärgere-dich-nicht spielen kann.
Anscheinend schon. Es hat sich jemand hier wegen der fehlenden Resonanz beklagt.
Genau so, wie es Heime gibt, wo das vielleicht nicht so gern gesehen ist, gibt es welche, die Freudentänze machen würden, wenn sie jemand finden würden, der Hilfe anbietet.
Kann jetzt nur für die bei uns sprechen, aber die haben es sich nach Corona recht schnell wieder abgewöhnt.
Wenn du diese Problematik gern weiter besprechen möchtest, die dieser Thread bei dir auslöst, sei so gut und mach einen eigenen Thread in "Soziales" auf (ich vermute, dass er dort hingehört). Sicher finden sich Menschen, die gern mitdiskutieren.
Nö.
Aber ich spendiere Dir gerne ein Glas Nutella für Dein Brötchen.
 
Wieso holt man einen Thread, in dem um INFOS gebeten wird, hervor, um den TE und die Antwortenden nochmal zu provozieren, und das bei so einem Thema? Das nervt.
 
Es tut mir leid, wenn ich fast einen Monat nachher nochmal einhake, aber es ist mir wichtig.
Ich mache ehrenamtliche Bemühungen nicht schlecht, aber ich möchte auch darstellen, warum ein Pflegeheim nicht gleich juchuh schreit, wenn sich Leute andienen, um Brettspiele zu spielen oder vorzulesen.
Es ist bei Dir in der Großstadt gewiß anders, aber die meisten Menschen, die bei uns so ins Alters- oder Pflegeheim gehen, haben ein anderes Leben hinter sich. Oft ist da ein landwirtschaftlicher Hintergrund dabei oder ein Eigenheim oder so...kurz gesagt, man ist es gewohnt, irgendwie irgendwas dahinzuwerkeln, auf irgendeine Art und Weise. Bis ins hohe Alter hinein. Ich könnte noch soviel dazu schreiben. Long story short: Die meisten Menschen dort drin leiden nicht an Einsamkeit oder mangelnder Ansprache, die meisten leiden an tödlicher Langeweile.
Nur weil man alt ist und manches nicht mehr (so) gut kann, ist man noch lange nicht nutzlos.
Ich bin Mitglied in einem Katzenhilfeverein. 2022 gab es im Energiebereich ein Preisruck und gleichzeitig stiegen die TA-Kosten, unser Verein verlor Paten, unsere Kapitaldecke war damals richtig dünn. Wir haben dann so eine Plätzchenback-Aktion gestartet und auch gleichzeitig geguckt, wie kann noch vom wem in welcher Art Geld generiert werden. Die Plätzchen kamen verschiedensten Quellen, jaja. Hier auch long story short: Altersheimbewohner stricken Socken u.a., recyceln Kleidungsstücke, stellen Tierbedarf und Tierspielzeug her...und es gibt noch mehr solche "Beschäftigungsmodi", nicht nur auf unseren Verein bezogen. Da gibt es ja noch viel mehr Möglichkeiten. Ich beschreibe es gerne, wenn es gewünscht wird.
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Das ist überhaupt ein ganz weites Feld. Das Wort zum Samstag.
Kaum zu glauben 🤨
 

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