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Hallo Edy,

ja, leider da hast du recht.

Auch Alleinerziehende sind verpflichtet anderthalb Stunden pro eine Fahrt zum Job zu pendeln. Plus der Mittagspause und den 8 Stunden Arbeitszeit.

Alleinerziehende haben dann zwei Möglichkeiten. Sie arbeiten so, dann geht das Jugendamt davon aus, dass sie ihre Kindern nicht gerecht werden können und das Jugendamt muss eingreifen. Oder sie lehnen so ein Jobangebot ab, dann bekommen sie Sanktionen, mit denen man auch wieder begründen 'kann' warum die Eltern nicht fähig sind, ihre Kinder zu ernähren/zu erziehen.

Es gibt keine Möglichkeit den Mitarbeitern der ARGE darzulegen, warum man etwas ablehnt oder so nicht annehmen kann.

Auch das Jugendamt hat nicht die Möglichkeit, hier oder dort zu sagen, dass anderthalb Stunden pro Tag pro einfache Fahrt zur Arbeit nicht angemessen ist.

Zumal man bei so vielen Arbeitslosen fragen muss, wieso es sein kann, dass so viele Leute so lange zur Arbeit fahren sollten. Da müssen doch auch in jeder Stadt oder der Nähe auch Arbeitslose sein, die genauso qualifiziert sind.

Lieben Gruß
Fragende
 
Muss ich im Kalender rot anstreichen, dass mir endlich mal jemand Recht gibt. :blume:

Da frage ich mich aber auch, weshalb Wallfraff bzw. Team nicht auf den wichtigen Aspekt eingingen - dass primär Kinder Arbeitsuchender diesen im Eingangsthread bezeichneten Kindermarkt sättigen, in Verantwortung der Jobcenter bzw. Arbeitsagenturen - der Gipfel der Unmenschlichkeit.

Danke, dass noch jemand den Thread hochhält, damit das auch gesehen wird...😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Edy,

ja, leider da hast du recht.

Womit?
Kinder dürfen nicht sanktioniert werden und Wallraff darf schreiben und recherchieren, was er will!
Da ist Edy nicht weisungsbefugt... 🙂

Auch Alleinerziehende sind verpflichtet anderthalb Stunden pro eine Fahrt zum Job zu pendeln. Plus der Mittagspause und den 8 Stunden Arbeitszeit.

Alleinerziehende haben dann zwei Möglichkeiten. Sie arbeiten so, dann geht das Jugendamt davon aus, dass sie ihre Kindern nicht gerecht werden können und das Jugendamt muss eingreifen.

Das ist absolut nicht so, doch sicher eine Frage des Einzelfalles. Mein "Arbeitstag" war übrigens mit 14 auch 11 Std. lang (Abwesenheitszeit).
Wenn eine Betreuung gesichert ist, dies kann auch eine Fremdbetreuung sein, dann steht der Arbeit doch nichts im Weg...
Zudem kann man umziehen, wenn man die Priorität Arbeit wählen muss.

Ich weiß auch nicht, warum du immer mit extremsten Beispielen kommst, zumal ja auch der andere Elternteil mit einspringen könnte..

Oder sie lehnen so ein Jobangebot ab, dann bekommen sie Sanktionen, mit denen man auch wieder begründen 'kann' warum die Eltern nicht fähig sind, ihre Kinder zu ernähren/zu erziehen.

Das halte ich geeignet für in die Rubrik: Märchen und Sagen... 🙂

Es gibt keine Möglichkeit den Mitarbeitern der ARGE darzulegen, warum man etwas ablehnt oder so nicht annehmen kann.

Doch... man kann das mündlich zu Protokoll geben oder selbst schriftlich begründen, dazu gibt es die Möglichkeit, dass man sich anwaltlich betreuen lässt oder von einem Sozialverband.
Ich kenne diese extremsten Auslegungen, wie du hier darzustellen versuchst, in der Praxis nicht.
Wohl aber einige, die sich so vor der Arbeit drücken wollen.
Wo aber das Kind auch trotzdem, nicht selten, fremdbetreut wird...


Auch das Jugendamt hat nicht die Möglichkeit, hier oder dort zu sagen, dass anderthalb Stunden pro Tag pro einfache Fahrt zur Arbeit nicht angemessen ist.

Richtig, tun sie auch nicht!
Es gibt lediglich Gesetze und Urteile, die das definieren. Das Letzte aus dem Jahr 2011.

Zumal man bei so vielen Arbeitslosen fragen muss, wieso es sein kann, dass so viele Leute so lange zur Arbeit fahren sollten. Da müssen doch auch in jeder Stadt oder der Nähe auch Arbeitslose sein, die genauso qualifiziert sind.

Lieben Gruß
Fragende

Also mit anderen Worten die Notwendige Einzelverantwortung und die persönlichen Entscheidungen sein Schicksal weitgehend bestimmen und beeinflussen zu können, verstecken sich hinter der allgemeinen Arbeitslosigkeit, wobei man ja kausal zu diesem Vorgang und den Folgen beitrug.
Denn vielfach basieren solche Vorgänge ja weitgehend aus einer Selbstbestimmung und einer Lebensplanung heraus, die (vielleicht sogar vorhersehbar) nicht gut und klug zu nennen ist.

Ich selbst bin ja für das Bedingungslose Grundeinkommen, was auch in diesem Falle eine wichtige Hilfe wäre.

Weiß jetzt allerdings nicht, warum du Edy in seiner Neigung zur allumfassenden (OT) Kritik an allem und jedem (allerdings nicht an Steuerbetrüger Hoeneß) unterstützt... 😀
🙂
 
Das ist absolut nicht so, doch sicher eine Frage des Einzelfalles. Mein "Arbeitstag" war übrigens mit 14 auch 11 Std. lang (Abwesenheitszeit).
Wenn eine Betreuung gesichert ist, dies kann auch eine Fremdbetreuung sein, dann steht der Arbeit doch nichts im Weg...
Zudem kann man umziehen, wenn man die Priorität Arbeit wählen muss.

Ich weiß auch nicht, warum du immer mit extremsten Beispielen kommst, zumal ja auch der andere Elternteil mit einspringen könnte..

11-14 Stunden Fremdbetreuung ist unrealistisch: finde sowas mal (wenn grad keine Oma greifbar ist). Mit normalen Betreuungseinrichtungen ist das niemals machbar. Selbst wenn es das wäre: Ob das gut für ein Kind wäre wage ich zu bezweifeln.
Also das könnte das Arbeitsamt schon als Grund dafür dass man den Job ablehnt, akzeptieren.

Umziehen ist auch nicht immer möglich: Such Du mal als alleinerziehende und arbeitslose (oder zumindes bis vor kurzem Arbeitslose) Mutter eine halbwegs bezahlbare Wohnung in einem Ballungsraum, wie zB München. Da hast Du absolut garkeine Chance! 0,0%

Un das andere Elternteil kann ja dann erstrecht nicht mehr einspringen, wenn Du umgezogen bist, außerdem muss der ja höchstwahrscheinlich auch arbeiten, also wie soll das gehen?
Der Alltag als alleinerziehender ist komplizierter, als der eines Managers. Es wäre wünschenswert, wenn die Sozialämter dafür Verständnis hätten.
 
MAn kann Bewerbungen faken, noch nie was davon gehört? Machen doch genug Leute.
Also faken im Sinne v tricksen, damit man nicht bei der Arbeitsstelle genommen wird.
 
Ich habe das vor dem referendariat gemacht.... So wie beschrieben, weil die mir z.t. unzumutbaee Jobs aufdrängten
 
Also mit anderen Worten die Notwendige Einzelverantwortung und die persönlichen Entscheidungen sein Schicksal weitgehend bestimmen und beeinflussen zu können, verstecken sich hinter der allgemeinen Arbeitslosigkeit, wobei man ja kausal zu diesem Vorgang und den Folgen beitrug.
Denn vielfach basieren solche Vorgänge ja weitgehend aus einer Selbstbestimmung und einer Lebensplanung heraus, die (vielleicht sogar vorhersehbar) nicht gut und klug zu nennen ist.

Ich selbst bin ja für das Bedingungslose Grundeinkommen, was auch in diesem Falle eine wichtige Hilfe wäre.

Was könnte man jetzt zu Uli Hoeneß im Zusammenhang sagen? - Dass er ordentlich kriminalisiert wurde und verknackt, so wie jeder Privat-Bürger, der gg. geltendes Recht verstößt, während z. B. Jugendamts- oder auch Jobcentermitarbeiter und Richter usw., alle im öffentlichen Dienst, nicht mal ansatzweise rechtsmäßig zu arbeiten brauchen - das ist reine Willkür und deinem Rechtsstaat unwürdig.😉

Dann kommt so was bei raus: schwunghafter Kinderhandel mit sozial Schwächeren. rechtstaatlich gedeckt, und hier gehts dann auch um ethische Fragen, inwieweit das verwerflich bzw. amoralisch ist.

Ich finde, im höchsten Maße.

Und Kinder werden natürlich indirekt sanktioniert, das ist dasselbe.

Und Bedingungsloses Grundeinkommen: gut und schön, wird wohl nie kommen, weil zu Viele mauern, aber aktuell rechtsmäßiges Handeln von Behörden fordern, und da kommt Wallraff gerade recht...
 
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