Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Endlich wird das mal gesehen

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Natürlich hast du recht, sowas wie Gewalt in Familien gibt es ja auch gar nicht. Jugendämter die Kinder aus Familien reißen machen das natürlich immer ohne Grund. 🙄 Ich habe mir ehrlich gesagt nicht das Video angeschaut. Aber ich kann auch so behaupten das es oft genug nicht ohne Grund geschiet das ein Kind raus genommen wird aus der Familie. Ich möchte auch nicht behaupten das es immer gerechtfertigt ist. Es passiert oft das Jugendämter zu nachlässig sind oder zu schnell handeln. Auch die machen oft genug Fehler, aber in den meisten Fällen ist es Sinnvoll und gerechtfertigt. Bei mir wäre es genauso gut gewesen, nur leider war das Jugendamt da nicht gründlich genug. Also oft sind nun mal Eltern schuld, ich denke das kann man heute gar nicht mehr abstreiten. Wer dies denoch tut, hat keine Ahnung was hinter verschlossenen Türen abgeht oder ist selbst Täter und geht mit seinen Kindern genauso scheiße um.
 
Fragende, Deine Einleitungssätze sind verwirrend.

Es geht im Film nicht um Elternschuld, sondern um die Misere der Jugendämter, die Familien nicht mehr ausreichend selbst betreuen zu können (zu hohe Fallzahlen pro Mitarbeiter, ähnlich wie bei den JobCentern).

Daraus ergeben sich zwei Konsequenzen: die Zahl der freien Träger, die das übernehmen, steigen ( und damit die dafür aufgewendeten Mittel) und die Jugendämter nehmen Kinder schneller aus Familien, weil sie Angst haben, sonst bald wieder wegen der nächsten Kinderleiche im Kreuzfeuer zu stehen.
 
Ich habe den TV-Bericht auch gesehen, und ich fand ihn sehr gut. Dass es Familien gibt, bei denen ein Eingreifen der Jugendämter erforderlich ist, wissen wir.
Was mich bei dem Bericht empört hat, waren die Querverbindungen zwischen den "Betreuungseinrichtungen" und den Behörden. Ich erinnere mich an meine Klinikzeit: Man wollte mich gerne im betreuten Wohnen sehen. Dafür hatte die Therapeutin eine Einrichtung ausgesucht, der sie selbst nahestand.
Es geht in allen Betreuungsgeschichten, wie ja gestern zu sehen war, um sehr viel Geld. Und das lockt.
Ich habe mich gestern etwa gefragt, was man finanziell schlecht gestellten Familien wohl antworten würde, würden die mehr finanzielle Unterstützung fordern. An ominöse Einrichtungen zahlt der Staat ohne Not 6000 € im Monat und pro Kind. Da erbringt offenbar niemand Wohltätigkeit, da ist man selbst Profiteur von Wohlfahrt.
Für mich gehört dieses ganze, sich immer wieder selbst beweihräuchernde System schon lange geknackt. Vor allem aber muss man den betroffenen Menschen ihre Würde wiedergeben, in dem man sie dabei unterstützt, ihr Leben eigenverantwortlich zu führen, anstatt sie systematisch zu entmündigen.
Das Wort Skandal reicht nicht aus, um solche Zustände zu beschreiben.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich gehört dieses ganze, sich immer wieder selbst beweihräuchernde System schon lange geknackt. Vor allem aber muss man den betroffenen Menschen ihre Würde wiedergeben, in dem man sie dabei unterstützt, ihr Leben eigenverantwortlich zu führen, anstatt sie systematisch zu entmündigen.
Das Wort Skandal reicht nicht aus, um solche Zustände zu beschreiben.
Sehe ich auch so, aber so lange jedes in Familien misshandelte Kind exemplarisch für tausende andere herhalten muss und "uns" die vor allem seelischen Qualen von gewaltsam aus den Familien gerissenen Kindern, die eben die erwähnte Industrie füttern, nicht interessieren, wird sich nie was ändern.

Und da braucht es keine ARD-Doku, um uns in Kenntnis zu setzen von Unrecht, wussten "wir alle" alles zuvor schon und seit langem. 😉
 
Liebe Forumsmitglieder

Ja, so ein Filmbericht ist notwendig und wichtig.'Mit Kindern Kasse machen' ist jedoch nur die Spitze eines Eisberges, der immer höher wird. Alle sehen sich diesen Eisberg an, aber ausser : ja das ist aber schlimm, geschieht ........nichts.
Es ist schlimm, dass Kinder zur Ware verkommen und es ist schlimm, dass es Familien gibt, in denen unhaltbare Zustände an der Tagesordnung sind, die eine Inobhutnahme rechtfertigen. Leider sind Jugendamtsmitarbeiter völlig überlastet, da sie - wie auch in diesem Bericht angesprochen - mit Fällen überhäuft werden. Bei 90 zu bearbeitenden Fällen, hat man nicht die Zeit, sich um einzelne Schicksale zu kümmern. Pech gehabt könnte man dann lapidar sagen. Dieses Pech hat aber eine Ursache! Wenn die Arbeitsstellen der Jugendämter immer weiter zusammengstrichen werden, dann bleibt etwas auf der Strecke. Das wirklich skandalöse: um teilweise unsinnige Inobhutnahmen zu finanzieren, bedarf es eines riesigen Finanzaufwandes, für den letztlich der Steuerzahler herhalten muss. Diesen Geldsegen in die Qualifizierung von sozialpädagogisch wie heilpädagogisch geschulten Mitarbeitern zu stecken, kommt keinem der Entscheidungsträger in den Sinn. Da wird dann, wie in der Wirtschaft üblich, ausgelagert. Doch warum wird in allen öffentlichen Haushalten so rigeros gespart? Geld ist doch vorhanden! Solange Geld für kriminelle Banker da ist, die sich über hochriskante Immobiliengeschäfte die Taschen vollgestopft haben, muss doch auch Geld für Kinder da sein?!
Dieses ganze System ist so sehr korrupt, da wundert mich nichts mehr.....
Leider gehört aber auch die Frage hierher: warum wurde der Fernsehbeitrag so spät gesendet? Gut ist jedenfalls, dass er überhaupt gesendet wurde..... Aber wird sich was ändern?
 
Aber wird sich was ändern?
"Kinder haben keine Rechte" - O-Ton JA-Mitarbeiter...

So sieht`s aus, sind mit die schwächsten Glieder in der Gesellschaft, beliebig daran bedienbar - Menschenrechte bzw. Kinderrechtskonventionen Lachnummern.

Und namhafte Menschenrechtsorganisationen, viele verzweifelte Bürger und Kinder machen seit langem öffentlich aufermerksam, mit dem Ergebnis immer weiter steigender Inobhutnahmen. Anstatt sie zu unterstützen, werden sie mit allen Mitteln bekämpft.

Und das ist mehrheitsfähig und nennt man "Demokratie". 🙄
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Raphael,

deine Empörung kann ich verstehen. Ich habe mich in meinem Leben über solche Entwicklungen auch immer wieder aufgeregt und war - mindestens am Rande auch - immer wieder einmal mit solchen Schicksalen befasst.
Nach meiner Beobachtung fehlt es an einem engmaschigen System, das schon vorsorglich und fürsorglich eingreift.
Inzwischen werden ja Eltern, die die Vorsorgeuntersuchungen für Kleinkinder schwänzen, schon erfasst und man sieht darin dann auch ein wohl berechtigtes Indiz für ein sich anbahnendes Unheil.
Ich bin in der Tat dafür, dieses Netz vorsorgender Maßnahmen so eng wie möglich zu knüpfen. So lange wie eben möglich allerdings sollten alle Angebote nach Möglichkeit ohne Druck erfolgen, weil gerade überforderte Eltern diesen Druck fürchten und sich deshalb gerne der Kontrolle entziehen.
Ich habe allerdings auch "Fälle" erlebt, in denen mir eine Jugendamtsmitarbeiterin lächelnd entgegenhielt, ich sehe die Dinge wohl etwas zu ernst. Der junge Mann, der bereits etliche Kapriolen hinter sich hatte und vom Vater noch unterstützt wurde, landete schließlich im Knast.
Im Grunde kennt man in Nachbarschaften, in Kindergärten, in Schulen die Problemkinder. Und wir alle, ich auch, scheuen uns gleichwohl, wirklich entschieden zu handeln, wenn es denn ernst wird, solange wir nicht eine unabweisbare Gefahr sehen. Zivil-Courage ist ein schwaches Pflänzchen.

Burbacher
 
Es geht in allen Betreuungsgeschichten, wie ja gestern zu sehen war, um sehr viel Geld. Und das lockt.

An ominöse Einrichtungen zahlt der Staat ohne Not 6000 € im Monat und pro Kind.

Diese Einrichtungen brauchen Kunden, Profit und denken rein marktwirtschaftlich. Der Steuerzahler darf seine Tasche öffnen.

Übrigens, wenn eine Vertreterin dieser Einrichtungen mitbekommt dass du diese Machenschaften in einem großen Forum outest, wird sie seeeehr verärgert reagieren. Es sollte keiner wissen dass sie vorgegebene Anzahlen der Kinder haben die sie pro Jahr durch ihre "Erziehungs"einrichtungen durchjagen müssen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben