Darf ich dich was fragen? Gab es in deiner Familie jemals eine Zeit, in der ihr zusammen gelacht habt, in der ihr euch zusammen wohl gefühlt und gern miteinander Zeit verbracht habt? Vielleicht als du Kind warst? Ich meine, eine so toxische Atmosphäre entsteht ja nicht von einem Tag auf den anderen.
Rein hypothetisch: Was wäre, wenn du deine Mutter da rausholst? Der Kontakt zu den Stiefgeschwistern (Halbgeschwister?) würde sofort abbrechen, die Zeit für deinen Vater ist begrenzt, dann bleibt deine Schwester mit der du auch nicht grün bist (Frau Doktor/Herr Ingenieur). Wäre das so schlimm für dich?
Oh jetzt wird es schwrieg....
Erstmal muss man sagen ich hatte alles.
Klar wurde auch gespart.
Aber Urlaube genug zu essen, eigens Zimmer, die Möglichkeit im Posaunenchor zu sein, im Kaninchenverein....
Leider waren meine Eltern unfähig Gefühle zu zeigen, Kinder wurden geeinander ausgespielt, Druck erzeugt Schule, speziell ich war eigentlich immer als " Arbeiter" gebucht für die Landwirtschaft.
Vater ist nun mal
Baujahr 1936 ich 1986.
Die Zeiten waren damals anders.
Liebe nein,
Geschichten wie ( Drohung Vater Jäger) er bringt sich um und war dann Stunden lang verschwunden.....
Eifersucht das seine "junge Frau" durch brennt...
Mutter manipuliert gerne, hat mir aber auch bei meiner schlecht Rechtschreibung für die Schule geholfen.
Liebe?
Gab es nicht, ich und meine Schwester waren Inventar.
Schwester sollte mehr oder weniger eine Freundin für die ersetzen.
Ich? Ich hatte ein Fernseher und ein PC im Zimmer= ich schotte mich selber ab.
Ich war vielleicht auch nie einfach als Person, Einzelgänger, sozial nicht angepasst.
Ich wurde mir selbst genug, lernte aber nie Gefühle zu zeigen.
Ich lebte mein Leben, schule PC, Fernsehen,auf den Hof arbeiten Abendbrot Schlafen.
So vergingen die Jahre.
Ich bin selbst jetzt mit 40 eine eher schwriege Person.
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Thema Mutter
Früher, dachte ich ich hole sie ins betreute wohnen an meinen Wohnort.
Jetzt? Oh Gott nein
Die beiden als "Paar" jeder hat eine Zeitlang ohne den anderen geplant, sie wollte zu ihrer Rest Familie, er zu seinen ersten Sohn ( wenn die Ex tot wäre)
Ex ist Juli mit 90 gestorben, er hat sich aber zu schnell verlechtert und bleiben jetzt bei seiner Ehefrau.
Liebe gab es auch zwischen diesen beiden nicht.
Rückblickend wurde jeder unabhängig in ein eigenes Gefängnis gesteckt.
Und das nannte sich Familie.
Ich habe es erst mit ca mitte 30 begriffen,das es nicht normal ist jedes bzw fast jedes Wochenende auf den Hof mit zu helfen.
Passende Gesichte dazu: drittes Date war bei meinen Eltern.
Jetzt Ehefrau,
Bin ich nun besser?
Nein leider nicht.
Ich konnte und wollte mich anfangs nicht um mein Wunschkind kümmern.
Nur spielen, Rest?
Das war auch einer der Gründe warum es bei Kind 1 geblieben ist.
Meine Ehe fühlt sich inzwischen leer an, aber wir reden zusammen, kümmern uns ums Kind.
Wäre ich ein andere Mensch, das Leben wäre vermutlich besser schöner erfüllter.
Sprichwort: " Nachbars Kirschen sind immer die Besten"
Ich habe nie gelernt Gefühle zu zeigen, ich kenne nur Druck und Erpressung.
Ich bin ein wahrer Sohn zu meinen Eltern.
Ich kann mich nur glücklich schätzen, das meine Frau geblieben ist.
Sie ist auch nicht einfach und wir sind wie Tag und Nacht.
Jetzt wo ich soviel nieder geschrieben habe, bin ich zu tiefst traurig.
Wiso muss das Leben nur so schwrieg sein?
Ich bin einfach nur noch genervt von meinen Eltern.
Genervt von mir selbst.