Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Empathie, wie seht ihr das?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 122251
  • Datum Start Datum Start
Vielleicht ist Empathie eine Form von "Hellhörigkeit" für alle möglichen menschlichen "Geräusche", die man so macht und ein richtiges Zuordnen können?

Das kann gut sein, zumindest erleichtert sowas, empathisch zu sein. Leute, die "hellhörig" oder hellfühlig oder hochsensibel sind, sind da natürlich besonders empathisch.

Ich fand den Film auch berührend.
 
Absolut.
In meiner Familie war mir mein möglicher Egoismus verboten. Das wurde mit Nichtachtung und Silentreatment, der sich über Wochen hinziehen konnte, bestraft.

Ich habe lange gebraucht um zu verstehen, dass ein gesunder Egoismus nichts schlimmes ist. Aber jahrelang habe ich mich einfach nur schlecht gefühlt, wenn ich mal an mich gedacht habe oder wenn ich einfach mal keine Lust hatte für andere da zu sein.

Erst recht wenn mich diese Personen verbal und körperlich attackiert haben, denn Gewalt durfte ich auch innerhalb der Familie erfahren, die dann durch meine Empathie schön geredet wurde.
Manipulieren nennt man das, oder nicht? Halte die Klappe, du machst, wie ICH dich haben will. Ansonsten gibts Strafe. Das ist eigentlich ein klassisches Erziehungsmuster, auch in Partneschaften wird das so fortgesetzt und man nimmt das oft auch so hin, so ist es nun mal. Willst du Harmonie, dann unterwirf dich..unsere Hausübung ist, sich nicht unterwerfen zu lassen. Das ist ein Lernprozess und manchmal recht schmerzhaft, besonders für die, die auf die anderen angewiesen sind und Zorres fürchten und Liebesentzug und Silentreatment, glaub ich.
Mehr Wurschtigkeit, falls man bestraft werden sollte und viel Mut, trotzdem so zu machen, wie man selbst will, das ist gefragt. Wo lernt man das? Wie lernt man das? Auf die anderen verzichten können, das hat mir geholfen. Das hat mich befreit von diesem ewigen Spielchen mit mir. Meine Autonomie hat mir geholfen. Ich bin nicht mehr emotional erpressbar.
Gehen wir am Thema vorbei?
Wenn man Mitgefühl möchte, Empathie für sich bräuchte, dann muss man sich verständigen können und auch die verstehen können, die zum Beispiel herrisch tun, ohne Rücksicht vorgehen, taktlos sind, oder kalt. Die bräuchten doch auch Empathie und auch die müssten sich erkennen, wie sie sind, die haben für sich selbst kein Mitgefühl, wieso sie so sind.
Kauderwelsch, entschuldigt, ich hab Hunger, da kann man nicht klar denken..
 
Die Gefühlsempathie ist etwas, was ich nicht wirklich vermisse, wenn ich sehe, was dies mit einigen Menschen machen kann. Die kognitive Empathie ist wiederum sinnvoll.
 
Ich muss sagen, dass ich auch immer Probleme hatte mit meiner Empathie.
Früher dachte ich, dass alle so fühlen und deshalb konnte ich so manche Reaktionen nicht nachvollziehen.

So generell war mein Problem, dass ich dachte ich müsste es bei jedem ausleben bzw anwenden.
Für mich gab es da keine Grenzen zwischen den Menschen. Im Nachhinein denke ich dass genau das mein Problem war mit dem ich nicht klar kam.

Erst als ich dann mal las, dass man auch als Empath nicht pro jedem sein muss, sondern sich da klar abgrenzen kann, wurde es besser.

Im Nachhinein kann ich es auch nicht verstehen, wie ich jemals anders denken konnte.Denn auch Empathen entscheiden zwischen sympathisch und unsympathisch. Warum sollte es auch anders sein?
 
Kein einfacher Weg, aber mittlerweile bin ich das auch nicht mehr.
Wenn es Jemand versucht, blende ich es aus und lasse es ins Leere laufen.
Wir lernen jeden Tag dazu, ggg..
Für so manche Reaktion, die "richtiger" ist, als die vorigen, da habe ich Jahrzehnte gebraucht. Antenne einziehen, sich blöd stellen, sich außen vor lassen, das kann auch sehr hilfreich sein, sogar bei seinen eigenen Launen, die einen mitspielen, da muss man auch nicht immer empathisch mitgehen. Das kann zur Beschäftigung des Tages werden, ständig nachzuhorchen, wie es einem und anderen so geht und was dieser fühlt. Das sind Wahrnehmungen, die wechseln eh ständig. ""Willst du dich nicht einfühlen in mich...??"" Keine Zeit, leider, such jemand, der das gern macht und gut kann..
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
Die Steppenwölfin Rückblick 2025 - wie war euer Jahr? Sonstiges 42
S Ok..Wie dumm bin ich . Ich bin Blöde... HILFE. Sonstiges 17
G Midlifecrisis, wie geht ihr damit um? Sonstiges 54

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben