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Emotionale Abhängigkeit überwinden

Was ist das nochmal, wenn man andere toll findet und gerne mit ihnen zusammen ist? Es fast schon in eine Idealisierung der Person geht.

Wenn derjenige jetzt aber nicht will weil es eben nicht auf Gegenseitigkeit beruht.
Ich mein die Phantasie und Vorstellungskraft ist ja eine tolle Sache, aber hinsichtlich anderer Menschen eher Quatsch?
Ich würde mein Denken da gerne abschalten.

Warum meine ich andere sind etwas besonderes? Manche sind das aber auch und strahlen etwas tolles aus. Freude, Lebendigkeit.
Wirken sie dann so anziehend, weil man das für sich auch will? Hofft das es auf einen abfärbt?
Habe ich das Potential dazu nicht in mir selbst? Nur welche Bedeutung hat es, wenn es keiner sieht?
Nur für mich? Hm.
Oder geht es eher um gleich und gleich gesellt sich gern. Vielleicht beides.
 
Wenn derjenige jetzt aber nicht will weil es eben nicht auf Gegenseitigkeit beruht.
Ich mein die Phantasie und Vorstellungskraft ist ja eine tolle Sache, aber hinsichtlich anderer Menschen eher Quatsch?
Die Antwort geht jetzt etwas in die tiefenpsychologische Richtung , aber die Frage auch 😉
Oft ist es tatsächlich so, dass da Trauma wiederholt wird. Du hast angedeutet, dass deine Mutter emotional unerreichbar war. Mutter= oft wichtigste Bezugsperson. Mit diesen ersten wichtigsten Bezugspersonen lernen wir, wie Beziehungen funktionieren und unsere Beziehungsmuster fangen an, sich herauszubilden. Ergo: Dass du unerreichbare Menschen toll findest, ist dein erlerntes Muster.

Die gute Nachricht ist, dass du auch hier gegensteuern und umlernen kannst. Dann wirkt, mit etwas Achtsamkeit und Arbeit an sich selbst, vielleicht irgendwann die nette Nachbarin ganz interessant, die man zuvor - weil sie so langweilig wirkte- eher ausgeblendet hat.... 😉 🙂
 
Warum meine ich andere sind etwas besonderes? Manche sind das aber auch und strahlen etwas tolles aus. Freude, Lebendigkeit.
Wirken sie dann so anziehend, weil man das für sich auch will? Hofft das es auf einen abfärbt?
Die Theorie habe ich oft gehört und finde sie gut. Man sagt auch, man verliebt sich oft in Menschen, die das haben, was man selbst gern hätte. Und wir tauschen uns gern mit Menschen aus, die uns entweder ähnlich sind (dann erkennen wir uns durch sie selbst etwas besser, und fühlen uns verstanden) oder die eben etwas haben das wir gern hätten- und wir könnten von ihnen lernen...

Schon spannend, das ganze soziale Zeugs 😀
 
Ja kann man auch nicht generell sagen.
Wenn ich meine, alles muss so sein wie ich das will, dann mache ich es mir selbst schwer.
Über Kleinigkeiten sollte man schon hinweg schauen können.
Auch über die abendlichen 2-4 Bier konnte ich hinweg schauen.
Aber das ich oft das Geschirr nur in der Spüle abstellte führte zu Diskussionen. Ich werde es nie anders machen^^
Wen es stört soll es abwaschen, aber ohne dabei zu meckern.

Mit dreckigen Schuhen in der Wohnung rum laufen, da bin ich auch 0 kompromissbereit.
Klar wenn das gar nicht zur Debatte steht, prima.
Man kann sich auch darüber streiten das Haare im Waschbecken liegen, so 1-2. Da bekommt auch manch einer die Krise.

Das sind so Dinge die weiß man halt schon vorher vom anderen. Daher ist es nie von Vorteil sich zu Beginn anders zu verhalten als üblich.

Meinen letzten Freund hatte ich besucht und war begeistert von den tollen Pflanzen. Ich dachte das kann nur passen, jemand der Pflanzen mag passt zu mir... Jetzt wurden die Pflanzen aber immer von der Ex gegossen und gepflegt 🙈😄
Bei ihm alleine sind sie alle vertrocknet und eingegangen.
Letztlich geht man ja oft Kompromisse ein.
Aber wenn es keine faulen sind , sondern welche mit denen man gut leben kann, ist es doch ok.
 
Was ist das nochmal, wenn man andere toll findet und gerne mit ihnen zusammen ist? Es fast schon in eine Idealisierung der Person geht.
Jemand toll zu finden und mit jemandem gerne zusammen zu sein ist doch schön.
Jemand zu idealisieren ist sicher nicht gut.

Wenn derjenige jetzt aber nicht will weil es eben nicht auf Gegenseitigkeit beruht.
Ich mein die Phantasie und Vorstellungskraft ist ja eine tolle Sache, aber hinsichtlich anderer Menschen eher Quatsch?
Ich würde mein Denken da gerne abschalten.
Wenn der andere nicht will, dann merkt man das ja schon rechtzeitig.
Der andere verhält sich ja dann auch entsprechend oder teilt einem das mit.
Und dann ist es auch ok.
Warum meine ich andere sind etwas besonderes? Manche sind das aber auch und strahlen etwas tolles aus. Freude, Lebendigkeit.
Wirken sie dann so anziehend, weil man das für sich auch will? Hofft das es auf einen abfärbt?
Habe ich das Potential dazu nicht in mir selbst? Nur welche Bedeutung hat es, wenn es keiner sieht?
Nur für mich? Hm.
Oder geht es eher um gleich und gleich gesellt sich gern. Vielleicht beides.
Am einfachsten ist es schon wenn die Grundansichten ähnlich sind und es halt trotzdem Unterschiede gibt.
 
Also sie will den richtigen Mann und er will die richtige Frau , wenn sich das erfüllt, braucht es doch keinen Kompromiss , wozu ? Jeder bekommt doch was er will.
 
Jetzt habe ich nach mehreren Jahren wieder meinen Kumpel getroffen. War gut, irgendwie so als wären die 3 Jahre Funkstille nie gewesen.
Doch jetzt kommt dann halt auch wieder der Drang, alles von mir erzählen was mir Kopf rum spukt, was es zu erledigen gibt, wo ich Schwierigkeiten habe, was ich gerne machen würde usw. Einfach mich mitteilen. Erfahren will ich auch wie es ihm geht, was er denkt, was er vor hat.
Ist das normal?
Ich verkneife es mir jetzt.
Dieses Bedürfnis ist wohl üblich. Entweder hat man dafür Eltern, Geschwister, Freunde usw.

Wie ist das, wenn man das nicht hat. Es gibt auch Leute die haben dieses Mitteilungsbedürfnis nicht. Die machen einfach ihr Zeug und fertig. Ist das eher normal?
Irgendwie erscheint mir das gesünder.

Naja vielleicht ist das das Ziel, ich bin auf dem Weg aber noch nicht dort angekommen.
Alleine mit allen Aufgaben, Träumen, Entscheidungen und Schwierigkeiten. Zu meinen ich bräuchte Beistand, jemanden der mich sieht usw. macht mich wohl echt schwach.
Das ist wohl echt ein Knackpunkt. Es sollte alleine gehen. Nur für mich, ohne das es jemand sieht, oder ich jemanden davon erzählen muss. Ich mach einfach mein Zeug ohne großes Aufhebens.
 
Das gibt die Gesellschaft vor .
Das gibt die "Stimmung " vor .....fast alle deutschen sind auf dem Trip - die Selbstverwirklichung....

ich denke es geht auch beides, man kann sich um den Kram kümmern, der im Leben so ansteht und dann kann man noch zusätzlich das eine oder andere Projekt verwirklichen.
Was ich immer blöd an den Single Zeiten finde, ist, das eben, wenn da keiner ist, das Mitteilungsbedürfnis wächst, so ist es bei mir meist, weil man ja keinen hat für die Alltagsplanung etc. aber auch für andere Dinge , die ich "geistiges Futter" nenne sind andere Menschen wichtig.

Aber im Gegensatz zu früher , wo die " Gemeinschaft " immer groß geschrieben wurde , ist es heute eher das Alleinheldentum was schon im "Egoschooter" voll zum Ausdruck kommt, aber nicht nur da.

Das sich zurückziehen ist glaube ich auch nicht der richtige Weg , es sei man hat ne Aufgabe, die man bspw. erledigen will ( ich lerne jetzt ne Fremdsprache oder ein Instrument oder sowas ).

Letztendlich ist es doch ausschlaggebend, ob man sich gegenseitig so mag, dass man die Zeit lieber miteinander verbringt, als alleine , denke ich.

Da ist es doch egal was einer für Baustellen hat, denn man wird inclusive akzeptiert und respektiert.
Der Rest ist doch im Grunde nur reine Kommunikation, Bereitschaft für eine Beziehung , ist doch eine Voraussetzung, es sei man will von vorneherein etwas anderes -
aber wie gesagt , bei guter Selektion,
sollte das kein Problem sein.

Aber Rückzug ??? Schweigen ???? Irgendwann gesenkter Kopf ...keinen mehr sehen....in 20 Jahren nen Buckel ....und nen Stock.....nenenenenene.....

Inliner und ein Megafon kaufen ....es ihnen ins Gesicht schreien....sonst werden die ganzen Schlaftabletten doch nie wach ....
 

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