Savay
Aktives Mitglied
Vor kurzem bin ich auf diesen Begriff gestoßen und würde mich eigentlich nicht als abhängig bezeichnen. Da ist doch keiner mehr, von dem ich abhängig sein könnte.
Eigentlich mag ich doch meine Freiheit und Unabhängigkeit.
Aber natürlich zieht es sich wie ein roter Faden durch mein Leben.
Selbst wenn ich mal herausgefunden habe was ich will, verliert das wieder recht schnell an Bedeutung.
Es ist einfach nicht wichtig was ich will, wenn ich alleine bin.
Was ich will ist nur nicht alleine sein.
Und ich war jetzt schon so viel alleine. Ich dachte das wird doch irgendwann mal besser. Aber es scheint mir, ich mache mir da nur etwas vor. Nicht immer, oft ist es auch echt ok. Aber in Ordnung kommen zu wollen, mache ich auch nur letztendlich wohl deshalb um bessere Verbindungen zu anderen aufbauen zu können.
Aber in Kontakt mit anderen merke ich sofort, wie die Grenzen verwischen. Das Du wird zum Ich und zum Wir. Mit teils mir fremden Leuten. Ich will ein Wir um nicht mehr alleine zu sein. Wahrscheinlich wirkt das für manche angenehm, weil ich schnell vertraulich werde. Für manche wirkt es suspekt, das merke ich auch, sie gehen dann einen Schritt zurück.
Aber verbindlich werde ich dann auch wieder nicht. Wenn es zu nah wird, gehe ich wieder einen Schritt zurück.
Ich drängen mich nicht auf oder klammere, wenn jemand auf Distanz geht oder bleibt, dann wahre ich diese. Ich achte sehr auf die Signale, auf jedes Wort usw.
So jetzt soll ich davon lassen. Mich nicht mehr nach der Gesellschaft anderer sehnen. Alleine auch zufrieden sein. Irgendwo kann ich das, aber es ist mehr so ein aushalten.
Entweder richtig oder gar nicht. Dann halt ganz allein. Geht aber auch nicht. Seit ich die Schüchternheit überwunden habe, quatsche ich die Leute gerne an. Nur mit meiner Bedürftigkeit wirke ich sicher schräg und verscheuche die anderen. Im Kontakt mit anderen bin ich oft aufgedreht, irgendwie glücklich halt. Keinen Moment will ich die Anwesenheit dieser Person verpassen. Auf die Toilette gehen oder in die Küche etwas holen, das mache ich dann ganz schnell um schnell wieder zurück bei der Person zu sein.
Ist nicht immer so, aber oft. Und auch nicht bei jeder Person.
Ich muss mir erst mal einen Überblick verschaffen. Was ist was und was kommt von was.
Vernachlässigung in der Kindheit, dazu Alkoholismus meiner Mutter.
Das muss ein natürlicher Überlebenstrieb gewesen sein, mich auf andere Personen zu fixieren. Und wenn jemand da war, wurde er festgehalten, durfte er am besten nicht mehr gehen. Ich musste wohl schnell eine Verbindung aufbauen, damit da dann jemand ist, der sich um mich kümmert.
Die letzten Monate waren mit Triggererlebnissen gespickt. Es ist als wenn ich meinen Schutzpatzer abgelegt hatte und nur deshalb traf es mich. Ist nicht schlimm. Es war jetzt wohl einfach mal an der Zeit.
Ich kann und will nicht weiter wie ein bedürftiges, handlungsunfähiges Kind leben.
Ich weiß was ich tun kann oder tun sollte. Nur bei allem schaffe ich kaum den ersten Schritt. Wenn ich es tue, für mich selbst etwas tu, mich selbst um mich kümmere, fühlt sich das wie Verrat an.
Mich soll jemand retten, das ist wohl der Gedanke dahinter. Erst dann würde der Alarm ausgehen.
Die Rettung wird es wohl aber nicht geben. Auch schon deshalb nicht, weil ich das gar nicht mehr zulassen würde. Bin doch schon groß.
Ich weiß da gibt es diese Methoden mit innerer Kind arbeit, Selbstfürsorge usw. Ich störe mich an diesen Begriffen. Das ist als wenn ich mich in zwei Teile teilen soll. Ich und jemand der auch ich bin, um den ich mich kümmern soll^^ das raff ich nicht. Ich bin nur eins.
Was ich mittlerweile ganz gut kann, ist ein Beobachter meiner Gedanken und Empfindungen zu sein. Doch nicht immer hat der Beobachter die Oberhand.
Dann kommt so ein emotionales Gefasel bei raus. Aber gut, was an die Oberfläche kommt kann auch behandelt werden.
Nur muss ich aufpassen wen ich damit konfrontieren. Das verstehen ja die meisten gar nicht. Jeder müsste wie ein Therapeut sein wahrscheinlich.
Vielleicht möchtet ihr eigene Erfahrungen oder sonstige Gedanken dazu mit mir teilen.
Diese Wörter "bei mir selbst bleiben" hilft schon mal. Aber ich habe auch bedenken, in dieser Unverbindlichkeit hängen zu bleiben.
Eigentlich mag ich doch meine Freiheit und Unabhängigkeit.
Aber natürlich zieht es sich wie ein roter Faden durch mein Leben.
Selbst wenn ich mal herausgefunden habe was ich will, verliert das wieder recht schnell an Bedeutung.
Es ist einfach nicht wichtig was ich will, wenn ich alleine bin.
Was ich will ist nur nicht alleine sein.
Und ich war jetzt schon so viel alleine. Ich dachte das wird doch irgendwann mal besser. Aber es scheint mir, ich mache mir da nur etwas vor. Nicht immer, oft ist es auch echt ok. Aber in Ordnung kommen zu wollen, mache ich auch nur letztendlich wohl deshalb um bessere Verbindungen zu anderen aufbauen zu können.
Aber in Kontakt mit anderen merke ich sofort, wie die Grenzen verwischen. Das Du wird zum Ich und zum Wir. Mit teils mir fremden Leuten. Ich will ein Wir um nicht mehr alleine zu sein. Wahrscheinlich wirkt das für manche angenehm, weil ich schnell vertraulich werde. Für manche wirkt es suspekt, das merke ich auch, sie gehen dann einen Schritt zurück.
Aber verbindlich werde ich dann auch wieder nicht. Wenn es zu nah wird, gehe ich wieder einen Schritt zurück.
Ich drängen mich nicht auf oder klammere, wenn jemand auf Distanz geht oder bleibt, dann wahre ich diese. Ich achte sehr auf die Signale, auf jedes Wort usw.
So jetzt soll ich davon lassen. Mich nicht mehr nach der Gesellschaft anderer sehnen. Alleine auch zufrieden sein. Irgendwo kann ich das, aber es ist mehr so ein aushalten.
Entweder richtig oder gar nicht. Dann halt ganz allein. Geht aber auch nicht. Seit ich die Schüchternheit überwunden habe, quatsche ich die Leute gerne an. Nur mit meiner Bedürftigkeit wirke ich sicher schräg und verscheuche die anderen. Im Kontakt mit anderen bin ich oft aufgedreht, irgendwie glücklich halt. Keinen Moment will ich die Anwesenheit dieser Person verpassen. Auf die Toilette gehen oder in die Küche etwas holen, das mache ich dann ganz schnell um schnell wieder zurück bei der Person zu sein.
Ist nicht immer so, aber oft. Und auch nicht bei jeder Person.
Ich muss mir erst mal einen Überblick verschaffen. Was ist was und was kommt von was.
Vernachlässigung in der Kindheit, dazu Alkoholismus meiner Mutter.
Das muss ein natürlicher Überlebenstrieb gewesen sein, mich auf andere Personen zu fixieren. Und wenn jemand da war, wurde er festgehalten, durfte er am besten nicht mehr gehen. Ich musste wohl schnell eine Verbindung aufbauen, damit da dann jemand ist, der sich um mich kümmert.
Die letzten Monate waren mit Triggererlebnissen gespickt. Es ist als wenn ich meinen Schutzpatzer abgelegt hatte und nur deshalb traf es mich. Ist nicht schlimm. Es war jetzt wohl einfach mal an der Zeit.
Ich kann und will nicht weiter wie ein bedürftiges, handlungsunfähiges Kind leben.
Ich weiß was ich tun kann oder tun sollte. Nur bei allem schaffe ich kaum den ersten Schritt. Wenn ich es tue, für mich selbst etwas tu, mich selbst um mich kümmere, fühlt sich das wie Verrat an.
Mich soll jemand retten, das ist wohl der Gedanke dahinter. Erst dann würde der Alarm ausgehen.
Die Rettung wird es wohl aber nicht geben. Auch schon deshalb nicht, weil ich das gar nicht mehr zulassen würde. Bin doch schon groß.
Ich weiß da gibt es diese Methoden mit innerer Kind arbeit, Selbstfürsorge usw. Ich störe mich an diesen Begriffen. Das ist als wenn ich mich in zwei Teile teilen soll. Ich und jemand der auch ich bin, um den ich mich kümmern soll^^ das raff ich nicht. Ich bin nur eins.
Was ich mittlerweile ganz gut kann, ist ein Beobachter meiner Gedanken und Empfindungen zu sein. Doch nicht immer hat der Beobachter die Oberhand.
Dann kommt so ein emotionales Gefasel bei raus. Aber gut, was an die Oberfläche kommt kann auch behandelt werden.
Nur muss ich aufpassen wen ich damit konfrontieren. Das verstehen ja die meisten gar nicht. Jeder müsste wie ein Therapeut sein wahrscheinlich.
Vielleicht möchtet ihr eigene Erfahrungen oder sonstige Gedanken dazu mit mir teilen.
Diese Wörter "bei mir selbst bleiben" hilft schon mal. Aber ich habe auch bedenken, in dieser Unverbindlichkeit hängen zu bleiben.