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Elektronische Patientenakte

A

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Re: Elektronische Patientenakte
Hallo zusammen,

was haltet ihr denn von der elektronischen Patientenakte?

Ich habe ihr widersprochen und werde meine Daten löschen lassen, die bisher drauf gemacht wurden.

Ich finde, es ist ein zu großer Eingriff in die Privatsphäre und sehe da viele Nachteile.

Wie ist eure Einstellung dazu?

Gruß

Lala
Ich denke, dass die PA viele Kosten spart, weil sie Doppelbehandlungen vermeidet und dass sie Leben rettet, weil Kontextinformationen immer wichtig sind.

Wo ist sie ein Eingriff in die Privatssphäre und warum?
 
Ich will auch nicht, dass die Ärzte sehen, bei wem ich überhaupt sonst noch war.

Ich will auch nicht, dass jeder Arzt alles zu meiner Gesundheit weiß. Manche Sachen gehen manche Ärzte einfach nichts an.
Je mehr Wissen ein Arzt über Dich hat, desto besser kann er Dich beurteilen.
Du torpedierst mit dieser Einstellung zur PA Deinen eigenen Behandlungserfolg.
Zudem verursachst Du unnötige Kosten, wenn z.B. ein Arzt immer wieder ein Blutbild erstellt, obwohl das letzte erst vor 3 Monaten von einem anderen Arzt gemacht wurde.
 
Je mehr Wissen ein Arzt über Dich hat, desto besser kann er Dich beurteilen.
Du torpedierst mit dieser Einstellung zur PA Deinen eigenen Behandlungserfolg.
Zudem verursachst Du unnötige Kosten, wenn z.B. ein Arzt immer wieder ein Blutbild erstellt, obwohl das letzte erst vor 3 Monaten von einem anderen Arzt gemacht wurde.
Das sehe ich anders.

Und es ist okay für mich, dass du und ich dazu komplett andere Ansichten haben.
 
Nun, ich habe gestern Blut abnehmen lassen dürfen (hat leider erst beim dritten Versuch geklappt und somit war viel Zeit für einen Plausch, also ich mache freiwillig keine Blutabnahme/Blutbild ;-).

Die Dame, die mir das Blut abnahm lehnt die elektr. Patientenakte total ab! Sie hat sie angenommen um in Natura zu prüfen wie das alles funktioniert. Allein das "reingehen" war nervig weil bei ihrer Krankenkasse zu der App dann auch noch über die Post eine Autentifizierung erfolgen musste. Postfilialen sind hier Mangelware.

Als sie das dann konnte, sagte sie mir, dass es nicht so kontrollierbar und löschbar sei, wie es durch die Medien gegangen sei. Mir ist es egal, ich habe das Ding abgelehnt und merke nun durch Infos vom Fachpersonal dass ich wohl nicht so falsch entschieden habe.

Gruß von Grisu
 
Das ist mir zu viel Überwachung.
Insbesondere in den aktuellen politischen Zeiten und mit Blick auf die USA würde ich niemals meine Einwilligung dafür geben. Ich poste auch kaum noch was auf FB/Insta etc..
Insbesondere, wenn ihr psychische Erkrankungen habt, sammelt eure Arztberichte selbst und nehmt sie dann zu den entsprechenden Ärzten mit.
Das sind wertvolle Daten nud ich möchte nicht, dass sie in falsche Hände gelangen.
 
Es ist möglich, zu widersprechen, dass psychiatrische Diagnosen in der Akte sichtbar sind. Das kommt mir sinnvoll vor, um Stigmatisierung und falsche Zuschreibung körperlicher Symptome auf psychische Ursachen zu vermeiden. Alle anderen medizinischen Befunde, Medikamente, etc. sind dann dennoch sichtbar, was mir im Falle eines Notfalls sinnvoll erscheint.

Wenn Psychopharmaka eingenommen werden, muss man vielleicht abwägen. In Bezug auf Wechselwirkungen und ähnliches kann es sinnvoll sein, wenn sie sichtbar sind, aber kann halt auch negative Auswirkungen haben.
 

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