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Elektronische Patientenakte

Hallo zusammen,

was haltet ihr denn von der elektronischen Patientenakte?

Ich habe ihr widersprochen und werde meine Daten löschen lassen, die bisher drauf gemacht wurden.

Ich finde, es ist ein zu großer Eingriff in die Privatsphäre und sehe da viele Nachteile.

Wie ist eure Einstellung dazu?

Gruß

Lala
Ich werde nicht widersprechen und ähnliches. Aufgrund meiner starken Probleme mit Konzentration kann ich es garnicht erwarten, bis endlich jeder alle wichtigen Informationen abrufen kann. Oft muss ich 2x wegen eines Medikaments los gehen, weil Laktose drin ist. Für mich ist es nur gut, den Rest lass ich da hinten runter fallen.
Was man durchaus beachten sollte, im Falle mit psychischen Krankheiten kann das fatale Folgen haben, und es ist sehr zu empfehlen, auch dafür eine Patientenverfügung zu verfassen.
 
A

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Re: Elektronische Patientenakte
Ich habe die el. Patientenakte erst einmal laufen lassen. Aber ich bin noch nicht zufrieden damit wie es aufgesetzt ist. Ich habe keine Möglichkeit gefunden wie ich die Datenteilung begrenzen kann.
Wenn ich es richtig sehe dann kann sogar meine Zahnarzt-Helferin meine Krankenakt komplett einsehen und das ist für mich nicht OK.
 
Ich habe keine Möglichkeit gefunden wie ich die Datenteilung begrenzen kann.

In der EPA-APP deiner Krankenkasse.

Die ePA-App ermöglicht es Versicherten, ihre ePA selbstständig zu verwalten, Dokumente zu löschen oder zu verbergen, Zugriffsberechtigungen zu erteilen oder zu entziehen sowie Vertretungen zu benennen. Sollten Versicherte keine ePA-App nutzen können oder wollen, steht ihnen der Weg über die Ombudsstelle ihrer Krankenkasse offen, um z. B. den Zugriff einzelner Leistungserbringendenden auf die ePA steuern zu können oder Einsicht in die Protokolldaten ihrer ePA zu erlangen. Alternativ dazu können sie auch eine Person ihres Vertrauens als Vertretung im Zusammenhang mit der ePA bestimmen.
Liegt eine ePA vor, sind Leistungserbringereinrichtungen wie Arztpraxen und Krankenhäuser verpflichtet, bestimmte Daten in die ePA einzustellen. Versicherte haben aber auch hier die Möglichkeit, die ePA zwar zu nutzen, aber dem Zugriff einzelner Leistungserbringereinrichtungen auf die eigene ePA zu widersprechen. Solch ein Widerspruch kann niedrigschwellig z. B. mittels der ePA-App eingelegt werden. Auf diesem Weg können die Versicherten den Zugriff auf ihre ePA oder einzelne Dokumente einfach einschränken oder erweitern.
siehe GKV

Krankenkasseninfo.de
 
Oft muss ich 2x wegen eines Medikaments los gehen, weil Laktose drin ist.

Hallo FLoki,
ich fürchte, da muss man trotzdem weiterhin selbst darauf achten. Meine Hausärzte haben das nie von sich aus hinbekommen, trotz Blick in die Akte (sie haben ja ihre eigenen Aufzeichnungen im Computer). Meiner Erfahrung nach muss man jedenfalls immer der sein, der alles im Blick hat, sonst rennt man regelmäßig mit Rezepten aus den Praxen, die für einen wegen Allergien, Krankheiten usw. nicht geeignet sind...
 
Dies ist vor allem praktisch, wenn ich nicht ansprechbar sein sollte. Wo ist da der Nachteil für mich?
Für dich gibt es keinen und deswegen wirst du das vermutlich auch beibehalten. Für jemanden, der vielleicht mit 17 nach einem miesen Joint in der Psych war und dann fortan bei jedem Arztbesuch gefragt wird, ob er vielleicht gar nichts Ernstes hat, sondern nur drogensüchtig ist, sieht das anders aus. Deswegen kann man das ja selbst entscheiden. In deinem Fall macht es Sinn.
 
Hallo FLoki,
ich fürchte, da muss man trotzdem weiterhin selbst darauf achten. Meine Hausärzte haben das nie von sich aus hinbekommen, trotz Blick in die Akte (sie haben ja ihre eigenen Aufzeichnungen im Computer). Meiner Erfahrung nach muss man jedenfalls immer der sein, der alles im Blick hat, sonst rennt man regelmäßig mit Rezepten aus den Praxen, die für einen wegen Allergien, Krankheiten usw. nicht geeignet sind...
brauche wohl doch irgendwie wieder Betreuung, da wirds nicht drum rum gehen... keine Ahnung, was dazu nötig ist, wird erstmal vertagt. 😉
 
230919-PK-Digital-Health-5-Elektronische-Patientenakte-Web.JPG

Quelle (Stand 2023)
 
Nun, dann befinden wir "Verweigerer" uns ja in sehr guter Gesellschaft 🙂 zumindest in reichhaltiger.

Übrigens hat der Hausarzt meiner Cousine, neu die Praxis übernommen, kleine Praxis im Schwarzwald mit kaum Personal, ihr mitgeteilt dass er keine Patientenakte führen kann weil er sich das weder personell noch finanziell leisten kann. Logisch, die ständigen Updates und das durchführen von Fachleuten gibt es nicht zum 0er..... Wolle sie die Akte, so müsse sie sich einen anderen Arzt suchen .....

Zwar wäre er "eigentlich" dazu gezwungen, wenn er sie aber als Patientin nicht "übernimmt" dann natürlich nicht - es gibt immer Mittel und Wege..... für alle Seiten....

Gruß von Grisu
 

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