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Einverständnisgesetz

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Na, wenn du meinst, dass es nicht einmal einen Versucht wert sei, es zu erklären, dann kann es dir auch nicht so wichtig sein, dass "Menschen wie ich" ihre Meinung ändern. 😉

Menschen wie dich kann man auch nicht ändern. Du bleibst wie du eben bist. Gestern wurde sehr viel geschrieben und du bist keinen cm abgerückt und hast immer wieder nachgelegt.

Schon gut.
 
A

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Re: Einverständnisgesetz
Könnt ihr euch erinnern

reicht-ein-nein-ist-nein-oder-lieber-doch-nur-ein-ja-ist-ein-ja


am 31.10.17 ein eröffneter Thread hier im Forum, in dem es um die Frage ging, ob es doch eher eine Zustimmung geben sollte, als das ein Nein kommuniziert werden muss,. Denn ein nicht gesprochenes NEIN und ein sich nicht aktiv wehren, wird doch allzu oft als ein Ja interpretiert. Was jedoch, wie auch hier schon mehrfach erwähnt, gar nicht mehr getan werden kann. Wenn aber aus diesem Grunde, dann auch kein Ja kommen kann, kann niemand mehr behaupten es war mit Zustimmung der Person. Dies gilt selbstverständlich für alle Menschen gleich, denn es sind auch hier nicht nur Frauen diejenigen, die nicht nein mehr sagen können, es können genauso Männer sein. Lassen wir mal aus, ob es männliche oder weibliche Täter sind, denn auch dies ist unabhängig davon, ob das Opfer männlich oder weiblich ist. So kann es bei weiblichen Menschen genauso eine Frau sein, wie ein Mann, genau wie es bei einem Mann dann Frau oder Mann sein.

Ob es, wenn Beziehung gut funktionieren, wirklich problematisch ist? Da wird doch sicher auch auf kleine Signale acht gegeben, die anzeigen, dass einer der Personen nicht mehr mag/nicht mehr kann, weil z.B. etwas triggert, nicht einfach weiter gemacht. Doch gerade in der Kennen-Lern-Phase oder nach einer Feier, Disko oder was auch immer, sollte es schon eindeutig geklärt sein.
Auch sollte drunter fallen, Menschen, die sich erst kennen lernen, vollgedröhnt (wodurch auch immer) sind, sollten unter einem besonderen Schutz fallen. Denn hier sollte die Schutzlosigkeit und Willenlosigkeit ausreichen und es selbstverständlich sein, dass das ein Tabu für andere ist, sich an diese Menschen in irgendeine Art und Weise zu vergreifen.

Ein solches Gesetz, was ein klares Ja fordert, kommuniziert doch nur ganz klar, das was in einer gut funktionierenden Beziehung selbstverständlich ist.

Es kann sich kein Mensch mehr rausreden, wenn es eben nicht möglich ist ein Nein in irgendeiner Form zu kommunizieren, es als Ja zu deuten.

Es wird sicher immer wieder Menschen geben, die Wege suchen auch dies zu umgehen. Doch es ist schon etwas anderes,
wenn vor Gericht das Opfer gefragt wird: "Haben Sie denn ganz eindeutig Nein gesagt?"

Oder ob gefragt wird " Haben Sie zugestimmt?"

Oder an die vermeintlichen Tatverdächtigen "Wodurch oder Wie haben Sie die Zustimmung erhalten?"

Stellt euch doch einfach mal verschiedene Szenarien vor und versucht euch dann in die verschiedenen Rollen hinein zu versetzen und die Fragen dann auf euch wirken.
 
Schweden ist uns mal wieder ein Stück voraus. Sexuelle Handlung mit Einverständnis ist tatsächlich möglich. Traurig finde ich die Tatsache, dass sowas "not tut", weil viele Menschen nicht in der Lage sind, das auch so einschätzen zu können bzw. ihnen die Gefühle es anderen egal sind. Emphatische Menschen merken auch so, wenn jemand eigentlich nicht will auch ohne ein "nein". Vielleicht sollte mal lieber an den Ursachen gearbeitet werden, die dazu führen, dass es Menschen gibt, die so etwas nicht merken oder die egoistisch und rücksichtslos sind.
 
Prinzipiell ist es gut, dass man sich Gedanken darüber macht wie man sexuelle Übergriffe besser in den Griff bekommt, doch verabschiedet sich Schweden momentan von jeglicher Vernunft und schwappt von einem Extrem ins nächste.

Aber ich würde dieser extremen Bewegung nicht zu viel Bedeutung beimessen. Schweden hat momentan eine etwas "übereifrigfeministische" Regierung, mit einer geradezu rigiden Moralvorstellung. Das ist nicht das erste mal, dass das passiert, es wird nicht das letzte mal sein. Diese Erscheinungen tauchen in der Geschichte der Menschheit immer wieder auf und verschwinden dann wieder erschreckend spurlos im Nebel der Zeit. Denn sie haben alle eines gemein: Sie sterben aus.
 
Ich denke Gesetze wie diese sind unnötig. Nutzen tun sie nur denen die sie durchbringen in Form von Populismus. Gesetze zur Verfolgung und Bestrafung von Sexdelikten sind da. Was fehlt ist die konsequente Umsetzung und harte Bestrafung. Wenn ein Täter als Strafe unter Bewährung bekommt ist er nicht bestraft, das ist viel zu lasch. Hier ist härteres Vorgehen notwendig.

Das Strafgesetzbuch sagt § 177 Absatz 1 „Wer gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person sexuelle Handlungen an dieser Person vornimmt oder von ihr vornehmen lässt oder diese Person zur Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen an oder von einem Dritten bestimmt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.“

In diesem Absatz finde ich die untere Grenze für die Freiheitsstrafe zu wenig.

Absatz 2: „Ebenso wird bestraft, wer sexuelle Handlungen an einer anderen Person vornimmt […] wenn
1. der Täter ausnutzt, dass die Person nicht in der Lage ist, einen entgegenstehenden Willen zu bilden oder zu äußern,
2. der Täter ausnutzt, dass die Person auf Grund ihres körperlichen oder psychischen Zustands in der Bildung oder Äußerung des Willens erheblich eingeschränkt ist, es sei denn, er hat sich der Zustimmung dieser Person versichert,
3. der Täter ein Überraschungsmoment ausnutzt,
4. der Täter eine Lage ausnutzt, in der dem Opfer bei Widerstand ein empfindliches Übel droht, oder
5. der Täter die Person zur Vornahme oder Duldung der sexuellen Handlung durch Drohung mit einem empfindlichen Übel genötigt hat.“

Absatz 3 macht ein Versuch strafbar.

Ich finde da ist alles beinhaltet, sowohl ein eindeutiges JA wie NEIN. Also sind Gesetze ausreichend da. Wo liegt also das Problem, warum kommen Täter so leicht davon? Und was mich besonders anekelt, die Tatsache dass Gesetze trotz Grundgesetz Art. 3 „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ eben nicht so wie sie sollten umgesetzt werden (z.B. Fall Ulli Hoeneß, ist ein anderes Gesetzbuch aber egal). Genau hier sehe ich dringend notwendigen Handlungsbedarf. Größere Vielzahl von Gesetzen nützt und schützt die Opfern nicht, wenn bereits bestehende nicht umgesetzt werden.
 
Ich denke Gesetze wie diese sind unnötig. Nutzen tun sie nur denen die sie durchbringen in Form von Populismus. Gesetze zur Verfolgung und Bestrafung von Sexdelikten sind da. Was fehlt ist die konsequente Umsetzung und harte Bestrafung. Wenn ein Täter als Strafe unter Bewährung bekommt ist er nicht bestraft, das ist viel zu lasch. Hier ist härteres Vorgehen notwendig.

Das Strafgesetzbuch sagt § 177 Absatz 1 „Wer gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person sexuelle Handlungen an dieser Person vornimmt oder von ihr vornehmen lässt oder diese Person zur Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen an oder von einem Dritten bestimmt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.“

In diesem Absatz finde ich die untere Grenze für die Freiheitsstrafe zu wenig.

Absatz 2: „Ebenso wird bestraft, wer sexuelle Handlungen an einer anderen Person vornimmt […] wenn
1. der Täter ausnutzt, dass die Person nicht in der Lage ist, einen entgegenstehenden Willen zu bilden oder zu äußern,
2. der Täter ausnutzt, dass die Person auf Grund ihres körperlichen oder psychischen Zustands in der Bildung oder Äußerung des Willens erheblich eingeschränkt ist, es sei denn, er hat sich der Zustimmung dieser Person versichert,
3. der Täter ein Überraschungsmoment ausnutzt,
4. der Täter eine Lage ausnutzt, in der dem Opfer bei Widerstand ein empfindliches Übel droht, oder
5. der Täter die Person zur Vornahme oder Duldung der sexuellen Handlung durch Drohung mit einem empfindlichen Übel genötigt hat.“

Absatz 3 macht ein Versuch strafbar.

Ich finde da ist alles beinhaltet, sowohl ein eindeutiges JA wie NEIN. Also sind Gesetze ausreichend da. Wo liegt also das Problem, warum kommen Täter so leicht davon? Und was mich besonders anekelt, die Tatsache dass Gesetze trotz Grundgesetz Art. 3 „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ eben nicht so wie sie sollten umgesetzt werden (z.B. Fall Ulli Hoeneß, ist ein anderes Gesetzbuch aber egal). Genau hier sehe ich dringend notwendigen Handlungsbedarf. Größere Vielzahl von Gesetzen nützt und schützt die Opfern nicht, wenn bereits bestehende nicht umgesetzt werden.


Wie lasch das alles umgesetzt wird, kannst du hier nachlesen: https://www.hilferuf.de/forum/gesel...sche-gesetze-oder-auch-kuscheljustiz-108.html
 
Der Irrsinn ist grenzenlos, sage ich da. Angesichts solcher Erwägungen müsste man jeden jungen Mann, jede junge Frau warnen, sich auf irgendwelche Annäherungsversuche einzulassen. Wann kommt die Forderung nach Videoüberwachung im Wohn-und Schlafbereich?

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Angesichts solcher Erwägungen müsste man jeden jungen Mann, jede junge Frau warnen, sich auf irgendwelche Annäherungsversuche einzulassen.

Der Witz ist ja, manch einem hätte das tatsächlich den Ar...gerettet.
Bei gab es so einen Fall, da wurden Dinge beteuert und abgemacht von denen Man👎 dann plötzlich nichts mehr "wusste". Anders gesagt: eine Falle ;-)
 
Den Schweden ist das durchaus zuzutrauen. Der Staat tendiert ziemlich stark zu einem Überwachungsstaat a la "1984", und nicht erst seit jetzt.
Aber wie ich schon anmerkte, die Forderung soll vermutlich auf verkappte Prostitution abzielen. Eben weil es Fälle gab, wo Nutten, die in flagranti mit Freiern erwischt wurden, auf Vergewaltigung klagten, um selber ungeschoren davonkommen zu können.
 
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