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Einverständnisgesetz

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Re: Einverständnisgesetz
Wie das in der Praxis wird bleibt wie gesagt abzuwarten. Es ist und bleibt auf jeden Fall ein löblicher Pluspunkt, dass man sich in Schweden ernsthafte und intensive Gedanken macht wie man diese Schw..ne endlich an den Pranger bekommt wo sie längst hingehören und da muss Deutschland unbedingt mitmachen. Es muss endlich mehr passieren im in Sachen Sexualstraftaten. Mehr tun für die Opfer, mehr tun gegen die Täter. Es ist schlimm genug, dass überhaupt so krasse Schritte nötig sind, weil man das ekelhafte Treiben einfach durch nichts gestoppt bekommt. Ja, am Ende läuft es dann auf Verwanzung und Überwachung hinaus, wenn das so weiter geht und jede Maßnahme weiterhin nicht fruchtet. Egal wie sehr einem irgendeine Maßnahme nicht passt, das ist aber kein Grund Opfern die Hilfe und Rechte zu verweigern, die ihnen zustehen. Da muss man dann leider mit leben und sich bei denen bedanken, die sich nicht benehmen wollen und das sind nicht die Opfer.
 
Ich finde es unerträglich, wenn eine Frau in welcher Form auch immer missbraucht wird und dann noch beweisen muss, das es so geschehen ist und alles noch mal durchlebt. Es kann Ihr Leben zerstören.

Auf der anderen Seite ist eine falsche Beschuldigung des sexuellen Missbrauchs für den Mann nicht genauso schlimm? Da wird doch auch ein Leben zerstört. Egal ob die Wahrheit ans Licht kommt oder nicht, etwas bleibt doch immer hängen.

Stellt euch mal vor, Ihr habt einen Sohn, dem so etwas vorgeworfen wird? Unberechtigt. Ist das dann einfach nur ein Kollateralschaden?

Beide Seiten sind für mich schwere Verbrechen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht so richtig, was ich von diesem Gesetz halten soll.

Viele Grüße
 
Die tatsächlich passierten Verbrechen machen aber die Masse aus. Nicht die falschen Anschuldigungen.
Es ist also klar WO ganz dringender Handlungsbedarf besteht. Man muss den Opfern mehr Handhabe gegen ihre Peiniger in die Hand geben.

Für eine Frau ist eine Vergewaltigung wirklich mit das Schlimmste was man ihr an körperlichen und seelischen Schaden antun kann. Aber Außenstehende können sich tatsächlich nicht im Ansatz vorstellen, auch die Opfer konnten das meist einst mal nicht...bis der Täter zugeschlagen hat und man die allergrößte Demütung seines Lebens durchleben musste
 
"Die tatsächlich passierten Verbrechen machen aber die Masse aus. Nicht die falschen Anschuldigungen."

Nein xEclipse, da kann und will ich dir nicht widersprechen.

Ich kann mir im Ansatz nicht vorstellen, was das für eine betroffene Bedeutet.
Und JA, es besteht Handlungsbedarf.
Doch es können "
Kollateralschäden" nicht hingenommen werden.
Egal, wie das Verhältnis ist. Unrecht bleibt Unrecht. Das eine hebt das andere nicht auf. Das eine macht das andere nicht besser.

 
Der "Fun Fact" ist, dass die erfundenen Verbrechen (welcher Art auch immer) nicht mal so selten eher auffliegen und entsprechend abgestraft werden als die wahren Verbrechen, wo der Täter fromm draußen weiter rumspaziert.

Komische Welt.
 
Der "Fun Fact" ist, dass die erfundenen Verbrechen (welcher Art auch immer) nicht mal so selten eher auffliegen und entsprechend abgestraft werden als die wahren Verbrechen, wo der Täter fromm draußen weiter rumspaziert.

Komische Welt.

Das bezweifelt niemand, aber wieso muss man die beschissenste und für Missbrauch anfälligste Idee der letzten 30 Jahre dafür hochziehen? Und sei es nur als "Signalwirkung". Selbst die Anti-Vergewaltigungshose (wo ich dachte, jetzt ist das Bullshitbingo komplett) klingt für mich wirkungsvoller als eine fälschbare, nichtssagende Unterschrift auf ein Stück Papier die Opfern im zweifelsfall 0 bringen wird. Ich glaube nicht, dass ein Verwaltungsakt das war, was die Erschaffer von #Aufschrei und #metoo erreichen wollten.
 
Den Schweden ist das durchaus zuzutrauen. Der Staat tendiert ziemlich stark zu einem Überwachungsstaat a la "1984", und nicht erst seit jetzt.
Aber wie ich schon anmerkte, die Forderung soll vermutlich auf verkappte Prostitution abzielen. Eben weil es Fälle gab, wo Nutten, die in flagranti mit Freiern erwischt wurden, auf Vergewaltigung klagten, um selber ungeschoren davonkommen zu können.

Aber bei diesem Gesetz in Schweden haben doch die Prostituierten nichts zu befürchten sondern da werden die Freier bestraft was ich im übrigen für Vernünftig halte. So habe ich es jedenfalls verstanden. :schulterzucken:
 
Prostituierte werden von der Polizei als Mitwisser behandelt, nicht als Opfer.
Schweden ist quasi ein wunderbares Beispiel dafür, warum es kontraproduktiv ist, Prostitution zuverbieten. Die Frauen, die es machen, haben keinerlei Rechte, weil sie ja in der Illegalität arbeiten, weshalb sie sich oft freiwillig an Zuhälter wenden. 80 Prozent haben Sex ohne Kondom, weil sie Verlust der Kundschaft befürchten. Und es deutet einiges darauf hin, dass in Schweden der Menschenhandel seit Einführung des Gesetzes stark zugenommen hat.
Und viele Freier fahren lieber ins Baltikum und kaufen sich Prostituierte in noch viel fragwürdigeren Situationen.
 
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