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Einsamkeit in der Beziehung

Im gleichen Text ist vom "Bierchen" bei den Kumpels die Rede. Die TE versteht selbst nicht das Problem (meiner Meinung nach) darum hat sie das Thema nur am Rande erwähnt.

Die anderen Freitag und Samstag Abende geht er feiern - nicht von Montag bis Sonntag… 😳 Da ist er hin und wieder bei Kumpels und wenn ich mal dabei war, habe ich eben mit erlebt, dass es „hier“ üblich ist, ein Bierchen dabei zu trinken. Wenn ich mit war, wurde mir auch immer direkt eins angeboten … allgemein geht immer wieder das Gerücht rum, ich müsste schwanger sein, wenn ich was anderes trinke… immer wieder kommen dann freudige Nachfragen… 🤪 UND ich rede jetzt nicht von zwei oder drei Kumpel… alle hier in der Bauernschaft… Kegelclub, Kartenclub… das sind SEHR viele im Umfeld. Also ist es für ihn normal und ich falle eher auf… deswegen versteht er mich vermutlich auch nicht… Man trinkt mal hier und mal da eben noch ein Feierabend-Bier. Wie soll ich etwas „Anklagen“ wenn ihm jeder hier sagen wird, dass ich sie scheinbar nicht alle habe, wenn ich ihn dafür „verurteile“.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die anderen Freitag und Samstag Abende - doch nicht von Montag bis Sonntag… 😳
Andere haben eine Wochenendbeziehung, du hast eine Montag-bis Freitagnachmittagbeziehung. Du hast ein "Eigenleben", das er akzeptiert, er hat auch so eines. Wie du beschreibst, kommt er sozial gut zurecht, ihr könnt reden miteinander, er ist kein Heimlichtuer, ihr mögt euch, baut zusammen was auf.
Eigentlich fehlt dir nur was, er scheint zufrieden zu sein.
Wenn ihr euch verträgt, mögt, dann, nur dann(!) kannst du doch davon ausgehen, es passt eh viel, diese paar Tage in der Woche müsstest du dir noch was einfallen lassen, dass du gut zurechtkommst mit diesem ( eigentlich häufigen) Modus. Wenn ich so schaue, Männer sitzen bei uns oft zusammen, machen Sport, trinken Bier, spielen Karten und niemand findet das seltsam.
 
Es gibt Wochen, da ist er in einer Woche an einem Abend zu Hause, WENN es gut läuft. Manchmal gar nicht oder sonntags erst ab 19/20 Uhr... unter der Woche ist immer irgend etwas... Jagdbesprechung, Bierchen beim Kumpel, etwas von der Arbeit... Samstags
. Es gab in den drei Jahren Beziehung vielleicht zwei Freitag Abende, die uns gehört haben und... vielleicht einen (?) Samstag Abend -
Also ich finde das viel zu wenig.
Ich würde das schon keine Beziehung mehr nennen.
. Ist es denn zu viel verlangt, zwei oder drei mal im Monat (!) etwas mit seiner Freundin zu machen?
Ich finde das nicht zu viel verlangt.
Ich verstehe es nicht, warum man so selten mit seinem Partner etwas gemeinsam machen möchte.
Hast du ihn mal gefragt?
Ganz ohne Vorwurf....
 
Es gibt viele Modelle, wie man leben kann, warum soll das daneben gehen, wenn man sich arrangiert und einigt auf BEIDES- einerseits ist man ein Paar, andererseits hat jeder Tage für sich. Bei mir ist dieses Arrangement sehr stimmig, bei meinem Lebensgefährten auch.
Wo ich nie Kompromisse eingehen würde, das wäre ekliges Umgehen miteinander, wär da ein Ansatz davon zu spüren, nein danke.
Solange wir leben, wirds nie immer gleich sein, man wandelt sich, man ändert sich, man hat starke Tage, auch wieder schwache- ich finde das sehr schön, mit jemanden, wo man sich herzlich gern sieht, zusammen zu sein, das Leben mit so wem zu teilen.
Maya, achte drauf, dass du genau so gut alleine leben könntest, sei für jede Eventualität gerüstet, da hast du dann freie Wahl- du kannst, musst nicht. Auf so einer Basis gehts auch am fairsten zu.
 
Die anderen Freitag und Samstag Abende geht er feiern - nicht von Montag bis Sonntag… 😳 Da ist er hin und wieder bei Kumpels und wenn ich mal dabei war, habe ich eben mit erlebt, dass es „hier“ üblich ist, ein Bierchen dabei zu trinken.
Das meinte ich doch aber. Freitag und Samstag feiern bis an die Komagrenze und den Rest der Woche "nur" Bier. Also doch jeden Tag, es geht da nur um die Dosierung. Klar ist das Alkoholismus, auch wenn das ganze Dorf es auch so macht. Feuerwehrvereine und dergleichen sind berüchtigt für solche Art der Beschäftigung. Dir fällt das nur nicht auf, und du kannst keinen Zusammenhang zum Beziehungsthema herstellen.
 
Andere haben eine Wochenendbeziehung, du hast eine Montag-Freitagnachmittag-Beziehung
Die Montag - Freitag - Beziehung hat sie doch auch nicht.
Er ist auch an Wochentagen ständig auf Achse ... außer, wenn Tatort kommt.
Am Wochenende ist dann Komasaufen angesagt.
So genügsam wie Maya ist, hätte sie gegen eine Montag - Freitag - Beziehung garantiert nichts einzuwenden.
So aber, hat sie gar keine Beziehung- wenn ihr Freund ständig durch Abwesenheit glänzt-sondern nur einen Mitbewohner.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich dachte, er ist eher nur zum Wochenende unterwegs. Was stimmt nun?

Er ist kaum da:

Es war auch von Beginn an so, dass wir uns nur sonntags, ab mittags und häufig noch an einem Abend unter der Woche gesehen haben

In der Phase, in der man eigentlich sehr verliebt ist und den anderen kaum loslassen möchte, gab es, und das nicht jede Woche, 2 x ein paar Stunden zusammen. Keine Übernachtung, keine ganzen Tage, nur stundenweise.

Maya, wie lief das Sonntags? Hast du gekocht und er kam zum Essen?

Seitdem wir nun zusammenwohnen, fällt eigentlich auch der Sonntag nun häufig weg. Es gibt Wochen, da ist er in einer Woche an einem Abend zu Hause, WENN es gut läuft.
unter der Woche ist immer irgend etwas...
Manchmal gar nicht oder sonntags erst ab 19/20 Uhr.
Es gab in den drei Jahren Beziehung vielleicht zwei Freitag Abende, die uns gehört haben

Er arbeitet, duscht, geht.
ist in seiner Freizeit fast ständig außer Haus.


dass ich tagelang, manchmal auch zwei Wochen durchgängig mit Fieber, starken Gliederschmerzen, Geräuschempfindlichkeit,... richtig flach liege.

Sind das die Momente, die es dich als liebevolle Beziehung empfinden lassen, wenn er zut Tür hereinschaut und kurz ein wenig nett zu dir ist?

Er betont immer wieder „Wir schaffen das gemeinsam!“,

Ein Lippenbekenntnis, mehr nicht. Es gibt kein Gemeinsam, deshalb schreibst du hier, deshalb existiert dieser Thread.

Er ist derjenige, der mich dann liebevoll in den Arm nimmt und fragt, was er gerade für mich tun kann.

Ja, nur gab es dazu eingangs eine Ergänzung:

er fragt immer, was er für mich tun kann, geht aber null auf meine Wünsche ein. Es ist ihm einfach egal, auch wenn er das bestreitet und absolut sagt, es wäre nicht so..

Wieder nur Worte, ohne dazugehörige Taten.
Heiße Luft kann sich angenehm anfühlen, dennoch bleibt es...nichts Greifbares, sondern eben nur Luft.

Es gibt ein paar Zuckerchen, wie wir später noch erfuhren. Das kann in einer Beziehung dazu beitragen, sich rundum wohl zu fühlen:

Wenn er einen Kaffee für mich mitmacht und einfach kurz im Home Office reinkommt und fragt, wie mein Tag bisher ist.
Ich liebe ihn dafür, wenn er morgens Frühstück für mich hinstellt und einen liebevollen Gruß für mich dalässt, wenn er vor mir das Haus verlässt.

Aber NUR das, ohne dass wirklich Beziehung gelebt wird, gemeinsame Zeit verbracht wird, kann ein schales Gefühl zurücklassen.
Weil Inhalte fehlen, das, was der Beziehung und in einer Beziehung Halt gibt.

Getoppt von - wenn auch am Land sehr üblichem - hohem Alkoholkonsum, Suchtverhalten. Sucht ist nicht ausschließlich täglicher Konsum und zwei nicht durchgängig alkoholfreie Wochen würden auch durchgängig keine Sucht widerlegen.

Und dazu kommt noch dies:

Zwei mal war es auch schon so, dass er gesagt hat, er holt jetzt sofort sein Gewehr (er ist Jäger) und ich solle ihn dann erschießen, dann wäre ich ihn los.

Wo solche Aussagen fallen, ist nicht sonst ein gutes Kommunikationsverhalten da, das kann ich beim besten Willen nicht glauben.

Dir wiederholt zu erzählen, auf welche Unternehmungen er Lust hätte gemeinsam mit dir, aber leider kannst du genau dies wegen deines Gesundheitszustandes nicht, während er Möglichkeiten zu gemeinsam verbrachter Zeit weitestgehend vermeidet, fällt für mich unter subtile Spielchen, die ihn stärker und dich schwächer machen.

Was an dir liebt er?
 
Liebe Maya, du hast weiß Gott eigentlich schon genügend eigenen Kummer. Dennoch finde ich es wichtig, die Augen auch vor dem Trinkverhalten deines Partners nicht zu verschließen und so klingt ein bisschen dein Hinweis auf euren 2-wöchigen Urlaub fast ohne Alkohol. Das Bier am Wickeltisch mag eine etwas überspitzte Darstellung gewesen sein und tatsächlich erleben wir deinen Partner auch nicht persönlich, nehmen nur wahr, was du schreibst. Auch für mich klingt sein Trinkverhalten aber sehr ungesund und ich würde gerne ergänzend noch 2 Links einstellen, die du mal kritisch auf dich einwirken lassen kannst. Einer davon ist ein Selbsttest:


 
Zuletzt bearbeitet:
Weil er bis Anfang 30 keine Beziehung wollte. Das hat er offen gesagt. Er wollte keine Verpflichtungen und hat zu viel von Kumpels mitbekommen „Dann wollen die Frauen dies oder das oder irgendwas nicht, da hatte ich kein Bock drauf.“
Er hat ja auch jetzt keine Verpflichtungen bzw. er nimmt sie nicht wahr.
Er hat jetzt alles.
Weiterhin sein Single-Leben und das Haus und wenn ihm ganz langweilig ist -- Dich.
 

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