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Einsamkeit in der Beziehung

Eine Antwort auf all die Fragen, warum ich mit ihm zusammen bin: weil ich ihn liebe.

Ich liebe seine Wärme in seinen Augen, wenn er mich anschaut. Seine Worte, wenn er mich mal wieder aufbaut, weil es mir aufgrund der Erkrankungen schlecht geht. Während der Renovierung des Hauses gerade, nimmt er mir ab, was er nur kann. Er betont immer wieder „Wir schaffen das gemeinsam!“, wenn ich traurig bin, mein Leben nicht immer so leben zu können, wie ich es gern würde, gesundheitlich bedingt. Er ist derjenige, der mich dann liebevoll in den Arm nimmt und fragt, was er gerade für mich tun kann. Ich liebe seine Zuversicht, immer das positive zu sehen. Ich liebe es, wenn er mich neckt und „ärgert“. Wenn er einen Kaffee für mich mitmacht und einfach kurz im Home Office reinkommt und fragt, wie mein Tag bisher ist. Ich liebe seine manchmal „unsichere und etwas schüchterne Art“. Sein Lächeln und seine Augen. Ich liebe es, wie geborgen ich mich in seiner Nähe fühle. Ich liebe ihn dafür, wenn er morgens Frühstück für mich hinstellt und einen liebevollen Gruß für mich dalässt, wenn er vor mir das Haus verlässt. JA, ich liebe ihn. Das ist für mich Grund genug, nicht „gleich“ Tschüss zu sagen. Er, ich und wir sind es wert, Lösungen zu suchen. Liebe ist nicht objektiv. Liebe ist nicht messbar. Liebe ist ein Gefühl.

All diese Dinge sind neben dem „Negativen“ auch da. Sie machen diese nicht weg, gar nicht - verdienen es aber, genauso gesehen zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon ein bisschen manipulativ wie ihr die Frau hier in die Trennung treiben möchtet, findet ihr nicht auch?
Ich glaube kaum, dass man jemanden über Antworten in einem Forum in die Trennung treiben kann und erst recht nicht, dass das hier jemand beabsichtigt. Man kann eine Schilderung allerdings nüchtern analysieren und da darf man gerne auch einmal zugestehen, dass für Außenstehende nicht viel übrig bleibt, was eine Beziehung mit diesem Mann mit Eigentum und Kind reizvoll erscheinen lässt.

Du hingegen kommst jetzt zum wiederholten Mal mit dem Hinweis, Druck zu machen. Wie die TE das anstellen soll sagst du aber nicht - vielleicht würde das ja weiterhelfen. Grundsätzlich glaube ich das allerdings eher nicht, denn bisher zeigt er sich eben wenig beeindruckt von ihren Forderungen und genauso wenig von ihrem 3-Jahres-Ultimatum. Er ändert schlicht gar nichts. Der Mann ist nicht blöd und weiß auch, dass die TE sich abhängig gemacht hat von ihm und die Optionen gering sind.

Wenn es immer so wäre wie von der TE jetzt in #120 beschrieben wäre es ja alles supi. Dann wäre allerdings auch Beitrag #1 nicht nötig gewesen, aus dem ganz andere Missstände offenbar werden. #120 ist eben nur ein seltenes Aufpoppen im gesamten Leben der TE, sonst wäre sie ja nicht so unglücklich und hätte hier um Tipps ersucht.

Ich denke auch, dass der TE niemand hier etwas Böses wünscht. Aber es bringt auch nichts schönzureden, was nun mal nicht schön ist. In meinen Augen ist noch nicht einmal im Ansatz alles super - und ich teile die Vermutung von Knirsch, dass hier die Erkrankung einen gehörigen Einfluss hat und dass die TE denkt, sie dürfe keine höheren Ansprüche stellen. Und wenn der Mann tatsächlich ständig exzessiv saufen muss dann ist das noch mal eine ganz andere Hausnummer und nicht nur ein Mann, der zu wenig zu Hause ist und das mal fix ändern könnte.
 
Du hingegen kommst jetzt zum wiederholten Mal mit dem Hinweis, Druck zu machen. Er lässt sich davon doch nicht beeindrucken, wie man sieht
Kann ich mir halt einfach nicht vorstellen. Irgendwie ist der Ernst der Lage wohl beim ihm nicht richtig angekommen. Ich weiß es doch auch nicht.
Und ich finde auch schon das Gedanken und Ideen die einem in einem Forum in den Kopf gesetzt werden durchaus für andere Sichtweisen öffnen können und so letztlich auch manipulieren können.

Hier kommen oft genug Leute, fragen nach Rat und werden dann in Entscheidungen bestärkt die sie sich durch andere Leute angeeignet haben. Ist finde ich nicht ungewöhnlich.
 
Und ich finde auch schon das Gedanken und Ideen die einem in einem Forum in den Kopf gesetzt werden durchaus für andere Sichtweisen öffnen können
Da gehe ich mit - und das ist ja letztlich auch der Grund, aus dem man im Forum um Rat fragt.
und so letztlich auch manipulieren können.
Manipulieren ist gezieltes beeinflussen - solche direkten Aufforderungen wie "Trenn dich!" gibt es natürlich auch in Foren. Ich sehe aber hier vornehmlich Meinungsäußerungen und Hinweise, wie die Antwortenden das für sich lösen würden. Ob man sich davon dann soviel annimmt, dass man sein Handeln danach ausrichtet, liegt an jedem selber.

Idealerweise reflektiert man die Antworten und überlegt, was man für sich daraus ziehen kann. Und wenn es dann eine Trennung wäre ist das doch okay. Die TE hat gesagt, dass das für sie nicht in Frage kommt, dann ist auch das in Ordnung und gehört respektiert. Es macht aber wenig Sinn, ihr dann zuzureden, dass sich bestimmt alles zum Guten wenden wird, wenn man einen Eindruck hat, der genau das eben nicht vermuten lässt.
 
wenn man einen Eindruck hat, der genau das eben nicht vermuten lässt.
Die Einschätzung des Partners fehlt uns hier halt vollkommen. Das ist das Problem....Wäre er auch hier angemeldet könnte man da wesentlich besser "mediatieren" und auch mal herausfinden woran es bei ihm denn hapert.
Ich glaube eigentlich immer an Arbeit in der Beziehung um diese am laufen zu halten oder zu verbessern.
Es muss wohl mal richtig in sein Hirn sickern was da bei ihr los ist.
 
Vielleicht kommuniziest du zu unklar, zu unkonkret. Manche Männer können nichts anfangen mit : "eine Reise wäre schön" und dann folgt nichts, außer warten, bis er das in die Hand nimmt. Konkretisiere halt, sag klar, was du willst und hole es dir. Sei nicht falsch schüchtern, das ist dein Mann und du seine Frau.
 
Eine Antwort auf all die Fragen, warum ich mit ihm zusammen bin: weil ich ihn liebe.

Ich liebe seine Wärme in seinen Augen, wenn er mich anschaut. Seine Worte, wenn er mich mal wieder aufbaut, weil es mir aufgrund der Erkrankungen schlecht geht. Während der Renovierung des Hauses gerade, nimmt er mir ab, was er nur kann. Er betont immer wieder „Wir schaffen das gemeinsam!“, wenn ich traurig bin, mein Leben nicht immer so leben zu können, wie ich es gern würde, gesundheitlich bedingt. Er ist derjenige, der mich dann liebevoll in den Arm nimmt und fragt, was er gerade für mich tun kann. Ich liebe seine Zuversicht, immer das positive zu sehen. Ich liebe es, wenn er mich neckt und „ärgert“. Wenn er einen Kaffee für mich mitmacht und einfach kurz im Home Office reinkommt und fragt, wie mein Tag bisher ist. Ich liebe seine manchmal „unsichere und etwas schüchterne Art“. Sein Lächeln und seine Augen. Ich liebe es, wie geborgen ich mich in seiner Nähe fühle. Ich liebe ihn dafür, wenn er morgens Frühstück für mich hinstellt und einen liebevollen Gruß für mich dalässt, wenn er vor mir das Haus verlässt. JA, ich liebe ihn. Das ist für mich Grund genug, nicht „gleich“ Tschüss zu sagen. Er, ich und wir sind es wert, Lösungen zu suchen. Liebe ist nicht objektiv. Liebe ist nicht messbar. Liebe ist ein Gefühl.

All diese Dinge sind neben dem „Negativen“ auch da. Sie machen diese nicht weg, gar nicht - verdienen es aber, genauso gesehen zu werden.
Das klingt schön, ich kriegs aber nicht damit zusammen:
Er sagt dann, wenn er Sonntag Abend da ist und wir Tatort schauen, das reicht doch für die Woche.
Widerspricht sich doch irgendwie?

Ein Kind würde ich in deiner Situation auf keinen Fall kriegen. Mit chronischer Erschöpfung und Migräne - und vermutlich ohne große Unterstützung seinerseits - wäre das unendlich anstrengend.
 

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