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Einsam und verzweifelt

Hallo Lura und willkommen im Forum!

ich glaube wenn du solch starke Ängste/Probleme hast ist es nicht so ganz leicht dir mit den allgemeinen Rat zu helfen.

Wie ist denn dein persöhnliches Verhältnis zu deinen Friseur/in? Zur Familie? Oder was machst du denn am PC genau? Vielleicht kann man darüber Wege finden wo du anfängst und dann Stück für Stück zu einen Wertvollen und schönen Leben!


Ich habe das zwar nicht ganz so extrem wie du erlebt aber ich kann das gut nachvollziehen und habe das wenn auch weniger Stark selber durchgemacht. Für mich war damals die Lösung das ich sehr losen Kontakt zu vielen Menschen im Internet gesucht habe wo ich jederzeit "fliehen" konnte und Kontakt abbrechen aber dennoch mit der Zeit ein Gefühl bekommen habe wie ich am besten mit anderen Umgehe.


Vielleicht hilft dir das ja etwas
Familie: ich wohne mit meiner Mutter und Geschwistern zusammen. Mit meinen Geschwistern rede ich aber eigentlich sehr selten. Mit meiner Mutter rede ich schon öfter, aber meistens eher das gleiche Thema.
Mit meinem Friseur habe ich kein Verhältnis, ich geh zum Friseur, sag ihm wie ich meine Frisur haben will und sitze still bis er fertig ist. Manche Friseure haben manchmal versucht bisschen zu reden, aber ich habe da Schwierigkeiten.
 
Mir würde da als Lösung erstmal nur stationäre Therapie einfallen. Aus meiner Erfahrung heraus betrachte ich Deinen Bericht so, dass da einiges wäre, wobei Therapie helfen könnte.
Stelle mir vor, dass stationäre Therapie vielleicht für Dich eine Horrorvorstellung ist? Vielleicht magst Du nur mal über die Idee nachdenken, ganz unverbindlich.
Stationär war ich als Kind schon mehrere Monate in einer Klinik untergebracht und dort wurde auch versucht mit einem Therapeuten an mir zu arbeiten,aber hat nichts gebracht. Ich war glaube ich 2 mal sogar in einer stationären Klinik.
Außerdem war ich dann auch 2 Jahre von Zuhause weggeschickt im Auftrag vom Jugendamt und habe in einem Haus mit einem Betreuer zusammen gelebt.
Das hat mir glaube ich auch sogar gut getan, eine neue Umgebung in einem Dorf wo ich keinen kannte, dort hatten wir tiere um die ich mich teilweise kümmerte, haben oft Ausflüge gemacht.
Aber seitdem ich wieder hier bin, bin ich gefühlt wieder der alte.
 
Wenn dir nichts einfällt empfiehlt es sich vielleicht zu sagen, dass du kurz einen Moment brauchst um etwas zu überlegen, was du erzählen könntest. Ein verständnisvoller Mensch käme schon mit sowas zurecht.
Das bringt leider nichts.
Selbst wenn ich mit meiner Familie an einem Tisch sitze z.B Feiertage oder Geburtstage, bin ich der einzige dort der einfach nur dort sitzt, isst und nur zu hört.
Ich fällt halt überhaupt nichts ein. Ich könnte dort auch 1 stunde sitzen und überlegen, aber mir würde nichts einfallen.

Als Kind war ich irgendwie anders, dort habe ich leichter Freunde gefunden und konnte auch öfter einfach irgendwas quatschen usw.
War auch fast jeden Tag draußen, konnte einfach rausgehen oder Fahrrad fahren.
Also klar, ich hatte auch dort schon probleme, aber so richtig fing es erst mit 12-13 Jahren an, ich fing immer weniger an zu reden etc.
 
Das hat mir glaube ich auch sogar gut getan, eine neue Umgebung in einem Dorf wo ich keinen kannte, dort hatten wir tiere um die ich mich teilweise kümmerte, haben oft Ausflüge gemacht.
Aber seitdem ich wieder hier bin, bin ich gefühlt wieder der alte.
Wenn dir das gutgetan hat, vielleicht kannst du so etwas ähnliches wieder machen?
Das hab ich gefunden:



Aber es gibt sicher noch viel mehr. Vielleicht kannst du dich nach so etwas erkundigen und zuweisen lassen.

Aber seitdem ich wieder hier bin, bin ich gefühlt wieder der alte.
Vielleicht tut es dir hier nicht gut zu leben und du könntest dir etwas anderes suchen bzw. dich dafür beraten lassen.
 
Einkaufen tue ich auch sehr selten, da ich bei meiner Mutter lebe und sie einen Großeinkauf für unsere Familie macht.
Das ist eine Gelegenheit einzuhaken. Du fährst das nächste Mal mit und sagst deiner Mutter, du willst sie beim Einkauf ab sofort unterstützen. Bevor du sagst, das bringt nichts: Es ist etwas, was du bisher nicht tust. Alles, was du bisher nicht tust, erhöht deine Freiheitsgrade. Beim Essen fragst du deine Geschwister einfach mal, was für Serien sie schauen und erzählst von deinen. Auch wenn es fad ist.
 
Familie: ich wohne mit meiner Mutter und Geschwistern zusammen. Mit meinen Geschwistern rede ich aber eigentlich sehr selten. Mit meiner Mutter rede ich schon öfter, aber meistens eher das gleiche Thema.
Mit meinem Friseur habe ich kein Verhältnis, ich geh zum Friseur, sag ihm wie ich meine Frisur haben will und sitze still bis er fertig ist. Manche Friseure haben manchmal versucht bisschen zu reden, aber ich habe da Schwierigkeiten.

Das mit den Friseur kenne ich 1zu1 🙂

Wenn ich fragen darf, fällt dir denn schreiben leichter? Wie hier?
 
Das bringt leider nichts.
Selbst wenn ich mit meiner Familie an einem Tisch sitze z.B Feiertage oder Geburtstage, bin ich der einzige dort der einfach nur dort sitzt, isst und nur zu hört.
Ich fällt halt überhaupt nichts ein. Ich könnte dort auch 1 stunde sitzen und überlegen, aber mir würde nichts einfallen.

Frage, wenn du willst und es geht, das Übliche. Wie es jemanden geht. Das Wetter. Nach Tätigkeiten. Beruf, Job, Verein, Ehrenamt, Hobbys, Interessen usw. Was dir halt einfällt.
 

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