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Eine von FASD betroffenene Frau kennengelernt

Lieber TE,

dieses kindlich-impulshafte Verhalten, die Distanzlosigkeit, die Offenheit, das Drängen nach mehr... ist typisch für Menschen aus dem FAS-Spektrum.
Es ist nichts, was diese Frau aus Berechnung tut - ihr geschädigtes Gehirn funktioniert ganz anders, als das Gehirn eines Menschen, der das Glück hatte, nicht im Mutterleib in Alkohol gebadet zu werden.
Dieses andere Verhalten, diese andere Emotionalität gehören zu ihr und werden sich auch nicht verändern.
Ob und in welchem Maße sie intelligenzgemindert ist, wissen wir nicht.
Diese Frau läuft mit einer schweren Hypothek durchs Leben, die sie nie loswerden wird.

Du wünschst Dir eine erwachsene Beziehung zu sehr festgelegten Bedingungen - alle 2 Wochen mal 1,2 Tage sehen.
Das wird mit ihr nicht funktionieren und es wird mit Sicherheit keine Beziehung auf Augenhöhe werden.

Es wäre aus meiner persönlichen Sicht moralisch mehr als verwerflich und egoistisch, sie jetzt als Notnagel herzunehmen, weil sich gerade nichts Passenderes findet.
Dein Bauchgefühl scheint sehr deutlich zu sein und es sagt Dir "Das passt nicht."
Ihr habt Euch jetzt ein Mal getroffen. Tu Dir und ihr einen Gefallen und kommuniziere ehrlich, dass das mit Euch nichts wird.
Hoffnungen schüren, die sich nie erfüllen werden, wird ihr noch viel mehr wehtun.
 
Lieber TE,
dein Beitrag verwirrt mich.
Suchst du jemanden, der dir bei der Betreuung der Kinder hilft?
Oder eine Romanze?
Und wie passt das alles zusammen mit deiner Beschreibung im Profil?
Familiengründung ist gescheitert.
Kein Kontakt zu deinen drei kleinen Kindern.
Jetzt sind sie plötzlich alle bei dir, du bist Ü60 und das kleinste Kind 3.
Ob die Frau FAS-betroffene ist oder nicht ist irrelevant.
Wenn nur Kluge sich verpartnern dürften, stürbe die Menschheit aus.
Wichtig ist, dass man sich zusammen wohlfühlt und in die gleiche Richtung guckt.
Aber ich habe den Eindruck, es geht nicht um Liebe.
Sondern um Versorgung.
 
Hallo @Weihnachten
ich sehe das wie Q-cumber, allerdings hab ich auch gerade in deinem
Profil geschaut, da sagst du, du wünschst dir am meisten andere Alleinerziehende mit
einem oder mehr Kindern. Also käme auch ein alleinerziehender Mann in Frage?
Es geht dir überwiegend um Austausch mit Erwachsenen, von daher gibt es doch sicher
direkt Foren, wo auch andere Alleinerziehende suchen. Vielleicht dort mal schauen
und was sich dann so entwickelt...
Viel Glück!
 
Lieber TE,

dieses kindlich-impulshafte Verhalten, die Distanzlosigkeit, die Offenheit, das Drängen nach mehr... ist typisch für Menschen aus dem FAS-Spektrum.

Wenn das stimmt müsste mindestens 40% aller Menschen, die ich kenne zumindest in Ansätzen aus dem FAS-Spektrum kommen...

Hatte mal -vor sehr langer Zeit- eine Ex / Affäre / F+ (es ist schwer die genaue Bezeichnung dafür zu finden), die dieses impulsive Benehmen auf sehr extreme Weise hatte und wo auch der Rest der Beschreibung zutrifft. Die sprach auch schon vor dem ersten Treffen (!) von Kids und heiraten und hatte generell eine recht ich sag jetzt mal leicht gewöhnungsbedürftige Art. Man wusste bei ihr teilweise nicht ob sie etwas wirklich ernst meint oder nur aus Scherz sagt. Leider gab es bei ihr noch das Problem, dass sie es regelmäßig auch mit der Wahrheit nicht ganz so genau nahm..

Nehme aber mal an, das war kein FAS sondern etwas anderes? (intelligenzgemindert war sie nicht, sondern sie war im Gegenteil in manchen Dingen außerordentlich begabt bis genial!)

Gehalten mit ihr hat es damals übrigens (mit Pausen) fast 3 Jahre, wobei wir uns aber immer nur alle 3 Monate gesehen haben. Meist dann aber gleich für ein ganzes Wochenende. Wobei auch unser erstes Treffen, damals etwa so ablief: Sie kam in meine Stadt gefahren und wollte direkt beim ersten Date eine ganze Woche bleiben bzw. in meine Wohnung einziehen (sie blieb 3 Tage)
 
Wie wird das eigentlich festgestellt, ob jemand FASD betroffen ist?
Ist das eine medizinische Diagnose, mit eigener ICD-Kennung?



Ich frage mich, wenn nicht die Mutter selbst es bekannt gibt, dass sie während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert hat, und wenn es nicht massive Mengen waren, aber genug, um tatsächlich Schaden anzurichten, bzw. die geistige Entwicklung zu hemmen, kann ein Mensch, z. B. dessen Partner den Verdacht hat, dass seine geistige Entwicklung während seiner Schwangerschaft durch den Konsum von Alkohol (oder Rauchen) beeinträchtigt wurde, dies noch später in seinem Leben herausfinden?

Wenn ja, wie, und bis in welchem Alter?
 
Wie wird das eigentlich festgestellt, ob jemand FASD betroffen ist?
Ist das eine medizinische Diagnose, mit eigener ICD-Kennung?



Ich frage mich, wenn nicht die Mutter selbst es bekannt gibt, dass sie während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert hat, und wenn es nicht massive Mengen waren, aber genug, um tatsächlich Schaden anzurichten, bzw. die geistige Entwicklung zu hemmen, kann ein Mensch, z. B. dessen Partner den Verdacht hat, dass seine geistige Entwicklung während seiner Schwangerschaft durch den Konsum von Alkohol (oder Rauchen) beeinträchtigt wurde, dies noch später in seinem Leben herausfinden?

Wenn ja, wie, und bis in welchem Alter?
Lässt sich doch alles googlen.

Inwiefern ist das wichtig für Dein Problem?
 
Wie wird das eigentlich festgestellt, ob jemand FASD betroffen ist?
Ist das eine medizinische Diagnose, mit eigener ICD-Kennung?



Ich frage mich, wenn nicht die Mutter selbst es bekannt gibt, dass sie während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert hat, und wenn es nicht massive Mengen waren, aber genug, um tatsächlich Schaden anzurichten, bzw. die geistige Entwicklung zu hemmen, kann ein Mensch, z. B. dessen Partner den Verdacht hat, dass seine geistige Entwicklung während seiner Schwangerschaft durch den Konsum von Alkohol (oder Rauchen) beeinträchtigt wurde, dies noch später in seinem Leben herausfinden?

Wenn ja, wie, und bis in welchem Alter?

Es gibt sowohl die Option, es durch optische/ körperliche Merkmale zu diagnostizieren (meist im Kleinkindalter) oder auch im Erwachsenenalter anhand von Fragebögen/ ärztlichen Gesprächen.

Es kommt übrigens nicht hauptsächlich auf die Menge Alkohol an, sondern vor allem auf den Zeitpunkt. Auch ein Glas Wein zu einem sehr sensiblen Zeitpunkt der embryonalen Entwicklung kann im ungünstigsten Fall FASD zur Folge haben. Aber umso mehr getrunken wird, umso wahrscheinlicher ist es natürlich, so einen Zeitpunkt zu erwischen.
 
Wie wird das eigentlich festgestellt, ob jemand FASD betroffen ist?
Ist das eine medizinische Diagnose, mit eigener ICD-Kennung?



Ich frage mich, wenn nicht die Mutter selbst es bekannt gibt, dass sie während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert hat, und wenn es nicht massive Mengen waren, aber genug, um tatsächlich Schaden anzurichten, bzw. die geistige Entwicklung zu hemmen, kann ein Mensch, z. B. dessen Partner den Verdacht hat, dass seine geistige Entwicklung während seiner Schwangerschaft durch den Konsum von Alkohol (oder Rauchen) beeinträchtigt wurde, dies noch später in seinem Leben herausfinden?

Wenn ja, wie, und bis in welchem Alter?

Ist das denn relevant? Relevant ist doch eher, ob du die Frau anziehend findest, ob ihr eine gemeinsame Ebene habt, ob du dir eine Beziehung vorstellen kannst.
 

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