Mein Traum war es schon immer Physik/Maschinenbau zu studieren und eine eigene kleine Werkstatt zu haben (ich bin viel mit Science-Fiction und dem "Lustigen Taschenbuch"(Daniel Düsentrieb) groß geworden und vor allem geprägt worden), aber naja mit sowas macht man nicht wirklich Geld bzw. die Oberärztin in der Klinik hat mir zuletzt geraten dass ein Studium, in meiner aktuellen psychologischen Verfassung, ein Fehler wäre.
Dann träume nicht nur, arbeite auf dein Ziel hin. Srudium geht jetzt nicht, aber praktische Arbeit, um zu lernen.
Bring dich z B. in Reparaturwerkstätten ein, nimm einen Minijob in einer Werkstatt an, besorge dir Lernmaterial und erarbeite dir Inhalte im Selbststudium, nutze Youtube-Tutorials; es gibt immer Wege, seinem Ziel näher zu kommen. Auch ohne Studium.
Außerdem musst du nicht reich werden, du musst nur dein Leben finanzieren können.
Und lernen zufrieden zu sein.
Dankbarkeit, etwas Demut, können da zum Teil kleine Schlüssel sein.
Ich persönlich verstehe einfach nicht den Mehrwert, den Sinn dahinter, etwas zu tun
Warum muss es einen Sinn haben?
Weshalb braucht deiner Meinung nach das Leben einen Sinn?
Vielleicht ist der Sinn deines Lebens, Genussfähigkeit zu lernen, im Hier und Jetzt zu sein, in diesem Augenblick, einfach zu sein?
Mir fällt gerade ein etwas schlichter Film ein, dee jedoch eine Szene für dich zu bieten hat:
Karate Kid I, Mr. Miyagi mit dem Bonsaibaum. Eine Metapher für dich.
Hast du es mal mit dem Dalai Lama versucht? Seine Bücher enthalten eventuell auch Denkansätze, die dich in andere Wege leiten könnten, dir helfen, ein anderes Denken zu erlernen.
Und das Problem dabei ist dass ich mit dem Gedankengang groß geworden bin dass man bei Hobby, Job und Interesse immer 200% geben muss, damit ich damit zufrieden sein darf.
Ha! Na, das loszulassen, ist natürlich Arbeit. Da finde ich es umso wichtiger, dich mit anderen Ansätzen auseinanderzusetzen und den Moment genießen zu lernen.
Hat natürlich nirgendwo funktioniert und ich habe irgendwann einfach aufgegeben.
Aber wieso?
Warum aufgeben statt die Heransgehensweise auf den Prüfstein zu stellen?
Erkenntnis, über Board werfen, andere Herangehensweise erarbeiten?
Ich habe einfach keine Zeit und keine Energie um so zu tun als würde mich ein blühender Kirschbaum grade zufriedenstellen oder beeindrucken. Es ist schön, keine Frage, aber es ist ein Baum unter Millionen auf einem riesigen Stein im Weltall unter Trillionen von anderen Sternen
Du hast soviel Zeit wie jeder andere, 24 Std täglich. Wie du sie nutzt, was du daraus machst, wo du deine Prioritäten setzt, ist DEINE Entscheidung und ein Schlüssel zu Zufriedenheit.
Demut vor der Natur.
Der Mensch versteht und weiß so vieles nicht und was er weiß, bedenkt er oft nicht.
Hast du dich mal mit der Kommunikation von Pflanzen/Bäumen auseinandergesetzt?
Mit deren Symbiose mit Pilzen?
Mit Pilzen und deren Vernetzung?
Eins greift ins andere, alles ist vernetzt.
Du, deine Denkweise, stresst Dich selbst.
Und all dieser Frust dass ich aktuell nichts weiter machen kann als warten
Wieso nur warten? Und worauf?
Du kannst sehr viel tun, zuerst mal an deinem Denken arbeiten und Schritte gehen, die dich deinem Ziel näher bringen.
während ich mich tagtäglich damit konfrontiere was für eine persönliche Enttäuschung und gesellschaftliche Niete ich bin
Wozu ist das gut?
Was bringt dir das?
und ich wortwörtlich nichts aktuell daran ändern kann
Aber natürlich könntest du das! Jeder kleine Schritt zählt. Es ist nur mühsam und anstrengend, aber machbar.
Wie soll man sich selber einen Sinn im Leben geben, wenn man selber keinen Sinn im Leben sieht? Wenn man keinen Sinn in den Dingen des Leben sieht?
Was bringt dir die Sinnfrage?
Welchen Zweck erfüllt sie für dich?