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Ein toller neuer Mitbewohner!

Wer den Thread aufmerksam verfolgt hat, wird feststellen können, dass sich seit dem Einzug der Katzen bei Findefuchs eine Menge zum Positiven geändert hat. Unheimlich muss da niemandem werden.
 
Ich weiß nicht, ob es überlesen wurde, aber ich habe doch schon folgendes vor kurzem geschrieben:

Die Tierheime haben aktuell bei uns Aufnahmestopp, bzw. nehmen nur noch Fundtiere. Die Tierschutzvereine aktuell auch. Werde aber zum neuen Jahr wieder rumtelefonieren und rumfragen, dann ist ja die Weihnachtszeit vorbei und vielleicht gibt es mehr Hoffnung.

Bei den Tierheimen bin ich mittlerweile übrigens bekannt, die würden sofort checken, dass das meine Katzen sind, wenn ich die beiden abgebe unter dem Vorwand, sie gefunden zu haben. Die haben ja auch Bilder und so und meine Kontaktdaten, falls sich der Stand positiv ändert, damit sie mich erreichen können.

Jetzt klar, wieso ich sie nicht ganz easy in ein Tierheim bringe?

Warum ist der Thread jetzt unheimlich? Kann mir das bitte einer mal erklären?

Nur eine der beiden Katzen hat bisher nur ein einziges Mal in die Bude gekackt. Bisher war kein weiteres Mal was.

Es hat sich vieles schon gebessert - die Katzen fressen jetzt ganz normal und die Katze schreit nicht mehr herum und sie machen seit einigen Tagen rein gar nichts mehr kaputt und gehen da auch nicht dran. Das ist für mich ein riesen Erfolg und eine große Erleichterung.

Ballooon, wenn du keinen Bock hast, meinen Thread zu lesen oder es dich nervt, dass ich versuche traumatisierten Katzen zu helfen, dann tu es auch nicht. Keiner zwingt dich und ich bezweifle stark, dass du Geld dafür bekommst, hier zu schreiben. Und wenn mein Thread Millionen Klicks hat, dann ist das eben so - da brauchst du das nicht zu kommentieren. Es steht jedem frei zu lesen und zu schreiben, was er oder sie möchte.
 
Ich möchte nur noch mal sagen, das die zwei bei Findefuchs nicht derart schlecht aufgehoben sind.
Im Gegenteil: sie scheint der einzige Mensch bis jetzt zu sein der sich mit den beiden echt Mühe gibt und dem sie am Herzen liegen.
Das ganze ist nunmal eine lange entwicklung, mit kleinen positiven Erfolgen. Niemand kann zwei völlig traumatisierte Katzen über Nacht gesund zaubern.
Ebenso übernimmt man nunmal Verantwortung wenn man ein Tier zu sich nimmt und glücklicherweise sieht Findefuchs das auch so.

Back to topic.

Hast du eigentlich den Leckerli Ball wieder gefunden? Vielleicht könntest Du einen zweiten besorgen, damit jeder seinen eigenen hat? War jetzt nur so ein Gedanke bei den Spannungen die zwischen den beiden herrschen.
Eine ausgetobte Katze ist halt eine ruhigere Katze.

Zu den Kämpfen zwischen den beiden.
Also hier haben ja einige erfahrene Katzenhalter schon gesagt, das katzen nicht wirklich erziehbar sind. Das was ich vorgeschlagen hab mit dem sofort reagieren wenn sie zicken, ist nunmal ein Erziehungstipp.
Ich bin da wie gesagt nicht so erfahren mit Katzen, wenn der Tipp also total unsinnig ist, korrigiert mich bitte gerne. Danke.
Natürlich könnte es auch sein das sie damit zusätzlich Aufmerksamkeit erfahren, was wiederum negatives Verhalten verstärkt. Deshalb ist es doch mehr ein Notfalltipp wenn sonst nix zieht.
Ich denke eben irgendwie das Katzen vielleicht nicht wirklich erziehbar sind, aber durch ihre Intelligenz eben doch entwicklungsfähig.

Hast Du schon mal versucht sie andersrum zu erziehen? Also positives Verhalten sofort zu belohnen? Zum Beispiel wenn sie ruhig sind oder an vorgesehenen Sachen wie Kratzbaum und Co brav spielen. Oder wenn sie zusammen mit Dir schmusen ohne sich anzuzicken? Da muss man natürlich genauso schnell reagieren und aufmerksam sein.

Gruß
 
Ach. Hab ich wohl übersehen, wo genau bitte?

Empfindest du das auch so Findefuchs?

Ja, zum Teil ja. Sie fressen jetzt normal. Die Katze schreit nicht mehr herum. Es werden seit einiger Zeit keine Sachen mehr mutwillig zerstört und die Katzen gehen auch nicht mehr an was dran, wo sie nicht dran sollen. Für mich ist das ein riesen Schritt und sehr erleichternd. Zwar gibt es natürlich noch andere Probleme und Schwierigkeiten und der Fakt, dass sie wahrscheinlich nicht zusammen gehalten werden sollten, weil sie sich eigentlich nicht miteinander verstehen, aber es ist nicht mehr alles genauso, wie vor fünf Wochen.


@ Miautier

Nein, der Snackball ist verschwunden. Ich werde bald einen neuen kaufen, aber der Tierfachmarkt liegt hier ein Stück weg, dauert noch ein wenig. Ansonsten spiele ich so mit ihnen oder versuche sie zu beschäftigen, indem ich Leckerlie verstecke usw.

Ich belohne eigentlich nur positives Verhalten bisher. Negatives tadele ich sofort, oder ich ignoriere die Katzen als Konsequenz. Das Ignorieren macht den beiden viel mehr aus, als wenn ich sie schimpfe. Wenn sie sich prügeln, gehe ich nur dazwischen, wenn es zu dolle wird. Ansonsten bestätige ich sie null, ich bemitleide auch keinen und ignoriere sie dann ansonsten, wenn sie sich kloppen. Zum Teil werden sie sich ja auch raufen, wenn ich nicht da bin - vielleicht ist es auch eine Sache, die sie unter sich immer wieder in einem gewissen Ausmaß ausmachen sollten?

Habe die Katze anfangs gelobt, wenn sie mal ruhig war, wenn sie Lärm gemacht hat, habe ich sie konsequent ignoriert und nur getadelt, wenn es wirklich krass war. Das hat gute Wirkung gezeigt, jetzt maunzt sie eigentlich nur noch ganz normal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht wirds ja doch noch was mit euch Dreien..

Waren die 2 schon immer zusammen?

Würdest du evtl. dazu tendieren, einen der beiden zu behalten? Magst du einen lieber?

Vielleicht wären die beiden ja als Einzelkatzen ganz umgänglich?
 
Vielleicht wirds ja doch noch was mit euch Dreien..

Waren die 2 schon immer zusammen?

Würdest du evtl. dazu tendieren, einen der beiden zu behalten? Magst du einen lieber?

Vielleicht wären die beiden ja als Einzelkatzen ganz umgänglich?

Wirklich, seit einer Woche sehe ich ganz große Fortschritte - kam halt das jetzt mit dem Prügeln dazu und dass jetzt klar wird, dass die beiden sich nicht so richtig mögen. Ich kann mir das so erklären, dass sie davor eine "Zweckgemeinschaft" waren, sie mussten zusammen überleben. Jetzt haben sie Sicherheit, ich gebe ihnen regelmäßig Futter und Aufmerksamkeit. Jetzt fällt der Überlebensfaktor weg und die beiden müssen keine Zweckgemeinschaft mehr sein. Sie wurden ja tagelang nicht gefüttert und waren allein, da ist es kein Wunder, dass man zwangsläufig einen "Pakt" schließt, auch wenn man sich eigentlich nicht so richtig leiden kann.

Die existenzielle Angst ist aber noch da. Sobald ich länger weg bin (wie eben jetzt zur Weihnachtszeit) haben sie riesen Angst. Dann sind sie ganz unruhig und panisch und wenn ich wieder da bin, total anhänglich und laufen mir ständig nach. Aber das Geschrei hat endlich aufgehört und das ist so erleichternd. Kann die beiden jetzt auch in mein Zimmer lassen, wenn ich mal nicht drin bin, sie machen nichts mehr kaputt und ich muss auch nicht ständig nachsehen.

Das Fressverhalten ist gottseidank seit einer Woche normal. Zum Vergleich: Jede von ihnen hat vorher locker 400-500 Gramm Nassfutter am Tag gefressen plus zusätzlich Trockenfutter. Es gingen also pro Tag locker 800, 900 Gramm Futter weg oder sogar 1 kg.

Jetzt fressen sie seit einer Woche pro Katze nur noch 150 g bis 200 Gramm Nassfutter und fressen sehr langsam und genüsslich. Trockenfutter bekommen sie immer noch, wenn ich Nachts schlafen gehe oder länger weg bin, damit sie was zum Fressen haben. Gerade der Kater liebt Trockenfutter. Kaufe ein hochwertigeres, das speziell für kastrierte Katzen ist.

Beide haben gut zugenommen und sehen jetzt richtig hübsch aus. Davor waren sie wirklich extrem mager und verhungert und das Fell war stumpf, das glänzt jetzt. Bei der Katze konnte man jeden einzelnen Rückenwirbel ertasten, es war ganz schlimm.

Zur Vorgeschichte weiß man offiziell nur, dass sie angeblich zusammen bei einer alten Dame gelebt haben, die dann Demenzkrank wurde und gestorben ist. Bis zu ihrem Tod waren sie bei ihr, sie hat alleine gelebt und sehr zurückgezogen und anscheinend ist sie auch nicht wirklich medizinisch betreut worden. Aber ich muss ehrlich sagen, nachdem die Vorbesitzer mich so sehr angelogen haben, glaube ich da gar nichts mehr.

Also, für mich steht fest, dass sie getrennt werden müssen. Ich beobachte das aber noch eine Weile, denn es wäre sehr schlimm, wenn die beiden sich dann doch eigentlich mögen und brauchen und ich die aktuellen Raufereien und Streitereien falsch interpretiere. Aber schon zur Anfangszeigt hatten sie kaum Bezug zueinander, nicht miteinander gespielt, geschmust oder nebeneinander geschlafen und haben sich immer wieder gekloppt.

Ich überlege, einen von beiden zu behalten, eventuell. Muss ich aber noch ganz genau überlegen und abwarten, wie sich das entwickelt. Bis jetzt hängt überraschenderweise der Kater sehr an mir und scheint mir wirklich zu vertrauen - davor war er sehr zurückhaltend und misstrauisch.
 

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