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Ein toller neuer Mitbewohner!

hey,
muss gleich zur Arbeit deshalb nur kurz.
Wenn sie sich um Dich kloppen oder anzicken, kannst Du ausprobieren sofort auf dem absatz kehrt zu machen und den Raum zu verlassen?
Wenn sie sich sehr arg kloppen, solltest du aber dazwischen gehen und sie trennen, bevor sie sich gegenseitig verletzen. Kannst du dann jede in ein anderes Zimmer tun? zum Beispiel eine ins wozi, eine im flur, du selber weg oder wo anders?
Der erste Trick funzt aber nur wenn du es sofort machst, bei den ersten Anzeichen von herum gezicke. da geht es um Sekunden, weil sie sonst den Zusammenhang nicht mehr begreifen.
Du kannst sie auvh schnell beide aus dem Zimmer werfen wenn sie sich um dich kloppen. hauptsache Deine Reaktion ist blitzschnell und konsequent.

Sie haben dich jetzt lieber als Futter, das will was heissen 😀

bis später
 
Bisher habe ich die Streitereien, wenn sie zu krass geworden sind, immer unterbunden und bin dazwischen gegangen. Wenn sie sich mal so angezickt haben, was eher Richtung "meckern" ging, habe ich nichts gemacht ... weil ich dachte, dass es auch wieder verkehrt ist, wenn ich IMMER jeglichen Konflikt unterbinde und abgesehen davon kann ich ja nicht 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche dabei sein, ich bin mir sicher, sie zicken sich auch an, wenn ich nicht da bin, oder gerade deswegen erst recht, weil ich wie gesagt immer alles unterbinde, wenn es zu heftig wird.

Die beiden trennen kann ich, wenn alles zu angespannt ist. Dann kommt einer zu mir ins Zimmer, der andere ins Wohnzimmer. Oft machen sie das dann selbst, es wirkt dann auf mich wie eine "Auszeit" oder dass sie den anderen wirklich nicht sehen wollen.

Den Raum verlassen habe ich noch nie. Ich habe sie eher - bis auf das Unterbinden - dann ignoriert und nicht bemitleidet und bin auch nicht zu sehr darauf eingegangen. Ist aber auch aktuell schwer, zu bemerken, wann sie miteinander kämpfen oder heftiger aneinander geraten. Das passiert dann meistens ganz plötzlich, ohne Vorwarnung, zumindest für mich. Ich kenne mich bestimmt zu wenig aus, was Körpersprache und Katzensprache allgemein angeht, um die Vorzeichen zu erkennen.

Die Nacht heute war super ätzend. Die Katzen haben mich locker 8mal aufgeweckt und ich habe nur ein paar Stunden geschlafen. Der Kater hat einen neuen Tick, der treibt mich damit in den Wahnsinn: er will rein, macht also vor der Tür Terror. Dann läuft er nur ein paar Bahnen durch mein Zimmer oder legt sich nur ganz kurz wo hin, dann will er sofort wieder raus. Und dabei ist ihm dann total egal, ob ich schon schlafe oder er das Spielchen schon mehrmals vorher gemacht hat ... Dann will er wieder nach einer Weile ins Zimmer und maunz total laut rum, kratzt und hämmert dagegen, nur um dann das Spielchen zu wiederholen ... Ist auch nur Nachts so!

Ich gebe auch zu, dass ich jetzt wahnsinnig Panik habe, dass wieder einer von beiden (weiß nicht, wer es war) ein unerwünschtes Häufchen irgendwo in der Wohnung absetzt, wenn ich mir dann irgendwann "Nein, jetzt nicht!" denke, wenn das Spielchen schon zum zigsten Mal stattgefunden hat und ich aufgeweckt worden bin deswegen oder sie Ärger in meinem Schlafzimmer machen und NICHT leiser sein wollen. Ohne die Häufchen- und Kotzgeschichte würde ich sie rausschmeißen oder den Kater irgendwann vor der verschlossenen Tür sitzen lassen, wenn er mehrmals hinterheinander nur kurz rein und wieder raus und wieder rein wollte und mich dafür ständig aufgeweckt hat.

Bis jetzt ist kein neues Häufchen auf dem Boden dazu gekommen, aber ich habe echt jetzt immer wie gesagt Panik, dass das wieder passiert, weil ich auch nicht weiß, warum es dazu gekommen ist (mache ja wie gesagt bis zu viermal am Tag alles sauber, das letzte Mal, bevor ich schlafen gehe).

Gestern ist er mir auch - warum auch immer? - die ganze Zeit nachgelaufen und auf Schritt und Tritt gefolgt. Hat zwischendurch mit der Katze immer wieder gestritten und sich mit ihr geprügelt. Mittlerweile ist SIE diejenige, die viel einstecken muss und etwas Angst vor ihm hat, vorher war es umgekehrt und sie hat ihn ständig verprügelt, sein Futter wegfressen wollen und ihre Wut an ihm ausgelassen, wenn ich sie getadelt habe. Und er jagt sie im Gegensatz zu ihr wirklich durch die Wohnung und lässt einige Zeit nicht von ihr ab, sie hat dann manchmal richtig Schiss und versteckt sich bei mir.
 
Hallo,
ehrlich gesagt verstehe ich das nicht mehr. Sie kloppen sich, kacken die Bude voll und sind ganz eindeutig unglücklich. Gib sie bei einem Tierheim in einer anderen Stadt als Fundtiere ab. Erzähl irgendeine Geschichte dazu.
Ich kann gar nicht glauben, dass man sich das gibt. KEINEM ist damit gedient. Die Tiere sind sicher nicht glücklich unter diesen Umständen.
 
Bring die Katzen doch zu der Dame vom Tierschutz. Sie hat sie dir immerhin vermittelt und alles verbockt. Dann ist sie auch dafür zuständig, die Katzen zurückzunehmen.

Ich würde mich auf gar keine Diskussionen mit ihr einlassen und mit den Katzen bei ihr aufschlagen.
So ist es für alle Beteiligten ein unzumutbarer Zustand und zufrieden ist keiner von euch Dreien.
 
Liebe Findefuchs,

einmal Kot in der Wohnung heißt noch nicht unbedingt Unsauberkeit aus Protest. Davon kannst Du erst ausgehen, wenn das häufiger passiert. Es kann immer mal passieren, daß einer Katze auch mal ein Malheur passiert. Daß sie es nicht flott genug zum Klo schafft, wenn sie sich den Magen verdorben hat. Oder daß ihr noch ein Kotklumpen am Po klebt, wenn sie das Klo verläßt und diesen durch Reiben auf dem Wohnungsboden loszuwerden versucht. Ich würde eher auf Magen-Darm-Notfall tippen, wenn es sich um eine Kombi aus Kotzen und Kot handelt.

Paß einfach auf, daß Du nicht zu viel in diesen Vorfall hineininterpretierst oder ihn gar persönlich nimmst. Das belastet nur Deine eh schon angespannten Nerven und macht die Situation durch Deine Sorge nur noch schwieriger. Meiner Katze passiert auch schon mal was. Ein einmaliges Ereignis ist noch keine Verhaltensänderung. Und ich hoffe für Dich, daß es auch keine solche wird und sich nicht wiederholt und verfestigt.

Auch das Kotzen solltest Du nicht unbedingt überinterpretieren. Viele Tiere machen das ganz selbstverständlich für ihr Wohlbefinden, um ihren Magen zu reinigen oder sich von irgendeinem Unwohlgefühl zu befreien. Und Wohnungskatzen haben nun mal keine andere Möglichkeit als das in der Wohnung zu machen.

Was das rein-raus in der Nacht angeht - ließe sich das nächtliche Wecken nicht dadurch umgehen, daß Du Deine Zimmertür offen läßt? Katzen mögen keine verschlossenen Türen. Das ist für sie eine völlig inakzeptable Verkleinerung ihres sowieso schon sehr kleinen Reviers in einer Wohnung. Hast Du das mit offener Schlafzimmertür schon probiert? Hatte das vielleicht andere Nebeneffekte, so daß Du dann auch nicht durchschlafen konntest? Ich meine einfach, daß der Schlaf für Dich sehr wichtig ist. Für Deine berufliche Leistungsfähigkeit, aber auch Gesundheit, Nerven und Seele.

Ich hoffe, daß Du zumindest für die Katze bald eine andere Unterbringungsmöglichkeit findest, damit sich das Ganze etwas entspannt.
 
Okay, Danke, das beruhigt mich. Sie haben bis jetzt auch weiterhin problemlos ins Katzenklo gemacht. Vielleicht war es einfach ein Zeichen von Stress, weiß auch nicht. Die Katze hat übrigens durch das Futterschlingen tatsächlich immer wieder Blähungen und kotzt auch deswegen immer wieder, auch wenn sich ihr Fressverhalten seit ein paar Tagen sehr gebessert hat. Kann also auch möglich sein, dass es dann halt mit Magen und Darm zusammenkam und sie es dann nicht mehr rechtzeitig auf die Katzentoilette geschafft hat.

Seit heute sind sie auch wieder ganz entspannt und "nett". Ich verstehe es nicht :/.

Die Tierheime haben aktuell bei uns Aufnahmestopp, bzw. nehmen nur noch Fundtiere. Die Tierschutzvereine aktuell auch. Werde aber zum neuen Jahr wieder rumtelefonieren und rumfragen, dann ist ja die Weihnachtszeit vorbei und vielleicht gibt es mehr Hoffnung.

Bei den Tierheimen bin ich mittlerweile übrigens bekannt, die würden sofort checken, dass das meine Katzen sind, wenn ich die beiden abgebe unter dem Vorwand, sie gefunden zu haben. Die haben ja auch Bilder und so und meine Kontaktdaten, falls sich der Stand positiv ändert, damit sie mich erreichen können.

Was die Türsache angeht: ich habe sie angelehnt, aber haben die irgendwie nicht gecheckt, oder wollten sie ganz offen und haben sie jedes Mal total weit aufgemacht beim Rausgehen, so dass sie ganz offen war. Und das wiederum ist nicht so dolle. Das Klo und Badezimmer sind direkt neben meinem Schlafzimmer und ich finde es einfach nicht so angenehm, wenn der Freund meiner Mitbewohnerin rumrennt und dann mitten in mein Schlafzimmer sehen kann, bzw. ich immer mitbekomme, wenn jemand aufs Klo geht oder ins Bad. Meine Mitbewohnerin ist auch extreme Frühausteherin. Ist doof. Aber wenn mir nichts anderes übrig bleibt, muss ich das wohl so machen. Werde das vorerst mal beobachten.

Vielleicht hatte der Kater nur Angst, dass ich nicht da bin oder ist gestresst? Weil er wurde ja genauso wie die Katze tagelang nicht gefüttert und vernachlässigt und das hinterlässt Spuren, auch wenn ich mich gut kümmere. Und ich war in den letzten Tagen wegen Weihnachten viel weg ... auch wenn sie Futter da hatten und so, könnte das ja trotzdem Ängste wieder geweckt haben, weil ich zuvor viel da war, wegen der Arbeit und so und immer nur ein paar Stunden weg war und am Wochenende meistens nur Abends oder am späten Nachmittag.
 
Findefuchs, hast du eventuell schonmal nen Türstopper probiert? den kann man dann so hinter die eh schon offene Tür legen/platzieren das sie dann nur maximal halb offen steht bzw je nach Wunsch halt, das man nicht zu dir reinsieht, die Katzen können aber trotzdem rein und raus wie es ihnen gefällt 🙂

Zu der Sache mit dem Haufen...mein Kater ist ja im Mai diesen Jahres verstorben...und er hatte auch die ungute angewohnheit, wenn ihm etwas zu arg gegen den strich ging, das ich morgens nen Häufchen vorfand, das NICHT im Klo war....meistens auf der Bettdecke dann 🙄 herauszufinden WAS ihm nicht gepasst hat, war dann immer eine Detektivarbeit und für uns Menschen oft nicht nachvollziehbar...

Nur Mut Findefuchs, bedenke einfach wie krass sich die beiden zu Anfang benommen haben bei dir, du hast mit den beiden schon riesige Fortschritte gemacht!

Liebe Grüße Lynx
 
wo sind denn die fortschritte zu erkennen?

die katzen sind weiter verhaltensgestört, k*tzen und k*cken die wohnung voll und kloppen sich.

gib sie weg. auf einen pflegeplatz zu warten, ist vergebliche hoffnung.

du weißt doch nicht einmal ob die katzen freigänger waren. wäre es der fall, ist wohnungshaltung für sie eine tortur.

gib sie bei einem bauern ab. auf dem hof können sie so leben wie sie wollen.
 
Hier ist auch leider Aufnahmestopp. Obwohl wir an unterschiedlichen Enden Deutschlands wohnen, wäre der Transport ja das geringere Problem. Wenig Hoffnung, daß es kurz nach Weihnachten einfacher wird. Jetzt werden leider von vielen die unliebsamen Weihnachtsgeschenke entsorgt. Habe vor einigen Jahren im Stadtpark am Neujahrsmorgen einen verschlossenen Karton mit 3 Katzen gefunden. Bei Frost! Bzw. mein Hund hat sie entdeckt und mich darauf aufmerksam gemacht. Hätte man sonst übersehen. War nämlich schon eine Schneeschicht auf dem Karton. Und gemaunzt haben die auch nicht mehr. Also waren die schon länger draußen. Ich will mir gar nicht vorstellen, wieviel Angst die in der Silvesternacht bei der Böllerei allein frierend im Karton hatten. Ich bin so froh, daß sowas für Dich nie eine Option war. Danke dafür.

Dem Freund der Mitbewohnerin würde ich auch nicht gerne den Blick in mein Schlafzimmer gönnen, wenn ich schlafe. Da kann ich Deine Bedenken gut verstehen. Die Idee mit dem Türstopper von Lynx finde ich daher sehr gut. Dann brauchst Du nachts nur einen Spalt auflassen, der gerade breit genug ist, damit sie durchschlüpfen können.

Das mit dem rein und raus wollen, würde ich nicht überinterpretieren. Das muß nichts mit Verlustängsten zu tun haben. Katzen sind so. Da kannste hundertmal aufstehen die Tür aufmachen, Katze rein und ein paar Sekunden später Katze wieder raus. Meine will z.B. immer im Hausflur rumstromern. Ich lasse ihr einfach abends die Wohnungstür auf, denn ständig aufzustehen und Madame rein und rauszulassen... So häufig, wie die Lust auf einen kleinen Spaziergang oder eine Revierkontrolle hat...

Bei Katzen muß man nicht immer alles verstehen. Sie sind uns sowieso überlegen. Da geht es oft nur darum, Kompromisse zu finden, um einigermaßen nett im Revier der Grazien geduldet zu werden. Nicht umsonst heißt es Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal.
 

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