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Ein großer Teil deutscher Schüler versagt kläglich

  • Starter*in Starter*in EuFrank
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E

EuFrank

Gast
Ich habe gehört, dass jeder fünfte 15jährige in Deutschland kaum lesen und rechnen kann! In Hamburg gehört sogar jeder Dritte zu diesen "Risikoschülern".

In Berlin bleibt mehr als ein Viertel der Hauptschüler ohne Abschluss usw...

Decken sich Eure Erfahrungen mit diesen Werten? Das ist doch eine Katastrophe, oder? Was läuft hier falsch? Wo liegen die Ursachen und was kann man besser machen?
 
Wo liegen die Ursachen und was kann man besser machen?

Sorry, wenn ich das mal so direkt anspreche, aber du bist es doch, der hier im Forum ständig gegen die ach so böse "Leistungsgesellschaft" wettert.

Gute Noten sind auch eine Leistung und wenn man dagegen wettert, was du andauernd tust, dann kommt sowas dabei heraus.

Es kommt eben nicht auf den "guten Willen" an, sondern auf das Ergebnis.
 
Ich finde es auch schrecklich wenn die Kids net gescheit lesen können:mad:

Hier erlebe ich oft dass die Kids, deren Eltern sich nicht richtig kümmern oder den Kleinen von klein an vorlesen es einfach nicht packen, also für mich sind die Eltern schuld, es sei denn sie haben ne krankhafte Lernschwäche...

Meine Tochter 8 kann suuuper lesen schon von Anfang an, mein Sohn mit 4 alles was ich ihm vorlese schon perfekt betont auswendig...

Hat alles mit der Erfahrung und den Kontakt durch Bücher vom Krabbelalter an zu tun, ein Kind das erst mit 6 ein Buch in die Hand bekommt, hat keine Lust darauf😉

Und Mathe kann man bei Kleinen schon in frühen Jahren gut schmackhaft machen, in dem man ab und zu versteckte Fragen stellt, wie zb wenn ich dir so viele Salzstangen gebe wiviele hast du dann? Klappt super, so hat mein Kleiner schon im Vorschulalter den Zahlenraum bis 20 drauf...
 
... gute Frage, EuFrank ...
Auch wenn der Vorschreiber am Thema vorbei schrammt ...
Es fängt schon damit an, dass es bei den von Dir beschriebenen Schülern schon am Verstehen fehlt, genau genommen am Intellekt. Frag doch mal die Schüler, wer von ihnen noch gerne liest, da fragt Dich vielleicht mancher, was is'n das, n Buch ... Für ein Hörbuch fehlt dann wohl auch die Geduld und die Zeit ... Beim Lesen bildet sich u. a. die Phantasie, wer viel liest kann auch oft richtig schreiben (Orthogr.) ...
In vielen Familien ist der Fernseher der Hauptunterhalter oder die Videokonsole ... Man unterhält sich zu wenig ... Wer schreibt denn von den Jugendlichen heutzutage noch Briefe, da werden SMS geschrieben ... so in der Art: gwnik ... das heißt dann ausgeschrieben etwa: gehen wir noch ins Kino ... oder so ...
Dann wird auch zuviel vor den Computerspielen gesessen, da redet keiner mit dem anderen ... oder wenig ... man tauscht sich über seine Spielerfiguren aus ...
Ich glaube, es liegt auch viel am Wertesystem in den Familien selbst. Und auch an der gesellschaftlichen Situation ... Viele Eltern kümmern sich auch nicht in dem Maße um die Kinder, wie es nötig wäre, was die schulischen Belange betrifft.

Lg Eisherz
 
Vielleicht sollte man Kindern auch einfach mal wieder vorlesen. Vielleicht motiviert die Kinder das, auch selbst mal etwas zu lesen.
 
Vielleicht sollte man Kindern auch einfach mal wieder vorlesen. Vielleicht motiviert die Kinder das, auch selbst mal etwas zu lesen.

Auf jeden Fall!!! Und zwar schon ab dem ersten Lebsnsjahr, es muss einfach zum Alltag gehören, und die Kleinen haben ein natürliches Interesse daran, manche Eltern nehmen es nur nicht wahr und schieben die Kids sogar Babys vor die Glotze ab...

Bei und im Kindergarten und in der Schule ist 1 mal die Woche Lesepatenschaft, da kommen Eltern und lesen vor... Sollte es überall geben🙂
 
Dann wird auch zuviel vor den Computerspielen gesessen, da redet keiner mit dem anderen ... oder wenig ... man tauscht sich über seine Spielerfiguren aus ...

Ich habe auch Computerspiele gespielt. Computerspiele sind eines der Gründe, warum ich im Fach Englisch immer einer der besten Schüler war. Weil diese Spiele meist in Englisch waren und man dadurch die Sprache gelernt hat. Mit Schulenglisch kommt man nicht weit.

Nicht immer die Spiele verurteilen. Auch ein MMORPG in Maßen kann sprachlich bilden, wenn man sich in einer internationalen Community in einer Fremdsprache austauscht. Da lernt man vielleicht nicht die korrekte Grammatik, aber das Vokabular vergrößert sich immens.
 
Auf jeden Fall!!! Und zwar schon ab dem ersten Lebsnsjahr, es muss einfach zum Alltag gehören, und die Kleinen haben ein natürliches Interesse daran, manche Eltern nehmen es nur nicht wahr und schieben die Kids sogar Babys vor die Glotze ab...

Bei und im Kindergarten und in der Schule ist 1 mal die Woche Lesepatenschaft, da kommen Eltern und lesen vor... Sollte es überall geben🙂

Das trifft aber nicht auf alle Kinder zu, meine Tochter hasst lesen und zwar seid sie lesen kann (sie kann sehr gut lesen) hat auch schon mit 5 jahren angefangen, trotzdem kann sie es nicht ausstehen.
Ich habe ihr mehr oder weniger vom ersten Tag an vorgelesen, Bilderbücher angschaut, sie mit in die Bücherrei genommen und trotzdem hasst sie es.
Vielleicht machen sich es auch manche zu einfach wenn sie es auf die uninteressierte Eltern schieben die keine Lust haben sich mit ihren Kindern auseinanderzusetzten.
Ich bin den ganzen Tag zuhause und kann mich sehr gut um meine Tochter kümmern aber ich weiß nicht wie es wäre wenn ich 8-10 stunden am Tag in der Firma am Fließband stehen würde, vielleicht sind manche Eltern einfach nur zu müde und zu erschöpft, nicht jeder hat die Ausbildung das er einen schönen Tag im Büro hat und ausgeruht und entspannt nach Hause kommt.
 
Das ist nicht bloß eine Frage der Erziehung. Zum Teil sicher schon, aber nicht nur.
Da sind viele Faktoren dran schuld, zum größten Teil aber garantiert das Schulsystem, das bundesweit ein einziges peinliches Chaos ist. Und das schlimme ist, es ist gewollt. Es würde den wenigsten Leuten passen wenn plötzlich alle erfolgreich das Gymnasium absolvieren und studieren würden.
 
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