[FONT="]Liebe Katharina![/FONT]
[FONT="]Ich möchte Dir noch mal schreiben, auch wenn ich Dich nicht von „meinem“ Gott überzeugen werde.[/FONT]
[FONT="]Vor etlichen Jahren hat mir jemand das Leben gerettet, der hunderte Kilometer weit weg war.[/FONT]
[FONT="]Ich rief ihn dann an und fragte, was er getan hatte.[/FONT]
[FONT="]Er erzählte mir von Gott, vom Leben und vom Tod.[/FONT]
[FONT="]Daß es etwas Höheres gab, wusste ich schon als Kind.[/FONT]
[FONT="]Ich bat ihn, mir zu sagen, wie ich mehr darüber erfahren könnte, und er gab mit Buchtipps.[/FONT]
[FONT="]Dann ergab eins das andere.[/FONT]
[FONT="]Ich hab begriffen, daß es nicht nur Gott gibt, sondern noch weit mehr.[/FONT]
[FONT="]Dann las ich mal Bücher über Engel, und auch Anleitungen, wie man mit ihnen Kontakt aufnehmen kann.[/FONT]
[FONT="]Engel „arbeiten“ gern mit Federn als ihr Symbol.[/FONT]
[FONT="]Ich bat sie also eines Tages, mir ein Zeichen zu geben, wenn sie da sind.[/FONT]
[FONT="]Als ich vor die Haustür trat, lag da eine Feder auf dem Abtreter.[/FONT]
[FONT="]Da ich ein sehr zweifelnder Mensch bin, und mir von niemandem mehr etwas aufschwatzen lasse, war ich natürlich skeptisch.[/FONT]
[FONT="]Zufall? Hmmm...[/FONT]
[FONT="]Tage später bat ich sie noch einmal.[/FONT]
[FONT="]Ich fuhr dann mit dem Fahrrad am Rhein entlang und hielt wahllos an, um zum Ufer zu gehen. Dort lag ein Haufen Federn, die vom Weg aus nicht zu sehen waren.[/FONT]
[FONT="]Mann, da ist vielleicht einer gerupft worden.....🙄[/FONT]
[FONT="]Ich dachte, das gibt´s ja nicht und suchte die nächsten mehreren hundert Meter des Ufers ab.[/FONT]
[FONT="]Nirgendwo fand ich noch eine Feder....[/FONT]
[FONT="]Ich weiß, daß Du was Schlimmes durchmachst, und ich will Dich auch nicht nerven.[/FONT]
[FONT="]Aber da ich sehr genau weiß, wovon ich erzähle, texte ich Dich jetzt zu.[/FONT]
[FONT="]Viele Menschen sind sich des spirituellen Teils ihres Wesens leider gar nicht bewusst.[/FONT]
[FONT="]Sie sehen ihre materielle Welt, dann etwas, was man Gefühle nennt, und wissen im Prinzip nicht, was, wie und warum.[/FONT]
[FONT="]Und genau daher kommt die Angst, von der Du sprichst.[/FONT]
[FONT="]Viele Naturvölker haben ihre Spiritualität noch nicht unterdrückt und gegen Materie ausgetauscht.[/FONT]
[FONT="]Sie haben ständige Verbindung nach „oben“ und ihre Medizinmänner sind alles andere als Hampelmänner.[/FONT]
[FONT="]Die Arroganz der Industrievölker lässt es zu, so was zu belächeln.[/FONT]
[FONT="]Die „natürlichen“ Menschen wissen, was sie erwartet, wenn sie gehen und sie sehen keinen Grund für Angst und Trauer.[/FONT]
[FONT="]Der Totenkult und die übermäßige Trauer in unseren Ländern ist Folge von Unwissenheit und spiritueller Oberflächlichkeit.[/FONT]
[FONT="]Du sagst, Du bist christlich aufgewachsen, hast die Bibel gelesen.[/FONT]
[FONT="]Daß sie Dir keine ausreichende Antwort gibt, ist darin begründet, daß die wichtigsten Sachen rauszensiert wurden.[/FONT]
[FONT="]Von der Kirche, weil sie kein Interesse daran hat, den Menschen die Wahrheit über Gott zu erzählen.[/FONT]
[FONT="]Dann würden die Menschen nämlich merken, daß sie von der Kirche nur manipuliert werden, und daß DAS nicht im Interesse Gottes ist.[/FONT]
[FONT="]Geschickt gemacht und es funktioniert heute noch.[/FONT]
[FONT="]Liest man die Botschaften Gottes im Original, dann erzählt Er ständig vom Jenseits, von den Zusammenhängen mit dem irdischen Leben und warum die Schöpfung so ist, wie sie ist, und der materielle Mensch noch einmal genauso als Lichtwesen in seinem Körper existiert mit allen Organen. Und daß dieser Lichtkörper (Seele) irgendwann seinen materiellen verlassen wird um wieder frei zu werden. Und so weiter...[/FONT]
[FONT="]Und DANN macht alles langsam Sinn.[/FONT]
[FONT="]Warum sollte ein Gott einen Menschen erschaffen, ihn lehren und ihn dann in Nichts auflösen?[/FONT]
[FONT="]Macht das Sinn???[/FONT]
[FONT="]Nein, macht es nicht, und das siehst Du genau so.[/FONT]
[FONT="]Was einmal ins Dasein gerufen ist, das ist für die EWIGKEIT gemacht, auch wenn es sich den verschiedensten Wandlungen ausgesetzt sieht.[/FONT]
[FONT="]Wenn Wasser verdunstet kommt auch keiner auf die Idee, es hätte sich in Nichts aufgelöst, oder?[/FONT]
[FONT="]In jedem Kreuzworträtsel wird nach dem Unsterblichen mit 5 Buchstaben gefragt, und schnell tragen wir „Seele“ ein und gehen zum nächsten.[/FONT]
[FONT="]Ohne uns jemals wirklich zu fragen, was das eigentlich sein soll....[/FONT]
[FONT="]Erst wenn es uns richtig dreckig geht, wenn wir dem Tod ins Auge blicken, dann kommen wir im besten Fall noch mal darauf zurück, nach dem tieferen Sinn und Sein zu fragen.[/FONT]
[FONT="]Und im allerbesten Fall finden wir tatsächlich noch den Kontakt zum Schöpfer, auf den ER schon unser ganzes Leben lang wartet![/FONT]
[FONT="]Es geht dabei nicht um blinden Glauben, es geht um tiefe Sicherheit und Verstehen.[/FONT]
[FONT="]Vor drei Jahren begleitete ich meinen Hund beim seinem Übergang.[/FONT]
[FONT="]Ich hatte gebetet, bei ihm sein zu dürfen, wenn es soweit ist, weil ich weit weg von zu Hause arbeite und ihn nur selten sehen konnte.[/FONT]
[FONT="]Und ich bat Gott, ihn ohne Spritze gehen zu lassen, weil ich das nicht ertragen hätte.[/FONT]
[FONT="]Dann bekam ich den Hauptgewinn:[/FONT]
[FONT="]„Zufälligerweise“ hatte ich eine Woche Urlaub, als es soweit war.[/FONT]
[FONT="]Er wurde schwächer, blieb stehen, wollte nicht mehr laufen, er konnte nicht mehr.[/FONT]
[FONT="]Ich ging nur noch einige Meter mit ihm Gassi und trug ihn nach Hause.[/FONT]
[FONT="]Dann brach er im Hof zusammen. Ich rief meine Mutter und wir trugen ihn ins Haus.[/FONT]
[FONT="]Es war der Tag der Beerdigung meiner Oma.[/FONT]
[FONT="]Eine Stunde vor der Beisetzung lag mein Hund im Sterben und ich bereitete mich darauf vor, nicht zur Beerdigung meiner Oma gehen zu können, weil ich meinen Hund NIEMALS allein gelassen hätte.[/FONT]
[FONT="]Meine Mutter war begeistert aber sie hätte auch Verständnis gehabt.[/FONT]
Ich hielt also meinen Hund in den Armen; ich hatte den Tierarzt bestellt, um ihm beim Sterben zu helfen; und sagte ihm immer wieder, daß er heute nach Hause gehen wird und daß er dann keine Schmerzen mehr hat und wieder rumtoben kann und die Oma in den Hintern beißen kann.
[FONT="]Dann stand er noch mal auf mit meiner Hilfe und brach wieder zusammen; ganz sanft, weil ihn ja hielt.[/FONT]
[FONT="]Ich versprach ihm, nicht wegzugehen und er schlief ein......[/FONT]
[FONT="]Es war dramatisch und es war unendlich schön![/FONT]
[FONT="]Mein sehnlichster Wunsch war in Erfüllung gegangen und die Chance darauf war äußerst gering.[/FONT]
[FONT="]Nach der Beisetzung meiner Oma gab es die Trauerfeier für meinen Hund, mit Kerzen und Bier.[/FONT]
[FONT="]Naja, genug jetzt.[/FONT]
[FONT="]Katharina, ich weiß, daß ich ihn wieder treffen werde, wenn meine Zeit da ist, und ich freue mich darauf.[/FONT]
[FONT="]Vielleicht sind ja auch liebe Menschen oder Tiere vor Dir gegangen und dann kannst Du Dich auf ein Wiedersehen gefasst machen![/FONT]
[FONT="]Ich weiß nicht, ob diese Krankheit Dein Schicksal ist, oder ob es jetzt Zeit für Dich für ein Wunder ist, weil Du Dich vielleicht doch etwas näher mit unserem Schöpfer beschäftigen möchtest, und dadurch doch noch die von mir schon mal erwähnte Kraft finden kannst.[/FONT]
[FONT="]Ich würde es Dir wünschen, Dich mehr mit dem Unvergänglichen befassen zu können, weil das Festhalten an vergänglichen Dingen die Angst vor ihrem Verlust mit sich bringt und bringen muß.[/FONT]
[FONT="]Sei lieb umarmt![/FONT]
[FONT="]Marcus[/FONT]