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Hallo Sigi,
schau mal hier: Eigener Tod. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Ich wünsche Euch noch ganz viele so einigermaßen unbeschwerte Momente, Tage, Wochen, Monate, ist es vermessen Jahre zu schreiben. Nein, weil ich diese Euch von Herzen wünsche.
Passt auf Euch auf.
So heute muss ich ein letztes Mal in die Klinik, Dienstag habe ich die Zeit überstanden. Aber der Klinikaufenthalt, hat mir echt geholfen, mein Selbsthass ist nicht mehr so präsent, ist zwar noch da, aber halt nicht mehr mit so einer Gewalt im Vordergrund.
Liebe Tränenarm,
und genau das gleiche wünsche ich dir.
Ich bin der Ansicht, dass man Schmerzen und Probleme nicht gegeneinander aufwiegeln kann.doofi
du hast mich sehr berührt mehr kann ich gerade nicht schreiben.es hat mich aber sehr zum nachdenken gebracht.ich wünsche dir viel kraftHallo Katharina,
es fällt mir schwer, das hier so offen anzusprechen aber ich weiß sehr gut wie du dich fühlst...
Ich selbst bin krebskrank und versuche mit festen Willen am Leben fest zu halten. Ich versuche meinen Alltag möglichst "normal" zu gestalten. Mein Körper versagt immer wieder und es macht mich wütend. Aber genau diese Wut treibt mich immer wieder an, weiter zu kämpfen!
Ich frage mich auch jeden Tag ob ich es wohl schaffen werde...ob ich wirklich den Biss habe es durch zu halten oder ob der Krebs doch aller Voraussagungen meiner Ärzte, gewinnt. Das aber will ich nicht und der Glaube/ Wille nicht zu verlieren und aufzugeben...bewirkt bei mir unwahrscheinlich viel. Ich habe die letzten Monate viele Bekannte, die mir zu Freunden geworden sind...mit denen ich viele Wochen im Krankenhaus verbracht habe, verloren. Ich bin jedesmal tief getroffen und traurig darüber. Die Zeit die man im KH miteinander verbringt, schweißt zusammen und es ist wohl ein anderes und intensivers kennen lernen.
Man teilt Sorgen und Ängste, die man mit "Nichtkranken" nie so austauschen könnte.
Ich selbst setze mich jeden Tag mal mehr und mal weniger mit meinem eigenen Tod auseinander. Ganz abschließen möchte ich nicht...denn ich denke...wenn man anfängt mit sich innerlich und seiner Umwelt abzuschließen, hat man schon so gut wie verloren. Man gibt der Krankheit den Raum den sie nicht verdient hat. Auch wenn mein Körper machmal nicht so möchte wie ich das will...mein Kopf und meine Seele will es...was aber nicht heißt, dass es nicht Tage gibt, an denen ich einfach nur verzweifelt bin!
Sich selbst auf den Tod vor zu bereiten ist schwer...gerade wenn man es nicht möchte. Das was ich gemacht habe..ist..ich habe eine Patientenverfügung notariell begläubigen lassen und hinterlegt. Für den Fall...das ich es nicht schaffen werden...habe ich auch das geregelt. (es ist alles beim Notar hinterlegt...und niemand braucht sich um Beerdigungskosten oder ähnliches zu kümmern.) Das sind die sachlich/ faktischen Dinge die ich erledigt habe...
Wichtig für mich ist es einen inneren Frieden zu bekommen, denn dann wird es sicherlich leichter sein..los zu lassen...und lächelnd zu gehen. Die Augen für immer zu schließen und dabei nicht das Gefühl zu haben...der Krebs hat gewonnen.
Ich bin jetzt 27 und ich habe den festen Willen, alle Weißkittel eines besseren zu belehren. Wer und was hat das Recht mir zu sagen...das ich nur noch ein Jahr zu leben habe?...und das Jahr ist lange schon vorbei?....ich will das nicht zu lassen und ich versuche jeden Tag..mal besser..mal schlechter...dagegen anzukämpfen.
Ich bin noch lange nicht fertig mit diesem Leben und habe da noch ein paar offene Rechnung, die ich noch gerne begleichen möchte.
So fühle ich im Moment...und ich lebe gerade für den Moment...ich möchte noch alles mit nehmen was ich mitnehmen kann...und das ohne dabei mitleidig belächelt zu werden. Die Krankheit hat mich äußerlich und vielleicht auch ein Stück weit innerlich gezeichnet...aber aufgeben kommt für mich noch nicht in Frage.
Ich füge dir noch einen link ein....
Krebs-Kompass Forum - Powered by vBulletin ...ein gutes Forum speziell für Krebskranke und/oder Angehörige...und wie Siggi bereits erwähnt hat...es gibt viele Selbsthilfegruppen...und mit Sicherheit gibt es auch Angebote in deiner Klinik, in der du behandelt wirst...die ich dir nahe legen würde. Es ist ein anderer Austausch und du hast real..greifbar jemanden...mit dem du dich Austauschen kannst oder mit dem du einfach nur zusammen sitzen kannst...über anderes sprichst und Ablenkung findest. Jemand der dich einfach einmal in den Arm nimmt und dich ein Stück weit begleitet.
Ich wünsche Dir jetzt erst einmal alles Liebe und wenn du möchtest
kannst du mir gerne auch eine PN zu kommen lassen...
doofi
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