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Eigener Tod

Ja, Katharina, heute du morgen wir, wir sitzen alle im gleichen Boot und manchmal ist einer, der noch mopsfedil war, schneller tot, als jemand, der mit dem Tod ringt. Wenn einem das bewusst ist, liebt man euch auf eine gewisse Weise.

Sigi🙂
 

Hallo Sigi,

schau mal hier: Eigener Tod. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich wünsche Euch noch ganz viele so einigermaßen unbeschwerte Momente, Tage, Wochen, Monate, ist es vermessen Jahre zu schreiben. Nein, weil ich diese Euch von Herzen wünsche.

Passt auf Euch auf.

So heute muss ich ein letztes Mal in die Klinik, Dienstag habe ich die Zeit überstanden. Aber der Klinikaufenthalt, hat mir echt geholfen, mein Selbsthass ist nicht mehr so präsent, ist zwar noch da, aber halt nicht mehr mit so einer Gewalt im Vordergrund.

Liebe Tränenarm,
und genau das gleiche wünsche ich dir.
Ich bin der Ansicht, dass man Schmerzen und Probleme nicht gegeneinander aufwiegeln kann.
Deswegen empfindest du genauso Schmerzen...eben nur anders und der Unterschied wenn überhaupt, besteht darin...und da bin ich was das körperliche angeht, klar im Vorteil...Ich habe etwas habe was ich sehen kann...was für andere greifbar ist. Es ist ausgesprochen..gleich für jeden verständlich und ich muss mich nicht erklären.
Du dagegen hast etwas...was du niemandem zeigen kannst(...im übertragenen Sinne...es gibt z.B keine Röntgenbilder die Schatten aufweisen)...und kannst Menschen vielleicht nicht gleich verständlich machen warum du in bestimmen Momenten wie und weshalb reagierst. Es ist für andere Menschen nicht sofort sichtbar. Sie haben nichts in der Hand und ihre Vorstellung davon ist manchmal vielleicht etwas beschränkt weil sie es selbst eben nicht kennen. Was Menschen nicht sehen oder greifen können, kann es für viele einfach nicht geben. Umso schwerer ist es dann oftmals, Verständnis zu bekommen.

Welcher Schmerz ist nun also Grösser😉 und wer darf sich ein Urteil darüber bilden, wer wie oder weshalb Schmerzen empfinden darf oder nicht...welche Probleme größer oder kleiner sind...wer, was.. wie... wann empfindet?
Das nämlich kann eben niemand.

Ich hoffe du verstehst was ich damit sagen will.
Auf alle Fälle, wünsche ich dir eine gute Abschlusswoche für die Therapie und es freut mich zu lesen, dass du einen Erfolg für dich verbuchen kannst. Der Kampf ums Leben geht weiter😉...mit großen und kleinen Rückschritten😎 und aber auch kleinen oder großen Fortschritten.🙂

Liebe Grüsse
doofi
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Tränenarm,
und genau das gleiche wünsche ich dir.
Ich bin der Ansicht, dass man Schmerzen und Probleme nicht gegeneinander aufwiegeln kann.doofi

So ist es. Und selbst wenn der Schmerz von A irgendwo sehr hoch ist wie ein Turm unerreichbar, kaum fassbar für einen andern, so mag der Schmerz eines B unendlich flach und weit sein, absolut nicht mit dem Turm vergleichbar, der spitz ist und umzubringen scheint und unendlich hoch. Aber wie sollte der Turm wissen, wie es ist, einen flachen Schmerz zu haben, der aber von Horizont zu Horizont reicht?

All das sagt "doofs" Satz, der soooo richtig ist.

Sigi
 
Hallo,
es bewegt einen sehr wenn man das alles liest und man kann sich eigentlich als Nichtkranker gar nicht vorstellen wie unbezahlbar und was für ein Reichtum die Gesundheit in Wirklichkeit ist. Ich denke erst bei einer Krankheit wird man es richtig schätzen.

In meinen Verwandten- und Bekannten kreis haben sich auch sehr viele verabschiedet. Besonders in den letzten Jahren.
Je Älter man wird desto mehr häufigen sich die Todesfälle im Familienkreis(so kommt es mir jedenfalls vor).

Aber welcher Tod ist "Schlimmer" der plötzliche Tod oder der Tod durch Krankheit?
Bei dem Plötzlichen Tod erfasst es den Angehörigen wie ein Schock und nach der Beerdigung trauert man noch eine weile und man gewöhnt sich an die Trennung.
Der Sterbende hatte leider keine Gelegenheit sich zu verabschieden.

Bei einer Krankheit die zum Tode führt leiden alle betroffenen bis zum Tod oder Hoffentlich bis zur Genesung.
Der Sterbende hatte aber Zeit sich zu verabschieden und muss aber täglich an den Tod denken.

Ich habe mich sehr viel mit dem Tod befasst und Anfangs hatte es mich so sehr bedrückt, dass nur der Gedanke irgendwann zu Sterben, mir das Leben zur Qual machte.
Einige private dramatischen Ereignisse machten es nur Schlimmer. Ich habe mir immer wieder die Fragen gestellt:
Wer bin ich überhaupt(als Wesen)? Warum bin ich hier? Was soll ich hier? Und wohin gehe ich?

Jetzt werden einige Wahrscheinlich meinen dass ich jetzt philisophiere oder predige.
Nennt es wie Ihr wollt.
Die letzte schockierende Selbstmord-Nachricht von Robert Enke war für mich ein Schock und hat mich sehr mitgenommen. Warum? Freiwillig sterben, sein gesundes "erfolgreiches" Leben ausschalten!? So ein "Reichtum" (Gesundheit) vernichten. Was für ein Leid muss ein Mensch ertragen der letztendlich so etwas sich antut.
???

Der Tod gehört nun mal zum Leben, es ist ein Bestandteil vom Leben. Man darf es nicht verdrängen und warten bis es einen erfasst. Was will eigentlich das Leben und der Tod von uns.
Warum sind wir hier?
Gibt es denn keinen der uns dass beantworten kann?

Doch... es gibt Sie.
Haben wir öfter mal gehört oder auch selber mal gelesen.

Die Propheten (tausende)!
Adam,.....,David,Moses,Jesus,Muhammed
Warum die Propheten?
Von allen Propheten wurden uns zahllose Wunder überliefert die uns zeigen dass Sie Gesandte Gottes sind.

Die Propheten berichten von Gott:
Warum gibt es das Universum?
"Ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden Darum erschuf ich die Welt."

Wie das in anderer Form in den Evangelien steht;
besteht der Sinn des Lebens in der Erkenntnis Gottes und die Bewußtwerdung Seiner Schöpfung.
Gott schuf den Menschen, damit er an Ihn glaube, ihn anbete und Ihm diene.
So brennt denn im Herzen eines jeden Menschen eine unstillbare Sehnsucht nach Ewigkeit und Unsterblichkeit, nach Klarheit, nach Schönheit und Vollendung. Das irdische Leben vergeht wie ein Frühling und so, wie Rosen und Kirschblüten verwelken. Niemand vermag es ganz und bis zum Ende zu genießen.

Allein die Begabung des Menschen zeigen das er für das ewige Leben erschaffen wurde. Denn wenn nicht würde der ganze Kosmos eine Verschwendung sein. Wenn wir aber den Kosmos betrachten sehen wir das Gegenteile nichts wird verschwendet im Gegenteil. Allein die Attribute Gottes wie Barmherziger, Vollkomener, etc. resultieren die Wiederauferstehung.

Ich habe mich über die Religionen (Judentum,Christentum und Islam)informiert und habe sehr viel Gemeinsamkeiten entdeckt. Der Kern ist gleich.
Und ich habe ein Werk gefunden das im 20. Jahrhundert verfasst wurde, das im Prinzip der Glaubenswahrheiten die Religonen vereint und auf die Problematiken der Heutigen Menschheit eingeht.

Ich war vorher eigentlich kein Gläubiger oder Ateist. Aber mit der Zeit habe ich mich mit dem Sinn des "Daseins" befasst, es blieb mir keine andere Wahl. Hätte ich nicht die Antwort auf den Sinn des Lebens bekommen, denke ich hätte das Leben auch für mich kein Sinn gemacht. Aber Gott sei Dank hatte ich das Glück.

Glaubt mir ohne diese Erkenntnis kann man eigentlich gar nicht das Leben genießen. Überlegt mal was wir alles durch die Medien hören und sehen. Obwohl sehr forgeschritten wie unglücklich eigentlich die Menschheit ist. Erdbeben, Kriege, etc.
Allein die Erkenntins das wir uns mit der Erde über 100.000 KM/h im All bewegen und wir nur eine winzige Größe im Vergleich zum Kosmos haben. Was für eine Größe und Energie! Und diese Sachen dem Zufall oder der Natur zuzuordnen, ohne Meister und Allmächtigen...
Tut mir leid da ist mir denn nicht nach feiern... Wenn ich vom Atom bis zu den Sonnensystemen eine Atembraubende schönheit, vollkommenheit, ausgeglichenheit, etc. sehe kann ich einen Allmächtigen Künstler nicht leugnen. All die Schönheit, Barmherzigkeit, Größe und Vollkommenheit dem Zufall oder der Natur als Ursache zu geben? Sorry aber nicht mit gesunden Menschenverstand. Selbst ein Kind würde nach Betrachtung eines Kunstwerks den Künstler nicht leugnen können. Und würde lachen wenn wir sagen würden: "das Gemälde ist entstanden durch einen zufälligen Windstoss, wobei das Blatt Papier in einen umgekippten Regal voller Farbe fiel."
Wie können wir Millionen von wundervollen Kunstwerken den Meister leugnen.

Nach diesen und noch vielmehr Eindeutigkeiten (die hier den Rahmen sprengen würden), ist der Tod kein Tod sondern ein Tor; zur Ewigkeit, Glücklichkeit, Gerchtigkeit, ein Zusammentreffen mit den liebsten.

Viele Glückselige Menschen die diese Wahrheit erkennen und danach leben begegnen dem Tod mit einem lächeln.

Mit Vorurteilen sollte man sich an der Sache nicht annähern.
Es sind die Glaubenswahrheiten aller der 3 großen Religionen.
Klar einige werden jetzt meinen das sei Quatsch.
Es gibt Millionen Beweise die dafür Sprechen.
Mein Text ist ja auch für Menschen die auf der Suche nach der Wahrheit sind und nicht für Menschen die sich der Wahrheit verschließen und leugnen.

Und vergisst nicht auf alle Fragen gibt es eine Antwort nur muss man wissen wo und bei wem man anfragt.
Wenn einer Zahnschmerzen habt geht er ja nicht zum Friseur. Und wenn man Fragen über Religion hat holt man sich Antworten von solchen gelehrten bzw. deren Werke. Beim Philosophen oder Atheisten ist man definitiv an der falschen Adresse.

Ach eine wichtige Sache möchte ich noch erwähnen:
Eine Abhandlung über die Krankheit/Kranken gibt es zu lesen.
Ich versichere jedem der es mit Gewissen liest wird sehr beeindruckt sein. Meiner Meinung nach sollte man diese Abhandlung über die Krankheit jedem zum lesen verschreiben auch den gesunden Menschen.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:
...
Wenn es keine Krankheit gäbe, würde die Gesundheit
und das Wohlbefinden unbesonnen machen, die Welt
in rosigen Farben zeigen und das Jenseits vergessen lassen
– er will sich an das Grab und den Tod nicht erinnern; es
lässt sein Lebens-Kapital umsonst unnützlich verbrauchen.
Die Krankheit aber öffnet ihm mit einem Mal die Augen,
sagt zu seinen Körper und Leib: „Du bist nicht unsterblich,
nicht dir selbst überlassen; du hast eine Aufgabe. Lass
den Stolz, denke an Den, Der dich erschaffen hat, wisse,
dass du ins Grab kommst, bereite dich dementsprechend
vor!“… So ist die Krankheit also in dieser Hinsicht ein nie
täuschender Mahner und ein zur Besinnung bringender
Rechtweiser. Man sollte über sie nicht klagen, sondern ihr
in dieser Hinsicht danken und, falls sie jemanden hart überkommt,
Geduld erbitten.
.....
 
Liebe Katharina,

ich habe lange nichts mehr von dir gelesen und wollte nachfragen wie es dir geht. Ich bin momentan stationär und schlage mich gerade durch die Tiefen meiner Emotionen. Den Herren Weißkittel fehlt es oft an Taktgefühl und meine Wut darauf ist oftmals grenzenlos. Körperlich musste ich ein paar Rückschläge einstecken aber auch wenn ich oftmals nach dem Sinn dafür weiter zu kämpfen suchen muss, werde ich weiterhin meine zusammen beißen und versuchen das beste daraus zu machen.

Ich habe es nun endlich geschafft eine Herzensangelegenheit für mich zu klären und es gibt mir wieder etwas Mut.

Würde mich freuen etwas von dir zu lesen.

Lg doofi
 
Liebe doofi, liebe Traenenarm,

schön, dass ihr nachgefragt habt. Grundsaätzlich geht es mir gleichbleibend, nur bin ich seit fast einer Woche mit Fieber und Bronchitis bettlägerig, fühle mich wirklich richig sch ... Nur damit meine Knochen sich mal in einer anderen Position befinden, krauche ich manchmal zum Rechner.

Deshalb nur eine kurze Antwort.

Doofi stationär? Was machen sie mit dir? Hast du dort einen Laptop?

Seid lieb gegrüßt und ich wünsche euch von Herzen alles Gute.

Katharina
 
Liebe Katharina,

klingt nicht so gut...ich wünsche dir eine schnelle Genesung und das du bald wieder durch die Gegend springen kannst🙂.

Ich hatte eine Op deswegen stationär. Habe ein paar Rückschläge einstecken müssen aber ich schaff das.

Meinen Laptop habe ich immer dabei. Habe ich längere Aufenthalte vor mir, arbeite ich oftmals von hier aus.

So. nun wünsche ich dir von Herzen eine gute Besserung und auf baldiges Lesen...

lg doofi
 
hallo Katharina, habe schon länger nichts mehr gelesen von dir und würde mir irgendwie wünschen dass es hier vielleicht einbisschen weiter geht? Was machst du? Wie geht es dir?

Ich hätte ein paar Fragen und vielleicht hast du ein paar Antworten für mich?

Sicherlich hast du auch immer wieder Rückschläge einstecken müssen und mich würde interessieren, wie du damit umgegangen bist? Bist du irgendwann an den Punkt gekommen, wo alles nur noch unerträglich ist? Du weder Schmerzen noch das leere Gerede von Ärzten ertragen konntest?
Wenn Ärzte sich über Prognosen für deinen weiteren Behandlungsverlauf/Krankheitsverlauf uneinig sind? Therapien nicht so anschlagen wie du gehofft hast? Ein Rückschlag nach dem anderen kommt?
Du eigentlich nicht mehr weißt was und wem du noch glauben kannst und anfängst alles in Frage zu stellen?

mhm das sind viele Fragen und ich weiß nicht ob ich das so stehen lassen kann. Aber ich lasse es einfach mal hier und vielleicht hast du doch ein paar Antworten für mich.

lg doofi
 
Hallo Katharina,
es fällt mir schwer, das hier so offen anzusprechen aber ich weiß sehr gut wie du dich fühlst...
Ich selbst bin krebskrank und versuche mit festen Willen am Leben fest zu halten. Ich versuche meinen Alltag möglichst "normal" zu gestalten. Mein Körper versagt immer wieder und es macht mich wütend. Aber genau diese Wut treibt mich immer wieder an, weiter zu kämpfen!
Ich frage mich auch jeden Tag ob ich es wohl schaffen werde...ob ich wirklich den Biss habe es durch zu halten oder ob der Krebs doch aller Voraussagungen meiner Ärzte, gewinnt. Das aber will ich nicht und der Glaube/ Wille nicht zu verlieren und aufzugeben...bewirkt bei mir unwahrscheinlich viel. Ich habe die letzten Monate viele Bekannte, die mir zu Freunden geworden sind...mit denen ich viele Wochen im Krankenhaus verbracht habe, verloren. Ich bin jedesmal tief getroffen und traurig darüber. Die Zeit die man im KH miteinander verbringt, schweißt zusammen und es ist wohl ein anderes und intensivers kennen lernen.
Man teilt Sorgen und Ängste, die man mit "Nichtkranken" nie so austauschen könnte.

Ich selbst setze mich jeden Tag mal mehr und mal weniger mit meinem eigenen Tod auseinander. Ganz abschließen möchte ich nicht...denn ich denke...wenn man anfängt mit sich innerlich und seiner Umwelt abzuschließen, hat man schon so gut wie verloren. Man gibt der Krankheit den Raum den sie nicht verdient hat. Auch wenn mein Körper machmal nicht so möchte wie ich das will...mein Kopf und meine Seele will es...was aber nicht heißt, dass es nicht Tage gibt, an denen ich einfach nur verzweifelt bin!
Sich selbst auf den Tod vor zu bereiten ist schwer...gerade wenn man es nicht möchte. Das was ich gemacht habe..ist..ich habe eine Patientenverfügung notariell begläubigen lassen und hinterlegt. Für den Fall...das ich es nicht schaffen werden...habe ich auch das geregelt. (es ist alles beim Notar hinterlegt...und niemand braucht sich um Beerdigungskosten oder ähnliches zu kümmern.) Das sind die sachlich/ faktischen Dinge die ich erledigt habe...
Wichtig für mich ist es einen inneren Frieden zu bekommen, denn dann wird es sicherlich leichter sein..los zu lassen...und lächelnd zu gehen. Die Augen für immer zu schließen und dabei nicht das Gefühl zu haben...der Krebs hat gewonnen.
Ich bin jetzt 27 und ich habe den festen Willen, alle Weißkittel eines besseren zu belehren. Wer und was hat das Recht mir zu sagen...das ich nur noch ein Jahr zu leben habe?...und das Jahr ist lange schon vorbei?....ich will das nicht zu lassen und ich versuche jeden Tag..mal besser..mal schlechter...dagegen anzukämpfen.
Ich bin noch lange nicht fertig mit diesem Leben und habe da noch ein paar offene Rechnung, die ich noch gerne begleichen möchte.
So fühle ich im Moment...und ich lebe gerade für den Moment...ich möchte noch alles mit nehmen was ich mitnehmen kann...und das ohne dabei mitleidig belächelt zu werden. Die Krankheit hat mich äußerlich und vielleicht auch ein Stück weit innerlich gezeichnet...aber aufgeben kommt für mich noch nicht in Frage.

Ich füge dir noch einen link ein....
Krebs-Kompass Forum - Powered by vBulletin ...ein gutes Forum speziell für Krebskranke und/oder Angehörige...und wie Siggi bereits erwähnt hat...es gibt viele Selbsthilfegruppen...und mit Sicherheit gibt es auch Angebote in deiner Klinik, in der du behandelt wirst...die ich dir nahe legen würde. Es ist ein anderer Austausch und du hast real..greifbar jemanden...mit dem du dich Austauschen kannst oder mit dem du einfach nur zusammen sitzen kannst...über anderes sprichst und Ablenkung findest. Jemand der dich einfach einmal in den Arm nimmt und dich ein Stück weit begleitet.

Ich wünsche Dir jetzt erst einmal alles Liebe und wenn du möchtest
kannst du mir gerne auch eine PN zu kommen lassen...

doofi
du hast mich sehr berührt mehr kann ich gerade nicht schreiben.es hat mich aber sehr zum nachdenken gebracht.ich wünsche dir viel kraft
 
hallo, die damen und herren, meine mutter verstarb vor knapp 3 jahren auch an krebs, aber sie hat ihr leben ausgekostet, bis es nicht mehr ging. noch 6 monate vor ihrem tode flog sie nach griechenland auf eine insel mit ihren freundinnen, eine davon ärztin, und damals ging es ihr schon sehr schlecht. aber sie wollte noch griechenland sehen!! sie war immer eine kämpferin, ließ sich nie unterkriegen, machte aus jeder noch so ernsten situation noch eine anekdote für ihre kinder ubnd enkelkinder.
ich hoffe, ihr alle habt auch die kraft und den mut zu kämpfen.!!!!
als sie dann kurz vor ihrem tode noch einmal bei sich war, meinte sie" ich habe alles gehabt, und wenn ich fort bin, werde ich noch mehr haben, nämlich keine schmerzen mehr"...
LIEBE grüße und KRAFT, die gästin
 

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