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Eigene Schwester nicht zur Hochzeit einladen oder doch.. riesiges Durcheinander in meinem Kopf....

  • Starter*in Starter*in Alex N.
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Definitiv nicht einladen. Die Frau sollte lieber Ihre Zeit nutzen um an Ihren zahlreichen Problemen zu arbeiten.

Es soll ein wunderbarer Tag für Euch werden, das könnte mit Ihr unschön werden. Das Risiko würde ich nicht eingehen.
 
Das ist euer Tag. Eine Heirat ist ein ganz besonderer Tag. Du gibst Dein Jahrwort, deine Frau gibt ihr Ja Wort. Ich finde das Grossartig zu jemandem Ja zu sagen. Ein ganz besonderes Ereignis.

Es ist euer Tag

Mehr sage ich dazu nicht

Kolya
 
Man sollte mal in sich gehen und den Kleinkrieg beenden.

Vielleicht fühlt sie sich auch aus irgendeinem Grund verletzt und benimmt sich so. Vertragt Euch.

Oftmals ist es ein Streit aus der Kindheit.

Sprecht euch aus.
Du hast im Grunde genommen Recht, aber es wird sich nicht bis zum 12.5 auflösen.

Es hört sich an als wenn sie verbittert oder voller Hass ist. Das blockiert ein Gespräch.

Kolya
 
Mir scheint, das keiner von euch allen den ersten Schritt machen könnte. Jeder will stur auf sein Recht pochen. Ihr beide seid nun gegen deine Schwester und deine Schwester gegen deine Frau. Ich kann mir nicht vorstellen, das jemand der so wütend ist, das aus Langeweile wäre. Also irgendwas muss vorgefallen sein zwischen deiner Frau und deiner Schwester.

Aber es wird ja immer gleich mit Schuldzuweisungen abgelehnt. So funktioniert das Leben nicht.

Das irgendwas vorgefallen ist, kann sein - muss allerdings nicht. Es gibt Menschen, die sind unzufrieden mit dem Leben. Hier wurde die Kindheit von Alex bereits selbst erwähnt. Ich gehe davon aus, dass Vermischungen stattfinden aus alten Verletzungen und Situationen, die triggern und als schmerzhaft empfunden werden.

Was ich damit sagen möchte:
Die schmerzhaften Erlebnisse, egal woher sie stammen, ist das eine, der Umgang ein anderes Thema

Sowie von der Schwester diffusen Unzufriedenheitsgefühl besteht und sie Gift versprüht, wird da nicht eine großartige Bereitschaft sein. Wäre sie abgeklärt, so könnte sie an familiären Feier teilnehmen ohne die Feierlichkeit "zu versauen". Die könnte das abgrenzen.

Ich würde ihr klipp und klar sagen dass eine Verständigung zu jeder Zeit umgesetzt werden kann. Die Bereitschaft innerhalb eines Familienfestes Unfrieden zu erleben allerdings gleich Null ist.

Noch mal: Eine Hochzeit ist ein ganz besonderes Ereignis. Ich wollte nicht, dass ich mir im Vorfeld Gedanken machen muss: Hoffentlich geht's gut. Während der Feier ein Auge werfen muss: hoffentlich eskaliert es nicht und Abends mir den Angstschweiss von der Stirn wischen muss: Puh noch mal gut gegangen

So schmerzbesetzt eine Kindheit auch sein mag und ich Verständnis für Neid Eifersucht Wut habe: Jeder ist frei in der Entscheidung ob ich den oder die zu meiner Hochzeit einladen oder nicht

Ich würde ehrlich:
Will ich das wirklich?
Fühle ich mich wohl, frei, und bin ich ehrlich mir und meiner Schwester gegenüber?

Nur weil es Familie ist, heißt es nicht, dass man sich über seine eigenen Grenzen latschen lassen muss. Eine verkorksten Kindheit ist schmerzhaft, darüber kann man reden, ein Freifahrtsschein für Eskapaden darf es nicht sein, auch nicht im Sinne der "traumatisierten" Person. Das ist keine Hilfe

Jeder sollte seinen Weg gehen, und manchmal auch dann, wenn es anderen weh tut. Falsche Rücksichtnahme hilft hierbei niemanden.

Ich bin am 12.5 bei der Beisetzung meines Vaters und freue mich, dass ich Menschen zur anschließenden Feier habe, die wohlwollend sind. Alex, ich denke am 12.5 an Dich und wünsche Euch eine schöne harmonische Hochzeitsfeier.

Kolya

P.S. Ich bin auch traumatisiert aus der Kindheit entlassen worden. Da war auch Wut, eher auf mich selbst gerichtet. Ich bin froh, dass ich konfrontiert worden bin, dass ich meine Wut WUSCH nicht jedem an die Ohren hauen kann. Es war ein langer Weg mit Klinikaufenthalt, Selbsthilfegruppen und ambulante Therapie. Ich habe mich meiner Oma verschlossen, auch aus Artoganz. Heute weiß ich, es waren meine Unzulänglichkeiten. Die Schwester muss für sich die Verantwortung übernehmen und Alex auch. Eine Spirale der Vorwürfe unterbrochen werden. Ggf sieht man dich erstmal nicht
 
Das hat sie mir auch mal genau so gesagt und hat sie meiner zukünftigen Frau auch spüren lassen... Bei Familienfeiern hat sie immer gesagt was meine Frau denn hier sucht, es sei schließlich eine Familienfeier und all solcher Sachen...
Bei einem derartigen Intervenieren hat sie aus meiner Sicht sich selbst disqualifiziert. Sie akzeptiert Deine Frau nicht als Family member, also muss sie auch nicht eingeladen werden.
Du gründet mit Deiner Frau Deine Familie, vielleicht kommen bald süße Babinos und ihr beide gestaltet Euer Familienleben wie ihr es wollt.
 
Ich glaube, TE könnte ja mal wirklich auf seine Schwester zugehen und sie fragen, was wirklich und überhaupt los ist. Wie gesagt. Ich kann nicht wirklich verstehen, warum immer nur auf die Schwester herum gehackt wird und sie als Scheusal hingestellt wird. Wenn sich alle streiten, sind auch alle daran beteiligt und nicht immer nur eine Person.
Jeder sollte Verantwortung für sein eigenes Handeln übernehmen und nicht bloß die Schuld bei anderen suchen. Vielleicht gab es ja schon immer einen gewissen Konkurrenzkampf zwischen dem TE und seiner Schwester und dann platzt dieser irgendwann auch mal aus einem von beiden heraus, indem der eine dem anderen nichts gönnt. Nicht immer ist nur der eine Schuld dran. Um Schuld gehts auch nicht immer.

Ich sehe hier keinen Streit und sehe auch nicht, dass der Threadersteller auf seine Schwester zugehen muss.

Sie bekommt Ihr Leben absolut nicht auf die Reihe und alle Anderen sind Schuld. Dafür kann Ihr Bruder ja nix. Das ist der typische Neid, wenn man nicht reif genug ist. Von einem richtigen Streit lese ich nichts.

Das ist ja auch keine Schuld. Ich würde solch missgünstige, neidische Personen nicht auf meiner Feierlichkeit haben wollen. Sie soll die Zeit lieber nutzen Ihr Leben auf die Reihe zu bekommen.
 
Naja wenn mir mein Bruder sagen würde: Du, du kriegst eh nichts gebacken, wäre ich auch sauer und obendrein sehr wütend, wenn er mit seiner Partnerin auch noch über mich im Internet einen Thread erstellen würde, wo man mich als seine Schwester als Versagerin hinstellt.

Wo steht dass denn das der Bruder das gesagt hat? Das lese ich nicht.

Und Ihr Neid und die Missgunst gab es ja schon weit vor diesem Thread.

Man muss Ihr nicht sagen dass Sie nichts auf die Reihe bekommt im Leben. Das wird Sie schon selbst wissen. Da kann der Bruder ja nichts für.

Aber gut, dass wird der Bruder hier selbst wissen. Ich würde jedenfalls niemanden zu meiner Hochzeit einladen, der die Braut hasst(!).
 
Am Tag eurer Hochzeit geht es darum, dass deine Frau und du euch lebenslang aneinander bindet und dies gefeiert wird. Wenn deine Schwester dies ebenfalls als Anlass zum Feiern empfindet, kann sie gern kommen. Anderenfalls ist der Sinn des Ganzen verfehlt.
 
Ich glaube, TE könnte ja mal wirklich auf seine Schwester zugehen und sie fragen, was wirklich und überhaupt los ist. Wie gesagt. Ich kann nicht wirklich verstehen, warum immer nur auf die Schwester herum gehackt wird und sie als Scheusal hingestellt wird.

Kann ich dir sagen warum: Wenn meine Lebenspartner bei Familienfesten so defamiert wird und droht, dass meine Freundin das spüren wird, wäre die Bereitschaft bei mir nicht sehr groß

Du hast natürlich Recht Man kann auf die Schwester zugehen, aber wie gesagt, man kann (sich dazu entscheiden), es besteht keine Verpflichtung

Wenn Alex lieber ohne seine Schwester sein Leben leben will (und er schrieb im Eingangsthreat, dass der Kontakt sowieso gering ist), dann ist es seine Entscheidung, die ich nicht verurteilen würde.

Das hat nichts damit zu tun, dass auf die Schwester herumgehackt wird, sondern mit dem Recht eines Erwachsenen Menschen, sich die Menschen auszusuchen, die zu einem gut passen. Da muss sich niemand für Rechtfertigen.

Es geht ja auch nicht um Rechthaben sonder darum, dass Alex wohl eher einer Einladung ablehnend gegenüber steht.

Ich würde niemanden auf meine Hochzeit einladen, der meine Partnerin nicht akzeptiert und sagt, dass sie es auch zu spüren bekommt. Warum sich das Leben zusätzluch schwer machen? Moral ist er dazu nicht verpflichtet. Selbst wenn seine Frau zu 100 Prozent Schuld wäre, steht ihm das frei zu entscheiden, wer auf die Liste der Einladungen kommt.

Manchmal passt es nicht und mal ganz realistisch gesehen wird dieses Problem bis zum 12.5 nicht zu lösen sein.

Kolya
 
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