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Eigene Schuld - fremde Schuld

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nach meiner Kenntnis: JA
Und das hat nicht nur etwas mit Kriegen und Terror zu tun. Und das in Deutschland die Anzahl psychischer Erkrankungen dermaßen angestiegen ist, sollte zu denken geben. Da empfinde ich es als weltfremd, Beispiele von Säbelzahntiger und Naturereignissen wie Blitze zu bringen. Da redet sich wohl jemand ein, er müsste keine Angst haben.
 
Deutschland ist ein verdammt reiches Land - viele gute Gesetze, fleißige Arbeiter und so. Wirtschaftlich wohl die Nr. 1 in der EU und auch weltweit wohl ziemlich weit vorne.

Warum sollte Deutschland vor irgendwas Angst haben?
 
Und vor was sollten die Individuen Angst haben?

vor sich selbst - d.h. vor einem Leben,
... in dem sie nach Zielen strebten, die ihnen keine Zufriedenheit schenken
...in dem sie eine Möglichkeit nach der anderen ungenutzt vorbeiziehen lassen, ihre Lebensqualität zu verbessern


Kann man nicht jede Angst auflösen und ihr in den Hintern treten?

Ja. Soweit die Theorie.
 
Ich würde sagen, dass viele Menschen ihre Lösung oder zumindest Ersatzlösung bereits gefunden haben: "Im Namen von Land, Gott, Geld oder Liebe..."

Ob das aber irgendeine "Schuld" aufhebt, ist fraglich.

Die Amerikaner machen es vor: In God we trust

~~~

Der "Fehler" ist ja nicht, dass Menschen nach Wohlstand, Glück und Sicherheit streben, aber zu welchem Preis?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist nicht, ob Deutschland "als Staat" Angst hat oder haben sollte, sondern es geht (mir) um die Vielzahl der Individuen.

Immer wenn sich psychische Störungen explosionsartig zu vermehren scheinen, stecken jede Menge Eingebildete Kranke dahinter. Denn wenn es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis - oder behauptet irgendeine gerade grassierende Modekrankheit zu haben (Depression, Burnout oder was gerade als "schick" gilt) um Mitleid zu kassieren.

Früher als Krankheit noch als Stigma galt und nicht verhätschelt wurde, sondern Beruf und Familienleben auf dem Spiel stand, outete sich kaum jemand freiwillig als psychisch gestört, außer er konnte es gar nicht verheimlichen.
Aber heute gilt man geradezu als unnormal, wenn man nicht in irgendeiner Weise "gestört" ist.
Wenn einem sein Leben nicht gefällt, man im Beruf oder der Schule mal ordentlich gefordert wird, auch wenn man noch lange nicht an die persönliche Schmerzgrenze kommt, wo es wirklich dramatisch würde, vielleicht weil man nur ein bißchen mehr Freizeit opfern und sich öfter mal auf den Hintern setzen müßte - behauptet man einfach, man hätte Burnout oder Depression oder sonstwas, und schon wird man von der ganzen Umgebung in Watte gepackt.

Das sind ganz simpel Faulpelz-Allüren, natürlich zuungunsten der Wenigen, die tatsächlich an echten Krankheiten leiden, denn die werden dann automatisch mit in die Rubrik "nicht krank, sondern nur zu faul ihr Leben selber auf die Reihe zu kriegen" gestopft.
 
Angst kam in die Welt erst, als Menschen Gott den Rücken zukehrten und "auf eigene Faust" versuchten, ohne Gott glücklich zu leben.

Du kennst Deine eigenen Posts nicht. Menschen ohne Angst brauchen und kennen keinen Gott. Ergo kann es keinen Gott und keine Götter am Anfang gegeben haben, wenn Du meinst daß es am Anfang keine Angst gab, und die Menschen konnten deshalb auch nichts und niemandem den Rücken zukehren.

Angst vor Säbelzahntigern ist aber älter als jede Religion, älter als jeder Gott, weil der Säbelzahntiger schon den Urmenschen und deren Primaten-Vorfahren gefährlich wurde. Und das Erdbeben. Und der Waldbrand. Und die Dürre, und so weiter. Angst vorhanden --> führt zur Erfindung von Göttern, die als imaginäre große Brüder und Schwestern helfen sollen mit den realen Bedrohungen fertig zu werden, und sei es über "moralischen Beistand". Denn mehr als maximal das können erfundene große Brüder und Schwestern nicht leisten, realistisch gesehen. Ist alles Einbildung, Selbstmotivation per Autosuggestion.
 
Deutschland ist ein verdammt reiches Land - viele gute Gesetze, fleißige Arbeiter und so. Wirtschaftlich wohl die Nr. 1 in der EU und auch weltweit wohl ziemlich weit vorne.

Warum sollte Deutschland vor irgendwas Angst haben?
Angst, die man von anderen eingeredet bekommt oder sich selber einredet.
Weil viele Menschen anscheinend etwas brauchen, woran sie sich psychisch festklammern können, und irrationale Ängste sind dafür ideal, weil sie normalerweise und vom Konzept her sowas wie psychisches Training für mögliche real eintretende Ernstfälle sind,
sprich wer sich z. B. vorstellt, irgendein Finsterling (heute eher Flüchtling...) könnte aus dem Gebüsch springen und was versuchen, der wird vermutlich auch darüber nachdenken, wie er im Ernstfall darauf reagieren würde.
Solange es dabei bleibt, bei jedem normalen Menschen, ist das in Ordnung, denn auf Ernstfälle (Unfall, Angriff, anderes) vorbereitet sein ist immer gut, das ist sowas wie Hirntraining im Leerlauf, eine selbstgebastelte Simulation vergleichbar einem Ego-Shooter im Computer.
Problematisch wird es, wenn ein Mensch keinen Ausweg aus dieser irrationalen Angst findet und plötzlich Finsterlinge (Flüchtlinge) hinter jedem Busch zu sehen glaubt. Weil er aus irgendeinem Grund unfähig ist, einen brauchbaren Ausweg aus dem potentiellen Ernstszenario zu finden, er bleibt quasi in der selbstgebastelten Simulation hängen und findet nicht mehr heraus. Das wird dann zum krankhaften Zustand, wie beim Computerspieler, der irgendwann zwischen Egoshooter und Realität nicht mehr unterscheiden kann.
 
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