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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Das "Problem" ist, dass wir kurz davor stehen, die beste Religion und Glauben dieser Welt zu besprechen.

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Und da muss ich leider enttäuschen. Es gibt zwei Religionen, die das Potential haben, aber die wirkliche Weltreligion, die auch Atheisten vorbehaltlos akzeptieren können, muss erst noch erfunden werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht könnte man sich von seiner Schuld ganz einfach befreien, indem man mit allem, was auf einen... so zugekommen ist...konform geht, annimmt, alles weiterhin erduldet und erträgt, indem Glauben, dass Alles gut ist und wird...

Nein, das klingt nicht gut. Aber ohne Details kann ich auch nicht beurteilen, was genau Du meinst. Du hast sicher eine spezielle Situation vor Augen.

Mal angenommen:

Wir hätten gewaltige Schuld auf uns genommen? Wenn ja, welche, und wie könnten wir das verändern?

Ich nehme an, Du meinst "auf uns geladen". Auf Deine Frage.... dazu meine Antwort: Gar nicht. Schuldhaftes Verhalten ist passiert. Mit Deiner Schuld mußt Du leben, ob es Dir gefällt oder nicht, es sei denn, die Schuld wird Dir vergeben.

Religion und Glaube sind sicherlich nicht ganz unwichtig, denn sonst würden sie nicht existieren.

Mir stellt sich folgende Frage: Wie können Religion und/oder Glaube Angst vernichten?

Diese Frage beantworte ich Dir nur aus Sicht meines Glaubens:

Angst kam in die Welt erst, als Menschen Gott den Rücken zukehrten und "auf eigene Faust" versuchten, ohne Gott glücklich zu leben. In der Folge erlebt der Mensch seine Überflüssigkeit und Vergänglichkeit und beantwortet sie durch den (manchmal verzweifelten) Willen, seine eigene Berechtigung und Notwendigkeit auf dem Wege von Leistung und Macht, Herrschaft in gottähnlicher Weise herzustellen. (Verständlich?)

Aber die Angst ist trotzdem geblieben, auch wenn wir sie nicht immer wahrnehmen. Eine Zeit lang können wir sie vergessen oder verdrängen, z.B. wenn wir uns in Arbeit stürzen irgendwie ablenken oder Drogen/Alkohol zu uns nehmen. Dabei ist die Lösung eigentlich so einfach: Wenn die Angst durch einen Bruch der Beziehung zu Gott in die Welt kam, dann geht sie auch wieder durch die Heilung der Beziehung mit Gott. Jedoch einer guten Beziehung mit Gott steht unsere Schuld im Wege. Aber dafür ist Jesus Christus in die Welt gekommen, um an unserer Stelle die Schuld auf sich zu nehmen und mit seinem Leben zu bezahlen. Nehmen wir Jesus Christus als unseren Herrn an, übergeben wir ihm unsere Schuld und lassen uns so unsere Schuld vergeben, dann wird dadurch der Weg zu Gott frei und die Angst hat keine Berechtigung mehr, uns zu quälen.
 
Ich war noch niemals gegen Glauben oder Religion, aber aus meiner Sicht sollte man sich durchaus darüber bewusst sein, was es bewirken kann, und wofür es gut sein soll.
 
Die Frage war noch immer,
wie Du darauf kommst und warum Du-Dir Dabei so sicher scheinst?

Bist Du ein Ausgebildeter Fachmann, der übers internet entsprechende Aussagen treffen will?

Mit welcher Begründung?

Ich äusserte nur eine Vermutung. Deine von mir zitierte Aussage kann ich ohne Details nicht nachvollziehen.
 
Angst kam in die Welt erst, als Menschen Gott den Rücken zukehrten und "auf eigene Faust" versuchten, ohne Gott glücklich zu leben. In der Folge erlebt der Mensch seine Überflüssigkeit und Vergänglichkeit und beantwortet sie durch den (manchmal verzweifelten) Willen, seine eigene Berechtigung und Notwendigkeit auf dem Wege von Leistung und Macht, Herrschaft in gottähnlicher Weise herzustellen. (Verständlich?)

Falsch. Angst vor allem möglichen, dem Säbelzahntiger und dem Waldbrand und dem Kometen am Himmel und dem Tod und dem Blitz und der Krankheit (etc. etc.), und auch vor der Willkür ihrer eigenen "gottgleichen" Herrscher, Pharao & Co., veranlaßte den Menschen, sich tröstende und hilfreiche, aber eben auch unberechenbare, wankelmütige und (per Opfer und Anbetung) bestechliche Götter zu erfinden. Götter wohlgemerkt, Vielzahl, denn der Bedrohungen gab es viele. Das Nachlassen von Angst vermindert die Macht, die Götter bzw. ihre Religionen und Stellvertreter auf Erden über den Menschen haben. Wo der Säbelzahntiger ausgerottet ist, sich für Blitz und Waldbrand und Kometen Erklärungen finden, Krankheiten durch moderne Medizin bekämpft werden, da ziehen sich die Götter mehr und mehr in verbliebene Restnischen zurück, sie werden zu Lückenbüßer-Göttern, die immer wieder umziehen müssen, sobald eine weitere Nische dichtgemacht wird.
 
Falsch. Angst vor allem möglichen, dem Säbelzahntiger und dem Waldbrand und dem Kometen am Himmel und dem Tod und dem Blitz und der Krankheit (etc. etc.), und auch vor der Willkür ihrer eigenen "gottgleichen" Herrscher, Pharao & Co., veranlaßte den Menschen, sich tröstende und hilfreiche, aber eben auch unberechenbare, wankelmütige und (per Opfer und Anbetung) bestechliche Götter zu erfinden. Götter wohlgemerkt, Vielzahl, denn der Bedrohungen gab es viele. Das Nachlassen von Angst vermindert die Macht, die Götter bzw. ihre Religionen und Stellvertreter auf Erden über den Menschen haben. Wo der Säbelzahntiger ausgerottet ist, sich für Blitz und Waldbrand und Kometen Erklärungen finden, Krankheiten durch moderne Medizin bekämpft werden, da ziehen sich die Götter mehr und mehr in verbliebene Restnischen zurück, sie werden zu Lückenbüßer-Göttern, die immer wieder umziehen müssen, sobald eine weitere Nische dichtgemacht wird.

Wenn Du Recht hättest, wäre die Angst, die wie eine Seuche überall auf der Welt vorhanden ist, eben nicht vorhanden. Gerade Neurosen, psychische Störungen sind mittlerweile die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. Fürchten sich etwa alle Angst geschädigte Menschen vor einem Säbelzahntiger?

Du verwechselst die Grundängste der Menschen mit den (nicht immer irrationalen) Folgeängsten.
 
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