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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Der Glaube an Gott und an Jesus Christus ist jedoch in meinen Augen so vernünftig, wie das Atmen gesunder Luft. Es ist einfach lebensnotwendig..

Du sagst es - IN DEINEN AUGEN.




Nur weil Du Deine Augen verschließt, bedeutet das nicht, dass es Gott nicht gibt. Du lebst in einem Erklärungsnotstand, den ich Dir mit Beispielen (z.B. Prophetien, Tyrus.... Du erinnerst Dich?) immer wieder gerne vorführe, damit Du nicht sagen kannst "davon hab ich nie etwas erfahren". .

Und nur weil Du es behauptest, dass es ihn gibt, muss es ihn nicht geben. Es kann ihn geben, muss aber nicht.


Wie willst Du den Vergleich "nicht schlechter als mit" anstellen? Dir ist möglicherweise entgangen, dass Du soeben den Sinn Deines Lebens mit dem Sinn der Existenz eines Blattes auf eine Stufe gehoben hast. Das ist in meinen Augen ein Armutszeugnis.

Auch hier - IN DEINEN AUGEN. Aber die sind halt nicht das Maß aller Dinge.
 
Wie willst Du den Vergleich "nicht schlechter als mit" anstellen? Dir ist möglicherweise entgangen, dass Du soeben den Sinn Deines Lebens mit dem Sinn der Existenz eines Blattes auf eine Stufe gehoben hast. Das ist in meinen Augen ein Armutszeugnis.

Ist ein Mensch denn nichts anderes als eine Kirschbaumblüte, heute hübsch anzusehen und morgen schon vom Winde verweht?
Würde jeder poetisch angehauchte Japaner jetzt sagen, denn genau diese Einstellung entspricht ihrem kulturellen Selbstverständnis.
In tausend oder hunderttausend Jahren weiß niemand mehr davon, daß es uns jemals gab, falls ein Krieg oder etwas anderes dazwischenfunkt auch schon früher. Und tausend oder hunderttausend Jahre sind nicht mal ein Lidschlag in der Existenzdauer unseres Planeten, geschweige denn des ganzen riesigen Universums.

Deshalb klammern sich wohl viele Menschen an den Glauben an Götter, die länger existieren sollen als sie selber, weil sie sich selber dadurch nicht ganz so insignifikant fühlen müssen wie sie in Wahrheit sind, oder? 🙄

Pech. Brauch ich nicht. Ich lebe hier und heute. Das zählt, nicht das was in tausend oder hunderttausend Jahren sein wird, denn darauf habe ich keinen Einfluß. So lange lebe ich nicht, und das ist realistisch. Träume von ewigem Leben (per Gott oder Verwandlung in Cyborgs oder was anderem) sind es nicht.

Hier entdeckt man gleich zwei Ängste, die die Religionen gern bedienen. Nämlich die Angst völlig unwichtig zu sein - jeder ist irgendwie für seine aktuelle Umgebung wichtig, aber darüber hinaus braucht sich keiner große Wichtigkeit einzubilden, auch der "wichtigste Mensch auf der Welt" nicht - und die Angst vor dem (endgültigen) Tod.
 
Was ist denn das Maß der Dinge?

Gott, Religionen und Glaube erklären oftmals gar nichts. Wenn es nun aber tatsächlich um Gott gehen sollte, werde ich auch gerne meinen Gott und seine Heerschaaren auffahren lassen. Und ich glaube, dass ihr damit nicht so besonders glücklich wäret.

Lasst uns doch einfach ganz zivilisiert reden - von Mensch zu Mensch.
 
Nur weil Du Deine Augen verschließt, bedeutet das nicht, dass es Gott nicht gibt. Du lebst in einem Erklärungsnotstand, den ich Dir mit Beispielen (z.B. Prophetien, Tyrus.... Du erinnerst Dich?) immer wieder gerne vorführe, damit Du nicht sagen kannst "davon hab ich nie etwas erfahren".

Die angebliche Prophezeiung, die einem damals jeder ohne einen Funken Hellseherei hätte erzählen können, weil sie auf simplen Grundlagen strategischer Kriegsführung beruhte? Von einer Stadt, die angeblich vom Meer verschlungen werden sollte, was bis heute nicht passiert ist? Und so weiter. Als Strohhalm zum Dranklammern völlig wertlos. Diskussion überflüssig.
 
Die angebliche Prophezeiung, die einem damals jeder ohne einen Funken Hellseherei hätte erzählen können, weil sie auf simplen Grundlagen strategischer Kriegsführung beruhte? Von einer Stadt, die angeblich vom Meer verschlungen werden sollte, was bis heute nicht passiert ist? Und so weiter. Als Strohhalm zum Dranklammern völlig wertlos. Diskussion überflüssig.

in welchem Vers soll denn etwa stehen von einer Stadt, die vom Meer verschlungen wird? Und Du meinst wirklich, dass jeder Ereignisse über einen Zeitraum von 250 Jahre bis in Details voraussagen kann? Wem willst Du das denn weismachen? 🙄
 
Ein geistig-seelisch gesunder Mensch behauptet nicht krank zu sein, wenn er es nicht ist. Außer er ist ein Faulpelz und will sich vor unangenehmer Arbeit drücken.
In Gesellschaften, wo krank sein ein Stigma ist, beißen auch Kranke die Zähne zusammen und reißen sich zusammen, um gesund zu wirken, dort ist die "offizielle" Krankheitsrate niedrig.
In Gesellschaften dagegen, wo man meint auf jeden querliegenden Furz Rücksicht nehmen zu müssen, stellen sich viele Leute krank, die es gar nicht sind, um sich das Leben leicht zu machen - natürlich meistens auf Kosten von anderen. Mit dem Ergebnis boomender Krankheitszahlen.
Deshalb ist in einer Gesellschaft, in der es von psychisch Kranken nur so zu wimmeln scheint, irgendwo ganz massiv der Wurm drin. Weil man offensichtlich zu vielen eingebildeten Kranken ihre Heuchelei durchgehen läßt.

Das ist ein netter Vortrag - aber keine Antwort auf meine Frage.
 
Hier entdeckt man gleich zwei Ängste, die die Religionen gern bedienen. Nämlich die Angst völlig unwichtig zu sein - jeder ist irgendwie für seine aktuelle Umgebung wichtig, aber darüber hinaus braucht sich keiner große Wichtigkeit einzubilden, auch der "wichtigste Mensch auf der Welt" nicht - und die Angst vor dem (endgültigen) Tod.

Was ist Deine Angst?
 
Der Glaube an Gott und an Jesus Christus ist jedoch in meinen Augen so vernünftig, wie das Atmen gesunder Luft. Es ist einfach lebensnotwendig.
Warum soll das "Glauben" an einen längst verflossenen jüdischen Rabbi lebensnotwendig sein? Es reicht wenn man weiß daß es ihn gab, und sich ein paar seiner (mutmaßlichen) Worte zu Herzen nimmt. Genauso wie bei Buddha. Ansonsten lebten beide in ihrer eigenen Zeit und hatten mit den Verhältnissen ihrer eigenen Zeit zu tun, welche man nicht eins zu eins in die heutige Welt übertragen kann. Den Fehler den die Muslime machen, wenn sie meinen, daß die heutige Welt den Gesetzen folgen müßte, die zu Lebzeiten von Mohamed in den Kameltreiberdörfern der arabischen Wüste gültig waren.
 
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