Ahja aber, dass Gott Krankheiten und Kriege zulässt und beispielsweise Homosexuelle in die Hölle wirft ist also ein guter Zweck? Du kennst doch Gottes Motive gar nicht und wenn ich mich nicht täusche kennt sie Niemand
Du täuschst Dich.
also wie kannst du ausschließen, dass sie nicht egoistisch sind? Etwa nur weil irgendwer behauptet hat Gott wäre zu perfekt um egoistisch zu sein? Ich bitte dich.
Eine Frage stellen geht schnell. Oft lässt sich auch schnell eine Antwort finden. Um die richtige Frage zu stellen, die auch zur benötigten Antwort führt, muß man schon länger nachdenken. Und für die für Dich richtige Antwort muß man oft sehr lange suchen.... Aber wenn ich Dir einen Tipp geben darf: Pick Dir nicht einzelnen Bibelstellen raus - sondern lies das AT und das NT - um Antworten auf wichtige Fragen zu finden. Manchmal dauert es Jahre, zu verstehen, was es zu verstehen gibt.
Ich schieße über gar nicht hinaus nur weil es dir nicht passt. Du wirfst Ungläubigen vor sie würden sich ihre Vorstellungen von richtig und falsch selbst zusammen schneidern und ich lege dann dar, das Religiöse dies genauso tun. Mein Beweis dafür ist die bloße Tatsache, dass extrem viele Auslegungen und Interpretationen für die Bibel existieren und es eben nicht die eine einzige richtige Auslegung gibt. Zu was für Problemen das führt und geführt hat kannst du selber nachschlagen. So viel zu deinem fixen unveränderlichen Maßstab.
Edit: Gilt natürlich auch für die anderen religiösen Schriften.
Du hast sogar in einem Punkt Recht. Tatsächlich kann jeder aus der Bibel herauslesen, was er will und sich so seine Vorstellungen von "richtig und falsch" nach seinem Geschmack zusammenschneidern. Und das können auch religiöse Menschen. Deswegen ist es gerade für Menschen, die an Gott glauben, sehr wichtig, eigene Vorstellungen von "richtig und falsch" beiseite zu legen und die Frage zu stellen: Was ist aus Gottes Sicht richtig und was ist falsch? Wenn man leichtfertig sich selbst die Antwort gibt, läuft es auf "sich selbst etwas zusammenschneidern" raus. Und dann kommt es auch zur Ungerechtigkeit... Wenn Du beurteilen willst, ob es sich im jeweiligen Fall um eine zurechtgeschneiderte Vorstellung von "richtig und falsch" handelt, mußt Du schon für Gott offen sein. Anders geht es nicht. Weil Du, friek, das anscheinend nicht bist, übersteigst Du Deine Kompetenzen, wenn Du trotzdem versuchst zu beurteilen, ob eine Vorstellung von richtig und falsch von Menschen zurechtgeschneidert ist oder nicht. Das soll Dich aber nicht bremsen, ebenfalls wie andere Menschen auf die Suche zu gehen.
Was ist denn wenn du nicht vergibst? Gibts da nicht eventuell Probleme mit deinem unsichtbaren Kumpel?
Ich mag diese respektlose Art nicht. Könnest Du das lassen?
Und zu dem Punkt, dass du nun mal diese Vergebung in der festen Überzeugung aussprichst, dass Gott ihn schon richten wird und dir sowas nun mal nicht zusteht als kleinem Menschlein, schreibst du natürlich wieder nichts. Dieser Kontext lässt deine Vergebung eben in einem ganz anderen Licht dastehen. Darum ist eine Vergebung von einem Atheisten/Agnostiker auch völlig anders zu werten als deine.
Wenn der Mensch anderen Menschen nicht vergeben will, muß er sich fragen lassen, ob er die Erwartung hat, dass ihm seine Schuld vergeben wird? Darüber sollte man mal nachdenken. Auch irrst Du in folgendem Punkt: Wenn ich Vergebung ausspreche, bereinige ich mein Verhältnis zwischen dem anderen Menschen und mir. Der andere Mensch hat deshalb noch lange nicht sein (Schuld-) Verhältnis mit Gott bereinigt. Und ich kann nicht bestimmen, ob und wann der andere Menschen das tut. Es liegt nicht an mir. Es ist seine Sache, seine Verantwortung.
Die an Dich gerichteten Fragen werden von Dir leider nicht beantwortet. Du schreibst lediglich:
Ich glaube nicht, dass dich diese Dinge wirklich interessieren. Wozu auch? Deine Meinung ist doch eh unabänderlich in Stein gemeißelt.
Deine Meinung ist gefragt. Du erweckst den Eindruck, dass Du Dir unsicher bist, ob Deine Art und Weise mit eigener oder fremder Schuld umzugehen durchdacht ist. Evt. hast Du keine standfeste Meinung. Über eine abweichende Meinung lässt sich diskutieren, egal, ob sie in Stein gemeißelt erscheint oder nicht.
Es ist das Selbe wie bei vielen anderen Threats von dir.
Eine allgemein klingende Frage als Ansatzpunkt nur um eine Bühne zu schaffen wo du dann am Ende wieder deine christlichen Vorstellungen von richtig und falsch seitenweise kundtun kannst. Ich nenne so etwas nicht diskutieren sondern missionieren.