Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Eigene Schuld - fremde Schuld

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hier habe ich eben ein konkretes, äußerst bemerkenswertes Beispiel gefunden für den Umgang mit angeblicher "Schuld", ob wirs nun glauben oder nicht, es geht auch so.:wein: :wein: Willkür, und Glaube als Mantel dafür. Es ist nicht so weit weg, wie Dr. Merkel und viele andere glauben.

tief betroffen: Gelinda
 
Du vergißt, dass wir mit Gott nicht Gleiche unter Gleichen sind. Es gibt Rechte, die Dir zustehen. Es gibt Rechte, die dem Staat - aber Dir nicht zustehen. Und damit Du Dich nicht benachteiligt fühlst: Gleiches gilt für alle Einzelpersonen. Und es gibt Rechte, die keinem Menschen zustehen. Warum beschwerst Du Dich?
Es ist wie es ist.

Schön ausgewichen wieder mal. 🙄
Ich beschwere mich? Nee. Du beschwerst dich doch die ganze Zeit über diese ach so egoistische Welt in der die Starken herrschen. Leider vergisst du dabei, dass dein Gott eben auch stärker ist als du und jeder Andere und genau aus diesem Grund bestimmt er wo es lang geht und du folgst ihm. Genau auf die Doppelmoral habe ich dich hingewiesen.

Hallo, friek,
ich verstehe schon Deinen Unmut. Du gehörst zu den Menschen, die sich ihre Definition von "gut" und "böse", "richtig und falsch" selbst zurechtschneidern. Und das führt nach meiner Meinung zu Problemen, die wir heute weltweit haben.
Jaja schon klar, die Welt ist S**** Weil nicht alle fromme Christen sind, wie du. Sorry aber das ist völliger Nonsens. Ohne den Glauben an Gott ist die Bibel auch nur ein von Menschen verfasstes Buch mit von Menschen verfassten Regeln.
Zudem schneidern sich so ziemlich alle Religiösen ihre Moral selbst zusammen, völlig willkürlich. Besonders wenn sie keiner Kirche angehören. Sie nennen das dann Interpretation.

Wie handhabst Du Schuld und Vergebung? Wie gehst Du mit eigener - wie mit fremder Schuld um?
Das sind die Fragen, um die es hier geht. Kritisiere doch erst dann meine Handhabung, wenn Du es besser machst.
Die Grundfrage in diesem Faden ist doch nicht, ob man an Gott glaubt oder nicht. Auch Gläubige sind nicht ohne Schuld. Gläubige gehen auch nicht immer gleich mit eigener oder fremder Schuld um. Es bleibt die Frage, wie Du damit umgehst???

Ich lasse mir jedenfalls sicher nicht von irgendwelchen Leuten aufzwingen wofür ich mich schuldig zu fühlen habe. Solange ich Niemandem mit meinem Verhalten schade, fühle ich mich auch nicht schuldig. Ganz simpel. Und wenn Jemand meine Hilfe braucht, werde ich, sofern ich dazu in der Lage bin, auch versuchen zu helfen aber ich werde nicht extra danach suchen.

Und was dein großmütiges Gerede von Vergebung angeht. Das tust du doch auch nur weil deine Bibel dir sagt, dass es dir nicht zusteht zu richten. Aber der entscheidende Punkt ist, dass du eben davon ausgehst, dass Gott ihm schon seine gerechte Strafe zukommen lassen wird und du kannst dir mit der Vergebung schön dein Gewissen reinwaschen und dich überlegen fühlen. Von daher wirkt das einfach nur heuchlerisch auf mich.

Aber es ist eigentlich eh sinnlos mit dir zu diskutieren. Man weiß ja schon vorher was du schreiben wirst, denn dein Glauben macht aus dir leider nichts weiter als eine sprechende Bibel. Und mit einem Buch kann man nun mal nicht diskutieren.

Was solls.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier habe ich eben ein konkretes, äußerst bemerkenswertes Beispiel gefunden für den Umgang mit angeblicher "Schuld", ob wirs nun glauben oder nicht, es geht auch so.:wein: :wein: Willkür, und Glaube als Mantel dafür. Es ist nicht so weit weg, wie Dr. Merkel und viele andere glauben.

tief betroffen: Gelinda

Was für ein konkretes Beispiel? Bitte schreib doch Genaues.
LG, Nordrheiner
 
Aus meiner Sicht bedarf es für „gut“ oder „böse“ einen fixen, also unveränderlichen Maßstab. Und wenn Du die Bibel ablehnst – dann hast Du ein Problem, so einen unveränderlichen, weit über menschliche Gesetze hinausgehenden und gültigen, Maßstab zu finden. Soweit richtig?

Nordrheiner,

das wird jetzt vielleicht eine harte Nuss für dich sein, aber es ist, wie ich sage: Der einzige und unveränderliche Maßstab waren, sind und werden immer sein die Gefühle. Jedes positive Recht oder überpositive Recht basiert darauf.

Leseempfehlung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider vergisst du dabei, dass dein Gott eben auch stärker ist als du und jeder Andere und genau aus diesem Grund bestimmt er wo es lang geht und du folgst ihm. Genau auf die Doppelmoral habe ich dich hingewiesen.

Ein Unterschied zwischen Gott und den Menschen liegt in der Zielsetzung. Menschliche Stärke wird nicht nur für gute Zwecke eingesetzt (Bau von Krankenhäusern etc.), sondern auch um anderen Menschen zu schaden. Menschen geht es oftmals nur um Befriedigung ihres Egoismus' auf Kosten der Schwachen.

Jaja schon klar, die Welt ist S**** Weil nicht alle fromme Christen sind, wie du. Sorry aber das ist völliger Nonsens.
Stimmt. Diese Aussage spiegelt nicht meine Meinung wider - ist völliger Nonsens.
Richtig ist: In der Welt gibt es viel Schlechtes, hauptsächlich weil Menschen fehlerhaft bzw. Schlechtes tun.
Die Welt wäre deutlich besser, wenn alle fromme Christen sind. Aber auch dann wäre sie nicht perfekt, denn auch fromme Christen sind längst nicht fehlerfrei.


Ohne den Glauben an Gott ist die Bibel auch nur ein von Menschen verfasstes Buch mit von Menschen verfassten Regeln.
Zudem schneidern sich so ziemlich alle Religiösen ihre Moral selbst zusammen, völlig willkürlich. Besonders wenn sie keiner Kirche angehören. Sie nennen das dann Interpretation.
Hier schießt Du über Deine Kompetenz hinaus. Aber wenn Du meinst...


Ich lasse mir jedenfalls sicher nicht von irgendwelchen Leuten aufzwingen wofür ich mich schuldig zu fühlen habe. Solange ich Niemandem mit meinem Verhalten schade, fühle ich mich auch nicht schuldig. Ganz simpel. Und wenn Jemand meine Hilfe braucht, werde ich, sofern ich dazu in der Lage bin, auch versuchen zu helfen aber ich werde nicht extra danach suchen.

Und was dein großmütiges Gerede von Vergebung angeht. Das tust du doch auch nur weil deine Bibel dir sagt, dass es dir nicht zusteht zu richten. Aber der entscheidende Punkt ist, dass du eben davon ausgehst, dass Gott ihm schon seine gerechte Strafe zukommen lassen wird und du kannst dir mit der Vergebung schön dein Gewissen reinwaschen und dich überlegen fühlen. Von daher wirkt das einfach nur heuchlerisch auf mich.

Mir scheint, meine Beiträge zum Thema Vergebung hast Du nicht wirklich verstanden. Mit Vergebung wasche ich nicht mein Gewissen rein, sondern schließe positiv - für beide Seiten - eine schuldbeladene Angelegenheit ab.

Aber es ist eigentlich eh sinnlos mit dir zu diskutieren. Man weiß ja schon vorher was du schreiben wirst, denn dein Glauben macht aus dir leider nichts weiter als eine sprechende Bibel. Und mit einem Buch kann man nun mal nicht diskutieren.

Was solls.

Hallo, friek,
also Dein letzter Satz ist einfach herrlich. Tiefgreifende Erkenntnis! Ich mußte ihn fett markieren und meine Antwort reimen.

Und die Moral von der Geschicht'
mit Büchern diskutiert man nicht


Hast Du schon mal jemandem Schuld vergeben? In welchem Fall hast Du jemandem nicht vergeben?
Hast Du schon mal jemanden um Verzeihung/Vergebung gebeten? Hat Dir jemand mal nicht vergeben?

LG, Nordrheiner
 
Nordrheiner,

das wird jetzt vielleicht eine harte Nuss für dich sein, aber es ist, wie ich sage: Der einzige und unveränderliche Maßstab waren, sind und werden immer sein die Gefühle. Jedes positive Recht & überpositive Recht basiert darauf.

Leseempfehlung.

Hallo, Tsunami,
das scheint ein interessantes Buch zu sein. Danke für den Tipp. Hast Du es schon gelesen?

Was ich mir vorstelle ist, dass Gefühle zum absoluten Maßstab für denjenigen sind oder werden, der fühlt. Auch kann ich mir vorstellen, dass man aus seinen Gefühlen einen Maßstab für sein eigenes Handeln ableitet. Und auch kann ich mir vorstellen, dass man sein eigenes Fühlen und Handeln zu Maßstab anderer machen möchte bzw. macht.
Aber dadurch werden Gefühle nicht zum unveränderlichen Maßstab für alle - denn der andere Mensch fühlt sicher nicht immer das Gleiche in der selben Situation. Oder wie sieht Du das?

Welche Erkenntnisse hast Du aus dem Buch gewonnen?

LG, Nordrheiner
 
Ein Unterschied zwischen Gott und den Menschen liegt in der Zielsetzung. Menschliche Stärke wird nicht nur für gute Zwecke eingesetzt (Bau von Krankenhäusern etc.), sondern auch um anderen Menschen zu schaden. Menschen geht es oftmals nur um Befriedigung ihres Egoismus' auf Kosten der Schwachen.

Ahja aber, dass Gott Krankheiten und Kriege zulässt und beispielsweise Homosexuelle in die Hölle wirft ist also ein guter Zweck? Du kennst doch Gottes Motive gar nicht und wenn ich mich nicht täusche kennt sie Niemand also wie kannst du ausschließen, dass sie nicht egoistisch sind? Etwa nur weil irgendwer behauptet hat Gott wäre zu perfekt um egoistisch zu sein? Ich bitte dich.

Stimmt. Diese Aussage spiegelt nicht meine Meinung wider - ist völliger Nonsens.
Richtig ist: In der Welt gibt es viel Schlechtes, hauptsächlich weil Menschen fehlerhaft bzw. Schlechtes tun.
Die Welt wäre deutlich besser, wenn alle fromme Christen sind. Aber auch dann wäre sie nicht perfekt, denn auch fromme Christen sind längst nicht fehlerfrei.
Dann war meine Aussage doch korrekt, denn ich habe ja nicht geschrieben, dass sie dann perfekt wäre. Aber, dass sie deutlich besser wäre ist eben nur deine Meinung und eben meiner Meinung nach völliger Nonsens. Das hatten wir ja wohl früher zur genüge um zu wissen wozu sowas führt. Aber die waren natürlich nicht wirklich fromm und vor allem nicht nach deinen Maßstäben jaja schon klar.... egal OT.

Hier schießt Du über Deine Kompetenz hinaus. Aber wenn Du meinst...

Das ist ja wirklich ein spitzen Argument.🙄
Ich schieße über gar nicht hinaus nur weil es dir nicht passt. Du wirfst Ungläubigen vor sie würden sich ihre Vorstellungen von richtig und falsch selbst zusammen schneidern und ich lege dann dar, das Religiöse dies genauso tun. Mein Beweis dafür ist die bloße Tatsache, dass extrem viele Auslegungen und Interpretationen für die Bibel existieren und es eben nicht die eine einzige richtige Auslegung gibt. Zu was für Problemen das führt und geführt hat kannst du selber nachschlagen. So viel zu deinem fixen unveränderlichen Maßstab.

Edit: Gilt natürlich auch für die anderen religiösen Schriften.

Mir scheint, meine Beiträge zum Thema Vergebung hast Du nicht wirklich verstanden. Mit Vergebung wasche ich nicht mein Gewissen rein, sondern schließe positiv - für beide Seiten - eine schuldbeladene Angelegenheit ab.

Was ist denn wenn du nicht vergibst? Gibts da nicht eventuell Probleme mit deinem unsichtbaren Kumpel? Und zu dem Punkt, dass du nun mal diese Vergebung in der festen Überzeugung aussprichst, dass Gott ihn schon richten wird und dir sowas nun mal nicht zusteht als kleinem Menschlein, schreibst du natürlich wieder nichts. Dieser Kontext lässt deine Vergebung eben in einem ganz anderen Licht dastehen. Darum ist eine Vergebung von einem Atheisten/Agnostiker auch völlig anders zu werten als deine.

Hast Du schon mal jemandem Schuld vergeben? In welchem Fall hast Du jemandem nicht vergeben?
Hast Du schon mal jemanden um Verzeihung/Vergebung gebeten? Hat Dir jemand mal nicht vergeben?

Ich glaube nicht, dass dich diese Dinge wirklich interessieren. Wozu auch? Deine Meinung ist doch eh unabänderlich in Stein gemeißelt. Es ist das Selbe wie bei vielen anderen Threats von dir.
Eine allgemein klingende Frage als Ansatzpunkt nur um eine Bühne zu schaffen wo du dann am Ende wieder deine christlichen Vorstellungen von richtig und falsch seitenweise kundtun kannst. Ich nenne so etwas nicht diskutieren sondern missionieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Friek,

Du schreibst an Niederrheiner:

"Ich glaube nicht, dass dich diese Dinge wirklich interessieren. Wozu auch? Deine Meinung ist doch eh unabänderlich in Stein gemeißelt. Es ist das Selbe wie bei vielen anderen Threats von dir.
Eine allgemein klingende Frage als Ansatzpunkt nur um eine Bühne zu schaffen wo du dann am Ende wieder deine christlichen Vorstellungen von richtig und falsch seitenweise kundtun kannst. Ich nenne so etwas nicht diskutieren sondern missionieren. "

Also, um ein solches Urteil zu fällen, müsstest Du Niederrheiner wirklich kennen. Ich erlebe ihn, auch in privaten und persönlichen Zusammenhängen, keineswegs als christlichen Eiferer. Mir begegnet er schon länger als ein sehr zugewandter Mensch, der freilich aus einem christlichen Verständnis heraus an die Fragen herangeht, wie ich im Übrigen auch.

Dass er eben nicht starr oder gar etwa sektiererisch auftritt, kannst Du auch dem Umstand entnehmen, den er auch selbst schon angesprochen hat, dass er nämlich seine konkrete christliche Gemeinschaft noch nicht gefunden hat.
Da ist er offen und selbst keineswegs dogmatisch.

Allerdings, und das trage ich gegen deine Meinung vor: Es muss schon erlaubt sein, einen eigenen Standpunkt zu haben. Mir stößt schon länger in diversen Foren auf, dass Schreiber/innen teilweise eifernd alle möglichen weltanschaulichen Standpunkte beziehen dürfen, sich zum Teil auch obskuren Richtungen, ich nenne das Stichwort "Esoterik" verschreiben dürfen, so lange sie sich nicht etwa als konservativ, christlich oder im guten Sinne des Wortes als bewahrend outen.

Alles und jedes zu hinterfragen, zu negieren dagegen, scheint on top. "Schuld" ist auch solch ein Thema. Für mich ist die Frage nach der Schuld immer auch eng mit Verantwortung verbunden. Schuldig werde ich, wenn ich meine Verantwortung mir selbst gegenüber, meiner Umgebung und meinen Mitmenschen gegenüber nicht wahrnehme.

Ich erinnere an Tucholsky und seinen Satz: "Die ganze menschliche Moral lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen: "We ought to, but we don`t!

In meinen Worten: "Wir wissen schon, aber wir tun es nicht!" Wir leiden nicht unter einem Zuviel an Handlungsethik, sondern an einem Zuwenig. Das hat Folgen. Das Miteinander leidet, die gegenseitige Verantwortung, etwa von Eltern gegenüber Kindern wird aus der persönlichen Verantwortung ausgeklammert und institutionalisiert: Der Kindergarten soll, die Schule soll, die Politik hat dafür...

Geht es dann schief, und das lässt sich beim Blick um die nächste Straßenecke schon sehen, dann wird plötzlich das Versagen aller möglichen Instanzen angeprangert. Da finden wir dann die Schuldigen.

Ich bin nicht schuld, wenn im Nachbarhaus ein Elternpaar seine Kinder vernachlässigt, misshandelt und im Innersten zerstört, aber ich werde schuldig daran, wenn ich es schweigend hinnehme und nicht meinen Anteil erbringe, um das zu ändern.

Das ist, ob es dir oder anderen passt, ein zutiefst christliches Motiv. Und es dient dem Menschen.

Ich bin nicht schuld daran, dass dort ein Mensch hungernd vorm Supermarkt kauert, aber ich werde schuldig, wenn ich desinteressiert daran vorübergehe, ohne einen bescheidenen Anteil zu leisten, dem abzuhelfen.

Wir verfügen über eine wachsende Vielfalt an Informationen über Zustände, Ursachen und Zusammenhänge und wir erliegen zugleich einer zunehmenden Passivität und Gleichgültigkeit.

Das nenne ich Schuld. Wertfreier: Versagen.
Aber es bleibt ein Versagen, ein Versagen Einzelner und ein gesellschaftliches Versagen.

Insofern halte ich die Analyse aus einer christlichen Perspektive für sehr aktuell.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Ahja aber, dass Gott Krankheiten und Kriege zulässt und beispielsweise Homosexuelle in die Hölle wirft ist also ein guter Zweck? Du kennst doch Gottes Motive gar nicht und wenn ich mich nicht täusche kennt sie Niemand

Du täuschst Dich.


also wie kannst du ausschließen, dass sie nicht egoistisch sind? Etwa nur weil irgendwer behauptet hat Gott wäre zu perfekt um egoistisch zu sein? Ich bitte dich.

Eine Frage stellen geht schnell. Oft lässt sich auch schnell eine Antwort finden. Um die richtige Frage zu stellen, die auch zur benötigten Antwort führt, muß man schon länger nachdenken. Und für die für Dich richtige Antwort muß man oft sehr lange suchen.... Aber wenn ich Dir einen Tipp geben darf: Pick Dir nicht einzelnen Bibelstellen raus - sondern lies das AT und das NT - um Antworten auf wichtige Fragen zu finden. Manchmal dauert es Jahre, zu verstehen, was es zu verstehen gibt.


Ich schieße über gar nicht hinaus nur weil es dir nicht passt. Du wirfst Ungläubigen vor sie würden sich ihre Vorstellungen von richtig und falsch selbst zusammen schneidern und ich lege dann dar, das Religiöse dies genauso tun. Mein Beweis dafür ist die bloße Tatsache, dass extrem viele Auslegungen und Interpretationen für die Bibel existieren und es eben nicht die eine einzige richtige Auslegung gibt. Zu was für Problemen das führt und geführt hat kannst du selber nachschlagen. So viel zu deinem fixen unveränderlichen Maßstab.
Edit: Gilt natürlich auch für die anderen religiösen Schriften.
Du hast sogar in einem Punkt Recht. Tatsächlich kann jeder aus der Bibel herauslesen, was er will und sich so seine Vorstellungen von "richtig und falsch" nach seinem Geschmack zusammenschneidern. Und das können auch religiöse Menschen. Deswegen ist es gerade für Menschen, die an Gott glauben, sehr wichtig, eigene Vorstellungen von "richtig und falsch" beiseite zu legen und die Frage zu stellen: Was ist aus Gottes Sicht richtig und was ist falsch? Wenn man leichtfertig sich selbst die Antwort gibt, läuft es auf "sich selbst etwas zusammenschneidern" raus. Und dann kommt es auch zur Ungerechtigkeit... Wenn Du beurteilen willst, ob es sich im jeweiligen Fall um eine zurechtgeschneiderte Vorstellung von "richtig und falsch" handelt, mußt Du schon für Gott offen sein. Anders geht es nicht. Weil Du, friek, das anscheinend nicht bist, übersteigst Du Deine Kompetenzen, wenn Du trotzdem versuchst zu beurteilen, ob eine Vorstellung von richtig und falsch von Menschen zurechtgeschneidert ist oder nicht. Das soll Dich aber nicht bremsen, ebenfalls wie andere Menschen auf die Suche zu gehen.


Was ist denn wenn du nicht vergibst? Gibts da nicht eventuell Probleme mit deinem unsichtbaren Kumpel?
Ich mag diese respektlose Art nicht. Könnest Du das lassen?

Und zu dem Punkt, dass du nun mal diese Vergebung in der festen Überzeugung aussprichst, dass Gott ihn schon richten wird und dir sowas nun mal nicht zusteht als kleinem Menschlein, schreibst du natürlich wieder nichts. Dieser Kontext lässt deine Vergebung eben in einem ganz anderen Licht dastehen. Darum ist eine Vergebung von einem Atheisten/Agnostiker auch völlig anders zu werten als deine.

Wenn der Mensch anderen Menschen nicht vergeben will, muß er sich fragen lassen, ob er die Erwartung hat, dass ihm seine Schuld vergeben wird? Darüber sollte man mal nachdenken. Auch irrst Du in folgendem Punkt: Wenn ich Vergebung ausspreche, bereinige ich mein Verhältnis zwischen dem anderen Menschen und mir. Der andere Mensch hat deshalb noch lange nicht sein (Schuld-) Verhältnis mit Gott bereinigt. Und ich kann nicht bestimmen, ob und wann der andere Menschen das tut. Es liegt nicht an mir. Es ist seine Sache, seine Verantwortung.

Die an Dich gerichteten Fragen werden von Dir leider nicht beantwortet. Du schreibst lediglich:
Ich glaube nicht, dass dich diese Dinge wirklich interessieren. Wozu auch? Deine Meinung ist doch eh unabänderlich in Stein gemeißelt.
Deine Meinung ist gefragt. Du erweckst den Eindruck, dass Du Dir unsicher bist, ob Deine Art und Weise mit eigener oder fremder Schuld umzugehen durchdacht ist. Evt. hast Du keine standfeste Meinung. Über eine abweichende Meinung lässt sich diskutieren, egal, ob sie in Stein gemeißelt erscheint oder nicht.

Es ist das Selbe wie bei vielen anderen Threats von dir.
Eine allgemein klingende Frage als Ansatzpunkt nur um eine Bühne zu schaffen wo du dann am Ende wieder deine christlichen Vorstellungen von richtig und falsch seitenweise kundtun kannst. Ich nenne so etwas nicht diskutieren sondern missionieren.

Hallo, friek,
Du äusserst keine eigene Meinung zum Thema. Statt dessen kritisierst Du meinen Glauben und wirfst mir dann vor, ich würde antworten, was Du dann missionieren nennst. Erstmal ist jede Meinungsäusserung "missionieren", wenn auch viele das im eigenen Namen und für sich tun. Und zum anderen Mal ist das eine ziemlich unfaire Vorgehensweise von Dir. Sprich mich doch nicht auf meinen Glauben an - wenn Du meine Meinung als missionieren empfindest. Das führt zu der Frage:
Was willst Du eigentlich hier in diesem Faden - ohne eigene Meinung zum Thema - ohne an die Dir gestellten Fragen zu dem Thema beantworten zu können oder zu wollen?


LG, Nordrheiner
 
Du täuschst Dich.

Nein du glaubst nur, dass ich mich täusche. 😉

Du hast sogar in einem Punkt Recht. Tatsächlich kann jeder aus der Bibel herauslesen, was er will und sich so seine Vorstellungen von "richtig und falsch" nach seinem Geschmack zusammenschneidern. Und das können auch religiöse Menschen. Deswegen ist es gerade für Menschen, die an Gott glauben, sehr wichtig, eigene Vorstellungen von "richtig und falsch" beiseite zu legen und die Frage zu stellen: Was ist aus Gottes Sicht richtig und was ist falsch? Wenn man leichtfertig sich selbst die Antwort gibt, läuft es auf "sich selbst etwas zusammenschneidern" raus. Und dann kommt es auch zur Ungerechtigkeit... Wenn Du beurteilen willst, ob es sich im jeweiligen Fall um eine zurechtgeschneiderte Vorstellung von "richtig und falsch" handelt, mußt Du schon für Gott offen sein. Anders geht es nicht.

Genau diese Fragen stellen und stellten sich schon immer sehr viele Menschen und kamen und kommen komischer Weise trotzdem zu sehr unterschiedlichen Antworten. Das gilt übergreifend für alle Religionen aber auch innerhalb einer Religion. Oder willst du etwa behaupten die wären alle nicht für Gott offen gewesen?
Dein Verständnis von Gott ist nur eines von unendlich vielen. Es ist ziemlich vermessen zu denken nur du alleine hättest Gott wirklich verstanden und alle Anderen irren sich. Es ist alles ein riesiges Ratespiel ohne eine richtige Antwort. Alles andere ist Augenwischerei.
Also komm mir nicht wieder mit deiner magischen Standleitung zu Gott und deinem geheimen "Bibeldekodierungsschlüssel" als "Argument". 🙄
Von daher ist es egal ob ich mir meine Moral aus der Bibel ableite oder aus irgendeinem Malbuch. Dass es sich dabei um feste unveränderliche Maßstäbe handelt ist einzig und allein eine Frage des Glaubens. Und glauben kann man schließlich alles.

Wenn der Mensch anderen Menschen nicht vergeben will, muß er sich fragen lassen, ob er die Erwartung hat, dass ihm seine Schuld vergeben wird? Darüber sollte man mal nachdenken. Auch irrst Du in folgendem Punkt: Wenn ich Vergebung ausspreche, bereinige ich mein Verhältnis zwischen dem anderen Menschen und mir. Der andere Mensch hat deshalb noch lange nicht sein (Schuld-) Verhältnis mit Gott bereinigt. Und ich kann nicht bestimmen, ob und wann der andere Menschen das tut. Es liegt nicht an mir. Es ist seine Sache, seine Verantwortung.

Das hat wieder mal rein gar nichts mit dem zu tun was ich geschrieben habe. Was soll das? Denkst du wirklich auf so ein Ablenkungsmanöver fällt Jemand rein? Oder kriegst du gar nicht mehr mit, dass du ständig sowas machst?

Du äusserst keine eigene Meinung zum Thema. Statt dessen kritisierst Du meinen Glauben und wirfst mir dann vor, ich würde antworten, was Du dann missionieren nennst.

Du kritisierst hier doch auch ständig im Namen des Christentums das Verständnis und die Welt der Ungläubigen.(Egoismus etc.) Ist das etwa eine eigene Meinung zum Thema? Wenn ja, dann ist meine Kritik an deinem auf der Bibel basierendem Verständnis und besonders deiner Selbstdarstellung als besserer Mensch, genauso eine Meinung zum Thema.
Deine Doppelmoral ist eben sehr bestechend in meinen Augen und dein permanentes Ausweichen bezüglich bestimmter Einwürfe, bestätigt nur meinen Eindruck.

Sorry aber ist so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben