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Hallo Burbacher,
schau mal hier: Eigene Schuld - fremde Schuld. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Tsunami,
das finde ich tragisch. Du nimmst so zackig Stellung zu vielen Fragen. Aber immer dann, wenn es eng wird, verstehst Du gerade nicht.
Vielleicht hat das etwas mit selektiver Wahrnehmung zu tun. Gibt es🙂
Burbacher
Ich finde deine Fragestellung sehr interessant.
Nun, wie geht man mit der Schuldfrage um? Bei dir selber?
Stelle dir die Frage, wem hast du etwas getan?...Wie hast du es getan?...und "warum" hast du es getan?
Und wenn dir jemand etwas gemacht hat, dann stelle dir die selben Fragen.
Keiner von uns ist Gott oder hat einen scanner mit dem er alles durchleuchten kann. Aber wenn man ein einigermaßen funktionierendes Gewissen hat, dann denke ich ist das der beste Indikator. Und die oben genannten Fragen könnten vielleicht bei der Erforschung des eigenen Gewissens behilflich sein.
Ich bin kein Freund davon jemanden von aller Schuld frei zu sprechen, nur weil er vielleicht eine Geschichte hat. Ich bin aber auch kein Freund davon, jemanden zu verurteilen ohne nach den Gründen zu fragen.
Insofern kann die Frage nach einer vermeintlichen Schuld eigentlich immer nur individuell beantwortet werden. Zumindest wenn es sich um den "moralischen" Aspekt handelt. Was den gesesetzlichen angeht, braucht man nur das BGB aufschlagen. Allerdings glaube ich sehr stark an die These: "Recht haben ist nicht gleich Recht bekommen!"
Für mich ist Recht alles was ich moralisch vertreten, mit meinem Gewissen vereinbaren und zu dem ich irgendwo stehen kann. Für das ich gute Gründe habe und nicht die Absicht jemandem aus Böswilligkeit zu schaden.
Vorrausetzung hierfür ist natürlich ein einigermaßen gesunder Menschenverstand.
Und gerade wir deutschen sollten am besten wissen, dass es nicht immer richtig ist auf eine Gesetzgebung zu hören oder eine Regel zu befolgen. Also in letzter Instanz entscheiden wohl die Absichten eines Menschen über den Grad seiner Schuld. Nichtsdestotrotz kann auch hierbei jemand mal zu weit gehen....
Soweit meine Gedanken,
lg, Gazelle
Mal ein paar Beispiele:
....
Ist es richtig einen Menschen zu töten, der niemandem etwas getan hat?
.....
Und ist es wirklich "immer" richtig jemanden zu verurteilen, der gegen ein Gesetz, egal in welcher Epoche, verstoßen hat?
Ich denke es ist jedenfalls "immer" richtig, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln.
Anders kann ich die Frage auch nicht beantworten😱
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, zählt auch für Dich primär, im rechtlichen Sinne, die Unschuldsvermutung. Nix anderes hat Tsunami damit gemeint/vermitteln wollen. Zumindest in meinen Augen.
Selbst wenn Tsunami die ganze Welt mit seinen Menschen persönlich und gut kennen würde, er ist kein Richter. Ich finde das macht Tsunami sympatisch, denn er begenet allen relativ offen. Grenzen gibt es natürlich immer und bei jeden von uns.
Bezogen auf alle Menschen und die Weltsituation muß man schon sehr naiv oder weltfremd sein, alle Menschen pauschal von Schuld freizusprechen. Die Unschuldsvermutung, die im Einzelfall richtig sein kann, ist bei Betrachtung des Weltgeschehens falsch.
Glaube mir, es ist einen Versuch wert. Warum nicht?
Liebe ist stärker als Gewalt, nicht?
Versuche doch einfach mal, das Leben und die Menschen nicht so pessimistisch zu sehen.
Dann mache es doch vor und zeige, wie und auf welcher Basis Du den Krieg im Irak oder in der Ukraine positiv siehst.
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