Voher von Tsunami geschrieben, dass er alle Menschen frei von Schuld spricht.
Ich bedauere es. Zumindest nimmt die Präambel des GG Bezug. Wusstest Du das?
Sorry, aber Deine blauen Zeilen zwischen mein beantworte ich nicht. Ist mir zu unhöflich wenn mir jemand was zwischen mein Worte schmiert. Ich lese das auch nicht.
Zitere bitte so wie es normal gemacht wird! Danke
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Ich weiß nicht was Du Dich daran so aufhängst. Das ist doch allemal konstrucktiver als umgekehrt. Denn dann würde ich sagen - Tsunami führt seinen persönlichen heiligen Krieg, wenn er die ganze Welt für schuldig erklären würde. Auch in dem Fall hättest Du Dich maßlos aufgeregt. Dann aber zu Recht wie ich finde. Wie hättest Du es denn nun gerne? (Oder war wiedermal alles nicht so gemeint wie Du geschrieben hast?
Sage doch einfach was Du sagen möchtest, nicht nur das was Du meinst! Deine persönlichen Ansicht und Thesen etc.pp in allen Ehren, aber das auf andere pauschal zu übertragen, macht es logischerweise unsachlich, weil persönlich.)
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Wenn ich das richtig mitbekommen habe, zählt auch für Dich primär, im rechtlichen Sinne, die Unschuldsvermutung. Nix anderes hat Tsunami damit gemeint/vermitteln wollen. Zumindest in meinen Augen.
Selbst wenn Tsunami die ganze Welt mit seinen Menschen persönlich und gut kennen würde, er ist
kein Richter. Ich finde das macht Tsunami sympatisch, denn er begenet allen relativ offen. Grenzen gibt es natürlich immer und bei jeden von uns.
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Ich habe kein großes A auf der Stirn. Wenn ich mich im RL mit jemanden über Glaubensfragen unterhalte, dann lasse ich zunächst offen was ich bin. Ich weiß auch erstmal nicht was mein Gegenüber ist, wenn dieser seinseseits seins offenlässt. Man merkt zwar im Zuge der Unterhaltung wer was ist, bisher hat das noch niemanden gestört das ich ein Atheist bin. Im Gegenteil. Warum das hier nicht möglich ist, weiß ich. Nur das man das nicht wahrhaben will. Und nein, das behalte ich für mich. Da sollte sich jeder selber hinterfragen können.
Du hingegen hast Deine in Beton gegossenen Überzeugung über Atheisten und Agnositiger. Du stellst sie sogar auf ein Stufe.
😕
Nun vermittelst Du mir den Eindruck, dass es DIR
nicht möglich ist Deinen persönlichen Glauben aus einer sachlich Debatte herrauszunehmen. Und... Nicht-Christen (<- Deine Formulierung) wären niemals (<- meine Formulierung) in der Lage überhaupt mitreden zu können. Das heißt; DU stellst Dich und Deine Glaubensgemeinschaft durch Deinen persönlichen Absolutismus höher. Das kann man alles nachlesen. (Ich suche das jetzt nicht raus, weil man ja wissen sollte was man so schreibt. Bei dir alledings bin ich mir da nicht sicher. (Denke oft; Will er mich mit absicht falsch verstehen?))
Tsunami sagt
mir mit dieser Aussage, dass er
allen Menschen offen, neutral und
wohlwollend begegnet. Wenn man Tsunami ebenso begegnet, kann man sich prima über alles mögliche unterhalten. Auch kontrovers! Warum das bei Dir nicht geht, dass kannste selber ergründen. Vielleicht solltest Du mehr Toastbrot essen?
😀 [das war ein Scherz]
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Ansonsten ist das Thema ziemlich komplex. Das primär aus dem Gläubigen Auge zu betrachten, ist für mich schon deshalb wenig brauchbar, wenn ich nicht weiß was welchen Glauben mein gegenüber hat, wenn er/sie überhaupt einen hat. Und wenn, dann kann es auch einer sein den ich nicht weiter kenne.
Was Schuldfragen betrifft, da sitzen wir nun mal alle in einem Boot. Somit sind wir alle gleich. Mensch eben. Unvollkomen. Fehlerhaft.
[...]
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Ursache von Schuldgefühlen können sein:
- echte, eigene Schuld
- andere wurden an mir/uns schuldig
- wir fühlen uns für das Unglück andere verantwortlich
- fehlende Selbstannahmen und Annahmen anderer
- Leid aus zu enger moralischer Erziehung
Aber bitte. Du kannst alles mit einem Streich abwerten. Fragt sich nur wozu. Schuldverschiebung?
Man kann nun mal nicht all das :
- Echte Schuld
- Falsche Schuld
- unbewußte, verborgene schuld
- Krankhafte neurotische Schuldgefühle
In einen Topf werfen.
Wir sind nun mal alle keine Engel.
Das ist die Ausgangsbasis! Allwissend ist ganz sicher auch keiner. Behaupten kann man selbstverständlich alles. Logisch. Fragt sich nur was es dazu für eine Motivation gibt.
Keiner muß seinen Lebensentwurf so angleichen, das
ich zufrieden bin - nur um sagen zu können: Hättest Du es so wie ich gemacht, wäre es gut gegangen. <- Dies ist eine Schuldverschiebung = Indoktrination?