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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Ich denke mal, dass die meisten Menschen eher darüber nachdenken, wie sie jegliches Risiko vermeiden können.

Weg des geringsten Widerstandes? Ja, auch das kennt man von Menschen.

Und das erklärt nicht nur Einiges in der Menschheitsgeschichte, sondern auch Vieles im Alltagsverhalten.

Es lohnt sich nicht wirklich, darüber zu diskutieren.
 
A

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Re: Eigene Schuld - fremde Schuld
Ich würde es so benennen: Schuld sind alle Verfehlungen, die du in der Vergangenheit getan hast, tust, und in Zukunft tun wirst.

Dem würde ich erstmal nicht widersprechen. OK, ich stimme zu. Das klingt positiver.
Wäre nur noch zu fragen, nach welchem Maßstab das Handeln / die Verfehlungen bestimmt werden.

Eine Ergänzung:
Nehmen wir mal an, es wäre Deine Bestimmung, gemeinsam mit Deiner Schwester ein Unternehmen zu führen, sagen wir mal ein Restaurant. Du willst und tust es nicht, weil Du z.B. mit ihr im Streit lebst. Dann könntest Du außerhalb des Restaurants und außerhalb einer guten Beziehung zu Deiner Schwester ohne jede Verfehlung leben - und wärest doch schuldig, weil Du Deiner Bestimmung nicht nachkommst.

Nehmen wir weiter an, Du hättest einen Bruder, der ebenfalls im Restaurant mit Deiner Schwester zusammen arbeiten soll. Er tut es, ist aber schusselig und macht Fehler.

So wäre doch Dein Bruder vom Grundsatz her auf der "richtigen" Seite und somit besser dran als Du. Oder?
 
Nehmen wir mal an, es wäre Deine Bestimmung, gemeinsam mit Deiner Schwester ein Unternehmen zu führen, sagen wir mal ein Restaurant. Du willst und tust es nicht, weil Du z.B. mit ihr im Streit lebst. Dann könntest Du außerhalb des Restaurants und außerhalb einer guten Beziehung zu Deiner Schwester ohne jede Verfehlung leben - und wärest doch schuldig, weil Du Deiner Bestimmung nicht nachkommst.
Wieder mal so ein typisches Nordrheiner-Postulat, das auf allen Beinen hinkt. Persönliche Bestimmungen kann man nur sehr beschränkt auf andere Personen ausdehnen, weil die ja vielleicht eine ganz andere Bestimmung für sich selber sehen. Wer also sein absolutes Lebensziel in einem Restaurant sieht, kann das gern anstreben - aber deshalb hat er keinerlei Rechtsansprüche gegen die Schwester. Und muß sich auch nicht mit ihr versöhnen, nur weil sie vielleicht zufällig (aufgrund Erbfalls oder sonstwas) auf dem Restaurant hockt. Die einzige korrekte Lösung sieht in diesem Fall so aus, daß der Typ mit Bestimmung Restaurant sich ein eigenes Restaurant sucht, kauft oder aufbaut, und die Schwester kann mit ihrem eigenen nach Belieben glücklich oder unglücklich werden. Aus persönlichen "Bestimmungen" kann niemand Ansprüche oder gar Zwänge herauslesen, und somit auch keine Schuld.
 
Wieder mal so ein typisches Nordrheiner-Postulat, das auf allen Beinen hinkt. Persönliche Bestimmungen kann man nur sehr beschränkt auf andere Personen ausdehnen, weil die ja vielleicht eine ganz andere Bestimmung für sich selber sehen. Wer also sein absolutes Lebensziel in einem Restaurant sieht, kann das gern anstreben - aber deshalb hat er keinerlei Rechtsansprüche gegen die Schwester. Und muß sich auch nicht mit ihr versöhnen, nur weil sie vielleicht zufällig (aufgrund Erbfalls oder sonstwas) auf dem Restaurant hockt. Die einzige korrekte Lösung sieht in diesem Fall so aus, daß der Typ mit Bestimmung Restaurant sich ein eigenes Restaurant sucht, kauft oder aufbaut, und die Schwester kann mit ihrem eigenen nach Belieben glücklich oder unglücklich werden. Aus persönlichen "Bestimmungen" kann niemand Ansprüche oder gar Zwänge herauslesen, und somit auch keine Schuld.

Wenn Du das Beispiel inhaltlich veränderst, kommst Du auch zu anderen Lösungen. Nur löst Du damit nicht die Problematik, die sich aus meinem Beispiel ergeben.
 
Es könnte auch eine Schuld sein, Liebe nicht richtig zu verstehen.

Jetzt, Nordrheiner, könnte es einigermaßen interessant werden, weil sich die Möglichkeit ergibt, Glaube mit Wissenschaft zu fusionieren.
 
Wenn Du das Beispiel inhaltlich veränderst, kommst Du auch zu anderen Lösungen. Nur löst Du damit nicht die Problematik, die sich aus meinem Beispiel ergeben.
Selber schuld, wenn Du nur Beispiele bringst, die darauf hinauslaufen, daß jemand zu Kreuze kriechen muß. Das ist eben kein Automatismus. Seine Bestimmung kann man jederzeit auch ohne Zwang, nur vielleicht mit ein paar Umwegen mehr erreichen. Derjenige mit der Bestimmung Restaurant könnte ja auch einfach darauf warten, daß die (ältere) Schwester wegstirbt, und er sich dann mit eventuellen Erben einigt. Wir wissen ja nicht, warum er sich mit der Schwester nicht verträgt, vielleicht hat sie ihm ja als Erbschleicherin das Restaurant betrügerisch weggenommen? Und dann merkt sie irgendwann, daß sie mit der Führung des Restaurants hoffnungslos überfordert ist, weil er sich darauf ausgebildet hat, aber sie nicht. Dann wäre eher sie es, die um gut Wetter bitten und seine Bedingungen erfüllen muß, wenn sie das Restaurant wenigstens anteilig halten will, oder nicht?
 
Selber schuld, wenn Du nur Beispiele bringst, die darauf hinauslaufen, daß jemand zu Kreuze kriechen muß. Das ist eben kein Automatismus. Seine Bestimmung kann man jederzeit auch ohne Zwang, nur vielleicht mit ein paar Umwegen mehr erreichen. Derjenige mit der Bestimmung Restaurant könnte ja auch einfach darauf warten, daß die (ältere) Schwester wegstirbt, und er sich dann mit eventuellen Erben einigt. Wir wissen ja nicht, warum er sich mit der Schwester nicht verträgt, vielleicht hat sie ihm ja als Erbschleicherin das Restaurant betrügerisch weggenommen? Und dann merkt sie irgendwann, daß sie mit der Führung des Restaurants hoffnungslos überfordert ist, weil er sich darauf ausgebildet hat, aber sie nicht. Dann wäre eher sie es, die um gut Wetter bitten und seine Bedingungen erfüllen muß, wenn sie das Restaurant wenigstens anteilig halten will, oder nicht?

Nein.

Ich erachte es als falsch, das Erreichen "meiner" Bestimmung davon abhängig zu machen, dass mir ein anderer soweit entgegenkommt, wie ich es gerne hätte.
 
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