Nordrheiner
Sehr aktives Mitglied
Es kann nicht schaden, sich in einer Disziplin zu verbessern. Für mich ist wichtig, auch über den Tellerrand zu schauen und auch andere Perspektiven zu nutzen.
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Hallo Nordrheiner,
schau mal hier: Eigene Schuld - fremde Schuld. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Es kann nicht schaden, sich in einer Disziplin zu verbessern. Für mich ist wichtig, auch über den Tellerrand zu schauen und auch andere Perspektiven zu nutzen.
Ja, es ist mir klar, dass "Schuld bedauern" etwas anderes ist als "Schuld zu verstehen". Jetzt weiß ich auch, was Du in Deinem vorigen Beitrag (mit "es") meintest.
Ich habe den Eindruck, dass es etliche Menschen gibt, die Schuld verstehen wollen. Also sie wollen verstehen,
- warum es falsch war so oder so zu handeln
- wie es dazu kommen konnte (Zusammenhänge verschiedener Faktoren)
- was die Auswirkungen sind
- wie man Schuld vermeiden bzw. Folgen minimieren kann
Diese Gruppe Menschen bedauern Schuld auch.
Und dann gibt es eine große Anzahl Menschen, die den Begriff Schuld meiden.
Bei dieser Gruppe fällt es mir oft schwer, ein Bedauern der Schuld zu erkennen.
Wenn aber Gefühle ins Spiel kommen, wird das Ganze etwas komplizierter.
Ich drücke es mal stark vereinfacht und salopp so aus: Wenn es einem Menschen "scheiße geht", er sich also nicht wohl fühlt, macht er sich Gedanken über Schuld.
Wenn es einem Menschen "gut geht", er sich also wohl fühlt, "ist er sich keiner Schuld bewusst".
Die meisten Menschen bedauern auch nicht wirklich Schuld, sondern eher, dass sie nicht glücklich sind.
Um Gefühle kommen wir nicht ganz rum.
Und dann neigen viele Menschen dazu, die Schuld bei anderen Menschen oder bei den Umständen zu suchen.
Man könnte auch sagen: Mir geht es gut, also warum sollte ich mir über eigenes Fehlverhalten Gedanken machen?
Das Ziel rechtfertigte die Mittel. Ein Bad in Selbstgerechtigkeit gefällig?
Ich drücke es mal stark vereinfacht und salopp so aus: Wenn es einem Menschen "scheiße geht", er sich also nicht wohl fühlt, macht er sich Gedanken über Schuld. Wenn es einem Menschen "gut geht", er sich also wohl fühlt, "ist er sich keiner Schuld bewusst".
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Die meisten Menschen bedauern auch nicht wirklich Schuld, sondern eher, dass sie nicht glücklich sind.
Meine Fresse, Nordrheiner, bist schon ein harter Hund. Lässt halt nicht locker. In gewisser Weise bewundernswert.
Der Punkt ist aus meiner Sicht halt folgender: Wenn man Fehlverhalten mit Schuld gleichsetzen kann, und dieses weder gut noch wünschenswert ist, wie erkennt man das eigene Fehlverhalten?
Ich denke, dass nur Menschen, die sich ein Stück weit etwas Gutes im Herzen bewahrt haben, können scheitern und nicht authentisch leben und Schuldgefühle entwickeln
was eher an die Wahrheit kommt ist der von mir vorgehobene Satz. Der hat "Realitätspotenzial".
Ernsthaft?
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