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Ehebruch/Borderline

Deine Geschichte finde ich super. Hast Du mal ausgerechnet was der Steuerzahler bzw die Allgemeinheit bis jetzt für Dich bezahlen durfte ?

das mag stimmen, aber warum stellst du die Frage nicht einem Politiker? Oder Menschen, die eine bestimmte Partei wählen? Oder Kriminellen, die den Sozialstaat mit mehreren Wohnungen und Hartz IV-Bezug verarschen?

Im Gegensatz zu vielen anderen Verurteilten hat der TE sein Leben wieder in ordnetliche Bahnen gelenkt, dein Kommentar ist echt daneben und wirklich kleinkariert.
 
das mag stimmen, aber warum stellst du die Frage nicht einem Politiker? Oder Menschen, die eine bestimmte Partei wählen? Oder Kriminellen, die den Sozialstaat mit mehreren Wohnungen und Hartz IV-Bezug verarschen?

Im Gegensatz zu vielen anderen Verurteilten hat der TE sein Leben wieder in ordnetliche Bahnen gelenkt, dein Kommentar ist echt daneben und wirklich kleinkariert.
Okay ... Du hast Recht...
Vielleicht übers Ziel hinaus...
 
TE,

wenn du erzählen magst, wie wirst du jetzt mit der Situation umgehen?
Klar. Also wir haben nun den Vermieter mit einbezogen und haben einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet, allerdings noch nicht zurückgegeben. Der Vertrag regelt, dass ich ausziehen kann ohne eine Kündigungsfrist. Dafür wird zusätzlich ein neuer Mietvertrag zwischen ihrem neuen sowie ihr und unserem Vermieter aufgesetzt. Ich habe eine Wohnung gefunden, welche nicht weit entfernt ist. Sie ist zwar so groß, dass ich ein Kinderzimmer einrichten kann, allerdings auch so teuer dass ich quasi bei Null rauskomme. Nebenbei habe ich etwas Angst was die Energiekosten diesen Winter angeht, da es ein altes Fachwerkhaus ist. Also muss ich wohl noch Geld dazuverdienen um über die Runden zu kommen.

Sie sagt nun allerdings, dass sie ihre Liebe wieder zu mir gefunden hat. Allerdings könne sie mir nicht versprechen, dass sie nicht wieder impulshaft Schluss machen wird, falls wir es nochmal versuchen sollten. Allerdings scheint sie sich ziemlich sicher, dass sie es könnte ihn nicht mehr zu treffen, da ihre Gefühle zu ihm nun nicht mehr so stark wären. Sie sagt auch, dass sie nicht will dass ich gehe.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht was richtig ist. Sie hatte zwischendurch schonmal eingelenkt ihn nicht mehr zu sehen, ist dann zu einer Freundin am Wochenende gefahren und kam um 5 Uhr wieder. Als ich am nächsten Tag losfahren wollte, entdeckte ich ein halbleeres Weißbier-Sixpack im Kofferraum und eine Einweg-E-Shisha (weiß nicht ob man das so nennt). Sie hat bis gestern behauptet, dass sie ihn nicht getroffen hätte. Nun hat die es zugegeben. Das Vertrauen ist sowas von weg. Ich kann ihr nicht glauben, wenn sie jetzt nochmal sagt, dass sie ihn nicht treffen wird. Irgendwie glaube ich ihr, dass sie krank ist. Sie behauptet die ganze Zeit sie könne einfach nicht anders, sie wolle das gar nicht und verstehe es selbst nicht. Aber sie sagt auch es würde besser werden. Ich weiß nicht, ob es schlau wäre es nochmal zu versuchen.

Zur Zeit möchte ich eigentlich gehen und erstmal Abstand gewinnen, aber da hängt so viel mit dran z.B. unser beider finanzieller Sicherheit. Sie braucht jemand zweiten der mit ihr hier wohnt, ihn. Das er hier ist kann ich nicht sehen. Ich will nicht mit ihm zusammen hier sein. Ich habe ehrlich gesagt Angst dass er mich provoziert und ich dann vll. etwas dummes tue, obwohl ich nicht denke dass ich sowas vor den Kindern machen würde. Allerdings kenne ich mich auch von früher und ich will mich einfach nicht in diese Situation bringen. Andererseits möchte ich natürlich auch meinen Kindern abends gute Nacht sagen dürfen. Auch in der Woche. Da ist ein gängiges Ritual bei uns gewesen, mit vorlesen und Geschichten ausdenken etc.. Weiterhin steht in dem Mietvertrag wohl eine Klausel, dass man sich verpflichtet zu einem Jahr dort zu wohnen. Also ginge das ganze mindestens ein Jahr. Dann ist da noch das finanzielle. Ich weiß dass z.B. der Kinderbetreuungszuschlag wegfällt vom BAföG. Gleichzeitig werde ich Unterhaltspflichtig. Ein entsprechender Antrag ans Jugendamt wurde schon von ihr gestellt. Sobald ich ausziehe werden sie dieden von mir einfordern. Ich habe einen Beruf erlernt und könnte gutes Geld verdienen. Es gäbe kaum einen Grund mir zu gewähren mein Studium nich durchziehen zu dürfen. Der Typ vom Jugendamt meinte zwar, dass er es für sinnvoll hielte, wenn ich den Bachelor Physik noch zuende machen würde und das es die Möglichkeit zur Vorausleistung des Jugendamtes gäbe, allerdings weiß er nicht ob dieses Angebot über den Bachelor hinausgeht, sprich Master. Den sollte man in der Physik aber schon haben, da man sonst nicht als vollwertiger Physiker angesehen wird. Eigentlich ist ein Doktortitel das Ziel in dem Bereich. Arbeiten neben dem Physikstudium ist zwar möglich, finde ich aber schwierig bis unmöglich, wenn man auch Wert auf Freizeit legt und Familie hat. Ich muss aufpassen, dass meine Psyche heile bleibt, gerade in dieser schwierigen Phase wäre es falsch das Arbeitspensum noch mehr zu erhöhen. Es ist meiner Ansicht nach schon sehr hoch mit Familie und Vollzeitstudium. Einem Minijob könnte ich vll. noch einbringen, wenn ich einen finden sollte, aber Vollzeit und Studium ist unmöglich.

Deshalb bin ich am überlegen, dem ganzen noch eine Chance zu geben. Sie scheint sich ja in einem Entwicklungsprozess zu befinden, der in die richtige Richtung geht. Allerdings kann sich dieser auch wieder umkehren..... alles mies hier immer noch.
 
Also um Fragen vorzugreifen. Der Aufhebungsvertrag ist zwar beidseitig unterzeichnet, jedoch liegt er noch hier rum. Der neue Mietvertrag mit den beiden ist nur von ihm Unterschrieben und liegt bei ihm rum. Mein neuer Mietvertrag soll am 13. unterschrieben werden. Also ist noch theoretisch alles umkehrbar....
 
Klar. Also wir haben nun den Vermieter mit einbezogen und haben einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet, allerdings noch nicht zurückgegeben. Der Vertrag regelt, dass ich ausziehen kann ohne eine Kündigungsfrist. Dafür wird zusätzlich ein neuer Mietvertrag zwischen ihrem neuen sowie ihr und unserem Vermieter aufgesetzt. Ich habe eine Wohnung gefunden, welche nicht weit entfernt ist. Sie ist zwar so groß, dass ich ein Kinderzimmer einrichten kann, allerdings auch so teuer dass ich quasi bei Null rauskomme. Nebenbei habe ich etwas Angst was die Energiekosten diesen Winter angeht, da es ein altes Fachwerkhaus ist. Also muss ich wohl noch Geld dazuverdienen um über die Runden zu kommen.

Sie sagt nun allerdings, dass sie ihre Liebe wieder zu mir gefunden hat. Allerdings könne sie mir nicht versprechen, dass sie nicht wieder impulshaft Schluss machen wird, falls wir es nochmal versuchen sollten. Allerdings scheint sie sich ziemlich sicher, dass sie es könnte ihn nicht mehr zu treffen, da ihre Gefühle zu ihm nun nicht mehr so stark wären. Sie sagt auch, dass sie nicht will dass ich gehe.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht was richtig ist. Sie hatte zwischendurch schonmal eingelenkt ihn nicht mehr zu sehen, ist dann zu einer Freundin am Wochenende gefahren und kam um 5 Uhr wieder. Als ich am nächsten Tag losfahren wollte, entdeckte ich ein halbleeres Weißbier-Sixpack im Kofferraum und eine Einweg-E-Shisha (weiß nicht ob man das so nennt). Sie hat bis gestern behauptet, dass sie ihn nicht getroffen hätte. Nun hat die es zugegeben. Das Vertrauen ist sowas von weg. Ich kann ihr nicht glauben, wenn sie jetzt nochmal sagt, dass sie ihn nicht treffen wird. Irgendwie glaube ich ihr, dass sie krank ist. Sie behauptet die ganze Zeit sie könne einfach nicht anders, sie wolle das gar nicht und verstehe es selbst nicht. Aber sie sagt auch es würde besser werden. Ich weiß nicht, ob es schlau wäre es nochmal zu versuchen.

Zur Zeit möchte ich eigentlich gehen und erstmal Abstand gewinnen, aber da hängt so viel mit dran z.B. unser beider finanzieller Sicherheit. Sie braucht jemand zweiten der mit ihr hier wohnt, ihn. Das er hier ist kann ich nicht sehen. Ich will nicht mit ihm zusammen hier sein. Ich habe ehrlich gesagt Angst dass er mich provoziert und ich dann vll. etwas dummes tue, obwohl ich nicht denke dass ich sowas vor den Kindern machen würde. Allerdings kenne ich mich auch von früher und ich will mich einfach nicht in diese Situation bringen. Andererseits möchte ich natürlich auch meinen Kindern abends gute Nacht sagen dürfen. Auch in der Woche. Da ist ein gängiges Ritual bei uns gewesen, mit vorlesen und Geschichten ausdenken etc.. Weiterhin steht in dem Mietvertrag wohl eine Klausel, dass man sich verpflichtet zu einem Jahr dort zu wohnen. Also ginge das ganze mindestens ein Jahr. Dann ist da noch das finanzielle. Ich weiß dass z.B. der Kinderbetreuungszuschlag wegfällt vom BAföG. Gleichzeitig werde ich Unterhaltspflichtig. Ein entsprechender Antrag ans Jugendamt wurde schon von ihr gestellt. Sobald ich ausziehe werden sie dieden von mir einfordern. Ich habe einen Beruf erlernt und könnte gutes Geld verdienen. Es gäbe kaum einen Grund mir zu gewähren mein Studium nich durchziehen zu dürfen. Der Typ vom Jugendamt meinte zwar, dass er es für sinnvoll hielte, wenn ich den Bachelor Physik noch zuende machen würde und das es die Möglichkeit zur Vorausleistung des Jugendamtes gäbe, allerdings weiß er nicht ob dieses Angebot über den Bachelor hinausgeht, sprich Master. Den sollte man in der Physik aber schon haben, da man sonst nicht als vollwertiger Physiker angesehen wird. Eigentlich ist ein Doktortitel das Ziel in dem Bereich. Arbeiten neben dem Physikstudium ist zwar möglich, finde ich aber schwierig bis unmöglich, wenn man auch Wert auf Freizeit legt und Familie hat. Ich muss aufpassen, dass meine Psyche heile bleibt, gerade in dieser schwierigen Phase wäre es falsch das Arbeitspensum noch mehr zu erhöhen. Es ist meiner Ansicht nach schon sehr hoch mit Familie und Vollzeitstudium. Einem Minijob könnte ich vll. noch einbringen, wenn ich einen finden sollte, aber Vollzeit und Studium ist unmöglich.

Deshalb bin ich am überlegen, dem ganzen noch eine Chance zu geben. Sie scheint sich ja in einem Entwicklungsprozess zu befinden, der in die richtige Richtung geht. Allerdings kann sich dieser auch wieder umkehren..... alles mies hier immer noch.

Ganz ehrlich? Hacke die Sache ab.

Die meisten Borderliner schaffen selbst mit Therapie keine langfristig stabile Beziehung. Ich sehe bei ihr keinen wirklichen Willen Verantwortung zu übernehmen, sie erscheint mir in diesem Augenblick mehr wie ein Kind, das genau das haben will, was sie nicht bekommen kann und sobald sie es hat, verliert sie ganz schnell wieder das Interesse.

Ist zwar traurig, aber es nicht deine Verantwortung ihre inneren Dämonen zu beseitigen.
 
Ich habe da jetzt nicht ganz durchgeblickt bei den Details, die du aufgezählt hast.
Was mir aber einfach wichtig ist dir zu sagen:
Deine Frau soll ihre Störung bitte nicht als Ausrede benutzen.
Warum kann ich das so schreiben?

Ich habe selber ne diagnostizierte Borderlinestörung.
Und ich habe erst Familie und Freunde verlieren müssen, um zu realisieren, wie sehr ich andere verletzt habe und wie viele Beziehungen ich zerstört habe. Musste dringend was ändern.
Ich mache nun eine online Traumatherapie, mache eine DBT-Therapie, geh in eine Selbsthilfegruppe, reflektiere mein Verhalten und übe täglich neue Verhaltensweisen ein. Ich arbeite an mir, lerne das, was meine Eltern mir nicht beibringen konnten. Und... noch gebliebene Freunde haben mir mitgeteilt, dass ich mich viel sozialer und gesünder verhalten würde 🙂

Die richtige Bezeichnung für Borderline ist ja emotional-instabile Persönlichkeitsstörung. Und das ist es wirklich. Je nach Input wird in einem dann ein Schalter umgelegt und die eigene Persönlichkeit ist wie ausgetauscht. Mir fehlt es an Bodenhaftung, an Struktur und Festigkeit innerhalb meiner Persönlichkeit.
Und ich kenne dieses Hin- und Her von mir selbst...sobald ich etwas habe, will ich es nicht mehr und sobald ich es verliere, lauf ich ihm hinterher. Das geht teilweise zwei oder drei mal so. Es ist ein stetiger Zustand des sich nicht Entscheidenwollens. Das ist aber keine Verarsche, sondern man fühlt sich dann innerlich wirklich so. Es wechselt einfach. Es gibt aber bei all dem Hick-Hack, dennoch eine Konstante und eine Tendenz Richtung "Will ich" und "will ich doch nicht".

ich musste etwas schmunzeln, als du schriebst "sie hätte ihre Liebe für dich wiedergefunden" War mir klar, dass ihre Affäre an Spannung verliert, sobald du Anstalten machst zu gehen. Jetzt mal provokativ formuliert.

Jedenfalls, was die Emotionen anbelangt wie Wut und Ärger anbelangt, kann man mit der DBT-Therapie gut lernen damit umzugehen.
Und ich merke auch selber, wie ich nicht mehr jeden Impuls ausagieren muss, sondern mich -bewusst- für eine Handlung entscheide, die mich und mein Gegenüber im bestenfalle voran bringt.


Ich kenne deine Frau nicht, aber sie wirkt auf mich unehrlich. Und naja, wenn sie dir schon von vornherein sagt, dass sie dir nichts versprechen kann und dich bereits wieder angelogen hat, dann würde ich mal sagen, gibt es nicht die besten Aussichten für eine treue Ehe.

Was ich dir mit deinem Beitrag sagen will, ist dass es möglich ist, diese Persönlichkeitsstörung zu "zähmen".
Das erfordert aber Eigeninitiative und einen eisernen Willen von einem SELBER, nicht vom Partner.
Sie muss sich ändern wollen, es reicht nicht, wenn du es willst.

Die Entscheidung mit eurer Wohnungssituation kann ich dir nicht abnehmen und ich kann auch nicht in die Zukunft schauen.
lass nicht mit dir spielen und du musst unter ihren untherapierten BPS leiden. Richte du dich nach DIR aus, und richte dich nicht nach ihren Stimmungsschwankungen aus, die wieder wechseln werden.
Und mit Dir meine ich jetzt keine Egozentrik, sieh einfach zu, dass du gut für dich und eure Kinder sorgst. Aber vergiss dich nicht selber und wie gesagt lass dich nicht veräppeln. Setze klare Grenzen.

Wenn du ihr und eurer Ehe noch eine Chance geben möchtest, dann mach das unter klaren Bedingungen. Und wenn sie dich wieder anlügt, ziehe die Konsequenzen und tu es dann wirklich.
Und achte darauf, dass es kein Rosenkrieg wird und die Kinder als Waffe verwendet werden, so was ist furchtbar.

Wünsche Dir viel Klarheit für deine Entscheidungen.
 
Schreib dir doch auf, was für Optionen vermutlich welche Auswirkungen haben werden.
Option A, B, C.
Also, mit ihrem Kerl zusammenleben?
Da schreibst du schon, dass du dich zusammenreißen musst, ihn nicht zu verprügeln.

Wenn man Borderline hat, dann ist das manchmal wie ein Sog.
Man reißt andere Menschen in die eigenen Probleme. Weswegen sich auch viele aus Selbstschutz vor mir zurückgezogen haben, ich nehme es ihnen nicht übel.

Du hast es geschafft, wieder auf einen grünen Zweig zu kommen - trotz schwerer Vergangenheit.
Wäre traurig, wenn du aus dem Affekt etwas tust, was du später bereust!

So, ich will dich aber nicht beeinflussen, weil es wirklich eine schwere Entscheidung ist.
Es gibt immer Wege und Möglichkeiten.

Alles Gute für euch!
 

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