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Egoistische, narzisstische Gesellschaft.

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Ich muss mich hier erst noch durchschlagen und weiß noch nicht wie das Zitieren hier funktioniert, ich antworte also erst mal so.

Danke erst mal für die (für mich) zahlreichen Antworten. Ich habe meinen Beitrag verfasst nach dem ich meine x-te Therapieplatz-Absage erhalten hab, Warteliste auch voll. Mittlerweile hab ich ein paar Stunden geschlafen und bin im Kopf wieder etwas klarer.
Wichtig über mich zu wissen ist, dass ich mal ganz anders war und sehr viele Freunde hatte. Als Kind und in meiner Jugend. Ich war beliebt. In der Zeit hat sich meine Persönlichkeitsstörung gerade entwickelt, sie trat aber nicht nach außen. Wer sich mit dem Thema Persönlichkeitsstörungen auskennt, weiß, dass sie erst zum Eintritt ins Erwachsenenalter ihren richtigen Lauf nehmen. Mit 18 brachte mich meine Mutter also in die erste Hilfe um mir meine klaffende Wunde wieder zunähen zu lassen. Eigentlich ein Paradoxon, nachdem Sie und der Erzeuger an meiner Entwicklung schuld sind. Seit dem bin ich ein psychisches Wrack und ich bin vor der Diagnose erst weggerannt, weil ich bloß nicht wie meine Mutter sein wollte (sie ist selber persönlichkeitsgestört). Jetzt, 3 depressive Jahre und einige Schnittwunden später habe ich eingesehen dass ich mein Leben ohne professionelle Hilfe nicht ändern kann und habe bereits jeden Arzt in Berlin ausfindig gemacht, der auf Borderline spezialisiert ist. Ernüchternd, in dieser großen Stadt nicht einen einzigen Platz zu bekommen.

Was ich an mir mag, ist dass ich mein gesamtes Leben alleine bewältigen kann und nirgendwo wirklich hilfe brauche. Also wirklich nirgendwo. Obwohl ich genau das auch an mir hasse, weil das der Grund ist, warum ich fast nicht mehr gesellschaftsfähig bin. Ich lasse mir nicht helfen und will auch nicht helfen, ich hab einfach gelernt, dass man sich selbst durchbeißen muss. Ich kann nicht in großen Gruppen verweilen, ich bin ein Einzelgänger. Ich liebe also die Verantwortung, die ich mir selbst gegenüber trage aber hasse die Einsamkeit dadurch. Ich will keine Hilfe, praktisch gesehen, ich will nur jemanden der mich sieht.
Eine weitere Sache die ich an mir gern hab ist dass ich von Herzen gerne und viel lache. Das ist dann aber auch echt. Ich finde vieles sehr lustig. Keiner in meiner Schule weiß wie depressiv ich bin, ich mache das nicht sichtbar so wie hier. Man hört mich da ungefähr alle 5 Minuten kräftig lachen, ich lache über alles. Mein Humor ist sehr breit gefächert (reicht von originellen Wortspielen, Ironie, schwarzen Humor bishin zu witzigen sexistischen Anspielungen, Flachwitzen und vieles mehr, während andere meist nur über einen einzigen bestimmten Sinn von Humor verfügen). Ob man es jetzt also glaubt oder nicht, aber in der Klasse sieht man mich auch zwischen meinen Lachern andauernd nur am Grinsen. Was mir auch wiederum Gegner einhandelt, denn wenn Lachen und Grinsen ein Dauerzustand ist verliert man ja an Ernsthaftigkeit oder man ist fake..

Das sollte erst mal ein kleiner Eindruck von mir sein.

Ich nehme übrigens hochdosiertes Vitamin D, sonst wären die Depressionen noch viel schlimmer. Der Text da oben hat also nicht mal die Spitze des Eisberges beschrieben.
Hallo, ich will dir einfach nur sagen, dass es auch Menschen gibt, die es wie du sehen! Diese Gesellschaft ist so manipuliert, konstruiert und egoistisch, dass es wehtur, Individualität hat kein platz, wird zrnsiert, schlecht geredet oder als psychisch krank dargestellt! Ich bin davon überzeugt, dass die Gesellschaft die Massen depressiv macht, unterdrückt, gefangen hält in ihrem psychogefängnis und anerzogenen Glaubenssätzen. Jeder weiß alles besser, alles muss so oder so nach Vorgabe richtig sein... Fakt ist, der Mensch ist individuell und nicbt dafür gemacht in den aufgezwungenen Weltbildern und Realitäten, Prioritäten von anderen zu leben, er ist auch nicht dafür geboren um si h ausbeuten zu lassen oder von harter Arbeit in dieser psychisch gestörten Gesellschaft nicht leben zu können! Menschen schlagen ihre Ellenbogen in alle Richtungen und sind darauf konditioniert nur si h zu sehen, sie erkennen das System nicht, dass etwa 5% der gesamten Weltbevölkerung etwa 90% des gesamten Weltvermögens besitzen... Sie treten lieber nach unten auf die, die eh schon gebeutelt sind und augegeben haben in diesem Haifischbecken weiter zu schwimmen... Das Leben ist eine große Lüge! Politik lässt sich von der Wirtschaft kaufen und belügt, betrügt und ermordet uns... Menschen sind schlimmer als jedes Raubtier, diese Egoisten und dumme gefolgsame Lebensform ist einfach nur zum kotzen und nein, das hat rein gar nichts mit Depressionen zu tun oder andere seelischen Krankheiten, es ist ganz allein dieses System, diese Gesellschaft, diese Egoisten und Ellenbogenkicker und dirse Massen an blinden Gehorsamen Marionetten...! Diese Gesellschaft ist zum kotzen! Kotzen im höchsten Maße! Ich hasse diese Bagatellisierer, die Schönredner oder Diagnostizierer und Alleswisser,... all die dummen Klugscheißer die nicht akzeptieren wollen wie diese Gesellschaft viele kapput macht, ausbeutet, klein hält, dem Glück und der Lebensfreude beraubt und seelis h bis am Rande des Wahnsins brinvt, diese Gesellschaft kotzt mich nur noch an🤮🤮🤮🤮🤮 Aussagen werden Zensiert und die Realität unterdrückt, dieses System ist einfach nur krimminell und nich im geringsten demokratisch oder gerecht! Der Mensch stinkt vor Arroganz und Dummheit
 
Also wenn Du zB mit pubertierenden Schülern zu tun hast, dann ist es doch nicht überraschend, dass die Dich ablehnen oder sich nicht für Dich interessieren. Wäre ja auch uncool, sich einer Erzieherin anzubiedern. Die Peer-Group ist angesagt. Keine Autoritätspersonen. Schon gar nicht, wenn die "nett" sind. Das Pubertier braucht keine Netten. Weil es ja so stark ist, selbst durchs Leben gehen zu können ;-).

Entscheidend ist nicht, was andere über einen denken. Sondern der Nutzen, den man ihnen effektiv geben kann. Ist bei Tieren vielleicht manchmal nicht anders. Hunde mal ausgenommen. Die zeigen deutlich, dass sie einen mögen.
 
Hallo lightweight,

es ist schön, dass du dich für die Ausbildung zur Erzieherin entschieden hast, wenn du so, wie du es beschrieben hast, auf andere achtest.
Und es ist sehr aufmerksam von dir, dass du auf Neue zugehst, um ihnen den Anfang leichter zu machen. Mir würde das tatsächlich auch sehr helfen, wenn ich irgendwo neu bin und mich noch etwas verloren fühle. Deshalb mache ich das genauso, in Situationen, in denen es sich anbietet. Daraufhin erwarte ich aber nicht, dass sich der andere groß für mich interessiert - es geht nur darum, den Anfang leichter zu machen.

Ja, es gibt die Menschen, die einen Raum betreten und von allen gesehen werden. Die Menschen, die eine so tolle Ausstrahlung haben, dass jeder sie gleich kennenlernen will. Und es gibt viele viele andere, die nicht auffällig sind und in der Masse irgendwie untergehen.

Es ist doch gut, wenn du dein Leben allein bewältigen kannst und vieles alleine schaffst. Darauf kannst stolz sein.

Du hast jetzt deine erste Schulwoche als Erzieherin und damit doch noch ganz viel Zeit, die neuen Menschen um dich herum kennenzulernen. Ich denke in einer Woche darf man da nicht zu viel erwarten.
Und es sind auch nicht alle Menschen gleich. Wenn du mit der Einstellung "ich hasse Menschen" durchs Leben gehst, machst du es dir selbst schwer, neue Freunde zu finden.
 
Hallo, ich will dir einfach nur sagen, dass es auch Menschen gibt, die es wie du sehen! Diese Gesellschaft ist so manipuliert, konstruiert und egoistisch, dass es wehtur, Individualität hat kein platz, wird zrnsiert, schlecht geredet oder als psychisch krank dargestellt! Ich bin davon überzeugt, dass die Gesellschaft die Massen depressiv macht, unterdrückt, gefangen hält in ihrem psychogefängnis und anerzogenen Glaubenssätzen. Jeder weiß alles besser, alles muss so oder so nach Vorgabe richtig sein... Fakt ist, der Mensch ist individuell und nicbt dafür gemacht in den aufgezwungenen Weltbildern und Realitäten, Prioritäten von anderen zu leben, er ist auch nicht dafür geboren um si h ausbeuten zu lassen oder von harter Arbeit in dieser psychisch gestörten Gesellschaft nicht leben zu können! Menschen schlagen ihre Ellenbogen in alle Richtungen und sind darauf konditioniert nur si h zu sehen, sie erkennen das System nicht, dass etwa 5% der gesamten Weltbevölkerung etwa 90% des gesamten Weltvermögens besitzen... Sie treten lieber nach unten auf die, die eh schon gebeutelt sind und augegeben haben in diesem Haifischbecken weiter zu schwimmen... Das Leben ist eine große Lüge! Politik lässt sich von der Wirtschaft kaufen und belügt, betrügt und ermordet uns... Menschen sind schlimmer als jedes Raubtier, diese Egoisten und dumme gefolgsame Lebensform ist einfach nur zum kotzen und nein, das hat rein gar nichts mit Depressionen zu tun oder andere seelischen Krankheiten, es ist ganz allein dieses System, diese Gesellschaft, diese Egoisten und Ellenbogenkicker und dirse Massen an blinden Gehorsamen Marionetten...! Diese Gesellschaft ist zum kotzen! Kotzen im höchsten Maße! Ich hasse diese Bagatellisierer, die Schönredner oder Diagnostizierer und Alleswisser,... all die dummen Klugscheißer die nicht akzeptieren wollen wie diese Gesellschaft viele kapput macht, ausbeutet, klein hält, dem Glück und der Lebensfreude beraubt und seelis h bis am Rande des Wahnsins brinvt, diese Gesellschaft kotzt mich nur noch an🤮🤮🤮🤮🤮 Aussagen werden Zensiert und die Realität unterdrückt, dieses System ist einfach nur krimminell und nich im geringsten demokratisch oder gerecht! Der Mensch stinkt vor Arroganz und Dummheit
seh es ähnlich. In einer dysfunktionalen Beziehung kann man sich entfernen. Nur wie entfernt man sich von einer dysfunktionalen Gesellschaft, die einen durch das Fiatgeld an der Leine hat?
Ich komm aus der Unterschicht und ich hab den Eindruck, dass das einzige was ich darf konsumieren ist.
Da ich keinen Garten hab, gesteht mir das System zu, mich auf die Hundewiesen zu legen usw. ..klingt vllt banal xD aber das ist nur eine weitere Sache, die mir aufgefallen ist.
 
seh es ähnlich. In einer dysfunktionalen Beziehung kann man sich entfernen. Nur wie entfernt man sich von einer dysfunktionalen Gesellschaft, die einen durch das Fiatgeld an der Leine hat?
Ich komm aus der Unterschicht und ich hab den Eindruck, dass das einzige was ich darf konsumieren ist.
Da ich keinen Garten hab, gesteht mir das System zu, mich auf die Hundewiesen zu legen usw. ..klingt vllt banal xD aber das ist nur eine weitere Sache, die mir aufgefallen ist.
Ja, das Fiatgeld, das Geld was Realwerte kontrolliert und manipuliert, Finanzzockerpack, Kapitalmafia, Kleine Dämonen, die nicht wissen was sie tun bor lauter Gier! Ja, die kleinen Konsumieter baden es aus, so gut wie möglich, sonst hätte rs länhs bums gemacht 👍🏻unsere Welt ist die Hölle, wir zahlen für unseren Hochmut und für die vielen Dämonen ins uns!
 
Ja, das Fiatgeld, das Geld was Realwerte kontrolliert und manipuliert, Finanzzockerpack, Kapitalmafia, Kleine Dämonen, die nicht wissen was sie tun bor lauter Gier! Ja, die kleinen Konsumieter baden es aus, so gut wie möglich, sonst hätte rs länhs bums gemacht 👍🏻unsere Welt ist die Hölle, wir zahlen für unseren Hochmut und für die vielen Dämonen ins uns!

Wie der berühmte Falschfahrer, der nicht sich als solchen erkennt, sondern alle anderen des Falschfahrens bezichtigt.

Wer es in unserer deutschen Gesellschaft nicht packt, wird es überall extrem schwer haben. Da hilft alles selbstgerechte Geschimpfe nicht.
In jeder bisher von Menschenhand kreierten Gesellschaftsform gab es Gewinner und Verlierer. Ironierscherweise sind das sogar immer die selben Grundtypen. Resigniert, Selbstüberhöhend, Märchen glaubend, Fakten negierend, von sich selbst auf andere schließend, in Schubladen denkend.

Nichts gegen kritische Denke, doch wenn man beginnt sein eigenes Land, sein Geschlecht (oder auch das andere), seine Spezies etc. zu hassen, überschreitet man eine gefährliche Grenze. Oft sucht man dann die Gesellschaft von Gleichdenkenden oder isoliert sich. Die zarte Haut der eigenen Denkblase wandelt sich langsam zu Beton.

Ich für meinen Teil bin der deutschen Gesellschaft sehr dankbar für die Chancen, die ich hier erhalten habe und für mich nutzen konnte. Klar ist sie weit weg von perfekt, doch ist man ehrlich zu sich selber und hat eventuell schon ein wenig was von der Welt gesehen, kommt man recht schnell zu dem Schluss, dass unser Fleckchen Erde schon recht angenehm ist.
 
Ich finde, dass man vorsichtig mit Begriffen wie Egoismus und Narzissmus sein sollte.

Jeder ist mehr oder minder egoistisch, auch wenn nur die wenigsten es zugeben wollen, weil es derzeit "in" ist sich als ach so altruistisch, empathisch oder sonst wie gut und besonders zu inszenieren, um positiven Zuspruch von der Gruppe zu erhalten, was aber letztendlich wieder zum Egoismus führt. Also dem Bestreben zu Überleben, indem man sich mit der Gruppe möglichst gutstellt, auch wenn man es in Wahrheit selten wirklich ernst meint mit dem, was man so von sich gibt.

Bzgl. Narzissmus stimmt es durchaus, dass unsere heutige Epoche diesen Aspekt stärker fördert als andere, aber wenn wir von der wirklich klinisch pathologischen Form des Narzissmus ausgehen, nämlich der narzisstischen Persönlichkeitsstörung bedarf es wesentlich mehr als nur "an sich selbst zu denken" (was nur gesunder Selbsterhalt ist).
 
Wenn du die "Gesellschaft" ansprichst: DU bist auch ein Teil der >Gesellschaft<.....😉
 
ja gut, ich kann Teil der Gesellschaft sein und sie trotzdem ablehnen.
Ich kann Teil eines Familiensystems sein, und mich in der Familie unwohl fühlen, ich kann Teil eines Wohnviertels sein und mich mitten von Plattenbauten unwohl fühlen, ich kann Teil eines Arbeitsteams sein und mich in dem Team unwohl fühlen ...genau so gut kann man Teil einer Gesellschaft sein und deren Treiben ablehnen.

Wo ist da der Widerspruch?
 
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