Intelligenz ist die Fähigkeit, Unterschiede erkennen zu können. Die Userin/der User Pfefferminzdrops verfügt über dese Intelligenz. Aber nicht jedem sind Textverständnis und Sprachkompetenz gegeben. Es gibt ja auch Berufe, für die man das nicht im Übermaß braucht.😎Ein "was ist schlimmer"-Ranking finde ich persönlich für solche Situationen, Verlust eines geliebten Menschen, auch nicht hilfreich, sondern anmaßend. Wenn man natürlich den Anspruch hat, dass die ganze Welt anerkennen muss, dass man es so schwer hat wie niemand sonst, werden Enttäuschungen wohl vorprogrammiert sein.
Manche Leute kapieren gewisse Dinge eben erst, wenn sie selber unter denkbar ungünstigen Lebensumständen einen geliebten Menschen verlieren. Manche erleben so etwas auch erst, wenn sie schon im vorgerückten Alter sind.
Diejenigen, die vorher bei Schicksalsschlägen ihrer Mitmenschen die größte Klappe hatten und sich am wenigsten davon berühren ließen, klappen aber trotz sozialer Unterstützung meist am schnellsten zusammen, wenn sie selbst einen nahestehenden Menschen verlieren. Das habe ich in meinem nun schon 60-jährigen Leben immer wieder beobachten können. Bei mancher vom Leben verwöhnten Ehefrau mit viel unterstützendem familiären Anhang reicht es nach dem absehbaren Tod der 98-jährigen Mutter schon aus, dass die Lieblingsblumenhandlung geschlossen hat, um "fix und fertig" zu sein. Lächerlich.
Dass die Art und Weise, wie gut oder schlecht man Trauer bewältigt, von den von mir genannten Faktoren abhängt, kann man im Übrigen auch anderswo nachlesen. Zu dieser Erkenntnis bin längst nicht nur ich gekommen. 😎
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