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Die (türkische) Migrationskatastrophe

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Dr. House

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willy

Gast
Hatte einen Artikel zur selben Studie bereits im Thread "Nazivergleich" gepostet, der bedauerlicherweise gesperrt wurde:

http://www.hilferuf.de/forum/986802-beitrag139.html

Auffällig vor allem, dass es nur mit bestimmten Gruppen Probleme gibt und mit anderen eben nicht. Auch interessant, dass jene, die sich assimiliert haben, weit mehr Erfolge für sich verbuchen können als andere, die in Multikulti leben.

Diese Studie gibt folgerichtig klare Antworten, welchen Bedingungen Einwanderung und Integration zukünftig folgeleisten müssten.
 
C

claas

Gast
Habe ich heute schon paar mal im Radio gehört.
Wo ist also der Sündenbock???
Unser System? Und deren Verfasser? Wahrscheinlich...

Wenn mir teilweise der Postbote Post bringt und meinen Nachname nicht aussprechen kann (weil er es mit Aussprachen der Buchstaben in seiner Sprache verknüpft/ausspricht) nervt es mich schon wieder zu wissen wie einfach es sein kann einen Job -auch bei der "Deutschen Post" zu bekommen. Wie einfach ist es dann hier einzuwandern?:confused:
 

maximilian

Aktives Mitglied
Ja, krass ist natürlich, dass trotz dieser falschen Steuerung der nötigen Einwanderung (sobald die Menschen, die hier gegen Einwanderung sind, im Krankenhaus liegen und kein Arzt kommt, nicht wegen Kosteneinsparung,sondern wegen Personalmangel, sind sie spätestens auch für Einwanderung ;) :D)), die Immigranten immer noch durchschnittlich pro Person 2000EUR/Jahr mehr in die Staatskasse und Sozialsysteme einzahlen, als sie rausnehmen.
Wenn man mal überlegt auf wieviel Kohle wir verzichten, nur weil wir sie nicht ordentlich qualifizieren (Vorschulpflicht mMn zum Ausgleich von Benachteiligung ausm Elternhaus).
 
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Dr. House

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Es sind beide schuld, Alex. Wobei ich, aufgrund der Tatsache, dass es ja auch Erfolgsgeschichten gibt, die Schuld mehr bei assimilierungs-unwilligen Migranten sehe.
 
W

willy

Gast
Ja, krass ist natürlich, dass trotz dieser falschen Steuerung der nötigen Einwanderung (sobald die Menschen, die hier gegen Einwanderung sind, im Krankenhaus liegen und kein Arzt kommt, nicht wegen Kosteneinsparung,sondern wegen Personalmangel, sind sie spätestens auch für Einwanderung ;) :D)), die Immigranten immer noch durchschnittlich pro Person 2000EUR/Jahr mehr in die Staatskasse und Sozialsysteme einzahlen, als sie rausnehmen.
Wenn man mal überlegt auf wieviel Kohle wir verzichten, nur weil wir sie nicht ordentlich qualifizieren (Vorschulpflicht mMn zum Ausgleich von Benachteiligung ausm Elternhaus).
April ist noch ne Weile hin. Dein Scherz darf dir damit im Halse stecken bleiben.
Oder war es ernst gemeint? wo bleibt die Quelle?

Meine, wonach der deutsche Steuerzahler mehr draufzahlt als ausbekommt, ist hier:

Inzwischen lassen sich die Realitäten nicht mehr verdrängen. Allmählich kommen die Fakten ans Licht. Insgesamt zeichnet sich eine affektfreiere Auseinandersetzung mit Ausländer- und Migrationsfragen ab. Das wirtschaftsliberale Münchner Ifo-Institut um dem Ökonomen Hans-Werner Sinn hat schon vor Jahren nachgewiesen, dass sich die Zuwanderung vor allem schlecht qualifizierter Ausländer für Deutschland in der Summe zu einem gewaltigen Verlustgeschäft addiert. Sinn fand heraus, dass ein durchschnittlicher Migrant mindestens 25 Jahre voll arbeitstätig in Deutschland bleiben muss, bis die einheimischen Steuerzahler nicht mehr drauflegen. Dieser Fall ist eher selten, viele Zuwanderer werden schnell arbeitslos und driften in die Sozialsysteme. Im Asylbereich werden zwar die meisten Gesuche abgelehnt, dennoch tauchen die Bewerber als vorläufig Aufgenommene und Illegale ab. Die Sozialwerke, folgert Sinn, seien unter dem Druck der Globalisierung restriktiver zu gestalten.

Ähnlich sah es Altkanzler Helmut Schmidt (SPD), als er in einem Interview beklagte, dass es in Deutschland nie ein Saisonnier-Statut gab wie in der Schweiz. Dadurch habe man die Grenzen für Ausländer und ihre Familien geöffnet, die aufgrund ihres hohen Arbeitslosigkeitsrisikos seit Jahren die deutschen Sozialkassen belasten. Kann man sich eine vergleichbar realistische Sichtweise von einem Schweizer Sozialdemokraten vorstellen?
Kommentar: Zuwanderung in die Sozialsysteme | Die Weltwoche, Ausgabe 14/2007 | www.weltwoche.ch

Noch einige Zahlen aus einem Intervie mit dem Professor Herwig Birg


Man muss differenzieren. Das Ifo-Institut und das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht haben die Nutzen-Kosten-Bilanz der Migration detailliert aufgeschlüsselt. Im Durchschnitt belasten Zuwanderer, die weniger als 10 Jahre in Deutschland leben, pro Kopf und Jahr den deutschen Steuerzahler mit netto 2300 Euro. Lebt ein Zuwanderer bereits 10 bis 25 Jahre in Deutschland, kostet er den Steuerzahler pro Jahr 1300 Euro. Erst wenn der Migrant 25 Jahre und länger in Deutschland gelebt hat, kippt die Bilanz ins Positive. Dann zahlt der Zuwanderer pro Kopf und Jahr 800 Euro mehr ins Fiskalsystem ein, als er bekommt. Wenn man alle Aufenthaltsdauern summiert, dann kostet uns jeder Zuwanderer pro Kopf und Jahr 700 Euro.
Also doch rote Zahlen, laut Ifo. Und das trotz der großen Zahl tüchtiger Assimilierter. Deine Ammenmärchen behalte deshalb lieber für dich.


Jeder klardenkende Mensch hätte bei solchen Statistiken zur Bildungs- und Arbeitsmarktsituation selbst draufkommen können.
Aber manche brauchens halt immer wieder um die Ohren.
 
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maximilian

Aktives Mitglied
http://ftp.iza.org/dp2444.pdf

http://www.hilferuf.de/forum/gesell...g958191.html?highlight=Ausl%E4nder#post958191
Vom Institut zur Zukunft der Arbeit.
Zitat:
Im Saldo beträgt der Überschuss der Steuern und Beiträge über die Transfers bei den Ausländern pro Kopf rund 2.000 Euro
Zitat:
Verteilt man etwa die Kosten der Strafverfolgung gemäß den altersspezifischen Inhaftierungsraten von Deutschen und Ausländern, so betragen die spezifischen Aufwendungen für Ausländer gerade 48 Euro pro Kopf und Jahr.
 
B

Benjamin-29

Gast
die Immigranten immer noch durchschnittlich pro Person 2000EUR/Jahr mehr in die Staatskasse und Sozialsysteme einzahlen, als sie rausnehmen.
Wenn man mal überlegt auf wieviel Kohle wir verzichten, nur weil wir sie nicht ordentlich qualifizieren
Kannst du das mal genauer erklären - ich bin nicht sonderlich fit bei diesem Thema. Ist es bei allen Bürgern so, dass mehr eingezahlt wird, als rausgenommen wird? Und würde sich das Verhältnis bei mehr Qualifikation noch mehr verschieben, weil sie dann mehr verdienen würden?

(Vorschulpflicht mMn zum Ausgleich von Benachteiligung ausm Elternhaus).
Jap, Bildung und Aufklärung sind immer gut - wenn genügend motivierte und qualifizierte Lehrkräfte vorhanden sind. Da müsste man meiner Meinung nach mehr investieren.



PS: PBP ist was für Bekloppte! Nach meinem ersten und letzten Marathon Anfang letzen Jahres war ich vier Wochen krank und meine Motivation auf ein Rad zu steigen kann seitdem unterm Teppich Fallschirm springen.
 
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Dr. House

Gast
Sorry, Max, aber Sinn ist bekannter und das Ifo Institut auch.
Von daher schenke ich Willys Zahlen mehr Glauben.
 

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