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Die neue Groko

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Das Gedächtnis ist in der Tat ein hilfreiches Instrument bei Wahlentscheidungen 😉.

Vor vielleicht zehn Jahren (oder noch deutlich weniger) hätte ich die Partei der Linken nicht wie heute präferiert. Dank meines Gedächtnisses wußte ich ja noch, dass man die als eine Art SED-Nachfolgepartei betrachten könnte.

Dennoch bin ich seit längerem zu dem Schluss gekommen, dass diese Partei im Vergleich zu den anderen noch am wählbarsten ist. Weil sie über einige Jahre glaubwürdig bestimmte Inhalte mit einem gewissen Engagement verfolgt. Und diese Glaubwürdigkeit und Anstrengung für die richtigen Inhalte kann ich eben bei anderen Parteien in diesem Ausmaß nicht finden.

Mir gefällt an den Linken vor allem ihr Gespür für soziales Unrecht. Und wenn sie über Gerechtigkeit redet, ist das etwas ganz anderes, als wenn ein Martin Schulz mit Gerechtigkeit als Wahlslogan durch die Welt läuft.

Auch für den Hambacher Forst haben sich die Linken eingesetzt. Im Gegensatz zu den Grünen, die wie Findefuchs auch wußte, erst 2016 der Abholzung dieses Waldes zugestimmt haben. Katharina Schulze, die bayrische Fraktionsvorsitzende der Grünen sprach jüngst bei Lanz ständig von dem "Hambacher Wald". Woher hat die eigentlich ihre Infos? Der Verdacht liegt bei mir nahe, dass die sich nur kurzfristig über Sachverhalte informiert und vorgibt, Ahnung zu haben ...

In dieser vorgestrigen interessanten Sendung https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-16-oktober-2018-100.html) kam auch Peter Wohlleben - der deutsche Waldpapst 🙂 - zu Wort (siehe meine Signatur unten). Wie oft bei Lanz eine sehenswerte Sendung!

Zurück zur Sache. Weil ich ein Gedächtnis habe, weiß ich auch, dass sich Parteien ändern können. Mit Schrecken denke ich an die Grünen-Zeit von Joschka Fischer zurück. Aber egal. Entscheidend ist, was ein Partei jetzt glaubwürdig zu leisten im Stande ist. Ich gewichte die Gegenwart stärker als die Vergangenheit.

Und gegenwärtig erscheinen mir die Grünen auch nicht als eine Partei, die sich glaubwürdig und hinreichend für die Belange der Bevölkerung einsetzen würde. Nicht einmal auf ökologischem Gebiet. ZB glaube ich nicht, dass die etwas gegen VW gemacht hätten wenn sie regiert hätten. Der 68er-Charme alleine reicht nicht 😉.
 
Das Gedächtnis ist in der Tat ein hilfreiches Instrument bei Wahlentscheidungen 😉.

Vor vielleicht zehn Jahren (oder noch deutlich weniger) hätte ich die Partei der Linken nicht wie heute präferiert. Dank meines Gedächtnisses wußte ich ja noch, dass man die als eine Art SED-Nachfolgepartei betrachten könnte.

Dennoch bin ich seit längerem zu dem Schluss gekommen, dass diese Partei im Vergleich zu den anderen noch am wählbarsten ist. Weil sie über einige Jahre glaubwürdig bestimmte Inhalte mit einem gewissen Engagement verfolgt. Und diese Glaubwürdigkeit und Anstrengung für die richtigen Inhalte kann ich eben bei anderen Parteien in diesem Ausmaß nicht finden.

Mir gefällt an den Linken vor allem ihr Gespür für soziales Unrecht. Und wenn sie über Gerechtigkeit redet, ist das etwas ganz anderes, als wenn ein Martin Schulz mit Gerechtigkeit als Wahlslogan durch die Welt läuft.

Auch für den Hambacher Forst haben sich die Linken eingesetzt. Im Gegensatz zu den Grünen, die wie Findefuchs auch wußte, erst 2016 der Abholzung dieses Waldes zugestimmt haben.

Linke VS Grüne ist für mich ein Vergleich wie Greenpeace VS WWF.

Linke und Greenpeace setzen auf Konfrontation, "Aufstand und Revolution".
Grüne und WWF setzen auf Kooperation und Evolution.


Ich persönlich finde Grüne in diesem Vergleich besser, denn die Grünen machen Realpolitik - können und wollen Regierungsverantwortung übernehmen.

Die Linke macht es sich eher populistisch leicht wenn sie radikal kritisiert und Pauschalforderungen stellt.

Etwa eine 50-Prozent Frauenquote für alle Aufsichtsräte und Vorstände - zu pauschal, zu einseitig, zu wenig Ursachenanalyse, einfach nur eine staatlich übergestülpte Regelung, die falschen Linksidealismus durchdrücken will. Die Linke spricht vom "Bruch mit dem Kapitalismus". Wie ein solcher Alleingang international überhaupt machbar sein soll, keine Ahnung...

Grünen und WWF wird manchmal vorgeworfen zu wenig radikal zu sein. Ich glaube, die Grünen stellen sich einfach häufiger als die Linke den realen Folgen ihrer Ideen.

Im Jahr 2016 traf die damalige rot-grüne Landesregierung eine Leitentscheidung zum rheinischen Revier. Demnach durfte der RWE-Konzern in den Tagebauen Hambach und Inden weitergraben, der Tagebau Garzweiler wurde dafür eingegrenzt.
Natürlich hätten die Grünen dagegen stimmen können. Gegen jeden Braunkohleabbau, gegen russisches Gas, gegen Atomstrom, gegen .... und am Ende fällt der Strom vom Himmel?

Linke glauben das. Im Zweifel werden all ihre Pläne eben auf Kredit finanziert. Teilweise bin ich auch für mehr Schulden, um zb Bildung und Infrastruktur zu fördern. Das ist aber eine Gradwanderung. Der Vorteil der Linken: Sie regieren nicht, können es nicht, wollen vermutlich auch nicht, wollen weder mit Grünen noch SPD zusammen arbeiten, also können die Linken alles fordern und kritisieren.

Jusehr du hast in vielen Punkten recht. Ich bin auch nicht für die Rodung des Hambacher Forsts. Martin Schulz hat mehr Slogans als reale Sozialpolitik gemacht (wobei er auch von der eigenen Partei ausgebremst und abserviert wurde). Und ja, es gibt gute Ansätze bei den Linken, aber vieles finde ich auch vollkommen -sorry- bescheuert.
 
Sorry ich seh die Parallele nicht. In den letzten Beiträgen ging es um keine Vergleiche noch sehe ich diese, geschweigedenn eine Doppelbödigkeit.

Wenn du einen ähnlichen Sachverhalt findest, können wir den gern vergleichen. Aber bitte auch mit dem entsprechendem historischen Kontext.

Es gab Länder in Europa wie Lichtenstein, die bis 1984 nicht mal Frauenwahlrecht hatten, trotzdem würde diese Länder HEUTE nicht automatisch frauenfeindlich einstufen.
Gesellschaften machen moralische (hoffentlich meist positive) Entwicklungen durch. Dazu gehört auch das Infragestellen von Dinge. Warum haben Frauen kein Wahlrecht? Ist das nicht ungerecht? Ja ist es.

Es gab sogar historische Beispiele von Hochkulturen wie Griechen und Römer die Sexuelle Freiheit von Homosexualität bis zum Verkehr mit Minderjährigen moralisch befürworteten. Und auch heute kann man herrlich darüber streiten warum Sex mit 16 jährigen straffrei aber Sex mit 15 Jährigen strafbar ist.

Ich bin absolut gegen solche Ideen und doch wundert es nicht, dass eine 68er Bewegung, eine Frauen- und Homosexualitätsbewegung alles in frage gestellt hat. Ich verteidige es nicht, ich sage nur, es war im historischen Kontext 1980 anders als heute. Du kannst nicht Sachverhalte vollkommen unterschiedlicher Themen von heute mit denen aus den 80/90ern vergleichen.

Die Grünen haben all diese Fragen erlaubt und am Ende die guten (Frauenrechte, Umweltschutz, Homosexualität etc) mitgenommen. Es gab auch mal eine empörte Mehrheit gegen Homosexualität, aber es wurde diskutiert und heute sind wir zum Glück viel weiter. Ich finde es richtig und nicht schädlich die Frage zuzulasen ob etwas "das schon immer so war" immer noch dem moralischem Empfinden von heute entspricht.

Gerade du, die du ja auch das vielbetonte "weiter so" kritisiert, musst dich doch freuen wenn Parteien wie die Grünen den Statusquo in frage stellen und offen diskutieren.

Wie gesagt mir geht es da gar nicht darum das es die Grünen waren die solche Ideen, ja wie soll man sagen zur Diskussion stellten.
Mir geht es nur darum, wäre dieser Fauxpas einer nicht, will es mal so formulieren Partei welche nicht dem Mainstream folgt passiert, würde das Urteil nicht so wohlwollend ausfallen auch nach 30/40 Jahren nicht.

Ja und ob du es glaubst oder nicht, von mir aus können sie sogar den Status quo so oft in Frage stellen so oft es ihnen beliebt dennoch, ist es (noch) keine Pflicht dem wohlwollend zuzustimmen. Und, es ist nichts automatisch nur chic, schön und niedlich was von den sog. Mainstream-Parteien kommt und darauf wollte ich nur mal hinaus.

Und du möchtest doch wohl jetzt nicht wirklich mit Früher ankommen, Früher wurden Menschen öffentlich verbrannt, nach dem sie der sog. peinlichen Befragung unterzogen wurden, hoffentlich wird sowas nicht wieder Thema bei irgend einer Partei. Ich denke, und da sind wir uns alle Einig nur weil Früher, Früher war müssen wie es heute nicht auch so tun oder?🙂
 
Deutschland ist Innovationsweltmeister - SPIEGEL ONLINE

Ja🙄
Bei uns in Deutschland ist alles schlecht und Merkel macht alles falsch und muss weg.

Leider verschweigt der Artikel das wir da auch nur noch von der Substanz zehren. Und wenn du mir mal wieder nicht glauben möchtest dann google mal nach Dr. Stelter der kommt zu einem ganz anderen Ergebnis und dieses Ergebnis deckt sich schon eher mit der Lebenswirklichkeit, als dieser Jubelbeitrag. Und in diesem Ergebnis kommt ganz klar zum tragen das wir eben nicht für die Zukunft gerüstet sind, und er kann, und das ist der Unterschied zu diesem Beitrag dies auch noch begründen,... etwas was in diesem Beitrag komplett fehlt. Das zeigt schon ein Blick in ein Klassenzimmer im Baltikum und in ein deutsches. Vielleicht fällt es dann auch dir wie Schuppen von den Augen.

Und die Prognose welche er, Dr. Stelter für Deutschland abgibt ist wohl eher wahrscheinlicher und realistischer als dass, was in diesem Artikel krampfhaft herbei geschrieben werden soll.

Und das es den Menschen welche so viel kritisieren und von mir aus auch meckern, darum gehen könnte, das dieses Land eben nicht vollends den Bach runter geht, eben weil diesen Menschen bewusst ist das wir hier in diesem Land in einer sehr exponierten Lage sind, kommt Menschen wie dir aber auch nicht in den Kopf. 🙄 " Das Märchen vom reichen Land" sehr aufschlussreich. Sollte sich jeder mal zu Gemüte führen, damit er nicht irgendwann mal krachend aus allen Wolken fällt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was brauchen wir denn, damit wir zukunftsfähig sind?

Was brauchen wir denn, damit wir gut leben können?

~~~

Wenn das geklärt ist, sollte es eigentlich vollkommen klar sein, wie sich Politik und wir alle zukünftig ausrichten sollten?

~~~

Und nein, ich bin mir nicht zu schade dafür, mit euch darüber ins Detail zu gehen, wenn ihr es nicht seid.
 
@ ondina

Ob Merkel alles oder wie viel falsch macht ist ohnehin nicht das Thema. Von daher verstehe ich den pikanten Einwurf von beihempels eh nicht. Des weiteren erwirtschaftet unser BIP natürlich die Merkel, nicht das Volk...ist mir zwar auch neu aber okay. Sie malocht anscheinend alleine wie 80 Millionen zusammen. Vor Merkel befand sich unsere Wirtschaft anscheinend am Abgrund. Auch daran kann ich mich persönlich zwar nicht erinnern aber auch da: seis drum. Manche Einwürfe darf man einfach nicht so ernst nehmen.

Fakt ist, sie hat ne Menge falsch gemacht und in solchen Positionen dankt man für gewöhnlich somit auch zeitig ab und wird nicht noch mit Wählerstimmen belohnt. Gut, in Deutschland ist man halt gewöhnt den eigenen Schlächter selbst zu wählen - sonst würde uns ja total die Sonne aus dem Hintern scheinen. Wer schaden vom eigenen Volk nicht abwendet, sondern riskiert, gehört nun mal weg. Wohin auch immer.
 
@ ondina

Ob Merkel alles oder wie viel falsch macht ist ohnehin nicht das Thema. Von daher verstehe ich den pikanten Einwurf von beihempels eh nicht. Des weiteren erwirtschaftet unser BIP natürlich die Merkel, nicht das Volk...ist mir zwar auch neu aber okay. Sie malocht anscheinend alleine wie 80 Millionen zusammen. Vor Merkel befand sich unsere Wirtschaft anscheinend am Abgrund. Auch daran kann ich mich persönlich zwar nicht erinnern aber auch da: seis drum. Manche Einwürfe darf man einfach nicht so ernst nehmen.

Fakt ist, sie hat ne Menge falsch gemacht und in solchen Positionen dankt man für gewöhnlich somit auch zeitig ab und wird nicht noch mit Wählerstimmen belohnt. Gut, in Deutschland ist man halt gewöhnt den eigenen Schlächter selbst zu wählen - sonst würde uns ja total die Sonne aus dem Hintern scheinen. Wer schaden vom eigenen Volk nicht abwendet, sondern riskiert, gehört nun mal weg. Wohin auch immer.

Ja da ist auch was dran.
 
Weiß ja nicht, wie oder wohin ihr denkt, aber diese Plattitüde, dass Flüchtlinge und Terroristen an allem Schuld sind, ist etwas, was ich nicht akzeptiere.
 
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