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Die neue Groko

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Eine Partei (AFD) zu wählen, nur mit dem Argument, dass sie es nicht schlechter macht, halte ich für falsch.


Ich habe meine Entscheidung etwas ausführlicher begründet. Aber vielleicht macht es auch mittlerweile gar keinen Sinn mehr, wählen zu gehen. Allmählich komme ich nämlich zu der Überzeugung, dass sich in Deutschland nichts zum Positiven (für das Volk) verändern wird.
 
Eine Partei (AFD) zu wählen, nur mit dem Argument, dass sie es nicht schlechter macht, halte ich für falsch.


Ich habe meine Entscheidung etwas ausführlicher begründet. Aber vielleicht macht es auch mittlerweile gar keinen Sinn mehr, wählen zu gehen. Allmählich komme ich nämlich zu der Überzeugung, dass sich in Deutschland nichts zum Positiven (für das Volk) verändern wird.


Wenn du inhaltlich mit der AfD konform gehst, macht es für dich Sinn, die zu wählen.

Für mich persönlich sind die vollkommen inakzeptabel, vor allem, die bewegen sich für mich zu sehr am rechten Rand und der Stil ist auch eher auf Provokation und Stören ausgerichtet als parlamentarische Arbeit. Und weil die sich in Sachsen jetzt auch der Pegida annähern möchten, werden die für mich noch unbrauchbarer als politische Partei. Und die bedienen nur plump die allgemeine Unzufriedenheit mit ihren xenophoben Ideen.

Ich denke, die Groko ist nicht im Sinne der Wähler. Und ich finde auch die Punkte aus dem Koalitionsvertrag, der mit großer Wahrscheinlichkeit angenommen wird, doch sehr schwach. Uns soll das als supertoller Sieg verkauft werden. Dabei bringt das für den Normalbürger keine größere Entlastung, mehr Netto vom Brutto, das ist doch ein Witz. Und die Einigung zur Rente ist auch ein fauler Kompromiss. Wenn ich nach zig Jahren Einzahlen in die Rentenkasse im Alter, wenn ich es denn mal erreichen sollte, noch Grundsicherung brauche oder die Rente knapp über der Grundsicherung liegt, dann ist doch am System was faul. Nein, uns wird erst mal wieder eine minimale Verbesserung präsentiert.

Für mich waren die Politiker schon immer relativ unglaubwürdig. Aber dieses Umkippen der SPD zur großen Koalition macht sie noch unglaubwürdiger.
 
Ich komme immer mehr zur Entscheidung, zukünftig die AFD zu wählen. Einfach aus dem Grund, weil ich hoffe, dass diese Partei für Gegenwind und neuen Schwung im Bundestag sorgt; Parteien wie CDU, SPD auf die Finger schaut und letztere weiter an Prozentpunkte verlieren. Ich bin der Auffassung, dass es die AFD nicht schlechter machen kann, wenn man mit verfolgt, was in Deutschland mittlerweile vor sich geht. Außerdem kenne ich keine andere sinnvolle Alternative mehr. Ich meine eine Alternative, die im Vergleich zu anderen kleineren Parteien politisch auch etwas bewegen kann. Natürlich könnte ich auch beispielsweise die Tierpartei wählen. Aber mit dieser Wahl würde meine Stimme wohl verloren gehen, denn die Tierpartei wird gewiss niemals einen großen Einfluss auf das Treiben im Bundestag haben. Oder wie seht ihr dies?

Wenn man sich die Aussagen von prominenten AfD-Leuten so anschaut ("Wir werden sie jagen ..." und noch viel schlimmere Aussprüche, die man freilich oft im Zusammenhang der Äußerung betrachten muss), so finden sich Aussagen, die eindeutig gegen die Menschenrechte gehen. Man schaue sich zB mal an, was ein Herr Höcke so von sich gibt. Besonders schlimm, dass diese Aussagen, die jahrzehntelang nicht von Parteimitgliedern geäußert wurden, nicht zurückgenommen werden.

Diese Leute finden es überhaupt nicht schlimm, dass sie teilweise Nazi-Vokabular benutzen. Ich kann ja noch ein Bier trinken mit Leuten, die Nazi-Vokabular (und Nazi-Denke?) benutzen. Aber regieren lassen möchte ich mich nicht von denen. Dann gehen nämlich Moral und Recht flöten. Teilweise haben sie bereits ihren negativen Beitrag zum Zerfall von Recht und Moral beigetragen und ihn "gesellschaftsfähig" gemacht.

Also da ist mir sogar die CSU noch lieber als diese nazioiden Subjekte. Die weitaus bessere Opposition sehe ich zB in der LINKEN. Du findest überall in den Parteien Mist, aber bei den AfDlern stinkt er besonders.
 
Ich kann mit den Aussagen, dass die AFD am rechten Rand fischt und sich im Ton vergreift, nicht konfrom gehen. Einfach aus dem Grund, weil sich andere Politiker und Parteien ebenfalls vulgär äußern. Und dass Parteien wie die CDU, SPD und andere unter anderem nach dem Zweiten Weltkrieg ehemalige NSDAP-Mitglieder aufgenommen haben und die CDU selber einmal die Zuwanderung einschränken wollte, ist bekannt. Ich habe auch gelesen, dass Parteien wie CDU und Co auch Punkte aus dem AFD-Programm übernehmen sollen. Man kann die AFD also nicht für Dinge kritisieren, die auch andere getan haben. Okay, man kann die AFD hierfür kritisieren, sollte aber auch andere Parteien dafür kritisieren. Die Einseitigkeit gegenüber der AFD nervt mich und ist nicht fair. Entweder alle oder keiner.
 
Ich kann mit den Aussagen, dass die AFD am rechten Rand fischt und sich im Ton vergreift, nicht konfrom gehen. Einfach aus dem Grund, weil sich andere Politiker und Parteien ebenfalls vulgär äußern. Und dass Parteien wie die CDU, SPD und andere unter anderem nach dem Zweiten Weltkrieg ehemalige NSDAP-Mitglieder aufgenommen haben und die CDU selber einmal die Zuwanderung einschränken wollte, ist bekannt. Ich habe auch gelesen, dass Parteien wie CDU und Co auch Punkte aus dem AFD-Programm übernehmen sollen. Man kann die AFD also nicht für Dinge kritisieren, die auch andere getan haben. Okay, man kann die AFD hierfür kritisieren, sollte aber auch andere Parteien dafür kritisieren. Die Einseitigkeit gegenüber der AFD nervt mich und ist nicht fair. Entweder alle oder keiner.


Ja, die AfD fischt am rechten Rand und sie reizen das ziemlich aus, siehe Aussagen von Höcke. Wie weit darf man gehen und darf man Menschen, egal welche Hautfarber oder Religion pauschal als Verbrecher/Abschaum oder was auch immer, darstellen?

Das politische Klima ist eben rauer geworden. Aber ich finde Beleidigungen nicht in Ordnung, von keiner Seite.

Ich komme aus Bayern, und für mich war schon die CSU unter Stoiber zum Beispiel schon ziemlich weit weg von der Mitte, sozusagen. Ich habe die nie gewählt. Und was nach dem zweiten Weltkrieg war, ist ja wohl ein allgemeines Problem. Viele Nazis kamen in ihren alten Berufen wieder unter und die wurden dann eben auch in die Parteien aufgenommen.

Und mir persönlich ist jetzt tatsächlich im Moment die Linke eher sympathisch, weil die sich jetzt eigentlich von den Parteien am meisten noch für den "kleinen Mann" einsetzen. Die wurden früher von den anderen Parteien auch verteufelt, jetzt haben sie sich etabliert. Aber die AfD, mit ihrer Deutschtümelei und Ausländerfeindlichkeit, nein, die würde ich nie wählen, auch nicht als Protest!
 
Es sind doch sowieso gar keine Wahlen. Und was sie in den nächsten vier Jahren, außer Dummgrinsen und Schnittchen auf Staatskosten bestellen, hinbringen?
 
Ich kann mit den Aussagen, dass die AFD am rechten Rand fischt und sich im Ton vergreift, nicht konfrom gehen. Einfach aus dem Grund, weil sich andere Politiker und Parteien ebenfalls vulgär äußern. Und dass Parteien wie die CDU, SPD und andere unter anderem nach dem Zweiten Weltkrieg ehemalige NSDAP-Mitglieder aufgenommen haben und die CDU selber einmal die Zuwanderung einschränken wollte, ist bekannt. Ich habe auch gelesen, dass Parteien wie CDU und Co auch Punkte aus dem AFD-Programm übernehmen sollen. Man kann die AFD also nicht für Dinge kritisieren, die auch andere getan haben. Okay, man kann die AFD hierfür kritisieren, sollte aber auch andere Parteien dafür kritisieren. Die Einseitigkeit gegenüber der AFD nervt mich und ist nicht fair. Entweder alle oder keiner.

Klar gibt es negative Gemeinsamkeiten von AfD mit jeder beliebigen anderen Partei. Aber außerhalb dieser Schnittmenge haben andere Parteien relativ mehr im Hinblick auf die Beachtung der Menschenwürde etc. zu bieten.

Es gibt Unterschiede zwischen den Parteien. Wenn es keine gäbe, bräuchtest Du in der Tat gar nicht zu wählen.

Wenn Gauland auf einer Wahlkampfveranstaltung in Eichsfeld Applaus bekommt, für seine Forderung, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özuguz, in Anatolien zu „entsorgen“, so spricht das Bände, die man eigentlich nicht mehr zu kommentieren braucht.

Solche Hetzer nehmen es billigend in Kauf, dass Gewalt gegen unschuldige Menschen angewendet wird. Und dass sind Spitzenleute einer Partei, die in der ersten Linie stehen!

Ich bin empört darüber, dass so etwas scheinbar in einem angeblichen Rechtsstaat ohne besondere Folgen möglich ist.

 
Zuletzt bearbeitet:
Es sind doch sowieso gar keine Wahlen. Und was sie in den nächsten vier Jahren, außer Dummgrinsen und Schnittchen auf Staatskosten bestellen, hinbringen?


Allein die Präsenz der AFD im Bundestag hat dazu geführt, dass der Bundestag wieder voll besetzt ist. So hat die AFD auch drei Ausschussvorsitzende im Bundestag inne. Nämlich den Rechts-, Haushalts- und Tourismusausschuss! Auch die Reden im Bundestag sollen gut sein. Die AFD sitzt in der Opposition, eine gute Ausgangsposition, und gewinnt immer mehr an Zuspruch. Und wenn die anderen Parteien weiter schlechte Arbeit leisten, wird die AFD bis 2021 die SPD überholt haben und an die CDU heranreichen. Dessen bin ich mir von meiner eigenen Wahl sicher.

@Jusehr

Google mal zum Wort "entsorgen" den Namen Kahrs (SPD).
 
Und wenn die anderen Parteien weiter schlechte Arbeit leisten, wird die AFD bis 2021 die SPD überholt haben und an die CDU heranreichen. Dessen bin ich mir von meiner eigenen Wahl sicher.

Leider ist der Trend wohl so, wie du schreibst: die Unzufriedenen wählen diejenigen, die am lautesten schreien. Dieser Trend hat sich leider in Europa ausgebreitet. In Frankreich hätte es beinahe die Front nationale geschafft. Ich halte die Entwicklung für bedenklich.

Solange die AfD sich nicht von ihren rechten Mitgliedern deutlicher abgrenzt, bleiben die für mich nicht wählbar!
 
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