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Die Logik vom Glücklichsein

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Für weitere Antworten geschlossen.
Hey Ihr! 🙂

Ich möchte mutmaßen, das es darauf ankommt, ob ich mein "glücklich-sein" von etwas; Sachen, Menschen, Lebensumständen, Anerkennung anderer ect. abhängig mache oder nicht.

Wenn ich meine, ich könnte nur glücklich sein, wenn dieses oder jenes eintritt, wenn der oder die mich bitteschön glücklich zu machen hat, wenn ich etwas bestimmtes "erreicht habe" in dieser Welt, wenn ich meinem Leben noch etwas mehr von (was es auch sei) hinzugefügt habe...dann könnte das Gefühl: "Glück müsse man planen" schon richtig sein.

Nur selbst jedes noch so sehr geplante "Außenglück"...dürfte genau wie Ziele ziemlich instabil sein.
Denn was ist, wenn dies wegbricht und sich auflöst?
Wenn ich mein persönliches glücklich-sein von etwas abhängig mache, dann bin ich unglücklich, wenn das wovon ich mich abhängig gemacht habe, nicht mehr ist.

Weiterhin mutmaße ich:

Alle äußeren Ziele (auch das des von etwas abhängig-glücklich-sein) sind verschieden und nie von ewiger Dauer. Ein Ziel wird stets von einem anderen abgelöst. Ein Zustand macht auch meist nicht ewig glücklich...irgendwann hält Mensch wieder Ausschau nach etwas anderem was ihn nun glücklich machen könnte....mehr immer mehr...

Da hilft dann nur, sein persönliches glücklich-sein eben NICHT von etwas oder jemandem abhängig zu machen. Sich an kurzfristigen Zielen zu erfreuen. Und mit der Ungewissheit zu leben. Und an zu nehmen, das Dinge nunmal vergänglich sind. Manchmal folge ich einem Ziel.

Manchmal ändert sich das "WAS"...
Manchmal ändert sich nur das "WIE"...

Von dem "äußeren Erfolg" den die Welt als einzig gültigen Erfolg an zu sehen scheint, mal abgesehen...
Könnte es auch etwas anderes sein, das Erfolg ist.

Bspw. ein erfolgreicher Augenblick!
Das ist er dann, wenn selbst die einfachste Verrichtung durch mein bewusstes Tun eine spürbare Qualität hat.

Vielleicht gibt es sogar gar nicht viel zu tun, außer präsent zu sein...und der Rest ist immer nur dem äußerlichen dienlich....

Vielleicht ist es eine gute Idee sich einfach zum glücklich-sein, JETZT zu entscheiden. Und den Fokus immer darauf aus zu richten, was JETZT gerade gut und schön ist. Und sei es noch so klein...-
 
A

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Re: Die Logik vom Glücklichsein
Es gibt eine Formel dafür:

Minimales Leid + maximale Freude = Glück

Du verlässt dich also einfach auf den Zufall?

Glück muss von langer Hand geplant werden, damit es richtig knallt.

Wie willst du Glück planen? Stell dir vor du fährst mit dem Bus. In diesem Bus sitzt eine Frau. Sie schaut dich an und du sie. Peng, ihr seid Unsterblich ineinander verliebt. Könntest du dieses Szenario planen?

Ein Mann zeigt dir zwei Gegenstände die in Papier eingewickelt sind. Beide sind gleich groß. In einem eingewickelten Papier befindet sich ein stück Kohle, indem anderen ein Diamant. Du wählst aus und bekommst durch "Glück" den Diamanten.

Es gibt viele Solcher Beispiele.
Wie willst du diese Planen?
Wie weit soll deine Formel dort eingreifen?

Glück planen....Ich glaube das geht nicht. was du Tatsächlich Planen kannst ist ein Lebensweg der Minimales Leid enthält und Maximale Freude. Heißt das dann Automatisch das man auf diesem weg Glücklich ist? Was ist wenn etwas schief läuft? Wenn Pech eintritt?

Pech wäre doch dann im Umkehrschluss Maximales Leid und Minimale Freude.

Wie kann dann Pech von Jetzt auf gleich eintreffen? Ich glaube kaum das jemand Pech plant....
 
Zuletzt bearbeitet:
Chronos, dein Beitrag zeigt dein Potential und deine Größe.

Gleichfalls scheinst du aber, wie viele andere auch, nicht klar zwischen den verschiedenen Bedeutungen von Glück zu differenzieren, also zwischen den verschiedenen Bedeutungen des englischen "luck" (= Zufall) und "happiness" (= Freude). Nach gängiger Konvention hast du auf das Erstere keinen Einfluss, auf das Zweitere schon.

Was genau ZUFALL ist und was FREUDE ist, ließe sich auf kleinste Bestandteile runterbrechen, was aber ein recht umfangreiches Unterfangen wäre.

Nehmen wir einfach mal den Beginn deines Beitrags:

Wie willst du Glück planen? Stell dir vor du fährst mit dem Bus. In diesem Bus sitzt eine Frau. Sie schaut dich an und du sie. Peng, ihr seid Unsterblich ineinander verliebt. Könntest du dieses Szenario planen?


Erinnert mich stark an die rhetorische Rückblende aus dem Film "Ein unmoralisches Angebot" mit Robert Redford, Demi Moore und Woody Harrelson. In etwa genau die von dir geschilderte Begebenheit, wenn ich mich recht erinnere. Beide im Kindes-/Jugendlichenalter. Er sieht "die Frau seines Lebens" in der Straßenbahn. Es haut ihn regelrecht um, verschlägt ihm die Sprache. Er würde sie gerne ansprechen. Er schafft es nicht. Beim Aussteigen lächelt sie ihn an. Die Türe schließt sich. Er sieht sie nie wieder. Es ist wie eine Art Trauma für ihn, und er schwört sich, dass er erfolgreich und niemals mehr unvorbereitet sein wird.

Die Crux lautet dahingehend, dass man zwar nicht direkt Einfluss darauf hat, welcher Zufall eintritt oder nicht eintritt, aber doch darauf, ob man gut darauf vorbereitet ist oder nicht. Bleiben wir mal im Bereich Beziehungen, Zufall und Liebe. Ich denke, es war einer der großen russischen Autoren, der sich mit der Frage beschäftigte, ob es schwieriger sei, auf die Liebe seines Lebens zu treffen, oder ob es schwieriger sei, darauf vorbereitet zu sein. Wenn ich mich recht erinnere, meinte er, dass es einfacher sei, darauf vorbereitet zu sein.
 
Man kann nicht auf alles vorbereitet sein.

Und Deine Wortteilung in happiness und luck hinkt, denn in dem Thread geht es - laut dem Titel - nur um happiness also ums Glücklichsein und nicht um luck also Glück haben.

Und das ist so definiert

Duden | glück*lich | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Synonyme, Herkunft

Hmm.. was soll ich dazu sagen?

~~~

Also...

Man kann nicht auf alles vorbereitet sein.

Das habe ich auch nicht behauptet. Ich würde höchstens sagen, dass man besser oder schlechter auf das Leben, Personen und Situationen vorbereitet sein kann, was natürlich auch von Faktoren wie Alter, Kultur, Erfahrung, Reflektionsfähigkeit, Schule/Bildung und nicht zuletzt auch Veranlagung abhängig ist.

Und Deine Wortteilung in happiness und luck hinkt, denn in dem Thread geht es - laut dem Titel - nur um happiness also ums Glücklichsein und nicht um luck also Glück haben.

Und das ist so definiert

Duden | glück*lich | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Synonyme, Herkunft


Das ist doch genau das, was ich sage.

Die Passage aus dem Duden:

1. a. vom Glück begünstigt; erfolgreich
1. b. vorteilhaft; günstig


2. von froher Zufriedenheit, Freude, Glück erfüllt​
Unter Punkt 1 findet sich das, was ich als ZUFALL bzw. "luck" deklariert habe, unter Punkt 2 das, was ich als FREUDE bzw. "happiness" deklariert habe.

Meine Aussage geht/ging nur dahin, dass Menschen leicht mal "Glück und Glück" bzw. "ZUFALL und FREUDE" verwechseln bzw. vermischen, was einem korrekten Verständnis nicht hilfreich ist.

Und hier geht es primär, zumindest vom Fadentitel ausgehend, tatsächlich nicht um Glück im Sinne von Zufall, also das "Lottoglück", sondern um Glück im Sinne der Feude, also die Lebensfreude. Man könnte den Fadentitel alternativ auch in "Die Gesetzmäßigkeit der Freude" übersetzen, aber nicht so sehr in "Die Gesetzmäßigkeit des Zufalls". Stimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Chronos, dein Beitrag zeigt dein Potential und deine Größe.

Zum einen kann ich mir das schlecht vorstellen und zum anderen kann
kann ich nicht ganz nachvollziehen was du damit meinst....

Und Glück selbst ist in dem link gut beschrieben. Nur zählen die gleichen Dinge die einen glücklich machen für jeden? Vielleicht nicht für jeden aber die meisten. Fakt ist es ist hormonell gesteuert. Der der z.b einen Orgasmus hat wird so glücklich sein wie jemand der nach einem langen Tag sein Kind im arm hat. Ich glaub das müsste die frage beantworten was es zum glücklich sein braucht.
 
Das habe ich auch nicht behauptet. Ich würde höchstens sagen, dass man besser oder schlechter auf das Leben, Personen und Situationen vorbereitet sein kann, was natürlich auch von Faktoren wie Alter, Kultur, Erfahrung, Reflektionsfähigkeit, Schule/Bildung und nicht zuletzt auch Veranlagung abhängig ist.


Dauernd vorbereitet wollen immer nur die sein, die tatsächlich keine Ahnung vom praktischen Leben und deshalb unflexibel sind.


Und hier geht es primär, zumindest vom Fadentitel ausgehend, tatsächlich nicht um Glück im Sinne von Zufall, also das "Lottoglück", sondern um Glück im Sinne der Feude, also die Lebensfreude. Man könnte den Fadentitel alternativ auch in "Die Gesetzmäßigkeit der Freude" übersetzen, aber nicht so sehr in "Die Gesetzmäßigkeit des Zufalls". Stimmt.

Es gibt aber dafür keine Gesetzmäßigkeit. Vielleicht ist fürs Glücklichsein einfach eine Voraussetzung , dass man mit sich und seinem Leben grundsätzlich zufrieden ist.
 
Zum einen kann ich mir das schlecht vorstellen und zum anderen kann
kann ich nicht ganz nachvollziehen was du damit meinst....

Warum nicht?

Man kann (sich) das Leben sehr kompliziert oder sehr einfach machen. Ich versuche es mal auf die "einfache Tour". Wer du bist, was du hast und was du kannst, ist nichts, was andere nicht auch haben, aber was du hast, ist deins. Dein Potential und deine Größe sind im Grunde dasselbe.

Ganz simpel.

Du erhebst dich eher nicht über andere. Man könnte dich als vornehm und höflich bezeichnen. Du siehst nicht nur eine Möglichkeit, sondern mindestens zwei weitere Optionen. Du kannst schnell und gut denken, hast einen gut ausgeprägten Empathiegrad. Du hinterfragst und kritisierst die Gegebeneiten und dich selbst, du lernst. Im Zweifel gibst du dein Leben, um das Richtige zu tun. Fairness ist dir wichtig. Alles das, ich mag falsch liegen und kann auch nur bruchstückartig beschreiben, es ist, wer du bist und dein Leben.

Und Glück selbst ist in dem link gut beschrieben. Nur zählen die gleichen Dinge die einen glücklich machen für jeden? Vielleicht nicht für jeden aber die meisten. Fakt ist es ist hormonell gesteuert. Der der z.b einen Orgasmus hat wird so glücklich sein wie jemand der nach einem langen Tag sein Kind im arm hat. Ich glaub das müsste die frage beantworten was es zum glücklich sein braucht.

Wörter und Bedeutungen haben immer ihre kleinen und großen Tücken. Ein Wort ist niemals die Bedeutung, Bedeutungen lassen sich nur schwer in Wörter fassen.

Instinkte, Emotionen und Gefühle sind ein integraler Bestandteil des Menschen. Ohne diese wäre ein Austausch über Glück gegenstandslos.

Ein nach wie vor gutes Arbeitsmodell ist die Bedürfnispyramide von Abraham Maslow.

~~~

Ganz simpel ausgedrückt, ist Glück das Gefühl, welches sich daraus ergibt, dass man die Bedürfnisse und Wünsche anderer und seiner selbst erfüllt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann (sich) das Leben sehr kompliziert oder sehr einfach machen.

Man kann es sich sehr kompliziert machen , indem man alles durchdenkt und theoretisiert, anstatt einfach zu leben, sich zu freuen und auf das Leben selbst zu reagieren, wie es gerade ist, anstatt das Leben damit zu verbringen zu durchdenken, wie es sein könnte.
 
Man kann es sich sehr kompliziert machen , indem man alles durchdenkt und theoretisiert, anstatt einfach zu leben, sich zu freuen und auf das Leben selbst zu reagieren, wie es gerade ist, anstatt das Leben damit zu verbringen zu durchdenken, wie es sein könnte.

Was aber, wenn einen Denken glücklich macht?

~~~

Eher statuiere ich einfach mal, dass das größte Unglück von daher kommt, dass Menschen zu wenig denken.
 
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