Glücklich ist der, der nichts braucht. Dauerhaftes Glück wird nicht von egoistischen Zielen erreicht, sondern durch Bescheidenheit und Selbstlosigkeit, dem Willen, anderen Menschen etwas Gutes zu tun ohne etwas dafür zu erwarten. Man tut es aus Herzlichkeit und Menschlichkeit, denn das, was man dafür zurückbekommt ist ein Gefühl des Friedens, des guten Gewissens, die Welt ein kleines Stück besser gemacht zu haben.
Leider ist das vielen Menschen in unsere leistungsorientierten und materiellen Gesellschaft, die sich trotz von vielen "Propheten" postuliertem "Goldenen Zeitalter" nicht zu bessern scheint, in der es nur um Geld und Vergnügen geht, einfach nicht bewusst. Viele verfolgen nur, ja eigentlich durch diese Verrohung ganz unbewusst, egoistische Ziele, versuchen krampfhaft ihr Glück dort zu finden, wo keines zu finden ist, zumindest nicht auf Dauer. Wenn ich mir so die Menschen angucke, dann verfallen viele in Depressionen, weil sie kein Freund/Freundin haben oder sind traurig, weil sie kein Geld für ihr Lieblingskonzert haben oder meckern über den fehlenden Sommer, weil sie die Sonne im Inneren ihrer Seele nicht finden können.
Sicherlich gehören solche Dinge zu einem erfüllten Leben dazu, sie sind aber nicht erforderlich, um wirklich glücklich zu sein. Liebe kann man nicht nur in einer Partnerschaft erfahren. Es gibt viele Formen der Liebe. Liebe zu der Natur, Liebe zum Hund, Liebe zu einem bestimmten Freund (ohne Schwul sein zu müssen).
Wenn man die Frage stellt, was die Logik vom Glücklichsein ist, so würde die Antwort vermutlich lauten: "Das Glück ist eine mathematische Gleichung. Teile das Glücklichmachen anderer durch das Glücklichwerden wollen, das Ergebnis davon wird die Größe des Glücks sein, welches du erfahren wirst."
Glücklichmachen anderer (Selbstlosigkeit)
-------------------------------------------- = zu erfahrenes Glück
Glücklichwerden wollen (Egoismus)
Viele Grüße