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Die Logik vom Glücklichsein

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Und zu welcher Sorte gehörst Du? Zu den Glücklichen oder den Unglücklichen?

Mein "Anspruch" an das Glück/Freude ist -vielleicht überraschend- eher gering. Mich macht es in vieler Hinsicht glücklich, wenn ich glückliche/freudvolle Menschen sehe. Und da gibt es viel zu sehen, viel Freude und viel Glück, wenn man genau hinschaut.

Für mich selbst ist Glück gar nicht erstrebbar, sondern eine Folge von "Gerechtigkeit". Natürlich versteht jeder etwas anderes unter Gerechtigkeit. Und dennoch sehe ich es so, dass sich bestimmte Menschen gerechter und andere weniger gerecht verhalten. Ich komme darauf, weil ich "Geschichten" kenne, wo Menschen ein solches Maß an "Ungerechtigkeit" (alternativ: Mangel an Respekt gegenüber Leben und Lebewesen) verursachen oder erleiden, dass der Eine oder der Andere niemals wieder wirklich heiter, glücklich, freudvoll mehr sein kann. Und das finde ich nicht gut, nicht gerecht.

Um aber deine Frage direkt und nach meinem besten Ermessen zu beantworten: Ich kann nur sagen, dass ich nicht unglücklich bin.
 
Mein "Anspruch" an das Glück/Freude ist -vielleicht überraschend- eher gering. Mich macht es in vieler Hinsicht glücklich, wenn ich glückliche/freudvolle Menschen sehe. Und da gibt es viel zu sehen, viel Freude und viel Glück, wenn man genau hinschaut.
Du scheinst nüchtern zu sein, das ist schon mal positiv.

Um aber deine Frage direkt und nach meinem besten Ermessen zu beantworten: Ich kann nur sagen, dass ich nicht unglücklich bin.

Das ist keine direkte Antwort wenn du nicht schreibst was "nicht unglücklich" bedeutet
 
Wozu braucht ein nicht unglücklicher Mensch seinen Alkohol ?

Zu diesem Thema hatte ich bereits eingehender geantwortet.

Hier nochmal die Kurzzusammenfassung:

Vom Prinzip denkt/empfindet der Alkoholkonsumierende auf eine von zwei Weisen:

1) Es reduziert/dämpft ein körperliches und/oder seelisches Leiden.

2) Es führt dazu, dass man besser "funktioniert", sich gesellschaftlicher/sozialer verhält, man sich über andere und sich selbst besser fühlt.

Natürlich stehen Punkt 1 und Punkt 2 in einer gewissen Relation.
 
Ich würde sagen, die Dosis macht das Gift. Und was zuviel ist ist zuviel. Aber jeder lebt sein Leben und solange er keinem - außer sich selbst - damit schadet ist es sein Problem.
 
Um aber deine Frage direkt und nach meinem besten Ermessen zu beantworten: Ich kann nur sagen, dass ich nicht unglücklich bin.
Bist Du nun überwiegend glücklich oder unglücklich oder hält es sich die Waage?

Ich denke, es hält sich sich die Waage - also das Leben. Ich denke, fühle und empfinde es so, dass das Leben gerecht ist, auch wenn es nicht immer das ist, was wir damit anfangen. Wenn man so will, dann ist das mein persönlicher "Gottglaube" - dass das Leben schon immer gerecht war, schon lange, bevor ich kam und noch lange, nachdem ich gegangen sein werde. Man nennt das wohl Urvertrauen, und ich habe keine Ahnung, woher dieses kommt.

Ich weiß nur, dass ich in meinen jüngeren Jahren schwankhafter und ängstlicher gegenüber dem Leben und überhaupt Allem war, aber es sich mittlerweile "gemittelt" hat.

Glück ist ein großes, ein Weltthema, aber für mich selbst merke ich, dass es für mich mehr und mehr an Bedeutung verliert. Glück unterliegt vielen Schwankungen und vielen Lebenserfahrungen. Und ich selbst bin sehr ruhig, gar friedlich geworden. Ich denke, dass ich gerechter geworden bin, als ich es jemals war. Und ich akzeptiere, weiß und schätze, dass ich nicht immer glücklich sein werde. Aber zumindest kann ich immer versuchen, gerecht zu sein.
 
Was verstehst du nun in Bezug auf deine Person unter dem Wort...gerecht oder gerechter..?

Deine Antwort auf meine Frage wegen deines Alkoholkonsums ...empfinde ich als ehrlich und glaubwürdig...auch wenn ich vermute,dass das Ganze noch komplexer ist..
 
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