Okay, morgen geht's mit meiner Brillen- bzw. Sicht-Odyssee weiter. Hab' um 11 Uhr einen Termin, zu dem mir die neuen Glasrohlinge eingeschliffen werden. Dauert etwa 5 bis 10 Minuten. Weiß meinen ganz aktuellen Messungen nach jetzt schon, wie es ausgehen wird. Das eine Glas wird etwas besser für mich sein, das andere nicht. Na ja, konnte es irgendwie nicht anders machen. Das mit der Refraktion ist bei mir halt extrem schwierig - unerklärbar schwierig.
Letztlich weiß ich immer noch nicht, ob sich diese Leidensgeschichte realistischer Weise überhaupt beenden lässt, aber wenn ich das scheinbar Unmögliche nicht versuche, bleibt's halt wie es ist, und das ist kein akzeptabler bzw. tragbarer Zustand.
Hab' mich aber geistig gewissermaßen auf beides eingestellt, also darauf, dass gar nichts besser wird und ich den Rest meines Lebens so vor mich hinvegetiere, und darauf, dass die Belastung/Schmerzen/Erschöpfung doch so weit reduziert werden können, dass ich wieder was tun kann, also ein "normales Leben" starten.
Über das bloße Hinvegetieren muss ich mir ja nicht wirklich Gedanken machen. Mehr Gedanken habe ich mir über das "normale Leben" gemacht. Das ist mittlerweile aber auch erschöpft, hatte ja viel Zeit dafür. Warte in gewisser Weise nur darauf, dass es losgehen kann.