Passenderweise hat mich heute auch noch mein Optiker Nils angerufen. Bin nach der Augenklinik auch noch zu dem. Der scheint trotz des Aufwands mit mir nicht mehr sauer zu sein. Er wollte sich noch mal bzgl. der Parameter vergewissern, mit denen die neuen Glasrohlinge eingeschliffen werden sollen, damit's nicht wieder verkehrt ist.
Die kaputte Fassung hat er schweißen lassen. Er hat auch die Hälfte der Kosten übernommen, was aus meiner Sicht so okay ist.
Hab' ihm dann auch das mit der Klinik geschildert. Er meinte, dass alle seine Freunde und Bekannten, die so eine Linsen-OP haben machen lassen, damit nur Probleme haben. Gehe mal nicht davon aus, dass das repräsentativ oder so ist, aber dachte mir da so meinen Teil - also, ob das dann ausgerechnet bei mir besser klappt.
Er meinte auch, dass Monofokallinsen besser als Multifokallinsen seien, und ich solle die Linsen gleich mal um 2 Dioptrien abschwächen lassen, weil meine Probleme mit dem Alter sonst größer und größer werden. Ein anderer Optiker sagte mir mal Ähnliches, allerdings mit anderen Werten. Da möchte mir diesbezüglich eigentlich gar keine Gespräche mit den Leuten in der Klinik vorstellen, zumal ich ja weiß, dass kleinste Abstufungen von 0,25 Dioptrien in Sphäre oder Zylinder für mich schon den Unterschied zwischen schlimm und noch schlimmer machen.
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Wie auch immer, wenn die neuen Brillengläser eingeschliffen sind, weiß ich wieder ein bisschen besser, ob sich mit Brillengläsern überhaupt noch was machen lässt. Sollte ich zu dem Punkt kommen, an dem sich nicht mehr die geringste Verbesserung erzielen lässt, und die Schmerzen sind immer noch nicht ausreichend reduziert, wird es wohl oder übel die OP werden. Der Vorteil mit meinen Brillengläsern wäre dann nur, dass die zuletzt ermittelten Werte eine solide Arbeitsgrundlage für die Anpassung der Linsen für die OP wären. Diese Werte könnten die in der Klinik mit einem vertretbaren Aufwand nicht ermitteln. Aber ja, das alles ist natürlich nicht ganz so einfach, wie ich es hier gerade beschreibe.