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Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

Ja, sicher macht das etwas mit einem, gerade das Elternhaus, aber man ist ja dann doch selbst verantwortlich für sein Leben, das so dann auch nicht wieder so weiterzugeben.

Ja, es kommt wohl auch vor, dass Menschen versuchen, "ihre Wurzeln zu kappen" oder wie man das nennen möchte. Oft stellen Menschen aber auch fest, dass sie sich trotz aller Bemühungen gar nicht so viel anders verhalten als ihre Eltern oder sonstige "Vorbilder".

Mir geht es bestimmt nicht um die Angst vor dem Tod, da kann ich sagen, das ist keine Angst von mir. Meine Ängste sind auf der gegenübermenschlichen Schiene. Hast du keine Ängste?

Irgendwelche Ängste habe ich gewiss auch, wobei ich da gerade keine präzise benennen kann. Vermutlich sind meine Ängste nur etwas anders als bei manchen anderen.

Ich vermute, dass bei vielen Menschen die Angst vor dem Tod die größte Angst ist. Und aus dieser Angst vor dem Tod leiten sich aus meiner Sicht alle anderen Ängste ab.

Wenn du bspw. Angst davor hast, nicht genug Geld zu haben bzw. Geld zu verlieren, oder Angst davor, den Partner zu verlieren, muss die Angst vor dem Tode ja noch viel größer sein, weil du mit dem Tod alles gleichzeitig verlierst?

Wenn du in den Zustand gelangst, keine Angst vor dem Tod zu haben, erübrigen sich diverse Ängste und diverses Verhalten womöglich.

Und ich denke, dass Ängste variabel sind - zumindest ist das nicht bei jedem gleich und es ändert sich auch. Also, Ängste können mehr oder weniger werden, größer oder kleiner.

Ja gut, wir können jetzt über Menschen reden, die nicht in unserer privilegierten Welt leben, aber ich bin mir sicher, dass es auch bei diesen Menschen Glück gibt.

Ja, bestimmt. Auch das mit dem Glück ist bis zu einem gewissen Grad sehr variabel, weil Menschen recht unterschiedlich sind, sie unterschiedliche Vorgeschichten haben und in unterschiedlichen Situationen/Konstellationen stecken.

Langweilst du dich?

Ich langweile mich eher selten, wenn überhaupt. Finde eigentlich immer was, was mich interessiert bzw. etwas zu tun, wobei das durch meine gesundheitliche Einschränkung meist nur wenige bzw. kleine Dinge sind.
 
Ja, kleine Dinge. Die Krankschreibung einscannen und versenden, die SD-Karte wegen Speichermangel ins Handy einsetzen - dann wäre ein bisschen was getan.
 
Wie lange kann das schon dauern? Dann eben maximal eine halbe Stunde.

Ich denke, es hat jetzt alles geklappt. Zumindest habe ich für die Krankschreibung eine Sendebestätigung bekommen und die SD-Karte wird im Datei-Explorer angezeigt.

Jetzt muss ich noch meinen kaputten Rasierer ersetzen - dann wäre wieder was erledigt. Habe halt so einen Kurzhaarschneider gekauft, der irgendwie ziemlich viele kleine Teile hat. Muss mir das erst mal genauer anschauen bzw. damit klarkommen.
 
Wir sind ja selbst verantwortlich, was wir aus uns selbst machen. Zerbrechen liegt eigentlich nicht drin, oder? Aber brechen tun wir alle unter einer gewissen Last. Die Frage ist dann doch, schafft man es wieder aufzustehen? Was hat dann Priorität? Ist man ein Mensch, der sich in sich zurückzieht, oder hebt man den Kopf und kämpft? Oder noch eine bessere Frage: Kämpft man für sich oder gibt man sich so sehr nach außen, um nicht bei sich sein zu müssen?

Apropos, ich mag Nietzsche. Was für ein Klischee, aber auch egal.

Ich denke, im besten Fall handelt man gut und fair - also nach Werten, Gesetzen und Prinzipien, die für alle gelten können. Der kategorische Imperativ lässt grüßen. Das sollte zumindest theoretisch nicht nur gut und sinnvoll für einen selbst sein, sondern auch für die anderen.

Ansonsten, die Authentizität und die Stärke, auch wünschenswert.

~~~

Was Nietzsche betrifft, der hat sich wohl viel mit den dunklen Seiten des Lebens bzw. des Menschen befasst? Ich denke, diese ganzen dunklen Seiten des Menschen und die Betrachtung derselbigen gehören dazu, zum Leben, bis es vielleicht irgendwann nicht mehr so ist.
 
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