Ja, ich würde sagen, jeder ist wichtig und kann sehr viel - zumindest potentiell.
In vieler Hinsicht macht es einem die Gesellschaft nicht einfach, über sich hinauszuwachsen. Oder ist man selbst der Einzige, der dafür Verantwortung trägt?
Ich persönlich denke, dass die Gesellschaft, das Umfeld, der Freundeskreis, Partnerschaften, das Elternhaus, die Familie, etc., sehr viel dazu beitragen, was aus einem wird oder nicht wird, bzw. aus einem werden kann. Man kann das aus meiner Sicht auch gerne global und über verschieden Zeiten sehen.
Manche Menschen haben im Leben einfach schlechte Startbedingungen oder generell schlechte Bedingungen im Leben, welche dazu führen können, dass sich das und entsprechende Konsequenzen durch das ganze Leben ziehen. Manchmal ist das wie ein Teufelskreis, aus dem man irgendwie nicht herauskommt. Sollte man das erkennen? Ja. Sollte man sich darauf "ausruhen"? Nein.
Natürlich gibt es auch die Ansicht/Aussage, dass jeder alles tun kann - sagen wir mal, sich von jeder beliebigen Position in eine andere beliebige Position arbeiten. Da ist was dran, gleichfalls ist es nur bedingt wahr. Wenn man in der Gesellschaft oder dieser Welt so halbwegs "mobil" sein möchte, oder es sogar ist, ist die Grundlage dafür in der Regel schon ein nicht geringer Grad an Fähigkeiten/Kompetenz.
Zum Beispiel macht es ja auch einen nicht unbedeutenden Unterschied, ob man bspw. wie fast automatisch vorgezeichnet auf einer Eliteschule wie Harvard, Princeton oder Yale landet, oder ob man bspw. wie fast automatisch vorgezeichnet in einem "Bürgergeldempfänger-Haushalt" mit wenig Geld, wenig Bildung und vielen Problemen aufwächst. Das sucht sich ja niemand so wirklich aus, und dann nimmt alles seinen Lauf. Ja, nur so ein Beispiel, um Unterschiede aufzuzeigen. Man könnte natürlich unzählige andere Beispiele dafür anführen, dass verschiedene Menschen keinesfalls alle die gleichen Chancen haben oder gleich sein können, verschiedene Krankheitsfälle oder Traumata mal gar nicht betrachtet, etc.
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Wenn es nun um verschiedene Ängste geht, insbesondere die Angst vor dem Tod, so entspringt das aus meiner Sicht zumindest partiell einer kollektiven Halluzination, welche für das Leben nicht besonders gut oder förderlich ist. Ich meine, natürlich gibt es auch gut begründete Ängste, aber vielleicht nicht so viele und nicht in dem Maße, wie es einem teils induziert bzw. verkauft wird.
Es gibt gewiss auch übertrieben ausgeprägte, ungesunde und lebensschädliche Ängste, offensichtliche oder latente, welche die Lebensqualität einschränken und den Menschen davon zurückhalten, sein Potential auch nur annähernd zu verwirklichen.
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Wenn du bspw. in einem indischen Slum in einem Verschlag aufgewachsen bist und nicht mal eine Schule besuchen konntest, werden deine Möglichkeiten im Leben in verschiedener Hinsicht stark eingeschränkt sein, aber wenn du bspw. in Deutschland aufgewachsen bist und lebst?