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Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

Es mag komisch klingen, aber manchmal denke ich oder habe den Eindruck, dass viele Menschen eine Menge Kapazitäten haben - materiell wie geistig - und sich irgendwie langweilen.
 
Ja, ich würde sagen, jeder ist wichtig und kann sehr viel - zumindest potentiell.

In vieler Hinsicht macht es einem die Gesellschaft nicht einfach, über sich hinauszuwachsen. Oder ist man selbst der Einzige, der dafür Verantwortung trägt?

Ich persönlich denke, dass die Gesellschaft, das Umfeld, der Freundeskreis, Partnerschaften, das Elternhaus, die Familie, etc., sehr viel dazu beitragen, was aus einem wird oder nicht wird, bzw. aus einem werden kann. Man kann das aus meiner Sicht auch gerne global und über verschieden Zeiten sehen.

Manche Menschen haben im Leben einfach schlechte Startbedingungen oder generell schlechte Bedingungen im Leben, welche dazu führen können, dass sich das und entsprechende Konsequenzen durch das ganze Leben ziehen. Manchmal ist das wie ein Teufelskreis, aus dem man irgendwie nicht herauskommt. Sollte man das erkennen? Ja. Sollte man sich darauf "ausruhen"? Nein.

Natürlich gibt es auch die Ansicht/Aussage, dass jeder alles tun kann - sagen wir mal, sich von jeder beliebigen Position in eine andere beliebige Position arbeiten. Da ist was dran, gleichfalls ist es nur bedingt wahr. Wenn man in der Gesellschaft oder dieser Welt so halbwegs "mobil" sein möchte, oder es sogar ist, ist die Grundlage dafür in der Regel schon ein nicht geringer Grad an Fähigkeiten/Kompetenz.

Zum Beispiel macht es ja auch einen nicht unbedeutenden Unterschied, ob man bspw. wie fast automatisch vorgezeichnet auf einer Eliteschule wie Harvard, Princeton oder Yale landet, oder ob man bspw. wie fast automatisch vorgezeichnet in einem "Bürgergeldempfänger-Haushalt" mit wenig Geld, wenig Bildung und vielen Problemen aufwächst. Das sucht sich ja niemand so wirklich aus, und dann nimmt alles seinen Lauf. Ja, nur so ein Beispiel, um Unterschiede aufzuzeigen. Man könnte natürlich unzählige andere Beispiele dafür anführen, dass verschiedene Menschen keinesfalls alle die gleichen Chancen haben oder gleich sein können, verschiedene Krankheitsfälle oder Traumata mal gar nicht betrachtet, etc.

~~~

Wenn es nun um verschiedene Ängste geht, insbesondere die Angst vor dem Tod, so entspringt das aus meiner Sicht zumindest partiell einer kollektiven Halluzination, welche für das Leben nicht besonders gut oder förderlich ist. Ich meine, natürlich gibt es auch gut begründete Ängste, aber vielleicht nicht so viele und nicht in dem Maße, wie es einem teils induziert bzw. verkauft wird.

Es gibt gewiss auch übertrieben ausgeprägte, ungesunde und lebensschädliche Ängste, offensichtliche oder latente, welche die Lebensqualität einschränken und den Menschen davon zurückhalten, sein Potential auch nur annähernd zu verwirklichen.

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Wenn du bspw. in einem indischen Slum in einem Verschlag aufgewachsen bist und nicht mal eine Schule besuchen konntest, werden deine Möglichkeiten im Leben in verschiedener Hinsicht stark eingeschränkt sein, aber wenn du bspw. in Deutschland aufgewachsen bist und lebst?

Assoziativ.
 
Ja, sicher macht das etwas mit einem, gerade das Elternhaus, aber man ist ja dann doch selbst verantwortlich für sein Leben, das so dann auch nicht wieder so weiterzugeben.

Mir geht es bestimmt nicht um die Angst vor dem Tod, da kann ich sagen, das ist keine Angst von mir. Meine Ängste sind auf der gegenübermenschlichen Schiene. Hast du keine Ängste?

Ja gut, wir können jetzt über Menschen reden, die nicht in unserer privilegierten Welt leben, aber ich bin mir sicher, dass es auch bei diesen Menschen Glück gibt.
Es mag komisch klingen, aber manchmal denke ich oder habe den Eindruck, dass viele Menschen eine Menge Kapazitäten haben - materiell wie geistig - und sich irgendwie langweilen.
Langweilst du dich?
 
Aber ganz ehrlich, schlechte Bedingungen können es doch auch machen, dass ein Mensch besser wird und sich bemüht, gerade dieses Szenario, diese Prägung nicht weiterzugeben, oder?
 
Oh Mann, dieses TikTok mit Victor Gao, welches ich mit Untertiteln hochgeladen habe, ist irgendwie viral gegangen, also eher so "mini-viral" - etwa 20.000 Aufrufe in 2 Tagen, wobei die meisten sich natürlich nur die ersten paar Sekunden angeschaut haben. Und irgendwie habe ich jetzt auch ein paar Follower.

Zwar können die Follower sich mein Profil anschauen und die Sachen, die ich abgespeichert bzw. neu veröffentlicht habe, aber da ich ja eigentlich keine TikToks erstelle, ist das für die Follower wohl eher nicht so besonders ergiebig.
 

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