Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Die Einsamkeit schnürt mir die Kehle zu...

Hallo an alle,

ich muß jetzt hier mal eine Lanze für Lexie brechen! Das ursprüngliche Thema wurde von mir gestartet, im Laufe des Threads kam es dann zu einer etwas "unglücklichen" Bemerkung Lexies die jedoch Gründe hat, die in ihrer eigenen Problematik zu finden sind. Im weiteren Ablauf driftete der Thread dann ab, mehr zu einem Zwiegespräch zwischen Lexie und mir. In diesem Teil meines Threads habe ich versucht, einen Teil der Hilfe die ich hier von allen erfahren habe, an eine Person zurückzugeben (Lexie).

Ich bin der Meinung, daß wenn Jemand so weit ist, daß er sich der Allgemeinheit öffnen möchte und ich denke ein Jeder von uns hier weiß, daß das nicht ganz so einfach ist und man dafür auch bereit sein muß, sein Innerstes quasi nach außen zu kehren, dann sollte man ihm diese Möglichkeit nicht verweigern.

Soll heißen, wenn ich mich dadurch gestört gefühlt hätte, daß Jemand meinen Thread zweckentfremdet, hätte ich mich auf jeden Fall entsprechend gerührt. Trotzdem möchte ich ich denen danken, die sich für mich eingesetzt haben, obwohl es nicht nötig war...

Gleichwohl ist natürlich jeder herzlich willkommen, sich an diesem Thread und somit an den mittlerweile zwei Themenkomplexen (Lexies oder meiner Problematik) zu beteiligen.


Liebe Grüße

Schwarze Wolke
 
Hi,

@Tagfalter: tut mir leid, bin grad auf Diät und da ist wohl mein Hirn etwas explodiert...ist ein echt langer Beitrag geworden...aber mich interessiert das Thema halt sehr...und ich hab auch mal ein wenig drüber nachgedacht und dann ist das dabei herausgekommen...
Ich find's immer schade, wenn Menschen unnötig an etwas Unvermeidlichem leiden. Mein Trick ist immer, dass ich einfach nehme was kommt und daraus immer das Beste mache...
In Hinsicht auf Pauschale und das Individuelle, was du ansprichst ist es nicht ein ENTWEDER: Pauschale ODER: individuelles, sondern beides: jeder Mensch ist mit seinen biologischen/psychologischen anthropol. Grundeigenschaften immer zu einem gewissen Grad pauschal, bzw. ich finde man sollte das Allgemeines oder Gemeinsamkeiten nennen, und irgendwo auch ganz speziell durch seine individuellen Erfahrungen etc. Das was ich schreib ist übrigens keine Doktorarbeit, ich seh das eher als Allgemeinwissen, was bei Problemen hilft mal Grund und Boden reinzukriegen. Analyse ist der erste Schritt, jeder Mensch (inklusive Frauen)hat dieses evolutionäre Luxusding von Neokortex in der Birne d.h. ist analyse- und lernfähig und kann sich weiter entwickeln um einen leichteren Weg durchs Leben zu finden. Grad als Frau muss man sich klar machen in was für allgemeine Dinge/Abhängigkeiten man eingewickelt ist und zusätzlich was die individuellen Dinge/Erfahrungen ausmachen. Man muss gucken wo man steht und wo man hin will.
Wissen ist zwar keine Glücksgarantie aber ein Schritt in die richtige Richtung...und Wissen ist auch kein Konkurrenzdings zum Gefühl, oder zerstört Romantik, im Gegenteil!
Wissen ist übrigens tatsächlich Macht, und zwar die Macht zu einem selbstbewussten und selbstbestimmten Leben. Sozialisationsbedingt ist Wissenschaft natürlich demgemäss hptsl. Männerdomäne..und allzu oft deckeln sich die Frauen selber mit ihrem Rollenverständnis, lediglich Herrscherin der Gefühlswelt und Romantik zu sein und sich daher vom Wissen fernzuhalten....Ich bin leider nicht so anspruchslos: ich will beides: Wissen=Macht=Selbstbestimmung + Romantik...und ich kann aus meiner Erfahrung sagen: das klappt auch....will sagen: zur Nachahmung empfohlen, Mädels!

@Lexie: hast Recht: Menschen brauchen Hoffnungen,Träume und auch Ideale...und solang sie irgendwo noch realistisch genug sind und erkennen dass ein Ideal nur eine Zielrichtung ist, und nicht das Ergebnis sein sollte, ist das ja auch o.k. Ich denk aber, grad in unserer westlichen und recht verwöhnten Welt verirren sich sehr viele Seelen auf einem Run auf das Optimum...es gibt viel Wissen, viele Objekte der Begierden aber leider wenig Weisheit...Reiche Dingwelt...arme Seelen.
Das mit dem Geben und Nehmen in einer Beziehung ist ne heikle Sache. In einer gut funktionierenden Beziehung findet ein ziemlich ausgeglichener Austausch statt, d.h. jeder gibt und nimmt....ABER: (jetzt kommt was aus der Frauenforschung) die Frauen wurden jahrhundertelang so sozialisiert, dass sie als Ideal sittsam, duldsam, anspruchslos sind, d.h. insbesondere in Beziehungen die Geber-Seite repräsentieren und ihm Nehmen sehr untrainiert und zu bescheiden sind, währenddessen die Männer...na was wohl? Sie nehmen halt..und auf Basis ihres traditionsmäßigen Machtanspruchs, notfalls mit Gewalt, was ja, wie dieses Forum zeigt gar nicht grad wenig vorkommt. In Hinsicht auf Gewalt sind die Männer am häufigsten die Geber und Frauen gemäss ihrer Duldungssozialisation sehr oft über Gebühr lange Nehmerinnen. Und um das zu ändern muss in den Frauenköpfen erstmal ne kleine Denkrevolution stattfinden. Sie sind diejenigen, die sozialisationsbedingt bei der Bildung eines SELBST, sei es als Selbstbewusstsein oder Selbstwertgefühl "auf der Strecke" geblieben sind oder sich zumindest am allerschwersten damit tun.....
Kommt dann noch der Statik-Aberglaube hinzu, d.h. zu glauben, dass alles so ist wie es ist und man selber auch so ist, wie man ist, und niemals Änderung/Entwicklung möglich ist, dann hat man die perfekte Anleitung zu einem unglücklichen Leben. Dagegen hilft halt nur Aufklärung und eine gehörige Portion Anarchismus gg. die traditionellen Sozialisationskisten..

Auch das mit der Selbstentfremdung stimmt...bzw. es ist wohl so, dass uns oft zu wenig Zeit bleibt oder wir uns zu wenig Zeit nehmen unser Selbst zu finden, bzw. zu entwerfen und zu leben. Irgendwo ist jeder funktional in Beruf und auch Beziehung eingespannt und man ist ständig "busy". Im Hintergrund läuft eine kontiniuierliche Entwicklungsbeschleunigung, mit der unsere Eigenzeit und unser Empfinden von Zeit nicht mehr harmonisiert. Das bewirkt ebenfalls diese untergründige Gefühl von Disharmonie und Abtrennung von der Umwelt, sprich Einsamkeit.
Auf biologisch-psychologischer Ebene ist es unser Bewusstsein, das im Grund "Schuld" ist. Denn anders als "an den Pflock des Augenblicks" gekettete Tiere sind wir Menschen uns unserer Geschichte bewusst und wissen von unserem gestern, heute und morgen.....was das Ganze natürlich komplizierter macht und auch so etwas wie ein Einsamkeitsgefühl als eine Art Herauswurf aus unserem natürlichen bewusstseinslosen Ursprung erst entstehen lässt.

Ausserdem wirkt da noch so was wie die Passivität des Einzelnen. Der Mensch scheint ja sone Art Herdentier. Einer oder wenige hat/haben Ideen, der Rest folgt. Der Einzelne tut viel zu wenig um an dem Drehbuch seines Lebens auch mal mitzuschreiben. Wie viel einfacher ist es doch sich in Vorgaben zurückzulehnen und anschliessend zu meckern, wenn' s einem nicht gefällt.
Man sollte sich nicht selber unterschätzen, sondern auch mal den Mut haben eigene Ideen zu denken und zu verwirklichen...

@Schwarze Wolke: weiss zwar nicht was diese Lexie/Schwarze Wolke Trennungskiste soll...mal wieder so eine ENTWEDER Lexie ODER Schw.W-Sache? Ich bin eh immer für SOWOHL als AUCH...🙂) Ist doch auch schön, wenn sich zwei finden, die sich mit ähnlichen Problemen ne Menge zu sagen haben...also Leute habt mal ein wenig Selbstbewusstsein und fühlt euch nicht gleich ausgestossen, wenn mal ein Zwiegespräch läuft...ihr könnt euch ja jederzeit auch mal miteinschalten! Also nur nicht so schüchtern...

Lieber Gruss
Tyra
 
Hallo Tyra,
wow bist du wieder mal am explodieren? ;-)

zu den Gemeinsamkeiten ist grundsätzlich zu sagen:
wir haben alle die Nase mitten im Gesicht
zu der Individualität ist grundsätzlich zu sagen:
jede Nase ist anders 🙂

und zu Wissen = Macht = Selbstbestimmung:
man sollte sein Wissen nie dazu gebrauchen zu meinen alles zu wissen weil man damit aufhört wirklich zuzuhören. Auch sollte man damit den anderen nie klein halten wollen indem man groß tut das = Macht die über andere bestimmt einen selbst nur als Besserwisser degradieren würde.

daher möcht ich dich gern zu einer anderen Überlegung anregen was hälst du von Wissen = Schutz. Denn wer wirklich weis der schweigt mehr als das er redet. Der traut auch anderen Wissen zu. Von daher hast du recht das Wissen wirklich zur Nachahmung empfohlen ist.

Wünsch dir einen schönen Tag und hoffe dass du bald wieder essen darfst
 
Hi Tagfalter,

mit der Nase: genauso wars gemeint! Aber das ganze nicht nur auf Körpersachen bezogen, sondern auch psychologisch, d.i. auch noch aufs menschliche Verhalten und Denken bezogen.
Was Wissen betrifft: seh ich ganz genauso: ich hab zwar seit ca. 20 Jahre zig hunderte/tausende Bücher gelesen, jahrelang Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften etc. studiert und merke immer noch: da gibt es noch verdammt viel dazu zu lernen! Ich garantiere dir: ich werd da dranbleiben und fleissig weiterlernen!
Tut mir leid, dass ich dir anscheinend ein klein wenig Angst mache und du mich als besserwisserisch auffasst. Aber warum sollte ich meinen Wissensschatz nicht teilen und schweigen? Ich bin halt wie ich bin und hab ein wenig Wissen und kann damit etvtll auch weiterhelfen....ist bisher jedenfalls schon einige Male gelungen...auch in der Sozialberatung in der ich tätig war oder sonderpädagogischen Betreuung etc.
Wissen ist tatsächlich auch ein Schutz davor, nicht ständig in seine eigenen kleinen Psychofallen reinzufallen und sich auch ein Stückweit bei Problemen selber helfen zu können. Also Nichtwissen ist jedenfalls kein guter Schutz und auch kein guter Lebensberater, das dürfte mal sicher sein...Leider ist es auch wahr, dass man mit Wissen oft mit dem eigenen Ich und einigen darin herumschwimmenden unbequemen/unschönen Wahrheiten konfrontiert ist, die man lieber vergessen würde. Aber ich denke nur Konfrontation und das Aushalten des "grellen Lichts der Wahrheit" bringt Fortschritt. Wissen ist sone Art Tausenwattstrahler, der auch sehr sehr dunkle Ecken des Selbst ausleuchtet, was manche fürchten....buh! nicht erschrecken! The Rocky-Horror-Menschlichkeits-Show! 🙂)

Keine Angst, deine kritischen Worte machen mir nix aus, ich finde diese Kritik gut! Ich kenne diesen Effekt, den ich manchmal hab...so als selbstbewusste, d.h aus der Tradition fallende Frau, die ihre Klappe nicht hält und auch nicht mit ihren Kenntnissen hinter dem Berg hält, fühlen sich einige andere Frauen mit einem anderen Rollenverständnis = eher bescheiden aufzutreten und zu schweigen und sich im Hintergrund zu halten, wohl etwas auf den Schlipps, bzw. auf den Rock getreten....aber ich würd sagen: Leben und leben lassen, oder?
Natürlich trau ich auch anderen Wissen und auch Erfahrungen zu, grad deswegen halte ich mich ja auch hier im Forum auf, um selber noch was dazuzulernen. Und deswegen ist es so enorm wichtig, nicht sein Wissen im stillen Kämmerlein verrotten zu lassen, sondern zu teilen. Nur das bringt Fortschritt in die Sache und die Möglichkeit aus Problemlagen herauszukommen!
Also immer her mit weiterem Wissen/Erfahrungen zu dem Thema! Ich bin ein dankbarer Schwamm, der das aufsaugt wie nix! 🙂)
Essen darf ich, aber halt nur so gesundes Zeug wie Birnen und Magerquark und so und kein Crepe Suzette oder leckere Sauerkirsch-Bananentorte mit Sahne und so....und übrigens: ob mit oder ohne Diät...mein Kopf explodiert auch im satten Zustand, schade, was??? Aber o.k. für heut lass ich's mal gut sein....

Lieber Gruss
Tyra
 
bitte liebe schwarze Wolke vergib wenn das garnichts mit dir zu tun hat aber die Antwort muss ich noch los werden.

Alle Achtung, Tyra

ich verrat dir mal was als ich meinen Beitrag gelesen habe merkte ich dass er ein wenig schnippisch rüberkam aber ich dachte mir (da ich ja eh nicht löschen kann) mal gespannt wie sie darauf reagiert. Und ich bin hin und weg, sehr souverän 🙂
wie gesagt ich wollte gar nicht dass es so rüberkommt wie es rübergekommen ist. mir ist schon bewusst dass du das nicht nur mit Äußerlichkeiten gemeint hast. Und natürlich sollst du deinen Wissensschatz mit anderen teilen. Dafür leben wir um voneinander zu lernen. Wollte dir damit eher mitteilen das wenn man sich mit Menschen austauscht ihnen nicht das Gefühl geben sollte dumm zu sein. Natürlich ist es dumm von mir nicht zu wissen was Neokortex ist aber wir sind nicht alle in den gleichen Bereichen firm. Damit ziehst du dir eine Grenze zwischen deinen Zuhörern und dir. Viele machen hier vielleicht die Ohren zu und nimmst ihnen somit die Möglichkeit an deinem Wissen teilzuhaben, auch weil Fremdworte einen erst mal beschäftigen mit analysieren. Damit forderst du den Gegenüber grade zu auf dir nicht mehr aufmerksam zuhören zu können. Versuche die Dinge so zu nennen das der Zuhörer dir folgen kann. Dass ist es gewesen was ich dir gern ans Herz legen wollte. Hab mich nicht auf den Schlips getreten gefühlt keine Sorge. Und glaub mir Bescheidenheit und schweigsam zu sein bedeutet nicht gleich Unwissenheit. Wir geben somit nur den kessen Frauen wie du es bist die Gelegenheit sich selbstbewusst fühlen zu dürfen ;-)
 
Hi Tagfalter,

tschuldigung schwarze Wolke das wir mal kurzfristig in deinem thread chatten, aber im Grund halten wir und ja auch am Thema 🙁)?

Quatsch, ist doch net dumm, wenn du nicht auf Anhieb weisst, was dieser Neokortex ist....es war mal wieder ein wenig zu abgehoben von mir so mit Fremdworten um mich werfen...Ich werd mich mal bemühn, da ein wenig mehr zu erklären, aber grundsätzlich fänd ich es nicht schlecht, wenn man einfach nachfragt was gemeint ist...ich will mit meinem Geschreibsel keinesfalls vermitteln, dass andere dumm sind!
Also das Gehirn baut sich auf einen evolutionär älteren Teil = dem Stammhirn auf und drüber hat sich dieses zweilappige Furchenapparat von Neokortex aufgebaut. Das ist der obere GehirnTeil. Luxus deshalb, weil das Ding rd. 2/3 der Körperenergie frisst.
Stammhirn ist zuständig für Gefühlswelt, Instinkte etc.
Der Neokortex ist der Verstand, Gedächtnis, vorne im Stirnlappen = präfontal sitzt ne Stelle, die für das Sozialverhalten = Mitgefühl und so zuständig ist. Alle Hirnteile befinden sich in ständiger Interaktion, diese hängen jedoch von den Denkgewohnheiten ab und davon, wie lernfreudig der Hirnträger ist, mit was er sich so beschäftigt, mit was er sein Denkdings halt füttert.

Wichtig find ich zu wissen, dass dat Stammhirn immer schneller ist (liegt an den Leitungsbahnen), d.h wir werden oft von Gefühlen übermannt. Zack sind sie da. Z.B. Angst etc. Wer dann nicht den oberen Hirnteil, d.h den Verstand einschaltet, der bleibt halt Opfer seiner Gefühlswelt, bzw. in einem mehr oder wenig grossen Gefühlschaos stecken. Das Nutzen des Verstandes ist ne Sache der Übung/Wiederholung, d.h es bilden sich nur stabile Verbindungen zwischen Herz (Stammhirn/Gefühle) und Verstand (diese Neokortexdings) aus, wenn man das genügend praktiziert.
Wichtig für Frauen find ich, dass die nicht nur ihre Hirn-Verbindungen zwischen dem Stammhirn und dem Sozialzentrum und rechte obere Hirnhälfte )ausbauen, sondern die Männerdomäne linke Hirnhälfte = logisch-analytisches Denken knacken. Dieser Bereich ist in unserem Alltag nen wichtiger Machtbereich, den jedes Geschlecht gleichberechtigt praktizieren und für sich beanspruchen kann oder sollte.
Das würde ne Menge Beziehungsleid ersparen und auch jeden Menschen besser mit seinen Gefühlen umgehen lassen können. Erkannt ist halb gebannt!


Zurück zum Thema Einsamkeit: ist halt ein Gefühl, das man so oder anders interpretieren kann, und mit dem man so oder so umgehen kann
vgl.: http://www.hilfeschrei.de/forum/upload/showthread.php?t=5962

Man sollte auch immer ein wenig diese self-fulfilling-prohecy-Dings im Auge behalten, d.i. dass man nicht vorab zu viele vorgefasste Meinungen auf sich selbst und seine Zukunft haben sollte. Vorgefasste Meinungen über ein Ergebnis führen nämlich oft erst zu dem Ergebnis. Z.B. wenn ich der Meinung bin, dass ich etwas nicht schaffe, dann schaffe ich damit selber die Grundvoraussetzung es auch tatächlich nicht zu schaffen....D.h. oft sind nicht die äußeren Umstände allein SChuld am eigenen Scheitern oder inneren Problemlagen, sondern das eigene mehr oder weniger verdrehte Denken und das kann man selber mit ein wenig Grundwissen über die Grundfunktionen des menschlichen Denkes und allgemeiner Psychologie*auch wieder ein wenig gradebiegen.

So muss jetzt meinen untrainierten und vor dem PC plattgesessenen Hintern ins Trainingsstudio schaffen--->siehste, ich hab auch meine Macken: trainierter Kopp, aber Fettdellen am Ar***ich hoffe aber diese bald wegzukriegen....die Hoffnung stirbt halt zuletzt! Sind doch prima Aussichten oder? 🙂)

Lieber Gruss
Tyra

*Buchtipp: Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein--->witziges und gut verständlich geschriebenes Büchlein

P.S. Danke für dein Souveränitäts-Lob und Lob zurück für deine gute Selbstbeobachtung und damit ebenfalls Souveränität. Ich glaub ich war aber auch ansatzweise etwas stutenbissig...🙂)Schwamm drüber +Schönes WE noch!
 
Zitat von Wolke:



Zunächst muß ich sagen, daß ich über unser Gespräch auch noch einmal nachgedacht habe. Hierzu erstmal der folgende Link:

http://dominanz.adlexikon.de/Dominanz.shtml

Das ist nun die Erklärung, die ein x-beliebiges Lexikon bietet. Doch laß uns nicht über den Wortlaut diskutieren, sondern vielmehr über den Sinn. Meine Meinung zu dem Thema Dominanz ist ganz klar: Dominantes Verhalten im zwischenmenschlichen Bereich führt immer zu Problemen. Ob dies nun in der Arbeit ist, in einer losen Bekanntschaft oder Freundschaft und natürlich auch in der Partnerschaft.

In dem Begriff "Partnerschaft" steckt ja schon der Sinn dessen drin, was eine Beziehung sein soll... Nämlich ein partnerschaftliches Miteinander unter Gleichen. Eine Beziehung besteht aus Geben und Nehmen. In einer echten Beziehung muß man jeden Tag Kompromisse eingehen. Dominantes Verhalten heißt jedoch, daß ich dem Anderen überlegen bin oder zumindest sein will... Ein partnerschaftliches Miteinander kann sich so nie einstellen.

Die andere Variante, daß Du auch auf einen dominanten Partner triffst kann aus meiner Sicht ebenso wenig funktionieren, weil ein dominanter Mensch nahezu gewohnheitsmäßig sich erst das nimmt, was er haben will und erst dann fragt, ob er darf (vereinfacht ausgedrückt). Er ist es nicht gewohnt, daß Jemand anderer genauso verfährt wie er.


Jetzt kannst Du natürlich auf dem Standpunkt stehen, den Du ja auch vertrittst, wenn Jemand mit Deiner Dominanz nicht zu Recht kommt, dann ist das sein Problem. Schon richtig... Der Punkt ist nur, bis jetzt hast Du mit Deinen "Partnerschaften" auch noch nicht wirklich Erfolg gehabt. Soll heißen, wenn Deine Dominanz ein Hindernis darstellen sollte, den geeigneten Partner zu finden, dann ist das sehr wohl DEIN Problem. Es sei denn, Du willst mit Deinen 36 Jahren bis zum Ende Deiner Tage allein sein und das auch noch ganz toll finden...

Und jetzt kommt der Punkt auf den ich gestern schon hinaus wollte: Du suchst Dir nicht nur "schwache" Partner damit Du sie bemuttern kannst, sondern ausgehend von Deiner Dominanz gehst Du den Weg des geringsten Widerstandes. Eine Beziehung mit einem schwachen Partner wird zu Beginn wahrscheinlich harmonischer verlaufen als eine Beziehung mit einem dominanten Partner. Das ist auch ein Muster...

Und jetzt abschließend noch ein Punkt. Ich habe Dich im Laufe unserer "Unterhaltung" dreimal auf Deine Dominanz angesprochen und Du hast erst beim dritten (!) Mal reagiert. Noch dazu sehr heftig. Du hast strikt geleugnet, daß das ein Problem darstellen würde und vielmehr ja ich das Problem habe...

Alleine diese Reaktion würde bei mir ausreichen, mich zu fragen, warum Du so auf diese Weise reagierst. Meine Vermutung wäre, daß auch schon andere Menschen Dich auf Deine Dominanz angesprochen haben und das Dir das nicht gerade zum Vorteil ausgelegt worden ist. Du also schon sensibilisiert auf einen von Dir vermuteten Vorwurf reagierst.

Dies ist zumindest meine Meinung zum Thema Dominanz. Jetzt kannst Du die E-Mail löschen, von mir aus auch ausdrucken, zerreißen und darauf herum trampeln, aber es ist meine Meinung! Es ist keine abschließende Meinung, sondern meine Meinung nach meinem derzeitigen Kenntnisstand Deiner Person...

Und vor allem: Es stellt in keinster Weise einen persönlichen Angriff auf Deine Person dar!! Würde mich also sehr freuen, wenn ich wieder von Dir hören würde!!

Liebe Grüße

Schwarze Wolke


Dominanz heisst das ich den anderen Überlegen bin, zumindest sein will???
ich will niemanden überlegen sein!!!
 
ich habe Dir immer wieder gesagt das es nicht an meiner Dominanz scheiterte...

Du sprachst von der Gruppentherapie das die Leute mit dominanten Partnern Probleme hatten...

Eine mag dominante, der andere devote Partner...

ich bin nicht mit Dir zusammen..und wenn Du der Meinung bist, daß Dominanz immer ein Problem darstellt, dann mußt Du Dir eine Beziehung nehmen..welches kein Problem für Dich darstellt..Dir zuliebe werde ich nicht devot werden...

man sollte auch andere Leute respektieren

Lexie
 
Hallo Tyra,

"Anleitung zum Unglücklichsein" habe ich doch selbst hier empfohlen...lach

ja wer glaubt alles zu wissen, hört nicht mehr zu...

Wolke warum gehst Du in Therapie??? Du hast ja scheinbar keine Probleme...oder??

Lexie
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 2) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben