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Die Bahn nervt

Ich sehe ein Problem darin, dass solche Errungenschaften später als selbstverständlich hingenommen werden, weil die nachfolgenden Generationen nicht mehr wissen, wie sie damals zustande gekommen sind. So kommt es dann, dass plötzlich über Streiks geschimpft wird, obwohl man selbst ja auch schon von früheren Streiks profitiert hat.
 
Ich habe den Eindruck, dass allmählich in Vergessenheit gerät, dass auch diese Zuschläge und Zulagen von den Arbeitgebern ursprünglich nicht freiwillig gezahlt wurden. Auch für sie musste damals gestreikt und gekämpft werden. Hätte es nie irgendwelche Streiks gegeben, dann würden die meisten von uns wahrscheinlich mindestens an 6 Tagen pro Woche 50 Wochenstunden oder mehr arbeiten, für einen vergleichsweise geringen Lohn und schlechte bis kaum existente Sozialleistungen.
Ach quatsch... Die Arbeitgeber freuen sich doch darüber und machen das alles selbstverständlich freiwillig. Haste doch weiter vorne gelesen - wenn man mehr haben will, als man gerade bekommt, einfach fragen gehen. Dann wird das schon. 😀

Im Ernst; die 5-Tage-Woche mit je 8 Std ist auch erst eine Errungenschaft von Streiks... Wie lautete der Slogan damals? "Samstags gehört Vati mir!" Von den 35-Std-Wochen gar nicht zu reden.... Oder der Anspruch auf Jahresurlaub. War auch schon in vielen Tarifverträgen zu finden, ehe der gesetzlich festgeschrieben wurde.

Also sollte man sich gerade mal als Arbeitnehmer ganz genau überlegen, ob man auf dieses Mittel des Arbeitskampfes ernsthaft verzichten kann und will - denn das alles kann auch schleichend wieder Rückgängig gemacht werden. Wird es ja teilweise schon, durch Tarifflucht bspw. Und ob der AN dann auf Dauer wirklich besser dran ist, als wenn er mal ein paar Unannehmlichkeiten durch einen Streik anderer erleben muß, sei mal dahingetellt.
 
gestern wieder: Pendlerverkehr für eine Stunde lahmgelegt: Mein Mann hat eine Stunde länger als sonst gebraucht (für eine Strecke, die regulär in 20 minuten zu schaffen ist)
Entschädigungen gibt es hier natürlich Null!

mal ehrlich. Was ist das für ein Konzern, der
a, seine Aufgaben nicht erfüllt (also den angebotenen und verkauften Service nicht erfüllt)
b, seine Mitarbeiter nicht ordentlch bezahlt
c, es nicht schafft, die Arbeitsbedingungen für seine Mitarbeiter anständig zu gestalten
d, es nicht schafft den Seervice für seine Kunden im Mindesten zu erfüllen
e, sein Inventar derart verkommen lässt, dass es nicht mehr feierlich ist


ich meine Hallo??? gehts noch? Das passiert, wenn sich ein Monopol entwickelt: Millionen menschen sind von der bahn mehr oder weniger abhängig (sei es, weil sie dort arbeiten oder weil sie Kunden sind) und nur eine Hand voll mneschen porfitiert von der Bahn wirklich (Manager und co.)
Und da sag mal einer, der Unmut der Kunden und Beschäftigten wäre übertrieben. Das ganze stinkt doch zum Himmel
 
ich meine Hallo??? gehts noch? Das passiert, wenn sich ein Monopol entwickelt:
Ich hätte jetzt eher gesagt: das passiert, wenn man einen zentralen Infrastrukturbetreiber privatisieren will, der dann im Gegensatz zu früher überwiegend an Gewinnmaximierung interessiert ist. Denn meiner Ansicht nach haben sich viele Probleme erst entwickelt, seitdem die Bahn bestrebt ist, überall Geld zu sparen. Deswegen wurde Personal abgebaut, Ausweichgleise entfernt, Service immer weiter zurückgeschraubt, und so weiter. Zu Zeiten, als die Bahn noch ein "Beamtenladen" war, gab es noch an jeder kleinen Station Personal, das den Betrieb am Laufen gehalten und Fahrkarten verkauft hat.

Es ist natürlich auch der Automatisierung zu verdanken, dass das Personal nicht mehr gebraucht wird. Wobei nicht nur Menschen Fehler machen, sondern auch die Technik. Ich habe das Gefühl, dass sich die Probleme eher häufen, seitdem die Stellwerke und Signale von zentralen Computersystemen gesteuert werden.
 
Was auch schlimm ist sind die u Bahnen ich musste eben ein Taxi nehmen damit ich pünktlich zur Arbeit komme, weil eben viele U Bahnen ausgefallen sind und die nächste wäre in einer halben st gekommen.
 
Die U-Bahn in München ist auch oft eine Katastrophe. Betriebsstörungen gibt es fast täglich, und es kommt relativ häufig vor, dass ich längere Zeit festhänge. Wenn dann endlich ein Zug kommt, ist dieser natürlich dermaßen überfüllt, dass man kaum noch reinkommt. Der im Fahrplan verzeichnete 5-Minutentakt findet leider allzu oft in der Realität nicht statt.
 

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