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Die Bahn nervt

Da gäbe es arbeitsrechtliche Probleme. Wenn man seinen Dienst antritt und dann Arbeitsverweigerung betreibt, also Kunden umsonst fahren läßt in diesem Fall, ist es ein Kündigungsgrund. Dienst nicht antreten = Streik.
Oder würdest du, wenn der Einzelhandel mal streikt, statt mitzustreiken den Laden öffnen und sich die Kunden kostenlos bedienen lassen? .

Brauche ich gar nicht, da mein Arbeitgeber überdurchschnittliche Gehälter zahlt und sämliche Zulagen und Zuschläge.
 
Und nein, ich schaffe nicht bei der DB, mich hat der Streik auch betroffen, aber ja - ich bin uneingeschränkt für das Wahrnehmen des Streikrechts durch den Arbeitnehmer.

Vielen Dank für das Statement. Ich hoffe ja, dass noch ausreichend viele Menschen das ähnlich sehen. Sobald eine Mehrheit der Menschen Streiks negativ bewertet und das Streikrecht deswegen irgendwann vielleicht aufgeweicht oder geschwächt wird, dann dürften letztlich nach und nach die meisten Arbeitnehmer Nachteile davon bekommen.

Manchmal bin ich schon fast froh, dass ich den größten Teil meines Arbeitslebens schon hinter mir habe...
 
Sie schaffen sich immer mehr ab... 🙄

Wobei das Wochenendticket wegen der Existenz anderer ähnlicher Tickets sowieso nur noch von relativ wenigen Leuten sinnvoll genutzt werden konnte.

Für Fahrten innerhalb des eigenen Bundeslandes gibt es die Ländertickets, und für längere Distanzen kann man das Quer-Durchs-Land-Ticket benutzen, das mehr oder weniger dieselbe Ticketart ist wie die Wochenendtickets.
 
Für die übrigens auch einmal gestreikt werden mußten. 😉

Ich habe den Eindruck, dass allmählich in Vergessenheit gerät, dass auch diese Zuschläge und Zulagen von den Arbeitgebern ursprünglich nicht freiwillig gezahlt wurden. Auch für sie musste damals gestreikt und gekämpft werden. Hätte es nie irgendwelche Streiks gegeben, dann würden die meisten von uns wahrscheinlich mindestens an 6 Tagen pro Woche 50 Wochenstunden oder mehr arbeiten, für einen vergleichsweise geringen Lohn und schlechte bis kaum existente Sozialleistungen.
 
Ich habe den Eindruck, dass allmählich in Vergessenheit gerät, dass auch diese Zuschläge und Zulagen von den Arbeitgebern ursprünglich nicht freiwillig gezahlt wurden. Auch für sie musste damals gestreikt und gekämpft werden. Hätte es nie irgendwelche Streiks gegeben, dann würden die meisten von uns wahrscheinlich mindestens an 6 Tagen pro Woche 50 Wochenstunden oder mehr arbeiten, für einen vergleichsweise geringen Lohn und schlechte bis kaum existente Sozialleistungen.

Ich kenne das nur so wie ich es in den letzen Jahren erlebt habe. Dann waren diese Zeiten noch so, als zur Schule gegangen bin oder so.
 
Wobei das Wochenendticket wegen der Existenz anderer ähnlicher Tickets sowieso nur noch von relativ wenigen Leuten sinnvoll genutzt werden konnte.

Für Fahrten innerhalb des eigenen Bundeslandes gibt es die Ländertickets, und für längere Distanzen kann man das Quer-Durchs-Land-Ticket benutzen, das mehr oder weniger dieselbe Ticketart ist wie die Wochenendtickets.

Früher habe ich das recht häufig genutzt um zu verreisen. Aber da der Service immer schlechter wurde und die Preise immer steigen, benutze ich nur noch mein Auto.
 
Ich kenne das nur so wie ich es in den letzen Jahren erlebt habe. Dann waren diese Zeiten noch so, als zur Schule gegangen bin oder so.

Und wenn damals niemand für seine Arbeitnehmerrechte gekämpft hätte, dann hätten wir immer noch die Situation von damals. Du musst bedenken: auch die nettesten Arbeitgeber tun freiwillig nicht mehr als nötig für ihre Angestellten und Mitarbeiter. Und wenn man die Leute ohne Murren und Knurren dazu bringen kann, für wenig Geld viel zu arbeiten, dann wird das auch so verlangt und erwartet werden.

Deswegen sind Streiks eben nicht überflüssig, sondern notwendig. Zumindest für diejenigen von uns, die selbst keine Arbeitgeber sind.
 
Ich habe den Eindruck, dass allmählich in Vergessenheit gerät, dass auch diese Zuschläge und Zulagen von den Arbeitgebern ursprünglich nicht freiwillig gezahlt wurden. Auch für sie musste damals gestreikt und gekämpft werden. Hätte es nie irgendwelche Streiks gegeben, dann würden die meisten von uns wahrscheinlich mindestens an 6 Tagen pro Woche 50 Wochenstunden oder mehr arbeiten, für einen vergleichsweise geringen Lohn und schlechte bis kaum existente Sozialleistungen.

Und es gäbe wahrscheinlich auch keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Dafür wurde damals an die 13 Wochen durch die IGM in Baden Würtenberg gestreikt und später wurde das dann erst gesetzlich übernommen.
Oder das Recht auf Rückkehrrecht in die Vollzeit, wenn man zur Pflege oder Kindeserziehung den Vertrag auf Teilzeit umstellt. 2018 ebenfalls meines Wissens durch die IGM erstreikt.

Gruß Jim
 

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