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Die Bahn nervt

Danke Violetta!

Vor allen Dingen möchte ich hervorheben, dass hier ein Monopolist streikt. Gäbe es einen gleichwertigen Konkurrenten, würde der Streikende schon wesentlich älter aussehen.

Was die Züge betrifft, ist die Bahn ja längst kein Monopolist mehr. Es gibt ja inzwischen jede Menge Privatbahnen. Hier in Bayern werden viele Regionalbahnstrecken inzwischen von Privatbahnen bedient. Dazu kommen noch die neuen FlixTrains, die auch ein eigenes Tarifmodell haben. Monopolist ist die Bahn aber natürlich beim Betrieb der Infrastruktur Monopolist, was auch relativ schwierig durch eine gleichwertige zweite vollständige Infrastruktur zu ergänzen sein dürfe.

Auch bei diesem Beitrag fällt mir auf, dass es mal wieder gegen die Streikenden geht und nicht gegen das Management der Bahn (die meiner Ansicht nach viel stärker die Missstände bei der Bahn zu verantworten hat).
 
Was ich auch schwachsinnig finde ich die neue Methode der Bahn wenn ein Zug viel zu spät ist werden alle Fahrgäste an irgendeinen Bahnhof rausgeschmissen und der Zug fährt dann zurück.
Das habe ich selbst schon drei Mal erlebt.

Auch ich habe das schon erlebt. Man konnte dann selbst sehen, wie man wieder an seinen Wunschort kam. Ich frage mich, was aus geistig nicht mehr so regen 80jährigen geworden wäre. Man könnte das also nicht nur als schwachsinnig, sondern auch als gemeingefährlich einstufen.

Ich frage mich auch, ob einem nicht auf diese vielfältigen "Beeinträchtigungen" ein Anspruch auf finanziellen Ausgleich zusteht. Vor allem wiegt der enorme Zeitverlust (und NervStress).

Aber was soll man von einer Regierung erwarten, die mit der betrügerischen Automobilindustrie kuschelt?
 
Ich denke, dass auch der Neidfaktor eine Rolle spielen könnte. Wenn sich eine Menschengruppe für Verbesserungen einsetzt, zu der man selbst nicht gehört, dann finden das manche vielleicht ungerechtfertigt, weil man selbst scheinbar nichts davon hat. Dann wird den Eisenbahnern nicht einmal eine moderate Einkommenserhöhung gegönnt, und manche denken sich wahrscheinlich insgeheim, dass die Leute sowieso schon in Saus und Braus leben würden. Dabei wird es mit einem normalen Gehalt eines Zugbegleiters oder auch Lokführers immer schwieriger, in größeren Städten überhaupt noch über die Runden zu kommen.

Da stimme ich dir vollkommen zu.
Ich kann mich an eine Begebenheit aus meiner Kindheit errinnern, als die Tagesschau in den Siebzigern berichtete, dass die IG Metall mit Forderungen von 14% in die Verhandlungen ging.
Mein Vater, der als Handwerker nicht gerade viel verdiente, meinte damals dazu, dass die Metaller spinnen würden solche eine Forderung zu stellen.
Die Aussage war möglicherweise durch Neid begründet, möglicherweise auch dadurch, dass andere mehr verdienen, durch steigende Löhne dann Preissteigerung kommen könnten und er bei seinem Lohn dann noch weiter hinterher hinken würde.
 
Auch ich habe das schon erlebt. Man konnte dann selbst sehen, wie man wieder an seinen Wunschort kam. Ich frage mich, was aus geistig nicht mehr so regen 80jährigen geworden wäre. Man könnte das also nicht nur als schwachsinnig, sondern auch als gemeingefährlich einstufen.

Ich frage mich auch, ob einem nicht auf diese vielfältigen "Beeinträchtigungen" ein Anspruch auf finanziellen Ausgleich zusteht. Vor allem wiegt der enorme Zeitverlust (und NervStress).

Aber was soll man von einer Regierung erwarten, die mit der betrügerischen Automobilindustrie kuschelt?

Wo ich das erlebt hatte wurden alle Fahrgäste in einem größeren Bahnhof rausgeschmissen wo noch andere Züge fuhren aber wenn Pesch hat und man will zu einem bestimmten ort und nur der Zug fährt von dahin dann kann man je nachdem 20 min bis 1 st warten bis der nächste Zug kommt.
Was ich auch erlebt habe war das zwei mal
alle Fahrgäste rausgeschmissen wurden wegen angeblichen Bauarbeiten und das auf eine Station wo nur dieser Zug da lang fuhr.
Da musste ich und andere 20 min in eises Kälte warten bis der nächste Zug kam und ganz große Überraschung der Zug befuhr nicht nur den Selben Gleis sondern da war auch keine Baustelle zu sehen.
Und der Zug hatte nicht mal Verspätung gehabt.
Ich denke das er zurück gefahren ist weil es nicht genug Züge gab.
 
Sowas habe ich auch schon erlebt. Auf der Fahrt von Berlin nach Magdeburg geschah es, dass ein Fahrgast plötzlich erkrankte und am Bahnhof in Werder ein Krankenwagen mit Notarzt anrücken musste. Dieser Einsatz dauerte ungefähr eine halbe Stunde. Anschließend fuhr der Zug noch weiter bis Brandenburg, wo er dann wegen der entstandenen Verspätung plötzlich vorzeitig endete. Alle Leute mussten aussteigen und wurden auf Gleis 1 geschickt, wo man angeblich auf den nachfolgenden Zug warten sollte. Klammheimlich wurde aber dieser Nachfolgezug auf Gleis 3 umgeleitet, ohne per Durchsage darüber zu informieren. So standen die wartenden Leute auf Gleis 1, während der Zug auf Gleis 3 einfuhr....
 
Sowas habe ich auch schon erlebt. Auf der Fahrt von Berlin nach Magdeburg geschah es, dass ein Fahrgast plötzlich erkrankte und am Bahnhof in Werder ein Krankenwagen mit Notarzt anrücken musste. Dieser Einsatz dauerte ungefähr eine halbe Stunde. Anschließend fuhr der Zug noch weiter bis Brandenburg, wo er dann wegen der entstandenen Verspätung plötzlich vorzeitig endete. Alle Leute mussten aussteigen und wurden auf Gleis 1 geschickt, wo man angeblich auf den nachfolgenden Zug warten sollte. Klammheimlich wurde aber dieser Nachfolgezug auf Gleis 3 umgeleitet, ohne per Durchsage darüber zu informieren. So standen die wartenden Leute auf Gleis 1, während der Zug auf Gleis 3 einfuhr....

Und beschweren bringt auch nichts weil es den Mitarbeitern nicht interessiert wenn man jemanden überhaupt ans Telefon bekommt.
 
Ach übrigens, mir fällt gerade ein, dass die Verwirrung noch weiter ging: letztlich fuhren dann am Gleis 2 und Gleis 3 zeitgleich zwei Züge ein. Einer kam von Magdeburg, einer von Berlin. An beiden Zügen stand als Ziel zunächst dran "Magdeburg", und ich glaube, es wechselte dann noch zwischen "nicht einsteigen" und "Berlin" hin und her. Jedenfalls war es wirklich nicht einfach herauszufinden, in welchen der Züge man denn nun einsteigen sollte. Die Leute haben sich gegenseitig gefragt, aber keiner wusste Bescheid.
 
oder mit dem Auto in den Urlaub fahren.

Wobei ich Autofahren auch zunehmend haarsträubend finde... mir scheint die Häufigkeit an chaotischen Kamikaze-Überholern, Dränglern und Schleichern zuzunehmen. Dazu kommt die massive Zunahme des Güterverkehrs auf den Straßen. Und all die Baustellen, Umleitungen... Autofahren ist (für mich) weder ein Vergnügen, noch immer erheblich zuverlässiger als Bahnfahren.

Letztlich hat jede Reiseart ihre Probleme und Tücken...
 

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