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der Staat und Hartz 4 Empfänger

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Nein, ich BESITZE gar kein Auto.
Mein Auto läuft auf Leasing, gehört also der Bank.
Ganz einfach aus steuerlichen Gründen.
Natürlich besitzt du das Auto, es gehört dir nur nicht! 🙂😉

Hab ich das richtig verstanden, du suchst Kieskutscher die fehlerfrei schreiben und exzellent formulieren können?
Sollten sie nicht eher den Bock unfallfrei fahren können?
 
Oder er kann einfach nicht eine bessere Bewerbung liefern, weil er das nie lernte, aber er kann arbeiten.

Vielleicht sollte der AG auch mal dies berücksichtigen.

Man muss nicht bei jedem Job einen Doktorhut tragen.

Das ist dann halt auch die Arroganz mancher Personalsachbearbeiter, die nicht in der Lage sind, sich in solche Menschen hereinzuversetzen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute, die kaum schreiben konnten, z.B. als Securitymitarbeiter die besten Dienste geleistet haben. Die sind Patrolie gefahren und haben sich die Objekte angeschaut und für Sicherheit gesorgt.

Man muss auch bereit sein, Chancen zu geben.

Es ist eine Sache eine nicht perfekte Bewerbung abzugeben, eine andere eine völlig schlampige abzugeben, ohne Anschreiben, ohne Datum oder das Datum das 10. mal ausgebessert , x-mal kopiert, der Umschlag zerknittert oder angerissen, keine Zeugnisse und Arbeitszeugnisse dabei usw. usw.

Das sind Grunddinge, die jeder weiß, dass es sie zu beachten gilt.

Und das hat nichts mit Doktorhut, sondern mit guten Willen zu tun.

Und
 
in der heutigen Zeit hat jeder so viele Möglichkeiten, sein Wissen (auch Allgemeinwissen) zu erweitern.
Das ist Eigenverantwortung.
Entweder man macht es oder nicht.
Aber daran kann man nicht dem Staat die Schuld geben.

Blöderweise wollen Arbeitgeber darüber einen Nachweis. Also muss man eine Schulung besuchen und ich kenne wenige die überhaupt qualitativ nützlich sind um seine Bewerbungschancen zu erhöhen. Dann kommt hinzu wenn du abhängig bist von staatlicher Alimentation dann legen die einem gerne Steine in den Weg. Beispiel aus meiner persönlichen Erfahrung. Ich will eine Lehre machen und es scheitert am Finanziellen, denn die Ausbildungsvergütung reicht nicht zum Leben. Berufsausbildungsbeihilfe bekomm ich nicht und H4-Aufstockung gibts kurioserweise in dem Fall nicht. Wenn ich zu Hause sitzen bleib bekomm ich H4. Das ist die Logik des H4-Systems. Ich kann natürlich auch über ein gefördertes Programm einen Berufsabschluss machen, allerdings entpuppt sich der ganze Kram als Idiotenveranstaltung wie man das schon öfter in Fernsehberichten zusehen bekommt.


Und tut mir leid, aber bei manchen Bewerbungen will ich den Verfasser gar nicht kennenlernen, geschweigedenn in meinem Betrieb haben.

Vielleicht will das der Bewerber auch nicht. Es sagt ja auch schon bisschen was über die Arbeitsstelle aus wenn sich nur Hohlklöße bewerben oder Leute Abwimmelbewerbungen schreiben um ja nicht eingeladen oder gar eingestellt zu werden.
 
Verschwendet hier mal jemand auch nur EINEN Gedanken daran, daß wir in Zukunft mit einer immer hohen Sockelarbeitslosigkeit leben werden müssen ?
Die Nicht- oder zu gering Qualifizierten sind zum einem nicht unerheblichen Anteil auf unser undurchlässiges Bildungssystem zurückzuführen.
Und es gibt eine Menge gut ausgebildeter Leute, die trotzdem keinen Job finden.
Können wir ja wundervoll auf ihnen herumhacken. Alles Asis, die schwer arbeitenden Geringverdienern die Butter vom Brot nehmen, oder was ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine sehr interessante Einstellung, dass man Aspekte der Personalaquise als überflüssig bezeichnet.

Mit dieser Einstellung würdest Du bei mir im Vorstellungsgespräch durchfallen, da Du nicht bereit bist neue Wege zu beschreiten.

Will ich gar nicht , denn ich bin auch so völlig ausgelastet.

Und brauche ich auch nicht, denn ich habe keine Vorstellungsgespräch und werde in ferner Zukunft keines haben müssen.

Solange ich meine Büro nicht anzünde, ist mir mein Job bis zur Rente sicher.
 
Verschwendet hier mal jemand auch nur EINEN Gedanken daran, daß wir in Zukunft mit einer immer hohen Sockelarbeitslosigkeit leben werden müssen ?
Die Nicht- oder zu gering Qualifizierten sind zum einem nicht unerheblichen Anteil auf unser undurchlässiges Bildungssystem zurückzuführen.
Und es gibt eine Menge gut ausgebildeter Leute, die trotzdem keinen Job finden.
Aber seitdem Kameraleute sich als Kiesfahrer bewerben müssen oder in der Pornoproduktion...

Eigentlich müsste die Arbeitslosenquote aufgrund der demographischen Entwicklung eher sinken.

Und das Bildungssystem ist durchlässig genug. Man muss es aber auch nützen (wollen).
 
Es gibt keinen größeren Blödsinn, als die "Wie sieht deine Bewerbung aus" Diskussion.
Als wenn es deshalb Arbeitsplätze mehr gäbe...

Die Stelle kann doch nur einmal vergeben werden.
Wenn 10 Bewerber gleich gute Bewerbungen abgeben, bekommen die alle diese Stelle?
Doch für so einen Quatsch werden Millionen an Schulungsgeldern der Agentur für Arbeit verschwendet.
Liebe Arbeitgeber, was bringt euch das?
Es ist auch euer Beitragsgeld was verschwendet wird.

Damit wäre doch klar, dass es nur um einen vorgeschobenen Grund geht, ein Haar in der Suppe zu finden, um dem Arbeitssuchenden eine Schuld zu geben. Um widerwärtigen Druck geht es!
 
...Jedenfalls machen die wenigsten, die ich kenne 6 Wochen Urlaub, wie der normale Arbeitnehmer.

Muhaha? öhm . . . hab jetzt einfach mal probeweise erheitert reagiert, denn bei dieser Aussage kann es sich ja wohl nur um reinsten Slapstick handeln, oder?

1. Wer - wie mein Exchef und viele andere seiner Couleur, von denen ich etliche persönlich kennenlernte, und zwar aus schwedischen, englischen, französischen, schweizerischen, österreichischen, US-amerikanischen und sowohl Hong Kong- als auch Festlandchinesischen Firmen - fröhlich bis zu 200 Tage im Jahr durch die Welt reist, von denen sicherlich 2 Drittel durchaus geschäftsabschlussrelevant waren, sich dort durch die besten Hotels schlummert, an netten Stränden, Golfplätzen, Lounges, etc. rumdümpelt, das ein oder andere wichtige Gespräch auf der Yacht eines Geschäftspartners abwickelt, zuhause dann sich terminlich alles so legen kann (na gut, nicht ALLES, aber die meisten Termine immerhin), dass es nicht mit den Massagen, der Sauna, dem sonstigen Wellnessprogramm kollidiert . . . ne, sorry, niemand wird mich dazu bewegen, allzu grosses Mitleid mit dieser (geschäftlich zuweilen eher kontraproduktiven!) Spezies zu empfinden. Wenn ich alleine bedenke, wie viele Kunden meine Kollegen und ich durch unseren Einsatz "far beyond the call of duty" bei der Stange gehalten haben, die unser Chef durch arrogantes Auftreten und/oder uneinhaltbare Zusagen (warum auch eine Ahnung von den Realitäten des eigenen Geschäfts haben müssen? Nein, dafür haben derlei edle Geschöpfe doch - unterbezahlte! - Angestellte, das kann man nun wirklich nicht von denen verlangen!) beinahe vergrault hätte . . . ich sag´s mal so: wenn diese - sich so absolut unverzichtbar vorkommende - Bande sich nicht überwiegend auf verlässliche Angestellte stützen könnte, dann wären sie schon längst auf HartzIV (und dann sicher die, die am allerlautesten rumjammern würden, und absolut ALLES mitnähmen, was nicht festgeschraubt ist!)!

2. Wo gibt es Deines Erachtens diese gänzlich urlaubsüberhäuften Angestellten? MIR sind sie bislang nicht begegnet. Da die meisten von denen dermassen mit Arbeit zugeschissen sind, dass das, was Du hier frecherweise als Urlaub bezeichnest, zum grössten Teil für notwendige Verrichtungen draufgeht (war bei meinem Chef und vielen anderen Chefs aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis immer "Arbeitszeit" . . . mal schnell die Hütte auf dem Weihnachtsmarkt aufbauen, um betrieblich längst abgeschriebene Waren dort zur Mehrung des Privatvermögens zu vertickern: Arbeitszeit. Stundenlang zum nächsten Zollamt tuckern, um dort gestrandete, angeblich für die Firma benötigte "Muster" loszueisen, die aber in Wirklichkeit für den Filius gedacht waren und somit anders deklariert und ergo auch abgerechnet hätten werden müssen: Arbeitszeit! So könnte ich tagelang fortfahren mit den Tricks, die selbige Herrschaften sich augenzwinkernd gestatten, jeden ihrer Angestellten jedoch für weitaus weniger fristlos kündigen würden.), ist es wohl ein absolutes Unding, hier von 6 Wochen Urlaub zu sprechen. Zumal es empirisch belegt ist, dass, selbst wenn es 8 Wochen wären, der ganze Erholungseffekt (und dem sollte ein Urlaub meines Wissens dienen, n´est-ce pas?) am A.... ist, sobald selbiger total zerpflückt gewährt wird und nicht mindestens einmal 14 Tage am Stück.

Wäre schön, wenn die Pro-Arbeitgeber-Fraktion hier, die sich immer wieder durch nette Unrichtigkeiten hervortut, sich dazu bequemen könnte, in der Realität anzukommen, und die sieht nun mal krass anders aus als das nachmittägliche "Wir-labern-Euer-Hirn-zu-Tode"-Talkshow-Programm. Aber das ist wohl zuviel verlangt von der ach so abgearbeiteten Klasse.

P.O.G.
 

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